









Perserteppich Nain 6 La 238 x 157 cm Korkwolle handgeknüpft
5237$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80 % Korkwolle, 20 % Naturseide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 238 x 157 cm | Muster: traditionelle florale Designs und geometrische Formen | Zustand: neu und perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 7E117602
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain 6 La ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Persien. Für den Flor werden 80 % Korkwolle und 20 % Naturseide genannt. Die Korkwolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors und verbindet eine wollige, griffige Oberfläche mit der für Naturwolle typischen Belastbarkeit. Die Naturseide ergänzt das Material durch ihre glatte Struktur und ihren feinen Glanz. Beide Materialien sind Naturfasern und prägen die Haptik des Teppichs.
Die Kette besteht zu 100 % aus Baumwolle. Eine Baumwollkette bildet das tragende Gerüst, an dem die Florfäden beim Knüpfen befestigt werden. Dadurch erhält die Knüpfarbeit eine stabile Grundlage. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jede einzelne Knotenreihe durch manuelle Arbeit. Das unterscheidet die Herstellung von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen das Muster technisch vorgegeben und regelmäßig reproduziert wird.
Die Knotendichte beträgt etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Konturen, kleinen Blütenformen und geometrischen Übergängen. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten und ist damit ein technisches Merkmal der Ausführung; sie allein ersetzt jedoch nicht die Betrachtung von Material, Gleichmäßigkeit und Verarbeitung. Bei diesem Teppich verbindet sich die hohe Knotendichte mit einem Flor aus Korkwolle und Naturseide.
Der Teppich wird als neu und perfekt bezeichnet. Seine Dicke wird mit etwa 6 mm angegeben und ist damit auf ein vergleichsweise flaches, angenehm begehbares Format ausgerichtet. Die handgeknüpfte Ausführung, die Naturmaterialien und die Baumwollkette gehören zu den ausdrücklich beschriebenen Eigenschaften dieses einzelnen Stücks.
Herkunft und Tradition
Nain liegt in Persien und ist als Herkunftsbezeichnung mit einer eigenen Teppichtradition verbunden. Die dortige Knüpfkunst entwickelte sich aus der persischen Textil- und Teppichkultur und wurde besonders für fein gearbeitete, klar gegliederte Teppiche bekannt. Nain-Teppiche werden traditionell von Hand geknüpft. Ihre Gestaltung beruht häufig auf einer sorgfältigen Aufteilung von Mittelfeld, Bordüren und ergänzenden Ornamenten.
Die Bezeichnung Nain verweist auf diesen regionalen Stil und nicht nur auf eine Farbrichtung. In der Herstellung werden Zeichnung, Knotung und Material aufeinander abgestimmt. Ein dicht geknüpfter Flor erlaubt es, geschwungene Linien, Blätter, Blüten und kleine Zwischenmotive präzise anzulegen. Die ruhige Ordnung vieler Nain-Entwürfe steht dabei neben einer reichen Detailarbeit, die erst bei näherer Betrachtung sichtbar wird.
Die Kennzeichnung 6 La gehört zur traditionellen Einteilung von Nain-Teppichen. Solche La-Bezeichnungen werden im Handel verwendet, um eine bestimmte Feinheit beziehungsweise Qualitätsstufe innerhalb der Nain-Knüpfung zu benennen. Die Einteilung ist ein Teil der regionalen Fachsprache und wird zusammen mit Knotendichte, Material und Ausführung betrachtet. Sie ist daher nicht mit einem eigenständigen Herkunftsort zu verwechseln, sondern bezeichnet eine Einordnung innerhalb der Nain-Tradition.
Persische Teppiche entstehen in unterschiedlichen Regionen mit jeweils eigenen technischen und gestalterischen Gewohnheiten. Nain steht dabei für eine eher fein wirkende, kontrollierte Zeichnung. Andere persische Zentren wie Isfahan oder Kashan können ähnliche florale Themen verwenden, ohne dass dadurch ein Nain-Teppich zu einem Teppich aus diesen Orten wird. Ebenso sind Tabriz und Kerman für eigene Mustertraditionen bekannt. Diese benachbarten Beispiele zeigen die Vielfalt persischer Teppichkunst, bestimmen aber nicht die Herkunft dieses Teppichs.
Die handwerkliche Tradition beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer Arbeitsschritte. Zuerst wird die Kette auf dem Webstuhl eingerichtet. Anschließend werden die Florfäden Knoten für Knoten eingebracht und durch Schussfäden gesichert. Reihe für Reihe wächst daraus die Fläche. Nach dem Knüpfen werden Flor, Kanten und Oberfläche bearbeitet, damit das Muster lesbar bleibt. Bei feinen Teppichen ist die Abstimmung zwischen Entwurf und Knotenarbeit besonders wichtig, weil kleine Abweichungen die Linienführung und die Wirkung der Ornamente beeinflussen können.
Die Nain-Tradition wird außerdem mit eleganten, zurückhaltenden Farbtönen verbunden. Der vorliegende Teppich wird im Text als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben; seine Muster werden als typisch für Nain bezeichnet. Aussagen über eine konkrete Farbpalette, ein bestimmtes Medaillon oder eine einzelne Werkstatt enthält die Beschreibung nicht. Fest steht die Einordnung als handgeknüpfter Nain 6 La aus Persien.
Design und Muster
Das Muster verbindet traditionelle florale Designs mit geometrischen Formen. Florale Elemente können in der persischen Teppichgestaltung Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenteile umfassen. Geometrische Formen sorgen für eine klare Ordnung und geben den organisch wirkenden Motiven einen strukturierten Rahmen. Bei einer dichten Knüpfung lassen sich solche Elemente fein staffeln, ohne dass die Gesamtkomposition ihre Übersicht verliert.
Nain-Entwürfe arbeiten häufig mit einer ausgewogenen Beziehung zwischen Fläche und Ornament. Ein Mittelfeld kann von einer Bordüre gefasst werden, während kleinere Nebenbordüren den Übergang zwischen Innen- und Außenbereich ordnen. Diese Gliederung ist ein allgemeiner Bestandteil der Nain- und persischen Teppichsprache. Ob der einzelne Teppich ein zentrales Medaillon, ein durchgehendes Muster oder eine andere konkrete Komposition besitzt, wird in der Beschreibung nicht näher ausgeführt.
Die floralen Motive werden traditionell nicht naturalistisch wie eine botanische Zeichnung wiedergegeben. Sie werden in eine ornamentale Form übertragen, sodass Blüten und Ranken in den Rhythmus des Teppichs passen. Geometrische Linien können diesen Rhythmus aufnehmen, unterbrechen oder spiegeln. Durch Wiederholung und Symmetrie entsteht eine geordnete Musterfläche. Die feine Detailarbeit, die im Text ausdrücklich hervorgehoben wird, ist mit dieser Art der Gestaltung verbunden.
Bei persischen Teppichen hat die Zeichnung eine praktische und ästhetische Funktion. Sie verteilt die Motive über die gesamte Fläche und hilft, die Übergänge zwischen Hauptfeld und Bordüre lesbar zu machen. Wiederkehrende Formen schaffen Zusammenhalt, während kleinere Abweichungen der Handarbeit ihren individuellen Charakter geben. Ein handgeknüpftes Einzelstück ist deshalb nicht wie ein industrielles Dekor exakt reproduziert, sondern entsteht aus der Verbindung von Entwurf und manueller Ausführung.
Die Beschreibung ordnet den Stil als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch ein. Diese Einordnung bezieht sich auf die Musterwelt und die handwerkliche Tradition. Sie steht neben der konkreten Herkunftsangabe Persien und der regionalen Bezeichnung Nain. Ähnliche Motive können auch in Teppichen aus Isfahan, Kashan, Tabriz oder Kerman vorkommen. Ein Motivname oder eine stilistische Ähnlichkeit verändert jedoch nicht die Herkunftsangabe dieses Teppichs.
Feine Nain-Muster werden oft mit einer ruhigen, eleganten Wirkung verbunden. Das erklärt sich aus der kontrollierten Linienführung, den floralen Ornamenten und der sorgfältigen Flächenaufteilung. Beim vorliegenden Stück werden außerdem lebendige Farben und eine feine Detailarbeit genannt. Weitere Farbnamen oder Angaben zu einer bestimmten Farbordnung liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt. Das Muster bleibt in der beschriebenen Verbindung aus floralen und geometrischen Formen.
Die hohe Knotendichte unterstützt allgemein eine differenzierte Musterzeichnung. Kleine Konturen können genauer voneinander getrennt werden, und schmale Linien lassen sich klarer ausführen als bei einer groben Knüpfung. Die Dichte ist dabei ein technisches Merkmal und keine eigenständige Stilbezeichnung. Bei diesem Teppich wird sie zusammen mit dem Nain-6-La-Charakter, dem traditionellen Muster und der handgeknüpften Ausführung beschrieben.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und perfekt beschrieben. Zu den besonderen Angaben gehören außerdem ein Teppich-Zertifikat, das die Echtheit und Qualität bestätigen soll, sowie eine vierjährige Garantie von Moni Sonne. Diese Angaben beziehen sich auf die angebotene Ausführung und die dazugehörigen Verkaufsunterlagen. Der ursprüngliche Ladenpreis wird mit 7.500,00 Euro angegeben.
Für Lieferungen innerhalb Deutschlands werden kostenloser Versand und kostenloser Rückversand genannt. Damit umfasst das Angebot neben dem Teppich auch die beschriebenen Versandbedingungen. Der Teppich bleibt ein einzelnes handgeknüpftes Stück mit Nain-6-La-Bezeichnung, Flor aus Korkwolle und Naturseide sowie Baumwollkette.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich Nain 6 La?
Für die regelmäßige Pflege wird empfohlen, den Teppich auf niedriger Stufe vorsichtig zu staubsaugen. Dadurch lassen sich lose Verschmutzungen entfernen, ohne die Oberfläche unnötig stark zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei ist es sinnvoll, nicht kräftig zu reiben, sondern die Verschmutzung behutsam aufzunehmen. Korkwolle und Naturseide reagieren empfindlich auf aggressive Mittel und starke Nässe. Eine gründliche Reinigung sollte deshalb einer fachkundigen Teppichreinigung überlassen werden, wenn ein Fleck auf diese Weise nicht entfernt werden kann.
Für welche Räume eignet sich ein Perserteppich?
Der Teppich kann in Wohnräumen, Schlafzimmern und Fluren eingesetzt werden. Im Wohnzimmer kann er eine klar abgegrenzte Fläche unter einer Sitzgruppe bilden oder die traditionelle Musterung als gestalterisches Element in den Raum einbringen. Im Schlafzimmer passt seine handgeknüpfte, flache Ausführung in einen privaten Wohnbereich. Auch ein Flur kann durch einen orientalischen Teppich gegliedert werden, sofern Untergrund und Laufweg dafür geeignet sind. Die Eignung hängt immer von der tatsächlichen Nutzung, der Möblierung und dem Schutz vor Feuchtigkeit ab. Das Muster ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben und lässt sich daher sowohl mit klassischer als auch mit moderner Einrichtung verbinden.
Woran erkennt man die Qualität eines Perserteppichs?
Bei der Beurteilung spielen Knotendichte, Materialien und Verarbeitung zusammen. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere und detailreichere Zeichnung ermöglichen, sagt aber nicht allein alles über einen Teppich aus. Ebenso wichtig sind die Gleichmäßigkeit der Knüpfung, die Stabilität der Kette und die sorgfältige Ausarbeitung von Flor, Kanten und Muster. Dieser Nain 6 La ist handgeknüpft, besitzt eine Knotendichte von etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter und verwendet Korkwolle sowie Naturseide im Flor. Die Kette besteht aus Baumwolle. Diese Angaben beschreiben die technische Ausführung; das Zertifikat und die Garantie gehören zusätzlich zu den genannten Verkaufsmerkmalen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















