Orientteppich Bigar 567×366 cm Wolle handgeknüpft

3905$

Handgeknüpfter Bigar Orientteppich | Knotendichte: 280.000 Knoten/m² | Material: Flor beste Schurwolle | Größe: 567×354 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu mit Etikett

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 33390D4F Kategorien: , ,

Inventarnummer: 33390D4F

Beschreibung

Bigar Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Bigar Orientteppich ist handgeknüpft und aus bester Schurwolle gefertigt. Im langen Produkttext wird die Wolle als hundertprozentige Schurwolle beschrieben. Schurwolle wird aus dem natürlichen Wollvlies gewonnen und ist für eine weiche Haptik sowie für eine robuste, belastbare Oberfläche bekannt. Ihre natürliche Struktur verbindet angenehme Griffigkeit mit einer guten Widerstandsfähigkeit im täglichen Gebrauch. Dadurch eignet sich ein Wollteppich grundsätzlich für Wohnbereiche, in denen eine textile und behagliche Bodenfläche gefragt ist.

Bei der Handknüpftechnik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Das unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 280.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Konstruktion ermöglicht eine sorgfältige Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten. Sie bildet die Grundlage für die detailreiche Erscheinung, die bei orientalischen Teppichen mit floralen und geometrischen Elementen typisch ist.

Die Herstellung von Hand lässt geringfügige individuelle Unterschiede in der Oberfläche und in der Ausführung zu. Gerade diese handwerklich bedingte Eigenständigkeit gehört zum Charakter eines Einzelstücks. Der Teppich wird als neu mit Etikett geführt. Seine Florhöhe wird mit 15 Millimetern angegeben. Zusammen mit der Schurwolle entsteht dadurch eine textile Oberfläche, die sich weich anfühlt und den Raum optisch wie haptisch prägt.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Indien. Damit handelt es sich um einen Orientteppich und nicht um einen Perserteppich. Die Bezeichnung Bigar wird in der Produktbeschreibung verwendet, ändert aber nichts an der angegebenen Herkunft Indien. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil ein Mustername oder eine Modellbezeichnung nicht automatisch den Herstellungsort bezeichnet. Der Begriff Orientteppich beschreibt hier den kulturellen und gestalterischen Zusammenhang, während Indien das genannte Ursprungsland ist.

Indien verfügt über eine vielseitige Teppichtradition, in der sich regionale Handarbeit, überlieferte Knüpfkenntnisse und die Auseinandersetzung mit orientalischen Vorbildern verbinden. In indischen Werkstätten werden unterschiedliche Teppicharten mit verschiedenen Materialien, Knotungen und Dekors gefertigt. Handgeknüpfte Teppiche entstehen dabei in zahlreichen Arbeitsschritten: Das Grundgerüst wird vorbereitet, die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, die Oberfläche wird anschließend kontrolliert und der Flor wird in Form gebracht. Die genaue Ausführung verlangt Übung, Konzentration und ein gutes Verständnis für das vorgegebene Muster.

Orientalische Teppiche haben sich über Jahrhunderte als Gebrauchsgegenstände und als Ausdruck textiler Gestaltung entwickelt. Ihre Tradition umfasst sowohl die Auswahl der Wolle als auch den Aufbau des Knotens, die Einteilung des Feldes und die Abstimmung von Farben. Persische, zentralasiatische, anatolische und indische Werkstätten haben jeweils eigene Entwicklungen hervorgebracht. Deshalb sollte die Herkunft immer getrennt von der Stilrichtung betrachtet werden. Ein in Indien gefertigter Teppich kann orientalische Musterwelten aufnehmen, ohne aus Iran zu stammen.

Die Handarbeit spielt in dieser Tradition eine zentrale Rolle. Ein Entwurf wird nicht einfach auf eine industrielle Oberfläche gedruckt, sondern durch einzelne Knoten dauerhaft in den Teppich eingebunden. Das macht die Knüpftechnik zu einem textilen Verfahren, bei dem Material, Rhythmus und Muster unmittelbar zusammenwirken. Die angegebene Knotendichte verweist auf den strukturellen Aufbau dieses Stücks, während die Bezeichnung Bigar und das orientalische Muster seine Einordnung im Sortiment beschreiben. Eine bestimmte iranische Provinz ist für diesen Teppich nicht angegeben.

Design und Muster

Das Muster wird als orientalisch beschrieben und verbindet florale mit geometrischen Gestaltungselementen. Diese Kombination gehört zu den wiederkehrenden Grundformen der orientalischen Teppichkunst. Florale Motive können Ranken, Blüten, Blätter oder stilisierte Pflanzenformen aufnehmen. Geometrische Elemente ordnen die Komposition durch klare Achsen, Rahmen, Felder oder wiederholte Formen. Gemeinsam erzeugen diese beiden Formensprachen eine strukturierte Oberfläche, in der dekorative Linien und geordnete Flächen nebeneinander bestehen.

Die Farbgebung in Pastellrot bestimmt den visuellen Eindruck dieses Teppichs. Ein gedämpftes Rot wirkt anders als ein kräftiger, gesättigter Rotton: Es setzt einen farblichen Akzent, bleibt dabei aber in seiner Anmutung zurückhaltend. In einem orientalischen Muster kann ein solcher Farbton dazu beitragen, florale und geometrische Details als zusammenhängende Komposition erscheinen zu lassen. Die Farbe wird in der Beschreibung ausdrücklich als Pastell Rot bezeichnet und ist deshalb ein wesentliches Merkmal der Gestaltung.

Orientalische Muster werden häufig aus einem Zusammenspiel von Mittelbereich, Randzonen und wiederkehrenden Ornamenten entwickelt. Ein Hauptfeld kann die zentrale Zeichnung aufnehmen, während Bordüren die Komposition einfassen und einen visuellen Abschluss bilden. Florale Linien bringen Bewegung in eine Fläche; geometrische Formen geben ihr Ordnung. Diese Prinzipien sind allgemeine Merkmale orientalischer Teppichgestaltung und erklären, weshalb solche Muster sowohl dekorativ als auch klar gegliedert wirken können.

Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Zeichnung aus der Folge einzelner Knoten. Die Musterwirkung hängt deshalb nicht nur von den Farben, sondern auch von der präzisen Umsetzung der Konturen ab. Kleine Veränderungen in der Knotung können die Oberfläche lebendig erscheinen lassen. Die hohe Detailorientierung der Handarbeit unterstützt eine differenzierte Wiedergabe von Ornamenten, ohne dass der Teppich dadurch zu einem maschinell reproduzierten Muster wird. Das Ergebnis ist ein orientalisch gestaltetes Einzelstück mit pastellroter Farbwirkung, floralen Bezügen und geometrischer Ordnung.

Die klassische Ausrichtung des Teppichs wird in der Produktbeschreibung ausdrücklich genannt. Klassische Teppichgestaltung arbeitet meist mit überlieferten Ornamentideen und einer ausgewogenen Flächenaufteilung. Sie ist nicht an eine kurzlebige Dekorationsrichtung gebunden, sondern beruht auf Formen, die in der orientalischen Textilkunst vielfach weiterentwickelt wurden. Bei diesem Stück treffen diese klassischen Gestaltungsprinzipien auf eine zurückhaltende Pastellfärbung und eine handgeknüpfte Ausführung.

Besonderheiten

Der Teppich wird als neu mit Etikett angeboten und ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung ist eine ausdrücklich genannte Besonderheit des Stücks. Die Schurwolle besitzt natürliche isolierende Eigenschaften und kann zu einem ausgeglichenen Wärmegefühl beitragen. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung sollte der Teppich so verwendet werden, dass die Wärmeabgabe des Bodens nicht unnötig behindert wird. Die tatsächliche Raumwirkung hängt dabei auch vom Bodenaufbau und von der jeweiligen Heizungsanlage ab.

Mit seiner pastellroten Farbgebung und dem orientalischen Muster lässt sich der Teppich in klassisch eingerichtete Räume ebenso einordnen wie in Wohnbereiche, die traditionelle Textilien mit einer ruhigeren Farbpalette verbinden. Diese gestalterische Einordnung ist eine Frage des Zusammenspiels von Einrichtung, Licht und Bodenfläche. Die Handknüpfung, die Schurwolle und die florale-geometrische Musterung bleiben dabei die prägenden Eigenschaften des Teppichs.

FAQ

Wie pflege ich den handgeknüpften Orientteppich?

Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, Staub und losen Schmutz aus dem Flor zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft beziehungsweise abgewischt werden. Reiben ist zu vermeiden, damit die Verschmutzung nicht tiefer in die Wolle gelangt und die Oberfläche nicht unnötig belastet wird. Für eine gründliche Pflege empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung im Abstand von einigen Jahren. Da es sich um Schurwolle und um einen handgeknüpften Teppich handelt, sollte die Reinigung fachgerecht auf Material und Konstruktion abgestimmt werden.

Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?

Ja. Dieser handgeknüpfte Orientteppich aus Schurwolle ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Wolle besitzt isolierende Eigenschaften und kann dadurch zu einem angenehmen Wärmeausgleich beitragen. Für die Nutzung ist es sinnvoll, die Hinweise des Heizungsherstellers und die Bedingungen des jeweiligen Bodenaufbaus zu beachten. Der Teppich sollte plan liegen, damit die Wärme gleichmäßig wirken kann und die textile Oberfläche nicht durch Falten belastet wird.

Wie lange dauert die Lieferung?

Die Lieferzeit für diesen Übermaßteppich beträgt in der Regel fünf bis zehn Werktage. Sobald der Teppich versandt wurde, wird eine Sendebestätigung übermittelt. Die Lieferung erfolgt damit nach dem genannten Zeitrahmen und wird durch die Versandinformation angekündigt. Für die Planung der Annahme ist die Sendebestätigung maßgeblich, da sie den Versand des konkret bestellten Teppichs anzeigt.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen