







Perserteppich Tabriz 280 x 200 cm Wolle handgeknüpft
1411$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Verarbeitung | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 283×203 cm | Muster: Geometrisches Medaillon mit Ornamenten und gestapelter Bordüre | Zustand: Generalüberholt, gebraucht
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1CA233E1
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder Knoten einzeln von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet. So entsteht ein dichter Flor, in dem sich das geometrische Muster klar abzeichnen kann. Der Flor besteht aus Wolle, während für die Kette Baumwolle verwendet wird. Die Verbindung von Wollflor und Baumwollkettfaden gehört zu den im Produkt genannten Merkmalen dieses Teppichs und prägt seine Haptik sowie seinen Aufbau.
Die Verarbeitung wird als hochwertig beschrieben. Im Zusammenspiel mit dem Kurzflor ergibt sich eine Oberfläche, die sich in Wohnräumen ebenso wie in Geschäftsräumen einsetzen lässt. Ein Kurzflor liegt vergleichsweise niedrig und lässt die Konturen von Medaillon, Ornamenten und Bordüre deutlich sichtbar bleiben. Zugleich wird die Reinigung durch die kurze Florhöhe erleichtert. Der Teppich ist generalüberholt und gebraucht. Diese Zustandsangabe beschreibt seinen vorhandenen Charakter ebenso wie die Aufarbeitung, die vor der weiteren Nutzung vorgenommen wurde.
Die handgeknüpfte Ausführung steht für eine Fertigungsweise, bei der das Muster nicht aufgedruckt oder maschinell aufgebracht wird. Die Gestaltung entsteht während des Knüpfens aus der Folge einzelner Knoten. Bei einem Tabriz-Muster ist diese Arbeitsweise besonders geeignet, um ein zentrales Medaillon, begleitende Ornamente und eine gegliederte Umrandung differenziert auszuführen. Die verwendete Wolle bildet dabei den Flor, der Baumwollkettfaden hält die Konstruktion in ihrer Längsrichtung zusammen.
Herkunft und Tradition
Tabriz liegt im Nordwesten Irans und ist eine der bedeutenden Städte der persischen Teppichgeschichte. Die Stadt war über lange Zeit ein Handels- und Kulturzentrum. Dadurch begegneten sich dort unterschiedliche künstlerische Einflüsse, Musterideen und handwerkliche Arbeitsweisen. Die Teppichtradition von Tabriz ist deshalb durch eine große Bandbreite geprägt: Neben streng gegliederten Medaillonkompositionen finden sich florale Entwürfe, feine Allover-Muster und stärker geometrisch ausgerichtete Varianten.
Die Geschichte der Teppichknüpfkunst in Tabriz reicht bis in die Safawidenzeit zurück. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich die persische Teppichkunst zu einer besonders wichtigen Form dekorativer Gestaltung. Tabriz war an dieser Entwicklung beteiligt und blieb auch später ein Zentrum der Herstellung und des Handels. Werkstätten der Stadt arbeiteten mit unterschiedlichen Entwürfen und Qualitätsstufen. Charakteristisch ist weniger ein einziges unveränderliches Muster als die Fähigkeit, klassische persische Bildordnungen in verschiedenen Ausführungen umzusetzen.
Die Lage der Stadt unterstützte ihre Bedeutung. Tabriz war mit Regionen im Iran, im Kaukasus, in Anatolien und mit weiteren Handelsräumen verbunden. Solche Kontakte beeinflussten die Auswahl von Farben, die Anordnung von Bordüren und die Form von Medaillons. In der Tabriz-Tradition können sich daher streng geometrische Linien mit ornamentalem Detailreichtum verbinden. Ein zentraler Aufbau vermittelt Ordnung, während die Bordüren den Innenbereich fassen und dem Teppich einen klaren Rahmen geben.
Persische Teppiche aus Tabriz werden traditionell mit sorgfältiger Zeichnung und einer kontrollierten Knüpfarbeit verbunden. Die handgeknüpfte Technik verlangt, dass der Entwurf in vielen kleinen Arbeitsschritten umgesetzt wird. Die knotende Person arbeitet dabei Abschnitt für Abschnitt und orientiert sich an der vorgesehenen Musterfolge. So können geometrische Konturen, wiederkehrende Ornamente und abgestufte Randzonen in einem zusammenhängenden Aufbau erscheinen. Die hier beschriebene hochwertige Verarbeitung und der Wollflor stehen in dieser handwerklichen Tradition.
Auch die Verwendung von Wolle besitzt in der persischen Teppichherstellung eine lange Geschichte. Wolle wird als Florfaser eingesetzt und kann unterschiedliche Oberflächenwirkungen annehmen, je nachdem, wie sie verarbeitet und geschnitten wird. Bei diesem Teppich wird der Flor als Kurzflor angegeben. Die Baumwolle der Kette gehört zur Konstruktion im Inneren des Teppichs und wird im fertigen Erscheinungsbild nicht als eigener Flor sichtbar. Zusammen bilden beide Materialien die Grundlage für die handgeknüpfte Ausführung.
Design und Muster
Das zentrale Gestaltungselement ist ein geometrisches Medaillon. Ein Medaillon ordnet die Komposition um eine hervorgehobene Mitte und schafft einen festen Bezugspunkt für die übrigen Musterflächen. Bei der vorliegenden Gestaltung wird diese Mitte nicht allein von freien Flächen begleitet, sondern von Ornamenten und einer deutlich gegliederten Bordüre. Die Linienführung wirkt dadurch strukturiert und der Blick wird vom Zentrum zu den Randzonen geführt.
Die Bordüre wird als gestapelt beschrieben. Damit ist eine Anordnung gemeint, bei der mehrere Randbereiche hintereinander liegen und den Innenraum stufenweise einfassen. Solche Bordüren geben einem Teppich eine erkennbare äußere Ordnung. Sie können schmalere und breitere Zonen miteinander verbinden und schaffen einen Übergang zwischen dem Medaillonfeld und dem Abschluss des Teppichs. In Kombination mit der geometrischen Mitte entsteht eine Gestaltung, die auf klaren Formen und wiederkehrenden Ornamenten beruht.
Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, symmetrischen Bezügen und wiederholbaren Formen. In persischen Teppichen dienen solche Elemente nicht nur der Dekoration, sondern auch der Gliederung der Fläche. Ein Medaillon kann die Mitte betonen, während kleinere Ornamente die angrenzenden Bereiche beleben. Die Bordüre hält die Komposition zusammen. So entsteht ein Musteraufbau, bei dem jedes Gestaltungselement eine erkennbare räumliche Aufgabe übernimmt.
Die Farbwirkung wird durch Orange bestimmt. Der Farbton verleiht dem Teppich eine warme und lebendige Präsenz. Orange kann in einer geometrischen Komposition die Konturen eines Medaillons hervorheben und den Kontrast zwischen Innenfeld, Ornamenten und Bordüre verstärken. Bei diesem Teppich verbindet sich die orange Farbgebung mit der klassischen Tabriz-Anmutung. Dadurch treffen eine traditionelle persische Ordnungsstruktur und eine auffällige, zeitgemäße Farbwirkung aufeinander.
Der Kurzflor unterstützt die Lesbarkeit des Designs. Bei einer niedrigeren Florhöhe treten die gezeichneten Formen weniger verdeckt hervor, sodass Medaillon, Ornamente und die gestapelte Bordüre als zusammenhängende Komposition wahrgenommen werden können. Zugleich bleibt die Oberfläche für Räume geeignet, in denen ein Teppich nicht nur betrachtet, sondern auch genutzt wird. Die Gestaltung ist damit auf Wohnräume, Büros und Essbereiche übertragbar, wie es in der Beschreibung für diesen Teppich angegeben wird.
Die antike Optik ist ein weiteres genanntes Erscheinungsmerkmal. Sie ergänzt die traditionelle Herkunftsbezeichnung und lässt das Stück nicht wie einen rein zeitgenössischen Entwurf wirken. Gleichzeitig bleibt das Muster durch seine geometrische Anlage klar erfassbar. Die Verbindung aus antiker Optik, orangefarbener Fläche, Medaillon und mehrgliedriger Bordüre bestimmt den visuellen Charakter dieses einzelnen Teppichs.
Besonderheiten
Der Teppich ist generalüberholt und gebraucht. Damit wird sowohl seine Nutzungsgeschichte als auch die erfolgte Aufarbeitung benannt. Er besitzt einen Kurzflor, der die Pflege erleichtert und die Reinigung unkompliziert macht. Diese Eigenschaft wird besonders für Familien mit Kindern oder Haustieren als praktisch beschrieben. Der Teppich kann auf Hartböden ebenso wie auf Teppichböden ausgelegt werden.
Zusätzlich ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Er kann außerdem zur Raumakustik beitragen, indem seine textile Oberfläche Schall dämpft. Dadurch lässt er sich in Wohnräumen, Büros und Essbereichen einsetzen. Seine orange Farbgebung, das geometrische Medaillon und die gestapelte Bordüre bleiben dabei die bestimmenden gestalterischen Merkmale.
FAQ
Was macht den Tabriz Perserteppich besonders?
Besonders sind die handgeknüpfte Verarbeitung, der Wollflor mit Baumwollkettfaden, die hochwertige Verarbeitung und das geometrische Muster. Im Mittelpunkt steht ein geometrisches Medaillon, das von Ornamenten und einer gestapelten Bordüre begleitet wird. Die orange Farbgebung gibt der klassischen Tabriz-Gestaltung eine deutlich warme Wirkung. Hinzu kommen der Kurzflor, die antike Optik und der generalüberholte, gebrauchte Zustand. Zusammen bestimmen diese Merkmale den Charakter dieses einzelnen Teppichs.
Ist der Teppich pflegeleicht?
Der Tabriz Perserteppich wird als pflegeleicht beschrieben. Sein Kurzflor erleichtert die Reinigung, weil die Oberfläche niedrig gehalten ist und Verschmutzungen unkompliziert entfernt werden können. Diese Eigenschaft macht ihn auch für Familien mit Kindern oder Haustieren praktisch. Wie bei jedem gebrauchten und generalüberholten Teppich sollte die Pflege auf den Wollflor abgestimmt werden. Die kurze Florhöhe bleibt dabei das zentrale Merkmal für die einfache Handhabung.
Wo kann der Teppich eingesetzt werden?
Der Teppich eignet sich für Wohnräume, Büros und Essbereiche. Er kann auf Hartböden und auf Teppichböden ausgelegt werden und ist für Fußbodenheizung geeignet. Durch seine orange Farbgebung kann er einen Raum sichtbar prägen, während das geometrische Medaillon und die Bordüre eine klare dekorative Struktur schaffen. Der Kurzflor unterstützt die Nutzung in Bereichen, in denen der Teppich regelmäßig betreten wird. Außerdem kann seine textile Oberfläche Schall dämpfen und so zur Raumakustik beitragen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
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| Material |















