Orientteppich Farahan 290 x 215 cm Wolle handgeknüpft

3187$

Handgeknüpfter Farahan Orientteppich | Material: Flor Wolle und Korkwolle | Größe: 290 x 215 cm | Muster: Durchgemustert in Beige und Grau | Zustand: Neu mit Etikett | Für Fußbodenheizung geeignet

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Inventarnummer: 71440733

Beschreibung

Farahan Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Farahan Orientteppich ist handgeknüpft und besteht aus Wolle und Korkwolle. Die Verwendung dieser Materialien prägt seine Oberfläche und seine textile Wirkung. Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit eingesetzt, weil sie eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Faserstruktur verbindet. Korkwolle ergänzt den Materialaufbau und gehört zur überlieferten Materialwelt handgefertigter Orientteppiche.

Die Handknüpfung entsteht nicht in einem industriellen Durchlauf, sondern Knoten für Knoten auf dem Webstuhl. Jeder Arbeitsgang verlangt Aufmerksamkeit bei der Ausrichtung der Reihen, bei der Führung der Farben und bei der Ausarbeitung des Musters. Auf diese Weise erhält die Oberfläche ihre charakteristische textile Struktur. Die sorgfältige Fertigung unterstützt sowohl die Haltbarkeit als auch die Lesbarkeit der durchgemusterten Gestaltung.

Der Flor ist in Beige und Grau gehalten. Diese Farbtöne lassen die Struktur des Materials sichtbar bleiben und geben der Oberfläche eine ruhige, zurückhaltende Wirkung. Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor; eine gesonderte Angabe zur Kette liegt nicht vor. Der Teppich ist neu mit Etikett.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft dieses Teppichs ist Pakistan. Die Bezeichnung Farahan beschreibt dabei die gestalterische und traditionelle Zuordnung des Teppichs. Farahan ist als Name einer persischen Teppichtradition bekannt und steht für Musterwelten, die im Orientteppichhandwerk über Generationen hinweg weiterentwickelt wurden. Bei der Einordnung eines einzelnen Stücks müssen jedoch Herkunft und Stilbezeichnung getrennt betrachtet werden: Dieser Teppich stammt aus Pakistan und trägt die Bezeichnung Farahan.

Die persische Teppichtradition, mit der Farahan verbunden ist, entwickelte sich aus einer Verbindung von Gebrauch, Handwerk und regionaler Musterüberlieferung. Teppiche wurden in unterschiedlichen Formen für Wohnräume, Empfangsräume und repräsentative Bereiche gefertigt. Dabei entstanden klare Ordnungen, wiederkehrende Ranken, Blütenformen und geometrische Rahmungen. Solche Elemente konnten von Webern und Knüpfern aufgenommen, verändert und an neue Farbvorlieben angepasst werden.

Farahan-Muster werden häufig mit einer ausgewogenen, alloverartigen Gestaltung verbunden. Im Mittelpunkt steht nicht zwingend ein einzelnes Medaillon, sondern eine über die Fläche verteilte Ordnung aus Ornamenten und Zwischenräumen. Diese Art der Anlage erleichtert die Einbindung in unterschiedliche Raumzusammenhänge. Sie gehört zu einer Tradition, in der die Fläche als zusammenhängendes Musterfeld verstanden wird.

Die Geschichte des Knüpfens in Farahan wird bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgt. In dieser Zeit entstanden Muster, die bis heute als Bezugspunkt für Farahan-Teppiche dienen. Zur regionalen Formensprache zählen traditionelle florale Motive ebenso wie strengere Linien, Ranken und wiederholte Ornamentgruppen. Die Ausführung kann dabei von fein gegliederten bis zu großzügiger angelegten Mustern reichen. Der vorliegende Teppich greift diese Bezeichnung in einer in Pakistan gefertigten Ausführung auf.

Orientteppiche aus Pakistan stehen zugleich für eine eigenständige Produktionsgeschichte. Pakistanische Werkstätten arbeiten mit verschiedenen überlieferten Teppichmustern und übertragen diese in handgeknüpfte Ausführungen. Dabei werden klassische regionale Namen als Hinweise auf die Gestaltung verwendet, ohne dass der Herstellungsort dadurch automatisch der namensgebenden Region entspricht. Diese Unterscheidung ist bei Farahan-Designs besonders wichtig, weil Farahan sowohl als Herkunftsbezeichnung einer Tradition als auch als Musterbezeichnung verwendet wird.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist durchgemustert und über die gesamte Fläche angelegt. Beige und Grau bilden die angegebene Farbgebung. Ein durchgemustertes Design verteilt seine ornamentale Wirkung über das gesamte Teppichfeld und vermeidet eine ausschließlich auf einen Mittelpunkt konzentrierte Komposition. Dadurch entsteht ein zusammenhängendes Bild, bei dem die einzelnen Elemente miteinander verbunden erscheinen.

Farahan-Designs stehen traditionell in Verbindung mit floralen und rankenartigen Formen. Blätter, Blüten, geschwungene Linien und kleine Ornamentgruppen können dabei in wiederholenden Einheiten angeordnet werden. In einer alloverartigen Komposition wechseln sich Hauptmotive und Zwischenräume ab. Die Wiederholung sorgt für Rhythmus, während die unterschiedliche Größe der Ornamente eine innere Gliederung schafft.

Die Kombination aus Beige und Grau verändert die Wirkung dieser traditionellen Mustersprache. Beige bringt eine warme, helle Grundstimmung ein, während Grau für eine gedämpfte und sachliche Ergänzung sorgt. Zusammen ergeben die beiden Farbbereiche eine zurückhaltende Palette. Sie lässt das Muster als textile Fläche wirken, ohne dass die Farbdarstellung auf wenige stark kontrastierende Töne angewiesen ist.

Traditionelle Orientteppichmuster sind nicht nur dekorative Zeichen, sondern auch ein System aus überlieferten Formen. Ranken können Wachstum und Bewegung andeuten, Blütenmotive verweisen auf die Natur, und wiederholte Bordüren strukturieren den Übergang zwischen verschiedenen Bereichen. Die konkrete Ausführung hängt von Entwurf, Werkstatt und handwerklicher Umsetzung ab. Allgemeine Farahan-Motive bilden daher eine gestalterische Grundlage, aus der unterschiedliche individuelle Teppiche entstehen können.

Der Teppich verbindet diese traditionelle Musteridee mit einer neutralen Farbgestaltung. Dadurch lässt sich die Farahan-Anmutung sowohl mit klassischen als auch mit moderner eingerichteten Räumen in Beziehung setzen. Maßgeblich bleibt dabei die durchgemusterte Gesamtanlage in Beige und Grau. Die handgeknüpfte Oberfläche unterstützt die Wirkung, weil die Knoten und die Wollfasern dem Muster eine textile Tiefe geben.

Besonderheiten

Der Teppich ist neu mit Etikett und für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beschreiben seinen vorgesehenen Einsatz im Wohnbereich. Die handgeknüpfte Struktur, die Verwendung von Wolle und Korkwolle sowie die durchgemusterte Gestaltung gehören zu den wesentlichen Merkmalen dieses Stücks.

Die Florhöhe beträgt 8 mm und trägt zur Haptik der Oberfläche bei. Gemeinsam mit dem Wollflor entsteht eine textile Qualität, die sich im täglichen Gebrauch bemerkbar macht. Für die Pflege handgeknüpfter Teppiche empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine Reinigung durch einen erfahrenen Teppichfachbetrieb sinnvoll.

FAQ

Wie pflege ich diesen Farahan Orientteppich?

Der Teppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden. Dabei ist es sinnvoll, mit einer für Teppiche geeigneten Einstellung zu arbeiten und die Oberfläche nicht unnötig zu belasten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie textile Farben mit der Zeit verändern kann. Bei Flecken oder stärkerer Verschmutzung sollte ein erfahrener Fachbetrieb die Reinigung übernehmen. Eine fachgerechte Behandlung schützt die Wollfasern und die handgeknüpfte Struktur besser als ungeeignete Hausmittel oder aggressive Reinigungsmittel.

Welche Farben und welches Muster hat der Teppich?

Der Teppich ist in Beige und Grau gestaltet und durchgemustert. Das Muster liegt somit über der gesamten Fläche und ist nicht ausschließlich auf ein einzelnes Zentrum beschränkt. Die Farbpalette wirkt gedämpft und lässt die traditionelle Farahan-Mustersprache mit floralen und ornamentalen Bezügen in den Vordergrund treten. Die konkrete Gestaltung dieses Einzelstücks wird durch seine handgeknüpfte Ausführung und die Verbindung der beiden Farbbereiche bestimmt.

Woher stammt der Farahan Orientteppich?

Dieser Teppich stammt aus Pakistan. Farahan bezeichnet seine gestalterische und traditionelle Zuordnung und verweist auf eine persische Teppichtradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgt wird. Der Name darf daher nicht mit dem tatsächlichen Herstellungsland gleichgesetzt werden. In Pakistan gefertigte Orientteppiche können klassische Musterbezeichnungen aufnehmen und in einer eigenen handwerklichen Ausführung umsetzen. Bei diesem Stück treffen die Farahan-Bezeichnung, die pakistanische Herkunft sowie die beige-graue, durchgemusterte Gestaltung zusammen.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

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Material

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