





Perserteppich Tabriz 96×62 cm Wolle Seide handgeknüpft
924$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 500.000 Knoten/m² | Material: 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 96×62 cm | Muster: Traditionell Orientalisch/Persisch | Zustand: Perfekt, unbenutzt
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Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft. Die Herstellung erfolgt dabei nicht durch ein maschinelles Verfahren, sondern durch das händische Einsetzen jedes einzelnen Knotens. Die Knotendichte beträgt 500.000 Knoten. Diese feine Knüpfung ermöglicht eine detaillierte Oberflächenstruktur und gehört zu den kennzeichnenden Merkmalen der Verarbeitung dieses Teppichs.
Für den Flor werden 95% Schurwolle und 5% Seide verwendet. Schurwolle bildet den überwiegenden Materialanteil und verleiht dem Flor seine textile Substanz. Die Seide ergänzt den Materialmix und trägt zu einem feinen Glanz sowie zu einer klaren Wirkung der Farben bei. Das Zusammenspiel beider Materialien verbindet eine wollene, angenehm begehbare Oberfläche mit den optischen Eigenschaften der Seide.
Die handgeknüpfte Ausführung steht für eine Arbeitsweise, bei der die Struktur Schritt für Schritt aufgebaut wird. Die hohe Knotendichte verlangt eine sorgfältige Ausführung und erlaubt die Darstellung kleinerer Einzelheiten innerhalb eines Musters. Der Teppich wurde als perfekt und unbenutzt angegeben. Er ist außerdem für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Tabriz bezeichnet. Tabriz liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt befindet sich in einer Region, in der sich Handelswege, kulturelle Einflüsse und handwerkliche Traditionen über lange Zeit begegnet sind. Diese Stellung hat die Entwicklung der dortigen Teppichkunst geprägt.
Die Teppichtradition von Tabriz reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Über die Jahrhunderte entstand daraus eine eigenständige Form der Gestaltung und Herstellung, die international bekannt wurde. Tabriz ist nicht nur ein Herkunftsort, sondern auch ein Name, der mit einer ausgeprägten Werkstatt- und Knüpftradition verbunden ist. Die Weitergabe von Entwürfen, Techniken und handwerklichem Wissen spielt dabei eine wichtige Rolle.
Teppiche aus Tabriz werden häufig mit einer sorgfältigen Ausarbeitung, einer differenzierten Zeichnung und einer hohen Knotendichte verbunden. Die Knüpfer arbeiten nach überlieferten Gestaltungsprinzipien, können diese aber innerhalb verschiedener Musterordnungen unterschiedlich ausführen. Deshalb steht die Bezeichnung Tabriz für eine regionale Tradition und nicht für ein einziges, unveränderliches Muster.
Die Stadt selbst ist ein kulturelles Zentrum, in dem unterschiedliche ethnische Gruppen und Traditionen zusammenkommen. Solche Begegnungen haben auch die Teppichgestaltung beeinflusst. In den Entwürfen können Einflüsse aus verschiedenen dekorativen und handwerklichen Zusammenhängen zusammentreffen. Die persische Teppichkunst verbindet dadurch regionale Überlieferung mit einer über Jahrhunderte gewachsenen Formenvielfalt.
Zur Geschichte persischer Teppiche gehört außerdem ihre Verwendung in unterschiedlichen Innenräumen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Sie dienen als textile Gestaltungselemente, als Gebrauchsgegenstände und als Ausdruck handwerklicher Kultur. Bei einem Tabriz-Teppich stehen dabei die präzise Knüpfarbeit, die geordnete Komposition und die Verbindung von Material und Zeichnung im Mittelpunkt. Die Herkunft aus Persien beschreibt somit sowohl den geografischen Bezug als auch den kulturellen Rahmen der Herstellung.
Design und Muster
Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch und persisch angegeben. Tabriz-Entwürfe arbeiten häufig mit floralen und geometrischen Elementen. Florale Formen können Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenmotive aufnehmen. Geometrische Formen sorgen für eine klare Gliederung und können Felder, Linien oder symmetrische Ordnungen bilden. Beide Formensprachen lassen sich innerhalb einer Komposition miteinander verbinden.
Ein wichtiges Merkmal persischer Teppichmuster ist die abgestimmte Ordnung der einzelnen Motive. Ein zentrales Feld, eine umlaufende Bordüre oder wiederholte Ornamente können den Blick durch die Gestaltung führen. Bei Tabriz stehen dabei häufig eine präzise Zeichnung und eine kontrollierte Anordnung im Vordergrund. Die hohe Knotendichte unterstützt die Wiedergabe feiner Linien und kleiner ornamentaler Übergänge.
Florale und geometrische Zeichen besitzen in der persischen Kultur oft eine symbolische Ebene. Pflanzenmotive können auf Natur, Wachstum und die gestaltete Ordnung der Welt verweisen. Geometrische Formen können für Struktur, Wiederholung und Ausgewogenheit stehen. Die Bedeutung eines konkreten Zeichens hängt jedoch vom jeweiligen Entwurf und seinem Zusammenhang ab. Für diesen Teppich ist ein traditionell orientalisch-persischer Stil angegeben; eine weitergehende Deutung einzelner Motive wird nicht festgelegt.
Die Farbgestaltung wird bei Tabriz-Teppichen häufig als lebendig beschrieben. In der überlieferten Teppichherstellung spielen Farbstoffe aus natürlichen Pflanzenstoffen eine Rolle. Farben werden dabei nicht nur einzeln betrachtet, sondern als abgestimmte Beziehungen innerhalb des gesamten Entwurfs. Kontraste können die Konturen hervorheben, während verwandte Farbtöne Übergänge zwischen Ornamenten und Flächen schaffen.
Das traditionelle Design lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsrichtungen verbinden. Ein persischer Teppich kann in einem klassisch eingerichteten Raum die vorhandene Formensprache aufnehmen. In einer moderneren Umgebung kann derselbe Gegensatz zwischen ornamentaler Zeichnung und klaren Möbeln sichtbar werden. Die Einordnung als traditionell bedeutet daher nicht, dass der Teppich ausschließlich in historischen Räumen verwendet werden kann. Entscheidend ist die Kombination aus Muster, Farbwirkung und der übrigen Raumgestaltung.
Bei einem handgeknüpften Einzelstück entsteht die Musterwirkung aus der Verbindung von Entwurf, Material und Knoten. Die Schurwolle trägt zur textilen Fülle des Flors bei, während die Seide feine Glanzpunkte setzen kann. Dadurch werden Konturen und Farbwechsel unterschiedlich wahrgenommen. Das Muster ist somit nicht nur eine grafische Fläche, sondern auch das Ergebnis einer handwerklichen Oberflächenstruktur.
Besonderheiten
Die Knotendichte von 500.000 Knoten gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen dieses Teppichs. Eine hohe Knotenzahl ermöglicht eine feine und detailreiche Zeichnung, weil innerhalb einer Fläche mehr einzelne Knüpfpunkte für die Ausarbeitung eines Entwurfs zur Verfügung stehen. Sie ist zugleich ein Hinweis auf den Arbeitsaufwand der handgeknüpften Herstellung.
Eine weitere Besonderheit ist der Materialmix aus 95% Schurwolle und 5% Seide. Die Wolle und die Seide verbinden unterschiedliche textile und optische Eigenschaften. Der Teppich ist als widerstandsfähig gegen Abnutzung beschrieben und kann gereinigt werden. Für den Alltag wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen; bei stärkeren Verschmutzungen kommen Ausklopfen oder eine professionelle Reinigung infrage.
Der Teppich ist perfekt und unbenutzt. Außerdem ist er für Fußbodenheizungen geeignet. Bei der Pflege sollte eine schonende Vorgehensweise gewählt werden, damit Flor, Farben und die handgeknüpfte Struktur erhalten bleiben. Gelegentliches Ausklopfen kann Staub lösen. Das Auslegen in der Sonne wird als Möglichkeit genannt, Farben aufzufrischen und Bakterien zu reduzieren; eine direkte, intensive oder lange Sonneneinstrahlung sollte dabei vermieden werden.
FAQ
Wie reinige ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ist die grundlegende Pflege. Dabei sollte der Teppich schonend behandelt werden, damit die handgeknüpfte Struktur und der Flor nicht unnötig belastet werden. Bei stärkeren Verschmutzungen kann der Teppich vorsichtig ausgeklopft werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung, insbesondere weil der Flor aus Schurwolle und Seide besteht. Fachgerechte Behandlung hilft, die Farben, die Oberfläche und die Qualität des Teppichs zu bewahren. Der Teppich kann außerdem gelegentlich in die Sonnenstrahlen gelegt werden, um die Farben aufzufrischen und Bakterien zu reduzieren. Eine übermäßig lange oder intensive Bestrahlung sollte vermieden werden.
Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Mehrere Merkmale sind für die Beurteilung relevant. Dazu gehören die Knotendichte, die verwendeten Materialien, die Komplexität des Musters und die Ausführung der Knüpftechnik. Bei diesem Tabriz Perserteppich beträgt die Knotendichte 500.000 Knoten. Der Flor besteht aus 95% Schurwolle und 5% Seide, und die Herstellung ist handgeknüpft. Eine hohe Knotenzahl kann eine feinere Darstellung von Ornamenten ermöglichen. Ebenso wichtig ist die Sorgfalt, mit der Knoten, Linien, Farben und Übergänge ausgearbeitet wurden. Qualität lässt sich daher nicht an einem einzigen Wert festmachen, sondern an der Verbindung von Material, Dichte, Entwurf und Verarbeitung.
Kann ich einen Perserteppich in einer modernen Wohnung verwenden?
Ja. Ein traditionell orientalisch-persischer Teppich kann auch in einer modernen Wohnung eingesetzt werden. Gerade der Gegensatz zwischen floralen oder geometrischen Ornamenten und einer klaren, reduzierten Einrichtung kann die Muster deutlich sichtbar machen. In einem klassisch eingerichteten Raum kann der Teppich dagegen vorhandene Farben und Formen ergänzen. Tabriz-Teppiche werden mit vielseitigen Designs und lebendigen Farben verbunden, sodass unterschiedliche Kombinationen möglich sind. Maßgeblich sind die Farbwirkung, die Anordnung der Möbel und die gewünschte Raumstruktur. Dieser Teppich ist außerdem für Fußbodenheizungen geeignet und kann dadurch auch in entsprechend ausgestatteten modernen Wohnräumen verwendet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














