









Perserteppich Tabriz 387 x 286 cm Wolle handgeknüpft
15369$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 550.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 387 x 286 cm | Muster: Medaillon, detailreich | Zustand: perfekt, unbenutzt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 98812711
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Verbindung dieser beiden Materialien entspricht der im Produkt angegebenen Ausführung: Die Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, die Baumwolle dient als Kettmaterial im Grundaufbau. Damit sind Flor und Kette klar voneinander unterschieden.
Die Knotendichte beträgt 550.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine sehr genaue Ausarbeitung kleinteiliger Formen und unterstützt die klare Darstellung eines detailreichen Medaillonmusters. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jedes einzelne Knüpfsegment in die vorbereitete Kette eingebunden. Das Muster entsteht somit nicht durch einen Druck oder eine nachträgliche Beschichtung, sondern durch die Anordnung der geknüpften Farbbereiche.
Die Schurwolle im Flor ist das zentrale Material dieses Teppichs. Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung verwendet, weil sie bei richtiger Verarbeitung eine belastbare, elastische und zugleich angenehm strukturierte Oberfläche bilden kann. Die Baumwollkette gibt dem Gewebe den Längsaufbau. Für diesen Teppich sind keine weiteren Florfasern angegeben; die Materialangabe beschränkt sich auf 100% Schurwolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette.
Handarbeit bedeutet bei einem Orientteppich, dass die Herstellung über viele einzelne Arbeitsschritte erfolgt: Die Kettfäden werden gespannt, die Knoten werden gesetzt, und die Reihen werden anschließend verdichtet und geordnet. Bei einer hohen Knotendichte können Konturen, kleine Blütenformen und feine Linien differenziert angelegt werden. Die Verarbeitung dieses Stücks wird durch die angegebene Knotendichte, den handgeknüpften Aufbau und den detailreichen Charakter des Musters beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nordwest-Persien und wird Täbriz zugeordnet. Täbriz, international häufig als Tabriz bezeichnet, gehört zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichknüpfkunst. Die Stadt liegt im Nordwesten Irans und war über lange Zeit ein wichtiger Handels- und Kulturort. Durch ihre Lage konnten sich dort unterschiedliche Einflüsse begegnen, die in der Gestaltung, in der Zeichnung und in der technischen Ausführung von Teppichen sichtbar wurden.
Die Teppichtradition von Täbriz reicht weit zurück. Besonders prägend war die Entwicklung der persischen Hof- und Werkstattkultur, in der Entwürfe sorgfältig gezeichnet und von spezialisierten Knüpfern umgesetzt wurden. Im Lauf der Zeit entstand in Täbriz eine eigene Sprache der Muster: Sie verbindet eine kontrollierte Komposition mit einer feinen Binnenzeichnung. Medaillons, Blüten, Ranken und geordnete Felder können dabei zu einem geschlossenen Gesamtbild zusammengeführt werden.
Täbriz-Teppiche werden traditionell mit einer präzisen, oft sehr detailreichen Zeichnung verbunden. Die hohe Knotendichte ist nicht bei jedem Teppich dieser Herkunft gleich, gehört aber zu den technischen Merkmalen, die eine besonders differenzierte Musterwiedergabe ermöglichen können. Für dieses Stück ist eine Knotendichte von 550.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der feinen Ausarbeitung, die im detailreichen Muster erkennbar ist.
Die regionale Tradition beruht nicht nur auf einem bestimmten Ornament, sondern auf dem Zusammenspiel von Entwurf, Farbauswahl, Material und handwerklicher Ausführung. In den Werkstätten werden Muster wiederholt, angepasst und innerhalb der jeweiligen Knüpftradition weiterentwickelt. Dadurch können Teppiche aus Täbriz sowohl eine klar erkennbare regionale Zugehörigkeit als auch individuelle Unterschiede in der Komposition zeigen. Die Bezeichnung Tabriz beschreibt deshalb eine gewachsene Kunsttradition und nicht lediglich eine einzelne Musterform.
Als persischer Teppich steht dieses Stück in der Tradition iranischer Knüpfkunst. Persische Teppiche werden von handgeknüpften regionalen Erzeugnissen unterschieden, deren Muster und Techniken jeweils eigene historische Entwicklungen besitzen. Täbriz gehört dabei zu den Herkunftsbezeichnungen, die für eine ausgearbeitete Zeichnung und eine strukturierte Gesamtkomposition bekannt sind. Der vorliegende Teppich wird als halbantik bezeichnet und ist mit einem Alter von 50 bis 65 Jahren angegeben.
Die Weitergabe des Wissens erfolgte in der Teppichherstellung über Werkstätten, Familien und regionale Vorbilder. Dazu gehören der Umgang mit Kette und Flor, das Lesen eines Entwurfs, die Auswahl geeigneter Farben sowie das gleichmäßige Verdichten der Knoten. Die Herkunft aus Nordwest-Persien verweist somit auf eine konkrete kulturelle und handwerkliche Umgebung. Sie sagt zugleich nichts über ein einheitliches Aussehen aller Täbriz-Teppiche aus, denn innerhalb der Tradition gibt es zahlreiche Entwürfe und Ausprägungen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon beschrieben. Ein Medaillon bildet gewöhnlich ein zentrales Gestaltungselement, das die Komposition ordnet und den Blick auf die Mitte des Teppichfeldes lenkt. Um dieses Zentrum können weitere Ornamente, Ranken oder florale Details angeordnet sein. Welche einzelnen Nebenmotive bei diesem Stück vorhanden sind, ist nicht näher angegeben; fest steht der Medailloncharakter und die detailreiche Ausführung.
Die Farbgebung wird als Blau beschrieben. Blau ist in der persischen Teppichkunst eine traditionell verwendete Farbe, die von hellen, klaren Tönen bis zu tiefen und gedeckten Nuancen reichen kann. Je nach Kombination mit weiteren Farben kann es ein Feld abgrenzen, ein Medaillon hervorheben oder den Hintergrund einer ornamentalen Zeichnung bilden. Bei diesem Teppich ist die Farbe Blau als prägendes Merkmal genannt, ohne dass einzelne Farbtöne oder zusätzliche Farben festgelegt sind.
Ein Medaillonmuster lebt von einem geregelten Verhältnis zwischen Mitte, Feld und Randzonen. Die zentrale Form schafft Orientierung, während kleinere Motive für Übergänge und eine feinere Binnenstruktur sorgen können. In der persischen Gestaltungstradition werden florale Ranken, Blätter, Blüten und Arabesken häufig so miteinander verbunden, dass der Entwurf trotz vieler Einzelheiten als zusammenhängende Fläche erscheint. Diese allgemeine Gestaltungsweise erklärt, warum eine hohe Knotendichte bei detailreichen Mustern von Bedeutung ist.
Persische Teppichmuster sind häufig aus wiederkehrenden Formen aufgebaut. Wiederholung erzeugt Rhythmus, Symmetrie schafft Ordnung, und unterschiedlich große Ornamente geben der Fläche eine hierarchische Gliederung. Ein Medaillon kann dabei symmetrisch angelegt sein oder von kleineren Motiven begleitet werden, die seine Kontur aufnehmen. Diese Prinzipien gehören zur allgemeinen Tradition; über die genaue Form des Medaillons, die Bordüren und die Nebenmotive dieses einzelnen Teppichs macht die Beschreibung keine weiteren Angaben.
Die Detailtreue eines geknüpften Musters entsteht aus der Übersetzung eines Entwurfs in viele einzelne Knoten und Farbbereiche. Je kleiner die Gestaltungselemente sind, desto genauer müssen Position, Farbwechsel und Kontur aufeinander abgestimmt werden. Die angegebene Knotendichte unterstützt diese Art der Darstellung. Sie ist daher nicht nur eine technische Kennzahl, sondern steht auch mit der beschriebenen Detailfülle des Medaillonmusters in Verbindung.
Die Gestaltung lässt sich der traditionellen persischen beziehungsweise orientalischen Formensprache zuordnen. Traditionell bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Entwurf auf überlieferten Kompositionsprinzipien wie zentraler Gliederung, Ornamentwiederholung und ausgewogener Flächenaufteilung beruht. Der Teppich wird in Blau angeboten und verbindet diese Farbangabe mit einem klassischen Medaillonaufbau. Eine weitergehende Deutung einzelner Symbole wäre für dieses Stück nicht belegt und wird daher nicht vorgenommen.
Besonderheiten
Zu den konkret genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte von 550.000 Knoten pro Quadratmeter, der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen das detailreiche Medaillonmuster, die blaue Farbgebung und die Zuordnung zu Täbriz in Nordwest-Persien. Diese Merkmale beschreiben die technische, gestalterische und regionale Identität des Teppichs.
Der Teppich wird als halbantik bezeichnet und ist 50 bis 65 Jahre alt. Sein Zustand ist mit „perfekt, unbenutzt“ angegeben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Die angegebene Dicke beträgt etwa 8 mm. Diese Angaben gehören zur Beschreibung dieses einzelnen Stücks und werden nicht aus allgemeinen Eigenschaften von Tabriz-Teppichen abgeleitet.
Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Exemplar zu einem eigenständigen Stück, weil die Anordnung der Knoten und die Umsetzung des Entwurfs in Handarbeit erfolgen. Bei diesem Teppich verbindet sich diese Technik mit einer hohen Knotendichte und einer fein ausgearbeiteten zentralen Komposition. Er wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet.
FAQ
Wie pflege ich einen Tabriz Perserteppich?
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch lässt sich loser Staub aufnehmen, ohne die Oberfläche durch eine rotierende Bürste unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge reagiert werden. Starkes Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung belasten; vorsichtiges Tupfen ist die schonendere Vorgehensweise. Für eine gründliche Reinigung können professionelle Teppichreiniger hinzugezogen werden. Da dieser Teppich einen Flor aus 100% Schurwolle besitzt, sollte die Reinigung fachgerecht auf ein Wollgewebe abgestimmt werden. Regelmäßige, zurückhaltende Pflege hilft dabei, das detailreiche Muster und die Oberfläche in ihrem beschriebenen Zustand zu erhalten.
Wo kann ich den Teppich am besten einsetzen?
Der Tabriz Teppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und andere Bereiche, in denen er als stilvoller Akzent eingesetzt werden kann. Seine blaue Farbgebung und das Medaillonmuster lassen sich mit klassischen, modernen oder gemischten Einrichtungsstilen verbinden. Die konkrete Raumwirkung hängt von Wandfarben, Möbeln, Licht und der vorhandenen Bodenfläche ab. Da der Teppich als für Fußbodenheizung geeignet angegeben ist, kann er auch in Räumen mit einer solchen Ausstattung verwendet werden. Seine Nutzung bleibt dabei nicht auf einen bestimmten Einrichtungsstil beschränkt. Die große, zentrale Komposition kann einen Raum ordnen, während die detailreiche Zeichnung bei näherer Betrachtung zusätzliche Struktur bietet.
Woran erkenne ich die Qualität eines handgeknüpften Teppichs?
Bei einem handgeknüpften Teppich sind Knotendichte, Material und Verarbeitung wichtige Beurteilungskriterien. Eine hohe Knotendichte kann eine präzise und detailreiche Musterzeichnung ermöglichen, sofern die Knoten gleichmäßig gesetzt und sorgfältig verdichtet wurden. Auch die verwendeten Materialien spielen eine Rolle: Bei diesem Stück besteht der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Zusätzlich sind die handgeknüpfte Technik, die Ausführung des Medaillonmusters und der angegebene Zustand zu berücksichtigen. Eine Qualitätsbeurteilung sollte deshalb nicht auf eine einzelne Kennzahl reduziert werden. Das Zusammenspiel von Material, Knotenarbeit, Musterklarheit und Verarbeitung vermittelt ein vollständigeres Bild der handwerklichen Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















