






Perserteppich Tabriz 300 x 200 cm Wolle handgeknüpft
3998$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Material: Wolle und Baumwolle | Größe: 200 x 300 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
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Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft. Die Ausführung verbindet hochwertige Wolle und Baumwolle, wie es in den Produktangaben beschrieben ist. Beim Handknüpfen entsteht der Teppich Knoten für Knoten auf einem Webstuhl. Die Knüpferin oder der Knüpfer führt den Faden von Hand um die Kettfäden und sichert jede Reihe anschließend. Danach wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche eine gleichmäßige Struktur erhält. Dieses Verfahren unterscheidet sich grundlegend von maschineller Fertigung, weil jeder Arbeitsgang unmittelbar von der Hand ausgeführt wird.
Wolle ist im traditionellen Teppichhandwerk ein häufig verwendetes Material für den Flor. Sie lässt sich gut verspinnen, nimmt Farbe auf und besitzt eine natürliche, textile Oberfläche. Baumwolle wird im Teppichbau ebenfalls seit langer Zeit verwendet und kann dem Grundaufbau Stabilität geben. Welche Funktion die einzelnen Materialien in diesem konkreten Teppich jeweils übernehmen, ist nicht näher aufgeschlüsselt; genannt werden hochwertige Wolle und Baumwolle. Die handgeknüpfte Verarbeitung bleibt dabei das zentrale technische Merkmal dieses Stücks.
Ein handgeknüpfter Teppich entsteht in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Das Aufspannen der Kette, das Einbringen der Schussfäden, das Knüpfen, das Verdichten und das abschließende Ausarbeiten der Oberfläche verlangen Erfahrung und eine kontinuierliche Kontrolle. Kleine Unterschiede im Fadenverlauf sind bei dieser Herstellungsweise Teil der handwerklichen Ausführung. Der Teppich ist dadurch ein einzelnes, von Hand gefertigtes Exemplar und kein industriell identisches Serienprodukt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird der Stadt Tabriz zugeordnet. Tabriz, auch Täbriz geschrieben, gehört zu den bekannten Zentren der iranischen Teppichknüpfkunst. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes und war über lange Zeit ein wichtiger Handels- und Kulturort. Dadurch konnten sich dort unterschiedliche Einflüsse aus dem persischen Raum und den angrenzenden Regionen begegnen. Diese Verbindung von Handel, Entwurf und handwerklicher Weitergabe prägte die Tabrizer Teppichtradition.
Iranische Teppiche werden nicht nach einem einzigen, überall gleichen Muster gefertigt. Verschiedene Städte und Regionen entwickelten eigene Vorlieben bei Aufbau, Ornamentik, Farbverteilung und Ausführung. Tabriz steht in diesem Zusammenhang für eine ausgeprägte Entwurfskultur, in der florale Ornamente, Medaillons, Ranken und fein gegliederte Flächen häufig eine Rolle spielen. Der Name Tabriz bezeichnet hier die Herkunft dieses Teppichs und nicht lediglich ein beliebiges orientalisches Dekor.
Die Tradition des persischen Teppichknüpfens wurde über viele Generationen weitergegeben. Kenntnisse über das Spannen der Kette, die Auswahl und Vorbereitung der Garne, das Einsetzen der Knoten sowie das Schneiden und Glätten des Flors wurden innerhalb von Werkstätten und Familien vermittelt. Entwürfe konnten dabei als Vorlagen dienen, wurden aber in der praktischen Arbeit von den Knüpfenden umgesetzt. So stehen persische Teppiche sowohl für wiedererkennbare regionale Formen als auch für die individuelle handwerkliche Ausführung jedes einzelnen Stücks.
Tabriz war außerdem ein bedeutender Ort für den Austausch zwischen unterschiedlichen Teppichmärkten. Muster konnten über Händler, Werkstätten und Vorlagen weitergegeben und an neue Anforderungen angepasst werden. In der Tabrizer Tradition finden sich deshalb sowohl streng geordnete Kompositionen als auch Entwürfe mit zahlreichen bewegten Ranken und Blüten. Die regionale Zuordnung bedeutet nicht, dass jeder Tabriz-Teppich gleich aussieht. Sie verweist auf den kulturellen und handwerklichen Zusammenhang, in dem solche Teppiche hergestellt wurden.
Der Perserteppich gehört zu einer Handwerkstradition, in der Gebrauch und Gestaltung miteinander verbunden sind. Ein Teppich wurde für den täglichen Einsatz gefertigt und zugleich als gestaltete Fläche betrachtet. Die Herstellung erforderte Zeit, Materialkenntnis und eine sichere Beherrschung der Knüpftechnik. Diese Verbindung erklärt, weshalb die Herkunftsbezeichnung bei iranischen Teppichen eine wichtige Orientierung für die Einordnung von Technik und Gestaltung bietet.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Florale Formen gehören zu den wiederkehrenden Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten können als einzelne Ornamente erscheinen, in Ranken über die Fläche geführt werden oder in einer streng gegliederten Komposition zusammenwirken. Bei einem Tabriz-Entwurf werden solche Pflanzenformen häufig präzise gezeichnet und rhythmisch über das Feld und die Bordüren verteilt. Die konkrete Anordnung dieses Teppichs wird in den Produktangaben nicht weiter unterteilt; festgehalten ist die florale, orientalische Gestaltung.
In der persischen Teppichkunst bildet das zentrale Feld meist den Hauptbereich der Komposition. Eine oder mehrere Bordüren können es nach außen abgrenzen und dem Muster einen Rahmen geben. Je nach Entwurf stehen Blüten, Blattranken, Rosetten oder Medaillons im Mittelpunkt. Andere Muster verteilen die Ornamente über die gesamte Fläche, sodass kein einzelnes Zentrum dominiert. Diese Grundprinzipien erklären die typische Ordnung vieler Tabriz-Teppiche, ohne eine nicht beschriebene Einzelheit dieses Exemplars hinzuzufügen.
Florale Muster sind nicht bloß dekorative Wiederholungen. Durch Größe, Richtung und Abstand der Ornamente entsteht ein bestimmter visueller Rhythmus. Geschwungene Ranken können den Blick durch die Fläche führen, während kleinere Blüten Übergänge zwischen größeren Formen schaffen. Die Knüpftechnik ermöglicht dabei eine differenzierte Darstellung auch bei feinen Konturen. Wie stark einzelne Details ausgearbeitet sind, hängt vom jeweiligen Entwurf und von der Dichte der Ausführung ab; eine Knotendichte ist für dieses Stück nicht angegeben.
Die Bezeichnung orientalisch beschreibt die gestalterische Einordnung des Musters. Sie ersetzt nicht die Herkunftsangabe Tabriz, sondern benennt den dekorativen Charakter. Persische Blumenmotive können naturalistisch wirken oder stärker stilisiert sein. Häufig werden Pflanzenformen so geordnet, dass sie eine ausgewogene Fläche bilden. Dabei bleibt die Gestaltung an die Logik des Teppichs gebunden: Feld, Übergänge und Randbereiche müssen als zusammenhängende Komposition funktionieren.
Die Farbgestaltung wird in den vorliegenden Produktangaben nicht näher beschrieben. Deshalb werden hier keine bestimmten Farbtöne oder Färbemethoden für diesen Teppich behauptet. Allgemein arbeiten persische Teppichentwürfe mit sorgfältig abgestimmten Farbflächen, damit florale Ornamente klar erkennbar bleiben und die Bordüren eine sichtbare Begrenzung bilden. Die Wirkung eines Blumenmusters hängt dabei nicht nur von den Farben, sondern ebenso von Linienführung, Wiederholung und dem Verhältnis zwischen dicht dekorierten und ruhigeren Partien ab.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett und als Top Zustand angegeben. Außerdem ist er für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung erweitert die möglichen Einsatzbereiche im Wohnbereich, ohne dass dadurch eine bestimmte Raumverwendung festgelegt wird. Als handgeknüpfter Perserteppich aus Tabriz verbindet er die genannte iranische Herkunft mit einer traditionellen Herstellungsweise und einem orientalischen Blumenmuster.
Die Angaben nennen keine Restaurierung, keine historische Datierung und keine Signatur. Ebenso wird keine Knotendichte ausgewiesen. Diese Informationen werden daher nicht ergänzt. Fest steht die handgeknüpfte Verarbeitung mit hochwertiger Wolle und Baumwolle sowie der angegebene neue Zustand ohne Etikett.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung unterstützt den Erhalt der Oberfläche. Der Teppich sollte vorsichtig abgesaugt werden, damit Staub und lose Partikel entfernt werden, ohne den Flor unnötig zu belasten. Flecken behandelt man möglichst sofort und mit einer für Teppiche geeigneten Methode. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine professionelle Reinigung sinnvoll. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie textile Farben mit der Zeit verändern kann. Da dieser Teppich handgeknüpft ist, sollte die Pflege außerdem die Struktur des Flors berücksichtigen und auf aggressive Reinigungsmittel verzichten.
Woher stammt mein Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus dem Iran und ist Tabriz zugeordnet. Tabriz ist ein traditionsreiches Zentrum der iranischen Teppichknüpfkunst. Die Herkunftsbezeichnung verweist auf den regionalen handwerklichen Zusammenhang, nicht nur auf das Blumenmuster. Bei persischen Teppichen können Muster, Farbaufteilung und technische Ausführung Hinweise auf verschiedene Regionen geben. Für dieses Stück ist die Herkunft ausdrücklich mit Iran und Tabriz angegeben. Andere Zentren wie Isfahan oder Kashan gehören ebenfalls zur iranischen Teppichtradition, sind für diesen Teppich jedoch nicht als Herkunft genannt.
Warum sind Perserteppiche so teuer?
Der Preis eines Perserteppichs hängt unter anderem mit der aufwendigen Handarbeit, den verwendeten Materialien und der langen handwerklichen Tradition zusammen. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln ausgeführt; anschließend folgen weitere Arbeiten an Oberfläche und Abschluss. Die Dauer der Herstellung kann je nach Entwurf, Ausführung und Größe viele Monate oder sogar Jahre betragen. Hinzu kommen die Kenntnisse, die in den Werkstätten über Generationen weitergegeben werden. Bei diesem Teppich sind die handgeknüpfte Herstellung, hochwertige Wolle und Baumwolle sowie die Herkunft Tabriz die genannten Merkmale.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














