Perserteppich Nain 60 x 40 cm Schurwolle handgeknüpft

263$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide, Kette und Schuss 100% Baumwolle | Größe: 60 x 40 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: 85FDF582

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Für den Flor werden 95% Schurwolle und 5% Seide verwendet. Kette und Schuss bestehen aus 100% Baumwolle. Damit verbindet die Materialzusammensetzung einen überwiegenden Anteil natürlicher Schurwolle mit einem Seidenanteil und einem Baumwollgrund. Die Ausführung als handgeknüpfter Teppich macht jeden einzelnen Arbeitsschritt sichtbar: Die Knoten werden von Hand gesetzt, Reihe für Reihe verdichtet und anschließend in eine zusammenhängende Fläche überführt.

Schurwolle ist im Teppichhandwerk ein traditionell eingesetztes Material. Sie steht für eine belastbare und zugleich angenehme Oberfläche und besitzt wärmeisolierende Eigenschaften. Im vorliegenden Teppich wird sie durch Seide ergänzt. Der Seidenanteil kann die Oberfläche optisch verfeinern und einen dezenten Glanz unterstützen. Die Baumwolle in Kette und Schuss bildet den textilen Grund, auf dem der Flor aufgebaut ist. Diese klar benannte Materialkombination gehört zur handwerklichen Beschaffenheit dieses Nain-Teppichs.

Die Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine präzise Ausarbeitung kleiner Formen und feiner Übergänge. Beim Handknüpfen wird das Muster nicht aufgedruckt, sondern durch die Anordnung der einzelnen Knoten im Flor gebildet. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, in der Material, Farbe und Zeichnung unmittelbar miteinander verbunden sind.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Nain, einer Stadt im Iran. Nain ist für fein gearbeitete Teppiche bekannt und gehört zu den wichtigen Zentren persischer Knüpfkunst. Die Stadt liegt in der iranischen Hochebene und ist historisch in die kulturelle Landschaft Persiens eingebunden. Wenn ein Teppich als Nain bezeichnet wird, verweist diese Bezeichnung auf eine regionale Tradition, in der sorgfältige Ausführung, feine Zeichnung und eine kontrollierte Farbgestaltung eine wichtige Rolle spielen.

Die persische Teppichkunst entwickelte sich über viele Jahrhunderte in unterschiedlichen Städten und Regionen. Jede dieser Regionen bildete eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farben und handwerkliche Ausführung heraus. Nain steht innerhalb dieser Tradition für Teppiche, bei denen eine klare Gliederung und eine detaillierte Zeichnung häufig zusammenwirken. Die Fertigung erfolgt von Hand am Knüpfstuhl. Ein Entwurf oder eine Vorlage dient dabei als Orientierung, während die Knüpfer die einzelnen Knoten in der vorgesehenen Folge setzen.

Handknüpfen ist ein langsamer, arbeitsintensiver Vorgang. Der Flor entsteht nicht in einem einzigen Arbeitsgang, sondern aus vielen aufeinanderfolgenden Reihen. Nach dem Einbringen der Knoten werden die Reihen verdichtet und die Oberfläche weiterbearbeitet. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs steht daher mit einer detaillierten handwerklichen Ausführung in Verbindung. Sie ist zugleich ein Merkmal, an dem sich die Feinheit der Knüpfarbeit ablesen lässt.

Nain-Teppiche werden im Zusammenhang mit der persischen Wohn- und Handwerkskultur häufig als fein strukturierte Raumtextilien verstanden. Ihre regionale Herkunft ist dabei nicht nur eine Ortsangabe, sondern beschreibt ein überliefertes Wissen über Materialien, Knüpftechnik und Musteraufbau. Dieses Wissen wurde im Teppichhandwerk über Generationen weitergegeben und in verschiedenen Werkstätten und Familien fortgeführt. Der vorliegende Teppich gehört mit seiner Herkunft aus Nain in diesen iranischen beziehungsweise persischen Zusammenhang.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. In der Nain-Tradition begegnen häufig fein gegliederte florale Ornamente, symmetrische Kompositionen und geometrisch geordnete Details. Solche Gestaltungsmittel können ein Zentrum, eine umlaufende Bordüre und kleinere verbindende Motive miteinander verbinden. Entscheidend ist dabei die Beziehung zwischen den einzelnen Formen: Das Muster wird als zusammenhängende Struktur aufgebaut und nicht als lose Sammlung einzelner Zeichen.

Florale Motive gehören zu den verbreiteten Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Blätter, Ranken und Blüten können dabei stark stilisiert und regelmäßig angeordnet sein. Geometrische Elemente geben der Zeichnung Halt und sorgen für eine erkennbare Ordnung. In vielen persischen Entwürfen ergänzen sich Naturformen und geometrische Linien, sodass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bewegung und Struktur entsteht. Diese allgemeine Mustersprache erklärt den orientalischen Charakter, ohne dem einzelnen Teppich ein nicht genanntes konkretes Motiv zuzuschreiben.

Die hohe Knotendichte unterstützt eine feine Wiedergabe solcher Muster. Kleine Konturen lassen sich genauer voneinander absetzen, und Übergänge zwischen benachbarten Farbflächen können differenziert ausgeführt werden. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht die Zeichnung aus der Folge der Knoten und aus der Auswahl der Florfarben. Deshalb sind Muster und handwerkliche Technik eng miteinander verbunden. Die Gestaltung wird nicht nachträglich auf die Oberfläche gelegt, sondern ist in der Konstruktion des Teppichs angelegt.

Der Teppich ist als orientalisches Musterstück einzuordnen. Die regionale Nain-Tradition liefert den kulturellen und handwerklichen Rahmen, während die konkrete Musterbezeichnung im Angebot allgemein als orientalisch beschrieben wird. So lässt sich die Gestaltung sachlich als Teil der persischen Ornamenttradition verstehen, ohne einzelne Symbole, eine bestimmte Komposition oder eine nicht genannte Farbfolge zu behaupten.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs zählt die hohe Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine fein ausgeführte Knüpfarbeit und unterstützt die Darstellung detaillierter Muster. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide unterscheidet den Flor von einem reinen Wollteppich. Kette und Schuss aus Baumwolle ergänzen den Aufbau.

Der Zustand ist neu und sehr gut. Der Teppich wird als Unikat mit Echtheitszertifikat angeboten. Diese Angaben beschreiben seinen dokumentierten Verkaufsumfang und seinen Zustand. Die handgeknüpfte Fertigung, die Herkunft aus Nain und die ausgewiesene Materialzusammensetzung bilden zusammen die wesentlichen Eigenschaften dieses einzelnen Perserteppichs.

FAQ

Wie pflege ich meinen handgeknüpften Nain-Teppich richtig?

Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird loser Staub aufgenommen, ohne die Floroberfläche unnötig zu beanspruchen. Entsteht ein Fleck, sollte er zeitnah mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei ist vorsichtiges Arbeiten sinnvoll, damit die Oberfläche nicht stark gerieben wird. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern. Bei einer gründlicheren Reinigung ist eine auf Teppiche spezialisierte Fachpflege die geeignete Anlaufstelle, insbesondere bei handgeknüpften Teppichen mit Schurwolle und Seide.

Wo kann der Teppich platziert werden?

Der Nain Perserteppich eignet sich für Wohn- oder Esszimmer und kann ebenso in einem Flur oder Schlafzimmer eingesetzt werden. Für seine Platzierung ist ein stabiler und sauberer Untergrund wichtig. Eine geeignete, ebene Auflage unterstützt einen sicheren Liegekomfort und kann die Abnutzung vermindern. Im Esszimmer sollte darauf geachtet werden, dass Verschmutzungen zeitnah entfernt werden. Im Flur ist eine Position sinnvoll, an der der Teppich nicht ständig verrutscht. Die Wahl des Raumes richtet sich damit nach der vorhandenen Einrichtung, dem Untergrund und der gewünschten Nutzung.

Ist dieser Nain-Teppich eine gute Investition?

Handgeknüpfte Teppiche aus Nain haben in der Regel einen hohen Wert und können im Laufe der Zeit an Bedeutung gewinnen. Ihre Einzigartigkeit, die traditionelle Handarbeit und die regionale Herkunft machen sie für Liebhaber persischer Teppiche interessant. Bei diesem Stück kommen die angegebene Knotendichte, die Materialkombination aus Schurwolle und Seide, der neue und sehr gute Zustand sowie das Echtheitszertifikat hinzu. Eine Wertentwicklung lässt sich jedoch nicht allein aus diesen Merkmalen ableiten, da sie auch von Erhaltung, Nachfrage und Marktbedingungen abhängt. Als Unikat kann der Teppich eine eigenständige Ergänzung für eine private Sammlung sein.

Zusätzliche Informationen
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