






Perserteppich Nain 90 x 60 cm Schurwolle handgeknüpft
559$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 90 x 60 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu und perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide mit einer Kette aus 100 % Baumwolle. Die Materialkombination ist im Produkt klar ausgewiesen: Schurwolle und Seide bilden den Flor, während Baumwolle die Kette bildet. Dadurch sind die unterschiedlichen Aufgaben von Flor und Grundgewebe deutlich voneinander getrennt. Der Flor bestimmt die sichtbare Oberfläche des Teppichs, die Kette bildet gemeinsam mit den weiteren Fäden die tragende Grundlage der Knüpfarbeit.
Die Handknüpftechnik entsteht nicht durch ein industrielles Druck- oder Webverfahren. Knoten werden einzeln in die vorbereitete Konstruktion eingebracht und anschließend durch Reihen miteinander verbunden. Auf diese Weise wird das Muster während der Fertigung aufgebaut. Die angegebene Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf eine fein ausgeführte Knüpfarbeit. Sie ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien und Ornamenten, ohne dass daraus ein nicht genannter konkreter Dekor dieses Einzelstücks abgeleitet wird.
Schurwolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer belastbaren und zugleich angenehm griffigen Faser eingesetzt. Seide kann innerhalb des Flors feinere Konturen und einen veränderten Lichtreflex erzeugen. Baumwolle wird als Kettenmaterial verwendet und sorgt für eine gleichmäßige Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. Diese allgemeinen Eigenschaften erklären die Rolle der genannten Materialien, ohne die Zusammensetzung dieses Teppichs anders zu beschreiben als in den Produktangaben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird der Region Nain zugeordnet. Nain ist für handgeknüpfte Perserteppiche bekannt und gehört zu den bedeutenden persischen Teppichregionen. Die dortige Tradition verbindet eine sorgfältige Knüpfarbeit mit klar gegliederten Kompositionen. Bei einem Nain-Teppich bezeichnet der Name zunächst die Herkunfts- und Stiltradition; er ist nicht lediglich eine allgemeine Bezeichnung für einen orientalischen Teppich.
Die Teppichherstellung in Nain steht in der persischen Kunsthandwerkstradition. Über Generationen wurden Kenntnisse über das Vorbereiten der Kette, das Einbringen der Knoten, das Ausarbeiten der Florhöhe und das Ordnen der Muster weitergegeben. Handgeknüpfte Teppiche entstehen dabei in einzelnen Arbeitsschritten. Das Grundgewebe wird vorbereitet, die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, und die Oberfläche wird im Verlauf der Arbeit kontrolliert und bearbeitet. Die Knotendichte ist ein wichtiges technisches Merkmal, weil sie zeigt, wie fein die Gestaltung innerhalb einer bestimmten Fläche ausgeführt werden kann.
Persische Teppiche aus Nain werden häufig mit einer ruhigen, präzise gegliederten Ornamentik verbunden. In der regionalen Gestaltungstradition spielen ausgewogene Proportionen, feine Konturen und florale Elemente eine wichtige Rolle. Solche Merkmale gehören zum Hintergrund der Nain-Tradition. Sie dürfen jedoch nicht mit einer detaillierten Beschreibung des konkreten Musters verwechselt werden, denn für dieses Einzelstück ist im Produkttext lediglich die Bezeichnung „Orientalisch“ genannt.
In der persischen Teppichlandschaft bestehen zugleich verschiedene regionale Traditionen. Tabriz, Isfahan und Kashan werden ebenfalls mit hochwertiger Handwerkskunst, ausgearbeiteten Mustern und edlen Materialien verbunden. Sarough und Heriz sind für eigenständige Entwürfe bekannt, in denen florale oder geometrische Motive vorkommen können. Diese Orte und Namen beschreiben verwandte Beispiele aus der Teppichkultur und ändern nicht die Herkunft dieses Teppichs aus Nain in Persien.
Die Einordnung als Perserteppich verweist somit sowohl auf das Herstellungsland Persien als auch auf die regionale Tradition von Nain. Die Bezeichnung Orientteppich kann die übergeordnete Kategorie nennen, ersetzt aber nicht die präzisere Herkunftsangabe. Bei diesem Stück werden beide Ebenen durch die Angaben Persien und Nain nachvollziehbar: Es handelt sich um einen orientalischen Teppich aus der persischen Nain-Tradition.
Design und Muster
Das Muster ist im Produkt als orientalisch bezeichnet. Als Farbe ist Weiß angegeben, und der Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Damit sind die wesentlichen gestalterischen Angaben zu diesem Einzelstück festgehalten, ohne zusätzliche Farben, Bordüren oder ein bestimmtes Medaillon zu behaupten. Die weiße Farbgebung bildet die ausgewiesene farbliche Grundlage der Gestaltung.
Orientalische Teppichmuster beruhen häufig auf einem Zusammenspiel von Fläche, Rahmen und wiederkehrenden Ornamenten. Je nach regionaler Tradition können florale Formen, geometrische Linien, Ranken, Blüten oder stilisierte Zeichen miteinander verbunden werden. Bei Nain-Entwürfen wird die Wirkung oft durch eine genaue Ordnung der Motive und durch fein gezeichnete Konturen geprägt. Diese Beschreibung erklärt die Gestaltungssprache der Region; sie ist keine Aufzählung nicht genannter Details dieses Teppichs.
Traditionelle persische Muster werden nicht nur als einzelne Bilder verstanden. Sie entstehen aus einem Verhältnis von Grund, Ornament und Einfassung. Wiederholungen geben dem Entwurf Rhythmus, während unterschiedlich breite Bereiche die Komposition gliedern. Die Handknüpftechnik übersetzt diese zeichnerische Planung in Knoten und Flor. Je feiner die Ausführung, desto genauer können kleine Übergänge und Konturen innerhalb des vorgesehenen Entwurfs umgesetzt werden.
Die Nain-Tradition wird in der Teppichkunde häufig mit einer kontrollierten, eleganten Zeichnung in Verbindung gebracht. Isfahan, Kashan und Tabriz zeigen wiederum eigene historische Wege der persischen Musterentwicklung. Sarough und Heriz stehen ebenfalls für charakteristische florale oder geometrische Lösungen. Der Vergleich mit diesen Regionen dient der Einordnung des kulturellen Umfelds; der vorliegende Teppich bleibt ein Nain-Perserteppich mit der ausgewiesenen orientalischen Musterangabe.
Die Kombination aus traditionell persischer Stilzuordnung und weißer Farbgebung lässt sich in unterschiedliche Raumkonzepte einordnen. Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur: Die Produktbeschreibung nennt diese Einsatzbereiche ausdrücklich. Die Eignung für den jeweiligen Raum hängt daneben von der konkreten Einrichtung und der Nutzung ab. Das Muster selbst bleibt dabei als orientalisch bezeichnet und wird nicht durch eine erfundene Einzelmotivbeschreibung präzisiert.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und befindet sich in perfektem Zustand. Diese Zustandsangabe beschreibt das angebotene Einzelstück. Zusätzlich wird er als für Fußbodenheizung geeignet sowie als haustier- und kinderfreundlich ausgewiesen. Diese Eigenschaften gehören zu den Besonderheiten der Produktbeschreibung und sind getrennt von Herkunft, Muster und Material zu betrachten.
Als weitere Angaben werden der traditionelle orientalisch-persische Stil und die weiße Farbe genannt. Zusammen mit der Handknüpfung, dem Schurwolle-Seide-Flor und der Baumwollkette ergibt sich die im Produkt ausgewiesene Ausstattung. Die Besonderheiten werden dabei sachlich beschrieben und nicht um zusätzliche Provenienz- oder Zustandsmerkmale ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich richtig?
Für die Pflege wird regelmäßiges Saugen empfohlen. Dabei sollte die Reinigung an die handgeknüpfte Struktur und den Flor aus Schurwolle und Seide angepasst werden. Bei stärkerem oder besonderem Reinigungsbedarf ist eine professionelle Reinigung sinnvoll. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Pflegehinweise unterstützen den Erhalt von Oberfläche und Farbwirkung. Verschüttete Flüssigkeiten sollten nicht lange im Flor verbleiben; für eine weitergehende Behandlung ist ein Fachbetrieb die geeignete Anlaufstelle. Die Eignung für Fußbodenheizung ändert nichts daran, dass eine schonende und regelmäßige Pflege wichtig bleibt.
Woher stammt der Perserteppich?
Der Perserteppich stammt aus der Region Nain in Persien. Nain ist eine bekannte persische Teppichregion mit einer langen Tradition handgeknüpfter Teppiche. Die Herkunftsangabe erklärt die Bezeichnung Nain und ordnet das Stück innerhalb der persischen Teppichkultur ein. Andere genannte Regionen wie Tabriz, Isfahan oder Kashan stehen für verwandte, aber eigenständige Traditionen. Sie sind Vergleichsbeispiele und keine abweichende Herkunft dieses Teppichs. Die Bezeichnung Perserteppich ist deshalb sachlich durch die Herkunft aus Persien und die regionale Zuordnung zu Nain begründet.
Was macht diesen Perserteppich besonders?
Besonders sind die Verbindung aus Handknüpfung, einem Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide sowie einer Kette aus 100 % Baumwolle. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster ist orientalisch, der Stil traditionell orientalisch beziehungsweise persisch, und als Farbe ist Weiß ausgewiesen. Der Teppich ist neu und in perfektem Zustand. Außerdem wird er als für Fußbodenheizung geeignet sowie als haustier- und kinderfreundlich beschrieben. Diese Merkmale ergeben gemeinsam das sachliche Profil des Nain-Perserteppichs.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














