







Orientteppich Bochera 200 x 160 cm Wolle handgeknüpft
795$
Handgeknüpfter Bochera Orientteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 200 cm x 160 cm | Muster: Klassisch | Zustand: Generalüberholt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 557E260C
Beschreibung
Bochera Orientteppich
Material und Verarbeitung
Der Bochera ist ein handgeknüpfter Orientteppich mit einem Flor aus Wolle und einer Kette aus Baumwolle. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell für den sichtbaren Flor verwendet, weil sie sich zu widerstandsfähigen Garnen verarbeiten lässt und dem Teppich eine angenehme, natürliche Haptik gibt. Baumwolle in der Kette bildet dagegen das tragende Grundgerüst, an dem die einzelnen Knoten befestigt werden. Das Zusammenspiel beider Materialien verbindet eine belastbare Konstruktion mit einer weichen Oberfläche.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das vorbereitete Grundgewebe eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so ein dichter Teppichkörper, dessen Muster aus der Anordnung der Knoten hervorgeht. Diese Arbeitsweise unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Bodenbelägen: Die Struktur entsteht unmittelbar aus dem Webgrund, dem Flor und der individuellen Knotung. Der vorliegende Teppich wurde generalüberholt. Damit ist sein Zustand als generalüberholt ausgewiesen; die Angaben machen keine zusätzlichen Aussagen über einzelne Reparaturen oder deren Umfang.
Die Kombination aus Wollflor, Baumwollkette und traditioneller Knüpftechnik ist für die Nutzung in Wohnräumen geeignet. Der Teppich ist außerdem für Räume mit Fußbodenheizung ausgewiesen. Die rechteckige Form unterstützt eine vielseitige Platzierung auf dem Boden, während der klassische Stil eine klare gestalterische Einordnung ermöglicht.
Herkunft und Tradition
Der Bochera wird als Orientteppich aus Pakistan angeboten. Pakistan besitzt eine bedeutende Teppichtradition, in der handgeknüpfte Teppiche mit unterschiedlichen Mustern, Farben und Qualitätsstufen gefertigt werden. Die Herstellung verbindet die praktische Funktion eines Bodenbelags mit einer über Generationen weitergegebenen textilen Handwerkstechnik. Dabei spielen die Auswahl der Garne, die Vorbereitung der Kette und die sorgfältige Wiederholung der Knoten eine zentrale Rolle.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das textile Gefüge nicht in einem einzigen industriellen Arbeitsschritt. Zunächst wird die Kette gespannt. Anschließend werden die Florfäden Knoten für Knoten eingebracht und durch Schussfäden gesichert. Nach mehreren Reihen wird das Gewebe verdichtet und die Oberfläche bearbeitet. Dieser Ablauf verlangt eine gleichmäßige Arbeitsweise, damit der Teppich seine Form behält und das Muster über die gesamte Fläche lesbar bleibt.
Pakistanische Teppiche stehen in engem Zusammenhang mit der internationalen Geschichte orientalischer Teppiche. In den Werkstätten des Landes wurden und werden verschiedene Gestaltungstraditionen aufgegriffen und handwerklich umgesetzt. Der Begriff Orientteppich beschreibt dabei eine textile Gattung und nicht automatisch eine bestimmte einzelne Provinz. Bei diesem Stück bezeichnet Bochera die im Produktnamen geführte Teppichbezeichnung; als Herkunft ist Pakistan angegeben. Eine Zuordnung zu einer iranischen Provinz wird für diesen Teppich nicht vorgenommen.
Die handwerkliche Arbeit lässt sich auch an der Verbindung von Material und Aufbau erklären. Der Wollflor bildet die sichtbare, farbtragende Oberfläche. Die Baumwollkette gibt dem Teppich während des Knüpfens Halt und unterstützt seine rechteckige Grundform. Durch die Knoten entsteht eine Oberfläche, die sich anders anfühlt und verhält als ein flach gewebtes Textil. So bleibt die traditionelle Herstellung nicht nur eine historische Methode, sondern bestimmt unmittelbar die Beschaffenheit des fertigen Teppichs.
Design und Muster
Der Bochera ist dem klassischen Stil zugeordnet. Klassische Orientteppiche arbeiten häufig mit einer geordneten Gesamtkomposition, bei der Farben, Linien und wiederkehrende Formen aufeinander abgestimmt sind. Die Gestaltung soll nicht zufällig wirken, sondern die Fläche als zusammenhängendes Muster lesbar machen. Beim vorliegenden Teppich wird diese klassische Einordnung mit einer hellgrünen Farbgebung verbunden, die als Cappuccino Hellgrün bezeichnet ist.
Hellgrün verändert die Wirkung eines Teppichs je nach Umgebung. In einem Raum mit hellen Möbeln kann der Ton leicht und ruhig erscheinen; neben dunkleren Holztönen bildet er einen sichtbaren, aber sachlichen Kontrast. Die Farbgebung bringt eine frische Note in die Gestaltung, ohne die klassische Ausrichtung des Teppichs aufzugeben. Der Teppich kann dadurch sowohl in traditionell eingerichteten Räumen als auch in einer reduzierten, modernen Umgebung eingesetzt werden.
Klassische Teppichmuster beruhen meist auf einer klaren Ordnung aus Innenfeld, Randzonen und kleineren Ornamenten oder geometrischen Wiederholungen. Diese Begriffe beschreiben den allgemeinen Aufbau klassischer Teppichkompositionen und legen für dieses Einzelstück keine nicht genannten Einzelmotive fest. Entscheidend ist hier die ausgewiesene Stilrichtung: Der Teppich wird als klassisch geführt und verbindet diese Stilzuordnung mit der hellgrünen Farbwirkung und der rechteckigen Form.
Die handgeknüpfte Oberfläche unterstützt die Wahrnehmung von Linien und Farbflächen. Knoten bilden dabei nicht nur die Konstruktion, sondern auch die sichtbare Struktur des Musters. Je nach Betrachtungsabstand treten zunächst die Gesamtfarbe und die große Komposition hervor; aus der Nähe wird die textile Körnung des Wollflors erkennbar. Diese Verbindung von flächiger Farbwirkung und handwerklicher Struktur ist typisch für die Gestaltung handgeknüpfter Teppiche, ohne diesem Stück zusätzliche, nicht genannte Motive zuzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den konkreten Eigenschaften dieses Einzelstücks gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor, die Baumwollkette, die hellgrüne Farbgebung und der klassische Stil. Der Teppich ist rechteckig und wurde als generalüberholt ausgewiesen. Außerdem eignet er sich laut Produktangabe für alle Zimmer und für die Nutzung auf Fußbodenheizungen. Diese Angaben beschreiben die vorgesehene Verwendung, ersetzen jedoch keine auf den jeweiligen Boden abgestimmte Pflege.
Für die Erhaltung eines Wollteppichs empfiehlt sich regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen, damit sich Staub nicht dauerhaft im Flor festsetzt. Die Oberfläche kann gelegentlich mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da Farben dadurch ausbleichen können. Bei Flecken ist es sinnvoll, rasch zu handeln und für die Reinigung einen Fachbetrieb für Teppiche hinzuzuziehen.
FAQ
Wie pflege ich den Bochera richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt und gelegentlich mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die hellgrüne Farbgebung nicht ausbleicht. Bei einem Fleck sollte schnell gehandelt und ein Spezialist für Teppichreinigung konsultiert werden. Eine fachgerechte Behandlung berücksichtigt den Wollflor, die handgeknüpfte Struktur und den Aufbau mit Baumwollkette.
Woher stammt der Bochera?
Der Bochera wird als Orientteppich mit der Herkunft Pakistan angeboten. Pakistan verfügt über eine lange und vielfältige Tradition der handgeknüpften Teppichherstellung. Die Bezeichnung Bochera ist die im Produktnamen verwendete Teppichbezeichnung. Eine iranische Herkunft wird für dieses Stück nicht angegeben.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Der Bochera ist laut Produktangabe für Fußbodenheizungen geeignet. Seine handgeknüpfte Ausführung und der Wollflor machen ihn für Räume mit Fußbodenheizung nutzbar. Bei der Verlegung sollte dennoch darauf geachtet werden, dass der Teppich plan aufliegt und die Hinweise zur jeweiligen Fußbodenheizung beachtet werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Material |















