






Orientteppich 235 x 178 cm Wolle handgeknüpft
2111$
Handgeknüpfter Orientteppich | Knotendichte: 235.000 Knoten/m² | Material: Flor 97% Schurwolle, 3% Seide | Größe: 235 x 178 cm | Muster: Tabriz Mahi, Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Orientteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Orientteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 97% Schurwolle und 3% Seide. Die Verbindung dieser beiden Materialien prägt den Charakter des Teppichs: Wolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors und bringt die im Ausgangstext beschriebene Weichheit, Strapazierfähigkeit und angenehme Wärme mit. Die Seide ergänzt den Materialaufbau als kleinerer Bestandteil. Dadurch bleibt die textile Oberfläche von der Wolle bestimmt, während die feine Ausführung des handgeknüpften Flors erhalten bleibt.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet. Dieser Vorgang ist zeitintensiv und verlangt eine sorgfältige, gleichmäßige Arbeitsweise. Anders als bei maschineller Fertigung entsteht so eine Knotenkonstruktion, die direkt mit der Arbeit des Knüpfers verbunden ist. Die Dichte von 235.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein ausgeführte Verarbeitung und ermöglicht eine detaillierte Gestaltung des Musters.
Wolle wird im Ausgangstext als von Natur aus schmutzabweisend und langlebig beschrieben. Diese Eigenschaften machen den Wollanteil für den täglichen Gebrauch geeignet. Zugleich wird die Oberfläche als angenehm und warm charakterisiert. Die handgeknüpfte Ausführung verbindet damit eine traditionelle Herstellungstechnik mit einem Material, das für regelmäßige Nutzung vorgesehen ist.
Die Verarbeitung macht jedes handgeknüpfte Stück zu einem Einzelstück. Auch wenn ein festgelegtes Muster als Orientierung dient, entsteht die Ausführung nicht als vollkommen gleichförmiges Industrieprodukt. Die Kombination aus dichter Knotung, Wollflor und einem kleinen Seidenanteil gibt diesem Teppich seine konkrete textile Struktur. Die angegebene Dicke beträgt etwa 12 mm. Der Teppich ist neu und wird als perfekt erhalten beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Indien. Damit ist er ein indischer Orientteppich und kein Perserteppich. Die Bezeichnung Orientteppich beschreibt hier die übergeordnete textile und gestalterische Tradition, in der der Teppich steht. Die im Stil genannten Begriffe Tabriz und Mahi beziehen sich auf das Muster beziehungsweise auf eine traditionelle Formensprache; sie ändern nicht die angegebene Herkunft aus Indien.
Orientteppiche werden in unterschiedlichen Regionen hergestellt und verbinden praktische Nutzung mit überlieferten Gestaltungssystemen. Ihre Herstellung wird häufig über Generationen weitergegeben. Kenntnisse über das Spannen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten, den Aufbau der Flächen und die Ausarbeitung der Konturen gehören zu einer handwerklichen Tradition, die nicht nur aus einzelnen Arbeitsschritten besteht. Sie umfasst auch die Fähigkeit, ein Muster in gleichmäßigen Reihen auf einer textilen Fläche zu entwickeln.
Die Geschichte der orientalischen Teppichknüpferei reicht weit zurück. Knotentechniken, die heute mit Orientteppichen verbunden werden, stehen in einer jahrhundertealten Entwicklung und werden häufig mit den Nomadenstämmen des Orients in Verbindung gebracht. Aus dieser langen Tradition stammen viele der wiederkehrenden Ornamente, die bis heute in unterschiedlichen Regionen und Werkstätten verwendet werden. Ein Muster kann dabei über lange Zeit überliefert, verändert und an die jeweilige handwerkliche Umgebung angepasst werden.
Indische Teppichknüpferei hat in diesem Zusammenhang eigene Bedeutung. In Indien werden orientalisch geprägte Teppiche mit traditionellen Vorbildern und etablierten Knüpftechniken gefertigt. Die Herkunft aus Indien beschreibt den Herstellungsort dieses Teppichs. Die Musterbezeichnung Tabriz Mahi verweist dagegen auf eine bestimmte dekorative Sprache, die mit der historischen Teppichkunst des Orients verbunden ist. Herkunft und Muster sind deshalb getrennt zu betrachten.
Traditionelle Orientteppiche sind zugleich Gebrauchstextilien und Ausdruck von Kulturgeschichte. Sie können einen Raum gliedern, Wärme vermitteln und eine dekorative Fläche schaffen. Darüber hinaus bewahren sie Formen, Symbole und Arbeitsweisen, die über lange Zeit weitergegeben wurden. Die Handarbeit macht sichtbar, dass die Herstellung nicht nur auf einem industriellen Druck- oder Webvorgang beruht, sondern auf dem Aufbau des Teppichs durch viele einzelne Knoten.
Die hohe Knotendichte gehört zu den technischen Merkmalen, an denen sich die Feinheit einer geknüpften Arbeit ablesen lässt. Eine dichte Konstruktion benötigt Zeit und eine kontrollierte Ausführung. Sie unterstützt die klare Darstellung kleinteiliger Ornamente und verleiht dem Gewebe eine kompakte Haptik. Bei diesem Teppich verbindet sich diese traditionelle Technik mit einer Herstellung in Indien und einer orientalisch geprägten Musterwelt.
Der Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch bezeichnet. Diese Stilangabe beschreibt die ästhetische Einordnung und nicht die nationale Herkunft. Gerade bei Teppichen, die außerhalb Irans gefertigt werden, können historische persische Muster als Vorbild dienen, ohne dass das konkrete Stück aus Persien oder Iran stammt. Für dieses Einzelstück bleibt Indien das angegebene Herkunftsland.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als Tabriz Mahi und als Medaillon bezeichnet. Ein Medaillon ist ein zentrales Gestaltungselement, das einer Teppichfläche eine klare Mitte gibt. Die Komposition richtet den Blick auf diesen zentralen Bereich und ordnet die übrigen Muster darum herum. Bei einem solchen Aufbau entsteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zentrum und umliegender Fläche.
Die Bezeichnung Mahi steht in der Teppichsprache für eine traditionelle Ornamentik, die häufig mit wiederholten, gebogenen und fischähnlich gelesenen Formen verbunden wird. Solche Elemente können in ein dichtes Rapportmuster eingebunden sein und sich über die Fläche wiederholen. Der Begriff Tabriz Mahi beschreibt hier die gestalterische Richtung. Er ist keine Aussage darüber, dass dieser Teppich in Tabriz geknüpft wurde.
Traditionelle Orientteppichmuster greifen häufig auf Formen aus der Natur, der Kalligraphie oder der überlieferten Ornamentik zurück. Florale und geometrische Elemente können miteinander verbunden werden, sodass aus einzelnen Zeichen ein rhythmisches Gesamtbild entsteht. Wiederholung sorgt für Zusammenhang, während ein Medaillon eine deutliche Hierarchie innerhalb der Komposition schafft. Diese Prinzipien erklären, warum solche Muster zugleich geordnet und detailreich wirken.
Die Mustertradition orientalischer Teppiche ist nicht auf eine einzige Darstellung beschränkt. Ein Ornament kann stilisiert werden, bis es nicht mehr wie eine direkte Abbildung aussieht, sondern als eigenständiges Zeichen funktioniert. Blätter, Blüten, Ranken und geometrische Konturen werden dabei in regelmäßige Abläufe überführt. Die Hand des Knüpfers zeigt sich in der präzisen Umsetzung dieser Abläufe und in der Ausarbeitung der einzelnen Konturen.
Ein Medaillonmuster eignet sich für eine Einrichtung, in der ein Teppich als klar definierte Fläche wahrgenommen werden soll. Die zentrale Ordnung kann mit traditionellen Möbeln ebenso verbunden werden wie mit einer sachlicheren Umgebung. Der Teppich wird im Ausgangstext als für verschiedene Einrichtungsstile passend beschrieben. Seine Musterwelt ist klassisch und zeitlos angelegt, ohne dass daraus eine bestimmte Raumgestaltung oder Farbgebung abgeleitet werden muss.
Die hohe Knotendichte unterstützt die feine Darstellung des Designs. Je dichter die Knoten gesetzt sind, desto mehr Möglichkeiten bestehen grundsätzlich für kleine Konturen und differenzierte Ornamentflächen. Bei diesem Teppich beträgt die angegebene Knotendichte 235.000 Knoten pro Quadratmeter. Das ist ein konkretes Merkmal seiner Ausführung und steht in direktem Zusammenhang mit der beschriebenen Detailgenauigkeit.
Orientalische Muster tragen oft symbolische oder erzählerische Bezüge. Sie können kulturelle Erinnerungen, Naturformen und traditionelle Zeichen aufnehmen. Ihre Bedeutung ist nicht bei jedem Teppich vollständig festgelegt und kann je nach Region, Musterfamilie und Ausführung variieren. Entscheidend ist bei diesem Stück die Kombination aus der Bezeichnung Tabriz Mahi und dem zentralen Medaillon, die seine dekorative Ordnung bestimmt.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Knotendichte von 235.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie wird als Merkmal für die Feinheit und Detailgenauigkeit der Ausführung hervorgehoben. Die dichte Knotung trägt außerdem zu einer markanten Haptik bei, die im Ausgangstext als angenehm beschrieben wird. Zusammen mit dem handgeknüpften Aufbau entsteht eine kompakte textile Oberfläche.
Der Teppich ist neu und wird als perfekt bezeichnet. Seine Dicke beträgt etwa 12 mm. Als Material sind 97% Schurwolle und 3% Seide im Flor angegeben. Außerdem ist der Teppich für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beziehen sich auf dieses konkrete Stück und ergänzen seine Beschreibung unabhängig von der traditionellen Musterbezeichnung.
Die Pflege wird als unkompliziert beschrieben. Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, den Teppich im Alltag sauber zu halten. Flecken sollten unmittelbar mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Aggressive Chemikalien sind zu vermeiden, weil sie Wolle und Farben beschädigen können. Bei stärkerem Reinigungsbedarf wird eine professionelle Reinigung empfohlen.
FAQ
Wie reinige ich meinen Orientteppich richtig?
Staubsaugen Sie den Teppich regelmäßig, damit lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Oberfläche bleiben. Frische Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Arbeiten Sie vorsichtig und vermeiden Sie aggressive Chemikalien, da diese die Wolle und die Farben schädigen können. Für eine gründliche Reinigung oder bei hartnäckigen Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung die passende Vorgehensweise. So lässt sich die Lebensdauer des handgeknüpften Orientteppichs verlängern.
Wo kann ich diesen Teppich am besten platzieren?
Der Teppich eignet sich für verschiedene Wohnbereiche. Besonders genannt werden das Wohnzimmer und der Eingangsbereich. Dort kann das Medaillonmuster als klarer Mittelpunkt der Bodenfläche wirken. Der Teppich wird außerdem als passend zu modernen und traditionellen Einrichtungsstilen beschrieben. Seine Verwendung ist nicht auf einen einzigen Raum festgelegt; auch andere Wohnräume kommen infrage, sofern die textile Fläche dort sinnvoll eingesetzt werden kann.
Wie kann ich sicherstellen, dass es sich um einen originalen handgeknüpften Teppich handelt?
Achten Sie auf die Knotendichte, das Material und die Verarbeitung. Bei einem handgeknüpften Teppich ist auf der Rückseite eine klare Knotenkonstruktion erkennbar. Maschinell gefertigte Teppiche haben dagegen häufig eine flache Rückseite. Zusätzlich können Zertifikate oder Nachweise zur Herkunft hilfreich sein. Bei diesem Teppich gehören die Handknüpfung, der Flor aus Schurwolle und Seide sowie die angegebene Herkunft aus Indien zu den beschriebenen Merkmalen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















