









Perserteppich Shiraz 213 x 110 cm Wolle handgeknüpft
1704$
Handgeknüpfter Shiraz Perserteppich | Material: Flor Wolle | Größe: 213 x 110 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Gebraucht, Top Zustand, gewaschen
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Beschreibung
Shiraz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Shiraz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht dem Teppich die für dieses Material typische textile Struktur. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Dadurch entsteht kein vollständig gleichförmiges Industrieprodukt, sondern ein von Hand gefertigtes Einzelstück mit eigener Zeichnung und Oberfläche. Die Herstellung von Hand verlangt wiederholte, sorgfältige Arbeitsschritte: Das Grundgewebe wird vorbereitet, der Flor wird Knoten für Knoten aufgebaut, und anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster klar lesbar bleibt.
Wolle wird in der Teppichherstellung seit langer Zeit verwendet, weil sie als natürliches Fasermaterial eine belastbare und zugleich angenehm textile Oberfläche ermöglicht. Je nach Verarbeitung kann sie Farben unterschiedlich aufnehmen und den Wechsel zwischen hellen und dunklen Partien des Musters deutlich zeigen. Bei diesem Teppich ist der Flor als kurz angegeben. Die kurze Florhöhe lässt die geometrische Zeichnung vergleichsweise direkt erscheinen und macht die Konturen im täglichen Gebrauch gut erkennbar. Die angegebene Stärke beträgt einen Zentimeter.
Der Teppich wurde gewaschen und befindet sich in gebrauchtem, jedoch sehr gutem Zustand. Diese Angaben beschreiben sowohl seine bisherige Nutzung als auch seine aktuelle Beschaffenheit. Die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor und die kurze Oberfläche gehören dabei zusammen: Sie bestimmen, wie sich das Stück anfühlt, wie die Musterflächen wirken und wie es in einem Raum liegt. Die Fertigung ist vollständig als Handarbeit ausgewiesen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird der Region Shiraz, auf Deutsch Schiras, zugeordnet und im Titel als Ghashghai bezeichnet. Shiraz liegt im Süden Irans und ist seit langem ein bedeutender Bezugspunkt für Teppiche aus dem südwestlichen persischen Kulturraum. Mit Shiraz werden sowohl städtische als auch nomadisch geprägte Teppiche in Verbindung gebracht. Die Bezeichnung Ghashghai verweist auf eine Teppichtradition, die eng mit den Qashqai im südlichen Iran verbunden ist. In dieser Tradition spielen handgeknüpfte Teppiche, tragbare Webarbeiten und eine eigenständige geometrische Bildsprache eine wichtige Rolle.
Die Teppichkultur der Qashqai entwickelte sich in einem Lebensumfeld, in dem textile Arbeiten praktisch und gestalterisch zugleich waren. Gewebte und geknüpfte Stücke konnten im Alltag verwendet, transportiert und über lange Zeit gepflegt werden. Aus dieser Verbindung von Gebrauch und Gestaltung entstand eine klare, oft rhythmisch aufgebaute Formensprache. Wiederkehrende Rauten, Hakenformen, gestufte Linien und gerahmte Felder gehören zu den Gestaltungsmitteln, die man mit südwestiranischen Nomadenteppichen verbinden kann. Solche Merkmale sind keine starre Schablone, sondern werden von Knüpferin zu Knüpferin und von Region zu Region unterschiedlich ausgearbeitet.
Shiraz ist außerdem ein wichtiger Handels- und Kulturort. Teppiche aus dem weiteren Umfeld konnten dort gehandelt, gesammelt und unter dem Namen des regionalen Zentrums angeboten werden. Deshalb bezeichnet Shiraz im Teppichhandel nicht immer nur den exakten Herstellungsort eines einzelnen Stücks. Bei diesem Teppich nennt die Quelle Shiraz als Region und Ghashghai als Bezeichnung im Titel. Daraus ergibt sich die Einordnung als persischer Teppich aus dem Shiraz-Kontext, ohne eine darüber hinausgehende Dorf- oder Stammeszuordnung zu behaupten.
Die persische Teppichkunst umfasst zahlreiche regionale Traditionen. Shiraz unterscheidet sich in ihrer Bildsprache von Werkstätten in Isfahan, Täbriz, Kashan oder Nain. Während manche städtischen Teppiche stark von symmetrischen Medaillons und fein ausgearbeiteten Ranken geprägt sind, treten im südwestiranischen Umfeld häufig stärker gegliederte Felder und eine unmittelbare geometrische Ordnung hervor. Auch die Farbwirkung kann sich zwischen den Regionen unterscheiden. Bei diesem Stück ist ein sattes Gold als Farbe angegeben, wodurch die regionale Mustertradition mit einer warmen, geschlossenen Farbwirkung verbunden wird.
Der Herstellungszeitraum ist mit 1970 bis 1979 angegeben. Der Teppich gehört damit zur jüngeren Geschichte der persischen Knüpfkunst und trägt zugleich die traditionelle Technik des Handknüpfens weiter. Ein Teppich aus dieser Zeit ist kein neu produziertes Stück, sondern ein gebrauchtes Einzelstück mit eigener Nutzungsgeschichte. Die Herkunftsbezeichnung, die Herstellungsweise und der angegebene Zeitraum bilden zusammen den sachlichen Rahmen für seine Einordnung.
Design und Muster
Als Muster ist ein geometrisches Design angegeben. Die Gestaltung wird außerdem als komplex beschrieben und verbindet geometrische mit floralen Elementen. Geometrische Muster beruhen auf Linien, Winkeln, Rauten, gestuften Konturen und wiederkehrenden Feldern. Florale Formen können in einer solchen Bildsprache vereinfacht, stilisiert oder in ein streng gegliedertes Ornament eingebunden werden. Dadurch müssen Blüten und Blätter nicht naturgetreu dargestellt sein; sie erscheinen häufig als rhythmische Zeichen innerhalb der Gesamtkomposition.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen nachträglichen Druck auf eine fertige Fläche. Die farbigen Partien werden während des Knüpfens aufgebaut. Jede Form wird aus einer Folge einzelner Knoten entwickelt. Kleine Abweichungen in der Ausführung gehören zur handwerklichen Entstehung und können der Zeichnung eine eigene textile Lebendigkeit geben. Die kurze Florhöhe unterstützt eine eher präzise Wahrnehmung der Konturen, weil die Oberfläche die einzelnen Musterbereiche nicht stark überdeckt.
Die satte goldene Farbgebung ist ein zentrales Merkmal dieses Stücks. Gold kann in einem Teppich sowohl als Grundton als auch als verbindende Farbe zwischen verschiedenen Ornamentflächen wirken. Ein warmer Goldton lässt helle und dunklere Kontraste unterschiedlich hervortreten und kann geometrische Rahmungen klar voneinander absetzen. Bei diesem Teppich wird die goldene Farbwirkung mit komplexen Mustern kombiniert. Die Farbe ist damit nicht losgelöst vom Design zu betrachten, sondern prägt die Lesbarkeit der gesamten Komposition.
Die Mustertradition von Shiraz und dem Ghashghai-Kontext arbeitet häufig mit einer deutlichen Gliederung. Ein Feld kann von Bordüren eingefasst werden, während kleinere Zeichen und Ornamente den Innenraum rhythmisch ordnen. Rauten und andere polygonale Formen erzeugen dabei ein stabiles Gerüst. Florale Motive können dieses Gerüst ergänzen und den Übergang zwischen strenger Geometrie und organischer Ornamentik gestalten. Welche Formen genau dominieren, hängt immer vom einzelnen Teppich ab. Bei diesem Einzelstück ist deshalb die belegte Beschreibung als geometrisch, komplex und teilweise floral maßgeblich.
Ein geometrischer Teppich kann in unterschiedlichen Einrichtungszusammenhängen wirken, ohne seine regionale Sprache zu verlieren. Die klare Musterordnung lässt die Handarbeit aus der Nähe erkennen, während die goldene Gesamtfarbe eine zusammenhängende Fläche bildet. Im Unterschied zu einem Kelim besitzt dieser Teppich einen geknüpften Flor. Das ist für die Betrachtung des Designs wichtig, weil die Musterwirkung durch die textile Oberfläche und nicht durch eine flach gewebte Struktur entsteht.
Besonderheiten
Der Teppich ist gebraucht, gewaschen und in Top Zustand. Außerdem werden seine Eignung für Fußbodenheizung, seine Rutschsicherheit, Haustierfreundlichkeit und leichte Reinigung als Eigenschaften genannt. Diese Angaben machen ihn für die Nutzung in Innenräumen interessant, in denen ein Teppich nicht nur betrachtet, sondern auch regelmäßig betreten wird. Die kurze Florhöhe und der Wollflor ergänzen die beschriebene praktische Ausrichtung.
Die Eignung für Fußbodenheizung bedeutet, dass der Teppich für einen Raum mit dieser Heizungsart vorgesehen werden kann. Rutschsicherheit bezieht sich auf die angegebene Eigenschaft, sicherer auf dem Boden zu liegen. Haustierfreundlichkeit beschreibt die ausgewiesene Alltagstauglichkeit in einem Haushalt mit Tieren. Die leichte Reinigung ist ebenfalls als Produkteigenschaft angegeben. Für die Pflege bleibt es sinnvoll, Verschmutzungen zeitnah zu behandeln und bei Bedarf eine fachgerechte Teppichwäsche zu wählen, besonders weil es sich um ein handgeknüpftes Wollstück handelt.
Als gebrauchter Teppich aus den Jahren 1970 bis 1979 besitzt dieses Einzelstück eine eigene textile Geschichte. Die gewaschene Ausführung und der sehr gute Zustand werden ausdrücklich genannt. Zusammen mit der goldenen Farbgebung, dem komplexen geometrischen Muster und der handgeknüpften Wollausführung ergibt sich ein klar beschriebenes Profil ohne die Annahme einer nicht belegten Signatur, Werkstatt oder zusätzlichen Provenienz.
FAQ
Wie pflege ich den Shiraz Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt lose Verschmutzungen aus dem kurzen Wollflor. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben kann die Oberfläche und die Musterwirkung beeinträchtigen. Für eine gründliche Auffrischung ist eine professionelle Reinigung alle paar Jahre sinnvoll. Da dieser Teppich bereits gewaschen wurde, sollte eine weitere Wäsche an die tatsächliche Nutzung und den Zustand angepasst werden. Fachgerechte Behandlung hilft, die goldene Farbwirkung und die textile Struktur zu erhalten.
Was macht einen Perserteppich wertvoll?
Für die Einordnung eines Perserteppichs sind mehrere Faktoren relevant. Dazu gehören die Qualität der verwendeten Materialien, die Knotendichte, die Komplexität der Muster und die Herkunft. Auch die handwerkliche Ausführung und der Zustand spielen bei der Betrachtung eines einzelnen Stücks eine Rolle. Bei diesem Teppich sind Wolle, Handknüpfung, Shiraz als Region, das geometrische und florale Muster sowie der gebrauchte Top Zustand dokumentiert. Eine allgemeine Bewertung sollte diese Merkmale gemeinsam betrachten und nicht nur von der Farbe oder der Größe ausgehen.
Kann ich den Teppich im Freien verwenden?
Eine Verwendung im Freien wird für Perserteppiche nicht empfohlen. Witterung, Feuchtigkeit, direkte Sonne und wechselnde Temperaturen können Naturfasern, Farben und Grundgewebe belasten. Der Shiraz Perserteppich sollte daher in geschützten Innenräumen eingesetzt werden. Dort kann er seine textile Oberfläche und die goldene Musterwirkung bewahren. Für die Nutzung auf einer Fußbodenheizung ist er laut Beschreibung geeignet; diese Eigenschaft bezieht sich jedoch auf den Innenbereich und nicht auf einen Einsatz unter freiem Himmel.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















