Orientteppich Afghanistan 193×123 cm Wolle handgeknüpft

1189$

Handgeknüpfter afghanischer Orientteppich | Knotendichte: Extrem fein | Material: Flor Wolle | Größe: 193×125 cm | Florhöhe: 6 mm | Muster: Geometrisch in Grün und Rot | Zustand: Perfekt

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 36528261

Beschreibung

Afghanistan Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser afghanische Hatschlu Teppich ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die Verwendung von Schafwolle gehört zu den traditionellen Grundlagen vieler afghanischer Teppiche. Wolle verbindet eine angenehm griffige Oberfläche mit einer robusten Faserstruktur. Dadurch eignet sich das Material für Wohnräume und für Bereiche, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Die Florhöhe beträgt 6 mm und verleiht der Oberfläche eine kompakte, weiche Haptik.

Die Knotendichte wird als extrem fein angegeben. Beim Handknüpfen entsteht jedes einzelne Florbild durch viele von Hand gesetzte Knoten. Anders als bei einem maschinell hergestellten Teppich wird das Muster Schritt für Schritt in die Bindung eingearbeitet. Kleine Unterschiede innerhalb der Zeichnung gehören deshalb zur handwerklichen Fertigung und machen jedes Stück eigenständig. Die hochwertige Wolle unterstützt dabei die Strapazierfähigkeit und die vergleichsweise unkomplizierte Pflege des Teppichs.

Bei einem handgeknüpften Wollteppich bilden Kette, Schuss und Flor eine zusammenhängende textile Konstruktion. Die Kette dient als Grundlage, während die Knoten den sichtbaren Flor aufbauen. Schussfäden stabilisieren die einzelnen Reihen und tragen zur Festigkeit des Gewebes bei. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche bearbeitet, damit die Musterung klar hervortritt. Dieser Ablauf unterscheidet die Handarbeit von einem industriell bedruckten oder maschinell geknüpften Textil.

Der Teppich besitzt ein traditionell persisch-orientalisches Erscheinungsbild, ist jedoch als afghanischer Hatschlu Teppich aus Afghanistan bezeichnet. Herkunft und Gestaltung sind damit voneinander zu unterscheiden: Das Design nimmt traditionelle persische und orientalische Formen auf, während der Teppich afghanischen Ursprungs ist. Seine rechteckige Form macht ihn für unterschiedliche Grundrisse im Wohnbereich geeignet. Er wird außerdem als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben.

Herkunft und Tradition

Der Hatschlu Teppich stammt aus Afghanistan. Afghanische Teppiche stehen für eine eigenständige Tradition der handwerklichen Web- und Knüpfkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. In vielen Regionen des Landes werden Teppiche in familiären oder kleineren handwerklichen Zusammenhängen gefertigt. Das Wissen über das Vorbereiten der Wolle, das Anlegen der Kette, das Setzen der Knoten und das Ausarbeiten der Muster bildet dabei die Grundlage der Herstellung.

Afghanistan verfügt über eine vielfältige Teppichkultur. Je nach Region, Werkstatt und überlieferter Gestaltung unterscheiden sich Farbwahl, Zeichnung, Knotendichte und Ausführung. Geometrische Muster spielen in dieser Tradition eine wichtige Rolle, weil sie sich aus wiederkehrenden Formen, geregelten Achsen und klar gegliederten Flächen aufbauen lassen. Ein handgeknüpfter Teppich kann dadurch zugleich ornamental und strukturiert wirken.

Die Bezeichnung Hatschlu verweist auf die Teppichart, während Afghanistan die Herkunft dieses Stücks bezeichnet. Der Ausdruck Persisch im Zusammenhang mit dem Stil beschreibt hier ein traditionelles Design und keine iranische Herkunft. Dieser Unterschied ist bei orientalischen Teppichen wesentlich, da Musterbezeichnungen, Stilbegriffe und Herkunftsangaben nicht automatisch dasselbe bedeuten. Der vorliegende Teppich wird deshalb als afghanischer Orientteppich eingeordnet.

Die Teppichherstellung in Afghanistan ist eng mit regionalen Lebensformen und überlieferten Handarbeitstechniken verbunden. Wolle war als verfügbares und vielseitig nutzbares Material von großer Bedeutung. Sie konnte zu Garn versponnen, gefärbt und in einer widerstandsfähigen Oberfläche verarbeitet werden. Die Kenntnisse über Färbung, Knotung und Musteraufbau wurden innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben. So entstanden unterschiedliche lokale Ausprägungen innerhalb einer gemeinsamen afghanischen Tradition.

Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfordert wiederholte, sorgfältige Arbeitsschritte. Zuerst wird die textile Grundlage vorbereitet. Danach wird das Muster über die gesamte Fläche aufgebaut, indem Knoten und Schussfäden miteinander verbunden werden. Die Konturen geometrischer Formen werden dabei fortlaufend kontrolliert, damit die einzelnen Bereiche im Verhältnis zueinander bleiben. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, gereinigt und für den Gebrauch vorbereitet. Die handwerkliche Herstellung erklärt die individuelle Ausprägung jedes einzelnen Teppichs.

Afghanische Teppiche werden häufig mit einer markanten, klar lesbaren Formensprache verbunden. Im Unterschied zu sehr fein ausgearbeiteten floralen Kompositionen anderer persischer Teppichzentren liegt der Schwerpunkt hier oft auf rhythmischen Ornamenten und einer gut erkennbaren Gliederung. Der Hatschlu Teppich verbindet diese afghanische Herkunft mit einem traditionell persisch-orientalischen Gestaltungsvokabular. So bleibt die afghanische Identität auch dann erkennbar, wenn die verwendeten Formen in der größeren Welt der orientalischen Teppiche bekannt sind.

Die Einordnung in die afghanische Tradition bedeutet nicht, dass jeder Teppich aus Afghanistan dieselben Farben oder dieselbe Zeichnung besitzt. Regionale Unterschiede sind gerade ein Kennzeichen der dortigen Teppichkultur. Einige Arbeiten zeigen streng geometrische Felder, andere verwenden stärker stilisierte Pflanzenformen oder wiederkehrende Medaillons. Auch die Ausführung kann je nach Knüpfer, Werkstatt und überlieferter Vorlage variieren. Die Herkunft beschreibt daher den kulturellen und handwerklichen Zusammenhang, nicht ein einheitliches Serienmuster.

Design und Muster

Das Muster dieses Hatschlu Teppichs ist geometrisch aufgebaut. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Feldern und wiederkehrenden Ornamenten. Durch die regelmäßige Anordnung erhalten die Motive eine klare Ordnung. Gleichzeitig kann die Handarbeit den einzelnen Formen eine leicht individuelle Ausprägung geben. Das Muster wirkt dadurch gegliedert, ohne den Charakter eines von Hand gefertigten Teppichs zu verlieren.

Die Farbgestaltung konzentriert sich auf Grün und Rot. Grüntöne und Rottöne bilden einen deutlichen farblichen Gegensatz, der die geometrischen Formen sichtbar voneinander absetzt. Grün kann in orientalischen Kompositionen für eine erdige, pflanzenbezogene Farbwirkung stehen, während Rot traditionell häufig als tragende und raumgreifende Farbe eingesetzt wird. Bei diesem Teppich werden beide Farbbereiche miteinander verbunden und in einem traditionellen persisch-orientalischen Gesamtbild eingesetzt.

Geometrische Ornamente gehören zu den ältesten Gestaltungsmitteln der textilen Kunst. Sie lassen sich aus einfachen Grundformen entwickeln und in Reihen, Feldern oder symmetrischen Gruppen wiederholen. Linien können Grenzen markieren, Rauten können Flächen gliedern und kleinere Motive können als verbindende Elemente zwischen größeren Formen dienen. Durch diese Ordnung entsteht ein Muster, das auch bei genauer Betrachtung viele einzelne Arbeitsschritte erkennen lässt.

Die Zeichnung ist nicht floral, sondern von geometrischen Elementen geprägt. Dadurch steht die Struktur der Motive im Vordergrund. Wiederholungen sorgen für einen Rhythmus, während die farblichen Flächen die einzelnen Musterbereiche voneinander abgrenzen. Ein solches Design lässt sich in unterschiedlichen Einrichtungsstilen einsetzen, weil es sowohl einen traditionellen als auch einen klar gegliederten Charakter besitzt.

Das ursprüngliche Design wird als afghanisch angegeben. Diese Angabe ergänzt die Bezeichnung Hatschlu und beschreibt die gestalterische Herkunft des Musters. Zugleich wird der Stil als traditionell persisch-orientalisch bezeichnet. Damit vereint das Design zwei Ebenen: die afghanische Überlieferung des konkreten Teppichtyps und die größere orientalische Mustersprache, zu der auch persisch geprägte Formen gehören.

Bei der Betrachtung eines geometrischen Teppichs lohnt es sich, auf die Beziehung zwischen Gesamtfläche und Einzelmotiv zu achten. Die Wiederholung der Formen erzeugt eine visuelle Ordnung, während die Farbkontraste die Zeichnung hervorheben. Anders als bei einem rein dekorativ bedruckten Textil entsteht diese Wirkung hier durch die Anordnung der geknüpften Farbflächen. Das Muster ist deshalb Teil der Konstruktion und nicht nur eine nachträglich aufgebrachte Oberfläche.

Die Kombination aus Grün und Rot verleiht dem Teppich eine warme, zugleich markante Raumwirkung. Im Schlafzimmer, Esszimmer, Arbeitszimmer oder Wohnzimmer kann die rechteckige Form eine klar definierte Fläche bilden. Die geometrische Zeichnung eignet sich sowohl als traditioneller Akzent als auch als ordnendes Element in einer reduzierteren Einrichtung. Entscheidend bleibt dabei, dass die Gestaltung aus einer afghanischen Handknüpftradition hervorgeht und nicht als Herkunftsangabe für eine andere Region verstanden wird.

Im Vergleich zu Nain Teppichen, die häufig mit feinen floralen Zeichnungen verbunden werden, und zu Heriz Teppichen, die für kräftige Farben und geometrische Muster bekannt sind, besitzt dieser Hatschlu Teppich seine eigene Einordnung. Auch Kashan und Isfahan stehen für jeweils eigene persische Traditionen und dürfen nicht als Herkunft dieses afghanischen Stücks verwendet werden. Solche Vergleiche erklären die Vielfalt orientalischer Muster, ersetzen aber keine konkrete Herkunftsangabe.

Besonderheiten

Zu den genannten Eigenschaften gehören die extrem feine Knotendichte, die hochwertige Wolle, die handgeknüpfte Ausführung und die Florhöhe von 6 mm. Das Muster ist geometrisch und in Grün sowie Rot gestaltet. Der Zustand wird als perfekt beschrieben. Der Teppich ist rechteckig und für Fußbodenheizung geeignet. Sein Stil wird als traditionell persisch-orientalisch angegeben, während das ursprüngliche Design afghanisch ist.

Der Teppich kann in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden. Genannt werden Schlafzimmer, Esszimmer, Arbeitszimmer und Wohnzimmer. Die Wolle ist strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben. Zur Erhaltung der Farben wird empfohlen, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe und gelegentliches Ausklopfen im Freien werden als geeignete Pflegemaßnahmen genannt.

Als handgeknüpftes Einzelstück besitzt der Teppich eine individuelle Ausführung. Die Kombination aus afghanischer Herkunft, Hatschlu-Bezeichnung, geometrischer Zeichnung und traditionell persisch-orientalischem Stil bestimmt seinen Charakter. Er ist nicht als iranischer Perserteppich, sondern als afghanischer Orientteppich einzuordnen. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ausdrücklich angegeben und ergänzt die praktischen Eigenschaften der Wolle.

FAQ

Wie pflege ich den afghanischen Hatschlu Teppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege wird Staubsaugen auf niedriger Stufe empfohlen. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden, damit die Wolle und der Flor möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Gelegentliches Ausklopfen im Freien kann ebenfalls zur Pflege gehören. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie die Farben mit der Zeit verblassen lassen kann. Verschüttete Flüssigkeiten sollten möglichst zeitnah aufgenommen werden. Bei einer stärkeren Verschmutzung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, da die Behandlung auf die handgeknüpfte Wolloberfläche abgestimmt werden sollte.

Woher stammt der afghanische Hatschlu Teppich?

Der Hatschlu Teppich stammt aus Afghanistan und wird in traditioneller Handarbeit gefertigt. Die Bezeichnung Afghanistan beschreibt seine Herkunft, während Hatschlu die Teppichart bezeichnet. Seine geometrische Zeichnung und die Farbgebung in Grün und Rot stehen in einer afghanischen Gestaltungstradition. Der Stil wird zugleich als traditionell persisch-orientalisch beschrieben. Das meint die verwendete Formensprache und nicht eine Herkunft aus dem Iran. Der Teppich ist daher als afghanischer Orientteppich einzuordnen.

Was sind die Vorteile eines handgeknüpften Teppichs?

Ein handgeknüpfter Teppich wird Knoten für Knoten gefertigt und unterscheidet sich dadurch von maschinell hergestellten Teppichen. Jedes Stück erhält eine eigene Ausführung und einen individuellen handwerklichen Charakter. Bei diesem Teppich kommen die extrem feine Knotendichte und die hochwertige Wolle hinzu. Die Wolle wird als strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben. Die Handarbeit macht den Teppich zu einem eigenständigen Einzelstück, dessen Muster direkt aus der geknüpften Konstruktion entsteht.

Zusätzliche Informationen
Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen