
















Perserteppich Täbriz ca 299x201cm Schurwolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 3579$852$Aktueller Preis ist: 852$
Handgeknüpfter Täbriz Perserteppich | Knotendichte: ca. 200.000 Knoten/qm (30 Radj) | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: ca. 299×201 cm | Muster: Antik Lachak-Toranj Täbriz Medaillon | Zustand: Sehr guter Zustand, frisch gewaschen
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000360
Beschreibung
Täbriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich aus Täbriz besteht aus Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette. Die Verbindung von Wollflor und Baumwollkette gehört zu den klar benannten Eigenschaften dieses Teppichs und prägt seinen Aufbau. Der Flor aus Schurwolle bringt eine angenehme textile Haptik mit. Baumwolle in der Kette bildet die Grundlage, in der die einzelnen Knoten verankert sind.
Die Ausführung ist handgeknüpft. Jeder Knoten wird dabei einzeln in das vorbereitete Grundgewebe eingebracht, anstatt ein fertiges Muster maschinell zu erzeugen. Das handwerkliche Verfahren ermöglicht die detaillierte Gestaltung des Medaillonmusters und der begleitenden Ornamente. Bei einem handgeknüpften Teppich sind die Knoten auf der Rückseite sichtbar; ihre Anordnung entsteht während des Knüpfens Reihe für Reihe.
Die angegebene Knotendichte beträgt etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter und entspricht 30 Radj. Eine solche Angabe beschreibt die Feinheit der Knüpfung: Je dichter die Knoten gesetzt sind, desto genauer können Konturen, kleine Ornamente und Übergänge ausgearbeitet werden. Die Knotendichte ist deshalb ein technisches Merkmal der Verarbeitung und kein Hinweis auf eine maschinelle Herstellung.
Der Wollflor ist für die tägliche Nutzung geeignet, während die sorgfältige Handarbeit die charakteristische Struktur des Teppichs bestimmt. Die Quelle beschreibt ihn als langlebig und strapazierfähig sowie als pflegeleicht. Diese Eigenschaften werden im Zusammenhang mit der verwendeten Wolle, der handgeknüpften Ausführung und der spezifischen Fertigungstechnik genannt. Der Teppich wurde außerdem frisch gewaschen.
Herkunft und Tradition
Täbriz zählt zu den bekannten historischen Teppichregionen Irans. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes und besitzt eine lange Tradition der Teppichherstellung, die bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Täbriz entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum für Entwurf, Handel und Herstellung fein gearbeiteter Perserteppiche. Die Bezeichnung Täbriz verweist daher nicht nur auf ein Dekor, sondern auf eine eigenständige regionale Knüpftradition.
Teppiche aus Täbriz sind häufig durch eine präzise Zeichnung und eine sorgfältig geordnete Komposition gekennzeichnet. In der regionalen Gestaltung werden florale Einzelheiten, Ranken, Blüten und geometrisch gefasste Formen miteinander verbunden. Ein zentrales Medaillon kann dabei den Aufbau bestimmen, während das Umfeld mit Bordüren und kleinteiligen Ornamenten gegliedert wird. Die genaue Ausführung variiert von Teppich zu Teppich, weil das Muster von der jeweiligen Werkstatt und der handwerklichen Arbeit geprägt wird.
Die Knüpfkunst von Täbriz beruht auf überlieferten Kenntnissen, die innerhalb der Region und über Generationen weitergegeben wurden. Dazu gehören die Vorbereitung der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Ausarbeiten der Konturen und das genaue Abstimmen der einzelnen Musterbereiche. Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem einzigen industriellen Arbeitsschritt. Das Muster wächst mit jeder geknüpften Reihe und wird anschließend durch Scheren, Waschen und weitere Arbeitsschritte in seine fertige Form gebracht.
Die regionale Tradition verbindet technische Genauigkeit mit einer reichen Ornamentik. Täbriz-Teppiche werden deshalb oft mit einer klar lesbaren Mitte, ausgewogenen Seitenachsen und einer differenzierten Bordürenordnung in Verbindung gebracht. Historisch gewachsene Musterfamilien bleiben erkennbar, können aber in ihren Farben, Proportionen und Einzelmotiven unterschiedlich umgesetzt werden. Der vorliegende Teppich wird als Täbriz-Medaillon bezeichnet und steht damit in dieser Tradition einer zentral aufgebauten Komposition.
Die zeitliche Einordnung dieses Stücks ist mit den 70er Jahren angegeben. Zugleich wird es als semi-antiker Teppich beschrieben und im Titel als antiker Perserteppich geführt. Er war lange gelagert. Diese Angaben gehören zu seiner Geschichte und erklären den Zusammenhang zwischen seiner älteren Ausführung, seinem antiken Charakter und dem heutigen sehr guten Zustand. Die Quelle bezeichnet antike Teppiche in neuwertigem Zustand als selten zu finden und diesen Teppich deshalb als eine Seltenheit.
Design und Muster
Das Muster wird als antikes Lachak-Toranj Täbriz Medaillon bezeichnet. Lachak-Toranj ist eine persische Musterbezeichnung, bei der Toranj für ein Medaillon steht und Lachak die Gestaltung der Eckbereiche bezeichnet. In einer solchen Komposition stehen sich zentrale und seitliche Bildzonen gegenüber: Das Medaillon bildet den Schwerpunkt, während die Ecken und die umlaufenden Bordüren den Teppich optisch fassen.
Ein Medaillon lenkt den Blick in die Mitte der Fläche. Es kann rund, oval, rautenförmig oder aus geschwungenen Linien aufgebaut sein; die konkrete Form und Zeichnung hängt vom jeweiligen Entwurf ab. Beim Täbriz-Medaillon wird die Mitte typischerweise durch feine florale oder geschwungene Ornamentik begleitet. Die Bezeichnung des vorliegenden Musters legt den regionalen Entwurf fest, ohne dass daraus eine zusätzliche Herkunft außerhalb von Täbriz abzuleiten ist.
Die Lachak-Ecken ergänzen das zentrale Toranj-Motiv. Sie schaffen einen Übergang zwischen der Mitte und dem äußeren Rahmen und helfen, die Komposition über die gesamte Fläche auszubalancieren. Ranken, Blüten und Blattformen können in solchen persischen Entwürfen ineinandergreifen. Geometrische Begrenzungen geben den Ornamenten Halt, während geschwungene Linien eine fließende Verbindung zwischen den einzelnen Musterfeldern herstellen.
Eine Bordüre bildet bei vielen Perserteppichen den abschließenden Rahmen. Sie kann aus einer Hauptbordüre und schmaleren Nebenbordüren bestehen und wiederholt florale oder geometrische Formen in rhythmischer Folge. Der Rahmen trennt das Binnenfeld vom äußeren Rand und macht die Gliederung des Entwurfs klar erkennbar. Bei handgeknüpften Teppichen werden solche Wiederholungen nicht maschinell aufgebracht; sie entstehen aus der fortlaufenden Umsetzung der Vorlage durch die knüpfende Hand.
Die Quelle hebt die detaillierten Motive, die lebhaften Farben und die harmonischen Farbverläufe hervor. Farbverläufe können Flächen weich miteinander verbinden, während kontrastierende Konturen einzelne Ornamente lesbar machen. Bei einem Medaillonmuster entsteht dadurch ein Wechsel zwischen Konzentration in der Mitte und einer ruhigeren Ordnung im Umfeld. Die konkrete Farbstellung dieses Einzelstücks wird hier nicht weiter benannt; fest steht die beschriebene Verbindung aus Medaillon, Lachak-Toranj-Motiv und Täbriz-Tradition.
Der Entwurf verbindet klassische Merkmale mit einer Ausführung, die auch in moderne Räume passt. Das bedeutet nicht, dass das Muster seine regionale Identität verliert. Gerade die zentrale Ordnung und die traditionelle Ornamentik machen die Herkunft aus der persischen Gestaltungssprache erkennbar. Als Unikat trägt der handgeknüpfte Teppich dabei die kleinen Abweichungen und die individuelle Linienführung in sich, die bei handwerklicher Arbeit entstehen.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Teppichs gehören die Einordnung als antiker beziehungsweise semi-antiker Täbriz-Medaillon-Teppich, die Datierung in die 70er Jahre und die lange Lagerung. Sein Zustand wird als sehr gut beschrieben; außerdem wurde er frisch gewaschen. Antike Teppiche in neuwertigem Zustand sind laut der Beschreibung selten zu finden, weshalb dieses Stück als Seltenheit bezeichnet wird.
Die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus Schurwolle, die Baumwollkette und die Dichte von etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter beziehungsweise 30 Radj ergänzen diese Besonderheiten. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Bild von Material, Aufbau, Feinheit und Erhaltungszustand, ohne über die belegten Eigenschaften hinauszugehen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich das Saugen ohne Bürstenaufsatz. So wird loser Staub entfernt, ohne den Wollflor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei Flecken kann ein mildes Reinigungsmittel zusammen mit einem feuchten Schwamm verwendet werden. Dabei sollte die Behandlung vorsichtig und auf die betroffene Stelle begrenzt erfolgen. Eine professionelle Teppichreinigung wird ebenfalls empfohlen, um die Lebensdauer des handgeknüpften Perserteppichs zu unterstützen. Der Teppich wurde frisch gewaschen; für spätere gründliche Reinigungen ist daher eine fachgerechte Behandlung sinnvoll.
Wie erkenne ich einen handgeknüpften Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich lässt sich unter anderem an der sichtbaren Knotung auf der Rückseite erkennen. Dort sind die einzelnen Knoten und ihre Anordnung nachvollziehbar. Eine hohe Knotendichte ist ein weiteres Merkmal, wobei die Dichte allein nicht jedes Herstellungsverfahren abschließend bestimmt. Bei handgefertigten Teppichen können Muster und Linien leicht unregelmäßig erscheinen, weil sie von Hand umgesetzt werden. Diese kleinen Abweichungen unterscheiden sie von gleichförmig maschinell hergestellten Teppichen. Die handgeknüpfte Ausführung und die angegebene Dichte von etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter beziehungsweise 30 Radj sind bei diesem Täbriz-Teppich ausdrücklich benannt.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Viele Perserteppiche, einschließlich dieses Exemplars aus Täbriz, können über einer Fußbodenheizung eingesetzt werden. Wolle trägt zu einer angenehmen Wärme bei und kann helfen, die Raumtemperatur auszugleichen. Für eine gute Funktion der Heizungsanlage sollte der Teppich regelmäßig gelüftet werden. Wichtig ist außerdem, die Wärmeentwicklung im Raum im Blick zu behalten und den Teppich nicht dauerhaft unter ungünstigen Bedingungen liegen zu lassen. Die Eignung wird in der Beschreibung bejaht; regelmäßiges Lüften wird als Maßnahme für eine optimale Leistung der Heizungsanlage genannt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








