








Perserteppich Tabriz 242×170 cm Wolle handgeknüpft
5818$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 550.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 242×170 cm | Muster: Traditionell orientalisch/persisch | Zustand: Neu mit Etikett, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 95DEB023
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Schurwolle und Seide. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors, während die Seide als ergänzendes Material eingesetzt ist. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer belastbaren, elastischen und angenehm griffigen Eigenschaften verwendet. Sie kann dem Flor eine stabile Struktur geben und unterstützt eine Nutzung im Wohnbereich. Seide wird traditionell eingesetzt, wenn feine Linien, eine glatte Oberfläche und differenzierte Farbübergänge in einem Teppich zur Geltung kommen sollen. Ihre Faser besitzt einen charakteristischen Schimmer, der je nach Lichteinfall unterschiedlich sichtbar sein kann.
Die handgeknüpfte Herstellung verbindet einzelne Knoten mit einer vorbereiteten Kette. Reihe für Reihe entsteht so ein dichter Flor, in dem das Muster unmittelbar aus der Knüpfarbeit hervorgeht. Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 550.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine präzise Ausarbeitung von Konturen, kleinen Ornamenten und feinen Übergängen. Bei einem handgeknüpften Tabriz werden Zeichnung, Farbfolge und Florrichtung während der Arbeit kontrolliert und nicht erst nachträglich aufgebracht.
Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet unterschiedliche textile Eigenschaften. Wolle sorgt für Körper und Widerstandsfähigkeit, Seide kann einzelne Partien optisch aufhellen und den Farbeindruck verfeinern. Die Qualität eines geknüpften Teppichs hängt dabei nicht nur vom Fasermaterial ab, sondern auch von der Gleichmäßigkeit der Knoten, der sorgfältigen Ausarbeitung und dem abschließenden Spannen und Ordnen des Gewebes. Dieser Teppich wird als strapazierfähig und langlebig beschrieben und ist für den Einsatz im Alltag vorgesehen.
Herkunft und Tradition
Der Tabriz-Teppich ist nach der Stadt Tabriz benannt. Tabriz liegt im Nordwesten des Iran in der Provinz Ost-Aserbaidschan. Die Stadt und ihre Umgebung gehören zu den bekannten Zentren der persischen Teppichknüpfkunst. Ihre Lage an historischen Handelswegen unterstützte den Austausch von Waren, Farben, Entwürfen und handwerklichen Techniken. Dadurch entwickelte sich in Tabriz eine vielseitige Teppichtradition, die unterschiedliche Einflüsse aufnehmen und in einer eigenständigen Form verbinden konnte.
Die Geschichte der Tabriz-Knüpfkunst reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In dieser langen Entwicklung wurden Werkstätten, Entwurfstraditionen und Methoden der Feinarbeit weitergegeben. Tabriz-Teppiche stehen deshalb nicht für ein einziges, unveränderliches Muster. Vielmehr umfasst die Tradition eine breite Gruppe von Arbeiten, bei denen sorgfältige Zeichnung, ausgewogene Proportionen und eine kontrollierte Knüpfung eine wichtige Rolle spielen. Die Bezeichnung Tabriz beschreibt damit sowohl die regionale Herkunft als auch eine etablierte persische Stil- und Handwerkstradition.
In der persischen Teppichkultur ist der Entwurf eng mit der technischen Ausführung verbunden. Ein fein gezeichneter Karton muss in Knoten umgesetzt werden, damit Blüten, Ranken, Medaillons oder geometrische Linien klar erkennbar bleiben. Tabrizer Knüpfer sind traditionell für die Fähigkeit bekannt, komplexe Entwürfe mit vielen kleinen Einzelheiten auszuführen. Dabei können florale und geometrische Elemente nebeneinanderstehen oder sich innerhalb einer symmetrisch aufgebauten Komposition verbinden.
Die Stadt Tabriz war außerdem ein Ort, an dem Teppiche für unterschiedliche Räume und Verwendungszwecke entworfen wurden. Neben streng geordneten Kompositionen entstanden Muster mit großzügigerem Rapport und dekorative Entwürfe mit vielen ineinandergreifenden Details. Die Tradition lässt daher sowohl eine klare, architektonische Ordnung als auch eine bewegte, pflanzliche Zeichnung zu. Entscheidend ist die Verbindung von Entwurf, Material und Knüpftechnik, die dem Tabriz-Teppich seine erkennbare Stellung innerhalb der persischen Teppichkunst gibt.
Persische Teppiche werden häufig als langlebige Gebrauchsgegenstände und zugleich als textile Kunstwerke betrachtet. Ihre Herstellung erfordert Zeit, Übung und eine genaue Abstimmung von Knoten, Farben und Konturen. Der Tabriz-Typ steht in diesem Zusammenhang für eine regionale Kultur des Entwerfens und Knüpfens, in der überlieferte Formen immer wieder neu ausgearbeitet werden. Die Herkunft aus Tabriz verweist somit auf den Iran, auf Ost-Aserbaidschan und auf eine bis in die frühe Neuzeit zurückreichende Tradition.
Design und Muster
Dieser Tabriz Perserteppich ist dem traditionellen orientalisch-persischen Stil zugeordnet und in Beige gehalten. Beige kann in einer klassischen Teppichkomposition als ruhiger Grundton wirken und anderen Ornamenten Raum geben. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht der Farbeindruck aus vielen einzelnen Knoten. Die Oberfläche kann deshalb je nach Blickrichtung und Lichteinfall leicht unterschiedlich erscheinen. Die im Material enthaltene Seide kann zusätzlich einen feinen Schimmer beitragen.
Die Musterwelt von Tabriz ist vielseitig. Häufig finden sich florale Ornamente, geschwungene Ranken, Blüten, Blätter und fein gezeichnete Bordüren. Ebenso gehören geometrische Formen, Medaillons und streng gegliederte Flächen zur regionalen Entwurfstradition. Diese Elemente können einzeln auftreten oder zu einer ineinandergreifenden Gesamtzeichnung verbunden werden. Die Bezeichnung Tabriz legt daher nicht automatisch ein einziges Motiv fest, sondern steht für eine Gruppe differenzierter Kompositionen aus der persischen Teppichkunst.
Bei floralen Entwürfen wird die Fläche oft durch Ranken und wiederkehrende Blütenformen rhythmisch gegliedert. Eine Bordüre kann das zentrale Feld rahmen und den Übergang zwischen Mitte und Rand ordnen. Bei geometrischeren Mustern entstehen Klarheit und Spannung durch Achsen, Wiederholungen und symmetrische Beziehungen. Ein Medaillon kann als optischer Mittelpunkt dienen, während kleinere Motive die Zwischenräume füllen. Solche Gestaltungsprinzipien sind allgemeine Merkmale der Tabriz-Tradition und erklären, warum diese Teppiche häufig detailreich und ausgewogen wirken.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung feiner Konturen. Kleine Linien können sauber voneinander getrennt werden, und verschachtelte Ornamente lassen sich präziser darstellen als bei einer groberen Knüpfung. Die Detailarbeit betrifft nicht nur das Hauptmotiv, sondern auch Nebenformen, Bordüren und Übergänge. Farbflächen werden durch die Anordnung der Knoten aufgebaut; dadurch besitzt ein geknüpfter Teppich eine textile Zeichnung, die sich von einem aufgedruckten Muster unterscheidet.
Traditionelle persische Teppichentwürfe arbeiten häufig mit einer Balance aus Wiederholung und Abwechslung. Wiederkehrende Blüten, Ranken oder geometrische Einheiten geben dem Muster Zusammenhalt. Abweichungen in Größe, Richtung oder Gruppierung verhindern zugleich eine starre Wirkung. In Tabriz-Entwürfen können diese Prinzipien mit einer klaren Ordnung und einer feinen ornamentalen Zeichnung verbunden werden. Der vorliegende Teppich wird als beige und traditionell orientalisch/persisch beschrieben; weitergehende konkrete Motive werden nicht festgelegt.
Die Wirkung eines Teppichmusters hängt auch von der Betrachtungsrichtung ab. Durch die unterschiedliche Ausrichtung des Flors können helle und dunklere Nuancen sichtbar werden. Bei Wolle und Seide treffen dabei eine eher textile, matte Wirkung und ein möglicher seidiger Glanz zusammen. So entsteht die Wahrnehmung aus Material, Knoten, Farbe und Zeichnung. Diese Verbindung ist ein wesentlicher Bestandteil der klassischen persischen Teppichgestaltung.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu, mit Etikett versehen und unbenutzt. Sein Zustand unterscheidet ihn damit von bereits gebrauchten oder restaurierten Teppichen. Die Ausführung aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Herstellung verbinden die im Produkt beschriebenen Materialeigenschaften mit einer traditionellen Fertigungsweise. Die beige Farbgebung fügt sich in die sachliche Beschreibung des Teppichs ein, ohne dass daraus weitere Farbdetails abgeleitet werden.
Als besondere praktische Eigenschaft ist die Eignung für Fußbodenheizung angegeben. Bei der Nutzung sollte die Wärme gleichmäßig verteilt werden und die Pflege des Teppichs beachtet werden. Für den Erhalt von Farbe und Struktur empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Reinigung. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit verändern kann. Bei stärkerem Reinigungsbedarf ist eine sanfte Teppichreinigung oder die Arbeit eines Fachbetriebs sinnvoll.
Für eine sichere Verwendung kann eine rutschfeste Teppichunterlage eingesetzt werden. Sie hilft, das Verrutschen zu reduzieren und kann die Abnutzung im täglichen Gebrauch mindern. Bei der Lagerung schützt eine geeignete Hülle vor Staub und Schmutz. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden. Aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden; geeigneter sind milde, pH-neutrale Produkte. Diese Pflegehinweise dienen dazu, die textile Oberfläche, die Farben und die Struktur des handgeknüpften Teppichs zu bewahren.
FAQ
Wie reinige ich den Tabriz Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich schonend abgesaugt werden. Bei einer stärkeren Verschmutzung ist eine sanfte Teppichreinigung empfehlenswert. Alternativ kann ein Fachmann die Reinigung übernehmen, da Schurwolle und Seide unterschiedliche Eigenschaften besitzen und eine sorgfältige Behandlung benötigen. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden, damit sie nicht tiefer in die Fasern eindringen. Aggressive Reinigungsmittel können die Oberfläche und die Farben belasten und sollten deshalb vermieden werden. Geeignet sind milde, pH-neutrale Produkte, die vorsichtig angewendet werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte ebenfalls vermieden werden, damit die beige Farbgebung und die übrigen Farbbereiche nicht unnötig ausbleichen.
Welches Zubehör ist für den Tabriz-Teppich sinnvoll?
Eine rutschfeste Teppichunterlage ist als Zubehör empfehlenswert. Sie kann verhindern, dass der Teppich auf dem Boden verrutscht, und zugleich die Abnutzung im täglichen Gebrauch verringern. Die Unterlage sollte passend ausgewählt werden und flach unter dem Teppich liegen. Für Zeiten, in denen der Teppich nicht verwendet wird, kann eine Schutzhülle sinnvoll sein. Sie schützt bei der Lagerung vor Staub und Schmutz. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet; auch in diesem Fall sollte die Unterlage den Untergrund nicht unnötig abschirmen und eine gleichmäßige Nutzung ermöglichen. Zusätzlich bleibt eine regelmäßige, schonende Pflege wichtig.
Wie kann ich die Lebensdauer des Perserteppichs verlängern?
Eine regelmäßige Reinigung ist entscheidend für den Erhalt des handgeknüpften Teppichs. Lose Verschmutzungen sollten vorsichtig entfernt werden, und bei Flecken sollte man sofort handeln. Milde, pH-neutrale Reinigungsmittel sind aggressiven Produkten vorzuziehen. Die Oberfläche sollte nicht unnötig stark beansprucht werden. Direkte Sonneneinstrahlung kann Farben mit der Zeit verblassen lassen und sollte daher vermieden werden. Bei umfassender Reinigung empfiehlt sich eine sanfte Teppichreinigung oder ein Fachbetrieb. Eine rutschfeste Unterlage kann das Verrutschen und damit verbundene Reibung vermindern. Wird der Teppich eingelagert, schützt eine Hülle vor Staub und Schmutz. So lassen sich Farbe, Struktur und textile Substanz möglichst lange bewahren.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
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| Knotendichte | |
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