









Perserteppich Nain 9LA 300 x 200 cm Seide handgeknüpft
2112$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: hochwertig | Material: Flor Wolle mit Seide | Größe: 300 x 200 cm | Muster: Florales Design mit geschwungenen Elementen und Bordüre | Zustand: Neu mit Etikett
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain 9LA ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Wolle mit Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt seine Oberfläche und seine Wirkung. Wolle bringt natürliche Wärme und eine belastbare textile Struktur ein. Seide ergänzt den Flor um einen feinen Glanz und unterstützt eine klare Wiedergabe der Farben. Im Zusammenspiel entsteht eine Oberfläche, die weich wirkt und zugleich die für einen Wollteppich typische textile Festigkeit bewahrt.
Die Fertigung erfolgt in traditioneller Handknüpftechnik. Dabei wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Das Motiv entsteht nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die Anordnung der farbigen Fäden innerhalb der geknüpften Struktur. Diese Arbeitsweise erlaubt eine differenzierte Darstellung von Blüten, Ranken und geschwungenen Linien. Jeder handgeknüpfte Teppich ist dadurch ein einzelnes textiles Werkstück.
Die Knotendichte ist als hochwertig angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es, Konturen eng zu setzen und feine Übergänge innerhalb eines Musters auszuarbeiten. Gerade bei floralen Kompositionen können dadurch Blätter, Blüten und Ranken klar voneinander unterschieden werden. Die Verbindung aus Wolle, Seide und sorgfältiger Knüpfarbeit bestimmt den Charakter dieses Teppichs, ohne dass seine Materialien durch eine zusätzliche textile Schicht verdeckt werden.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im Iran und ist als Herkunftsort einer eigenständigen persischen Teppichtradition bekannt. Die Stadt befindet sich in einer trockenen Landschaft Zentralirans. In dieser Umgebung entwickelte sich eine Knüpfkunst, die auf präzise Zeichnung, feine Materialien und ausgewogene Kompositionen ausgerichtet ist. Nain-Teppiche werden international vor allem mit einer kontrollierten, klar lesbaren Ornamentik verbunden.
Die Teppichtradition von Nain reicht in ihrer überlieferten Entwicklung bis ins 16. Jahrhundert zurück. Wie bei vielen iranischen Knüpfzentren wurde Wissen über Musteraufbau, Farbwirkung und Knotentechnik über Generationen weitergegeben. Die Herkunft bezeichnet dabei nicht nur einen Ort, sondern auch eine gestalterische und handwerkliche Schule. Typisch ist die Verbindung eines klar gegliederten Mittelfeldes mit einer rahmenden Bordüre und einer sorgfältig abgestimmten Farbpalette.
Bei Nain wird häufig mit feiner Wolle und Seide gearbeitet. Wolle bildet eine widerstandsfähige Grundlage für den Flor, während Seide in ausgewählten Partien Glanz und Präzision hervorbringen kann. Die technische Qualität eines Teppichs zeigt sich unter anderem darin, wie sauber seine Linien verlaufen und wie deutlich kleine Motivteile ausgearbeitet sind. Eine hohe Knotendichte unterstützt diese Genauigkeit, ist aber immer Teil des gesamten Zusammenspiels aus Material, Entwurf und Handarbeit.
Die Bezeichnung 9LA gehört zur Nain-Tradition und wird im Handel zur Einordnung bestimmter feiner Nain-Ausführungen verwendet. Solche Teppiche stehen häufig für eine detailreiche Zeichnung und eine feine Ausführung. Die Mustertradition verbindet klassisch-persische Formen mit einer ruhigen, regelmäßig organisierten Gesamtstruktur. Florale Elemente werden dabei so angeordnet, dass das Auge dem Verlauf der Linien folgen kann und die Fläche als zusammenhängende Komposition erscheint.
Iranische Teppiche aus Nain werden seit Langem über die Grenzen der Region hinaus geschätzt. Ihre Gestaltung ist in der persischen Ornamenttradition verwurzelt, bleibt aber durch die klare Zeichnung und die ausgewogene Ordnung vielseitig einsetzbar. Die Weitergabe des Handwerks bewahrt traditionelle Verfahren, während einzelne Werkstätten Farben, Proportionen und Details unterschiedlich ausarbeiten. Herkunft und Musterbezeichnung geben deshalb einen kulturellen Rahmen vor, ersetzen aber nicht die individuelle Gestaltung jedes einzelnen Teppichs.
Design und Muster
Das konkrete Muster dieses Teppichs ist als florales Design mit geschwungenen Elementen beschrieben. Blüten und Ranken bilden in der persischen Teppichkunst ein wichtiges Formenvokabular. Geschwungene Linien können Zweige, Blätter oder miteinander verbundene Ranken darstellen. Ihre Aufgabe ist nicht allein die Abbildung einzelner Pflanzen, sondern auch die Verbindung verschiedener Motivbereiche zu einem fließenden Muster.
Die florale Zeichnung wirkt durch die Wiederholung und Variation ihrer Formen. Eine Blüte kann als Mittelpunkt eines kleinen Ornaments erscheinen, während eine Ranke den Übergang zu einem benachbarten Motiv herstellt. Blätter geben der Linie Richtung und Rhythmus. In einem geknüpften Teppich werden solche Formen aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut. Die hohe Knotendichte unterstützt dabei eine präzise Kontur und eine differenzierte Darstellung.
Die Bordüre rahmt die innere Musterfläche. In der persischen Teppichgestaltung erfüllt sie eine ordnende Funktion: Sie trennt das zentrale Feld vom äußeren Abschluss und gibt der Komposition einen klaren Rand. Je nach Aufbau können innerhalb einer Bordüre wiederkehrende Blüten, Ranken oder geometrisch geordnete Elemente erscheinen. Bei diesem Teppich ist eine Bordüre vorhanden; sie gehört damit zu den ausdrücklich genannten Merkmalen des Designs.
Die Farbe des Teppichs ist Petrolblau. Dieser Farbton liegt zwischen Blau und Grün und verleiht der Fläche eine deutlich farbige, zugleich tief wirkende Grundlage. Im Zusammenspiel mit floralen Formen kann Petrolblau die Konturen von Blättern, Blüten und Ranken klar hervorheben. Seidenanteile reagieren auf das Licht anders als Wolle und können dadurch innerhalb derselben Farbe feine Glanzunterschiede sichtbar machen.
Nain-Entwürfe arbeiten häufig mit floral geprägten Kompositionen, feinen Linien und einer klaren Trennung von Feld und Bordüre. Dabei geht es um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen wiederkehrenden Details und einer lesbaren Gesamtfläche. Die ornamentale Ordnung kann sowohl aus zentral ausgerichteten als auch aus über die Fläche verteilten Motiven bestehen. Das florale Design dieses Exemplars wird durch die geschwungenen Elemente und den gerahmten Aufbau charakterisiert.
Ein persischer Teppich wird in der Regel nicht nur über ein einzelnes Motiv, sondern über das Verhältnis von Farbe, Linie, Wiederholung und Einfassung wahrgenommen. Die Muster werden beim Knüpfen Reihe für Reihe umgesetzt. Dadurch erhalten auch kleine Abweichungen den Charakter handgefertigter Arbeit. Das Ergebnis bleibt an die traditionelle Formensprache von Nain gebunden und trägt zugleich die individuelle Ausarbeitung dieses einzelnen Teppichs.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Kombination aus Wolle und Seide, die hochwertige Knotendichte, das florale Design mit geschwungenen Elementen und die vorhandene Bordüre. Die Seide bringt einen zusätzlichen Glanz in die Oberfläche, während Wolle für Wärme und textile Strapazierfähigkeit steht. Die handgeknüpfte Ausführung verbindet diese Materialeigenschaften mit einer detaillierten Ornamentik.
Der Teppich ist petrolblau und neu mit Etikett. Er ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft erweitert seine Einsatzmöglichkeiten in zeitgemäßen Wohnräumen, ohne seine handwerkliche Herkunft zu verändern. Die Pflege sollte die Materialkombination berücksichtigen: Wolle und Seide reagieren unterschiedlich auf Feuchtigkeit, Reibung und Reinigungsmittel. Eine regelmäßige, schonende Reinigung ist daher sinnvoll; bei Flecken empfiehlt sich eine fachgerechte Behandlung.
Die hohe Knotendichte unterstützt eine genaue Musterwiedergabe und gehört zugleich zum technischen Profil eines Nain 9LA. Zusammen mit der Florzusammensetzung und der traditionellen Knüpftechnik entsteht ein Teppich, dessen Gebrauchseigenschaften und dekorative Gestaltung unmittelbar miteinander verbunden sind.
FAQ
Wie reinige ich den Nain Perserteppich richtig?
Für die laufende Pflege eignet sich regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen mit einer sanften Einstellung. Starkes Klopfen, harte Bürsten und aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden, weil sie die Wollfasern und den Seidenanteil unnötig beanspruchen können. Flüssigkeiten sollten möglichst rasch mit einem sauberen, saugfähigen Tuch aufgenommen werden, ohne den Fleck kräftig zu reiben. Bei stärkeren Verschmutzungen oder einer gründlichen Wäsche ist ein auf handgeknüpfte Teppiche spezialisierter Reinigungsbetrieb die sichere Wahl. Dort können Materialmischung, Färbung und Verschmutzungsart bei der Behandlung berücksichtigt werden.
Woher stammt der Teppich und was zeichnet ihn aus?
Der Teppich stammt aus Nain im Iran und gehört damit zur persischen Nain-Tradition. Er ist handgeknüpft, als Nain 9LA bezeichnet und aus Wolle mit Seide gefertigt. Zu seinen genannten Merkmalen zählen die hochwertige Knotendichte, die petrolblaue Farbe, das florale Muster mit geschwungenen Elementen und die Bordüre. Die Materialkombination verbindet die Wärme und Strapazierfähigkeit der Wolle mit dem Glanz der Seide. Außerdem ist der Teppich neu mit Etikett und für Fußbodenheizung geeignet.
Wodurch unterscheidet sich ein Nain von anderen Perserteppichen?
Nain-Teppiche werden besonders mit feinen floralen Zeichnungen, geschwungenen Ranken, klar gegliederten Bordüren und einer sorgfältigen Knüpfarbeit verbunden. Häufig kommen Wolle und Seide gemeinsam zum Einsatz. Eine hohe Knotendichte ermöglicht eine genaue Wiedergabe kleiner Musterteile und unterstützt die feine Wirkung der Komposition. Im Unterschied zu gröber gezeichneten persischen Teppichen liegt der Schwerpunkt bei Nain oft auf kontrollierten Linien, ausgewogenen Proportionen und einer detailreichen, ruhig organisierten Ornamentik. Die genaue Farbgebung und das konkrete Muster können dabei von Teppich zu Teppich unterschiedlich ausfallen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















