









Orientteppich Bidjar 160×230 cm Wolle handgeknüpft
736$
Handgeknüpfter Bidjar Orientteppich | Knotendichte: 155.000 – 185.000/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 160×230 cm | Muster: Geometrisches Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: CECDD073
Beschreibung
Bidjar Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Orientteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet jedes einzelne Knotenelement unmittelbar mit dem Aufbau des Teppichs. Anders als bei einem maschinell gefertigten Belag entsteht dadurch ein Stück, dessen Muster aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut ist. Die Wolle bildet eine geschlossene, angenehm begehbare Oberfläche und unterstützt die klare Wirkung des geometrischen Medaillons.
Der Flor aus reiner Schurwolle wird traditionell für Teppiche eingesetzt, weil das Material eine widerstandsfähige und zugleich griffige Oberfläche ermöglicht. Seine natürliche Struktur nimmt Farbtöne nuanciert auf und verleiht dem Beige-Sand-Farbspiel eine ruhige, textile Wirkung. Bei der handgeknüpften Herstellung werden die Florfäden Knoten für Knoten eingearbeitet. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster deutlich hervortritt und der Flor gleichmäßig wirkt.
Die Knotendichte liegt bei 155.000 bis 185.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie erlaubt eine differenzierte Darstellung der geometrischen Formen und sorgt für eine präzise lesbare Zeichnung. Die Ausführung ist neu und wird als perfekt beschrieben. Der Teppich ist außerdem für die Nutzung auf Fußbodenheizungen geeignet. Damit verbindet er die traditionelle Knüpftechnik mit einer Ausstattung, die in zeitgemäßen Wohnräumen relevant ist.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Indien. Die Bezeichnung Indo Bidjar Modern verweist auf die gestalterische Einordnung und auf die Verbindung mit einer Bidjar-inspirierten Formensprache; sie macht aus diesem in Indien gefertigten Stück keinen iranischen Teppich. Diese Unterscheidung ist bei Orientteppichen wichtig, weil Herkunft und Musterbezeichnung unterschiedliche Informationen geben. Der vorliegende Teppich ist daher als indischer Orientteppich einzuordnen.
Indien verfügt über eine eigenständige und vielfältige Teppichtradition. In vielen Regionen werden handgeknüpfte Teppiche mit unterschiedlichen regionalen Techniken, Materialien und Entwürfen gefertigt. Werkstätten greifen dabei sowohl auf überlieferte Ornamente als auch auf zeitgenössische Farb- und Formkonzepte zurück. Die indische Teppichherstellung ist deshalb nicht auf einen einzigen Stil beschränkt. Sie umfasst fein gezeichnete klassische Muster ebenso wie reduzierte, moderne Kompositionen.
Bidjar ist als Teppichbezeichnung mit einer iranischen Knüpftradition verbunden. Klassische Bidjar-Teppiche werden für ihre kompakte Konstruktion und ihre markante, oft klar gegliederte Musterwirkung geschätzt. Eine dichte Knüpfung unterstützt bei solchen Entwürfen die Kontur von Medaillons, Ranken und geometrischen Feldern. Bei einem modernen Indo-Bidjar-Teppich wird diese visuelle Sprache in einer indischen Fertigung aufgegriffen. Entscheidend bleibt dabei die tatsächliche Herkunft dieses Stücks: Es wurde in Indien handgeknüpft.
Die Geschichte orientalischer Teppiche ist von einem Austausch zwischen Regionen, Werkstätten und Mustertraditionen geprägt. Motive wandern von einer Generation zur nächsten, werden neu geordnet und an andere Materialien oder Farbwelten angepasst. Deshalb kann ein Teppich eine bekannte regionale Formensprache zeigen, ohne aus der Region zu stammen, deren Name mit dem Muster verbunden ist. Diese Verbindung von tradiertem Entwurf und indischer Herstellung kennzeichnet die Einordnung als Indo Bidjar Modern.
Auch die Verwendung von Beige und Sand passt zu einer modernen Interpretation klassischer Teppichmotive. Neutrale Farbfamilien können geometrische Strukturen sichtbar machen, ohne den Raum durch starke Kontraste zu dominieren. In der indischen Fertigung werden solche Farbkonzepte mit handwerklichen Knüpfverfahren verbunden. Das Ergebnis bleibt in der Tradition des Orientteppichs verankert und richtet sich zugleich an Einrichtungen, in denen eine zurückhaltende Farbgestaltung gefragt ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als geometrisches Medaillon beschrieben. Ein Medaillon bildet gewöhnlich den visuellen Mittelpunkt einer Teppichkomposition und ordnet die umliegenden Flächen. Bei einer geometrischen Ausführung entsteht die Wirkung nicht durch naturalistische Blüten oder frei fließende Ranken, sondern durch Linien, Winkel, symmetrische Bezüge und klar voneinander abgegrenzte Formen. Dadurch erhält die Oberfläche eine strukturierte und übersichtliche Zeichnung.
Die Bidjar-inspirierte Gestaltung steht dabei für eine Musterwelt, in der ein zentrales Motiv mit einer geordneten Feldaufteilung verbunden werden kann. Geometrische Medaillons lassen sich aus verschachtelten Konturen, polygonalen Flächen und wiederkehrenden Ornamenten aufbauen. Jede Form trägt zur Balance des Gesamtentwurfs bei. Die relativ ruhige Beige-Sand-Farbgebung lenkt den Blick auf diese Gliederung und lässt die Linienführung als wesentlichen Bestandteil des Designs hervortreten.
Beige und Sand gehören zu den neutralen Farbtönen und werden in modernen Teppichentwürfen häufig genutzt, wenn ein Muster präsent, aber nicht farblich laut erscheinen soll. Beide Töne können je nach Florrichtung, Licht und Betrachtungswinkel unterschiedlich wirken. Bei handgeknüpften Wollteppichen entsteht zusätzlich eine natürliche Oberflächenbewegung, weil die Fasern das Licht nicht völlig gleichförmig reflektieren. Diese textile Nuancierung unterstützt die differenzierte Wahrnehmung des geometrischen Motivs.
Ein geometrischer Entwurf kann sowohl in einer modernen als auch in einer traditionell eingerichteten Umgebung eingesetzt werden. In einem reduzierten Raum bildet das Medaillon einen klaren grafischen Akzent. Neben klassischen Möbeln kann die geordnete Zeichnung eine Verbindung zwischen älteren Formen und einer neutralen Farbpalette schaffen. Dabei bleibt die Beschreibung des konkreten Stücks auf das geometrische Medaillon sowie die Farben Beige und Sand beschränkt; weitere Einzelmotive oder eine bestimmte Bordüre sind nicht angegeben.
Die Bezeichnung Modern weist auf eine zeitgemäße Interpretation der Bidjar-Formensprache hin. Moderne Orientteppiche arbeiten häufig mit einer bewussten Vereinfachung, einer kontrollierten Farbwahl oder einer deutlicheren Betonung einzelner Konturen. Das bedeutet nicht, dass die handwerkliche Grundlage aufgegeben wird. Vielmehr wird ein traditioneller Bezug so gestaltet, dass die Komposition auch mit aktuellen Einrichtungskonzepten lesbar bleibt. Hier treffen handgeknüpfte Ausführung, geometrische Ordnung und ein neutrales Beige-Sand-Farbklima zusammen.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben. Seine Ausführung ist handgeknüpft, der Flor besteht aus reiner Schurwolle. Das geometrische Medaillon setzt einen klaren Mittelpunkt, während Beige und Sand eine zurückhaltende Farbwirkung erzeugen. Die angegebene Knotendichte unterstützt die feine Darstellung des Musters. Als Indo Bidjar Modern verbindet das Stück eine indische Herstellung mit einer Bidjar-orientierten Gestaltung.
Für Fußbodenheizungen ist der Teppich geeignet. Damit kann er in Räumen verwendet werden, in denen diese Form der Wärmeversorgung vorhanden ist. Die handwerkliche Fertigung und die Wolloberfläche geben dem Teppich seine textile Beschaffenheit, während das moderne Medaillon eine eindeutige grafische Ordnung schafft. Weitere Angaben zu einer Signatur, zu besonderen Gebrauchsspuren oder zu einer bestimmten Bordüre liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich diesen Orientteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So werden lose Partikel entfernt, ohne den Wollflor unnötig zu beanspruchen. Flüssigkeiten und andere Flecken sollten möglichst sofort mit einem sauberen, leicht feuchten Tuch aufgenommen werden. Reiben kann die Oberfläche belasten und den Fleck tiefer in die Fasern bringen. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel. Bei einer umfassenden Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist. Eine fachgerechte Behandlung trägt dazu bei, die Farben, die Knotenstruktur und die Oberfläche des neuen Teppichs zu schonen.
Ist dieser Teppich ein Perserteppich?
Nein. Der Teppich wurde in Indien gefertigt und ist deshalb ein Orientteppich. Die Bezeichnung Bidjar beschreibt hier die gestalterische Einordnung Indo Bidjar Modern und nicht die iranische Herkunft dieses Stücks. Bidjar ist als traditionelle Teppichbezeichnung mit dem Iran verbunden, doch ein in Indien handgeknüpfter Teppich wird dadurch nicht zu einem Perserteppich. Die sachlich korrekte Beschreibung lautet daher indischer, handgeknüpfter Orientteppich mit Bidjar-inspiriertem, modernem Design. Diese Unterscheidung trennt die Herkunft des konkreten Teppichs von der Mustertradition, auf die sein Entwurf Bezug nimmt.
Was unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Flor Knoten für Knoten von Hand aufgebaut. Das Muster entsteht dadurch unmittelbar während des Knüpfens und kann fein gegliedert ausgearbeitet werden. Die handwerkliche Herstellung gibt jedem Stück seinen eigenen Charakter und verbindet die sichtbare Zeichnung mit einer aufwendigen Arbeitsweise. Maschinell gefertigte Teppiche werden dagegen industriell und in standardisierten Abläufen hergestellt. Sie können ebenfalls unterschiedliche Muster und Materialien aufweisen, entstehen jedoch nicht durch dieselbe manuelle Knotenarbeit. Bei diesem Teppich kommen die handgeknüpfte Fertigung, die dichte Knotung, der Schurwollflor und das geometrische Medaillon zusammen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















