









Perserteppich Nain 310 x 80 cm Schurwolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide | Größe: 310 x 80 cm | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 83232320
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die genannte Zusammensetzung verbindet den wollenen Charakter des Flors mit dem feinen, leicht glänzenden Eindruck der Seide. Schurwolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer belastbaren und zugleich angenehmen Faser eingesetzt. Sie kann dem Flor eine griffige Struktur geben und unterstützt einen Gebrauch als Bodenbelag. Seide wird häufig verwendet, wenn feine Akzente, eine glatte Oberfläche und ein dezenter Glanz in der Gestaltung erwünscht sind.
Bei der Handknüpfung entsteht der Teppich Knoten für Knoten. Die einzelnen Knoten werden in Reihen gesetzt und anschließend durch Schussfäden und die weitere Bearbeitung des Flors gesichert. Dieses Verfahren erlaubt eine detaillierte Ausführung und macht jedes Stück zu einem eigenständigen Exemplar. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs steht für eine eng ausgeführte Knüpfarbeit. Sie unterstützt die detailreiche Wirkung des Designs, ohne dass die handwerkliche Herstellung durch eine maschinelle Gleichförmigkeit ersetzt wird.
Die Kombination aus Schurwolle und Seide wird bei der Verarbeitung so eingesetzt, dass der Flor zugleich weich, strapazierfähig und von einem feinen Glanz geprägt ist. Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Er wird als Unikat mit Echtheitszertifikat angeboten. Außerdem ist er für die Nutzung auf Fußbodenheizung geeignet und als haustierfreundlich ausgewiesen. Diese Angaben beziehen sich auf die vorgesehene Verwendung und ergänzen die handwerkliche Ausführung um praktische Eigenschaften für den Wohnbereich.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Nain Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet. Nain gehört zu den bekannten Namen der persischen Teppichwelt. Die Stadt und ihre Umgebung stehen für eine eigenständige Knüpftradition, in der eine sorgfältige Ausführung, feine Florflächen und ausgewogene Kompositionen eine wichtige Rolle spielen. Persische Teppiche werden nicht allein nach ihrer Funktion als Bodenbelag beurteilt. Ihre Gestaltung, die Qualität der Knüpfung und die überlieferte Arbeitsweise bilden gemeinsam den Charakter dieser Teppichgattung.
Die persische Teppichknüpferei entwickelte sich über viele Generationen hinweg in unterschiedlichen Regionen. Jede Region bildete eigene Vorlieben für Aufbau, Farbwirkung, Ornamentik und technische Ausführung aus. Nain wird dabei mit einer eher kontrollierten und fein gegliederten Formensprache verbunden. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten nach traditionellen Entwürfen, übertragen diese jedoch in jedem einzelnen Teppich mit einer persönlichen handwerklichen Ausführung. So entsteht kein vollkommen identisches Serienprodukt, sondern ein Stück, dessen Erscheinung von der konkreten Knüpfarbeit geprägt wird.
Ein Perserteppich aus Iran steht deshalb für eine Verbindung aus Gebrauch und überliefertem Kunsthandwerk. Die Herstellung verlangt Geduld, Konzentration und ein gleichmäßiges Vorgehen über die gesamte Fläche. Bei einer feinen Knüpfung müssen die Proportionen des Entwurfs, die Verteilung der Ornamente und die Abstimmung der Farben fortlaufend beachtet werden. Die Handarbeit macht sichtbar, dass der Teppich nicht in einem einzigen industriellen Arbeitsschritt entstanden ist. Sie bewahrt zugleich eine textile Tradition, die in der persischen Kultur über lange Zeit weitergegeben wurde.
Der Name Nain beschreibt hier die Teppichart und ihre Einordnung innerhalb der persischen Herkunftstradition. Er ist nicht mit einem beliebigen Musterbegriff gleichzusetzen. Nain-Teppiche werden häufig über ihre ausgewogene Gestaltung, ihre feine Knüpfung und ihre sorgfältig komponierten Flächen wahrgenommen. Diese allgemeinen Merkmale erklären, weshalb Nain in der internationalen Teppichkunde als eigenständige Provenienzbezeichnung verwendet wird. Der konkrete Teppich bleibt dabei ein Einzelstück mit seiner eigenen Farb- und Detailwirkung.
Die Herkunftsangabe Persien/Iran verankert das Stück in der Geschichte des persischen Teppichhandwerks. Überlieferte Techniken wurden in Werkstätten und Familien weitergegeben und an neue Entwürfe angepasst. Auch wenn sich Stile im Lauf der Zeit verändern, bleibt die Handknüpfung ein Verfahren, das auf manueller Genauigkeit beruht. Der vorliegende Teppich verbindet diese Tradition mit einer aktuellen, neuen Ausführung und einem Echtheitszertifikat.
Design und Muster
Der Teppich wird dem traditionellen orientalischen beziehungsweise persischen Stil zugeordnet. Seine Gestaltung wird als harmonisches Farbenspiel und als einzigartiges Design beschrieben. Diese Einordnung benennt die stilistische Wirkung, ohne dem Stück ein nicht ausdrücklich genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben. Bei persischen Teppichen entsteht der Gesamteindruck aus dem Zusammenspiel von Feld, Bordüre, Linienführung, Farbflächen und kleinen ornamentalen Details. Die genaue Wirkung hängt immer von der konkreten Ausführung des jeweiligen Unikats ab.
In der persischen Mustertradition begegnen verschiedene Gestaltungsprinzipien. Florale Ornamente können eine Fläche rhythmisch gliedern, geometrische Formen können für Ordnung und klare Achsen sorgen, und Arabesken können geschwungene Bewegungen in eine Komposition bringen. Solche Formen gehören zum allgemeinen Repertoire orientalischer Teppiche. Aus der bloßen Zuordnung zu diesem Stil folgt jedoch nicht, dass jedes dieser Motive in diesem Teppich vorhanden ist. Für dieses Stück ist die traditionelle persisch-orientalische Stilwirkung mit einem harmonischen Farbenspiel und einem eigenen Design angegeben.
Persische Teppichmuster werden oft so aufgebaut, dass das Auge zwischen einem zentralen Feld und einer rahmenden Bordüre geführt wird. Andere Entwürfe arbeiten mit einer durchgehenden Ornamentik oder mit wiederholten Formen. Die Balance zwischen dicht belegten und ruhigeren Bereichen ist dabei ebenso wichtig wie die Abstimmung der Farbtöne. Bei einem handgeknüpften Teppich werden diese Beziehungen Knoten für Knoten umgesetzt. Dadurch können feine Unterschiede in Linie, Farbverteilung und Oberflächenwirkung entstehen, die zur Individualität des Stücks beitragen.
Ein traditionelles Design muss nicht alt wirken und ist nicht an eine bestimmte Einrichtung gebunden. Die überlieferten Formen können in einem klassischen Raum ebenso gelesen werden wie in einer sachlicheren Umgebung. Entscheidend ist, wie Farbenspiel und Ornamentik mit den vorhandenen Flächen zusammenwirken. Als Läufer kann der Teppich eine längliche Raumzone begleiten und einen Übergang zwischen verschiedenen Wohnbereichen bilden. Der Einsatz im Flur, vor dem Kamin oder als Akzent im Wohnbereich wird in der Beschreibung ausdrücklich genannt.
Die Bezeichnung Unikat weist darauf hin, dass diese konkrete Gestaltung nicht als mehrfach identisches Stück angeboten wird. Auch innerhalb einer regionalen Tradition bleibt die Ausführung eines handgeknüpften Teppichs individuell. Die Auswahl der Farben, die Dichte der Details und die Ausarbeitung der Linien ergeben zusammen die eigene Handschrift des Stücks. Ein harmonisches Farbenspiel bedeutet dabei keine festgelegte Farbpalette, sondern eine aufeinander abgestimmte Wirkung der tatsächlich verwendeten Töne.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte und die Verbindung von Schurwolle mit Seide. Diese Kombination unterstützt eine detailreiche Gestaltung und verleiht dem Flor einen feinen Glanz. Der Teppich ist neu und sehr gut erhalten. Als Unikat wird er mit Echtheitszertifikat angeboten, wodurch seine Einordnung als einzelnes persisches Knüpfstück dokumentiert wird.
Für den Alltag sind die ausgewiesene Eignung für Fußbodenheizung und die Bezeichnung als haustierfreundlich relevant. Der Teppich kann damit in Wohnsituationen eingesetzt werden, in denen diese beiden Eigenschaften eine Rolle spielen. Die Angabe haustierfreundlich ersetzt keine regelmäßige Pflege, sondern beschreibt die vorgesehene Alltagstauglichkeit. Durch seine Form als Läufer eignet sich das Stück für längliche Bereiche und für einen gezielten textilen Akzent.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, losen Staub und Schmutz aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Reinigung gleichmäßig und ohne unnötig aggressive Behandlung erfolgen, damit die Fasern und die handgeknüpfte Struktur geschont werden. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Fachleute können die Verbindung aus Schurwolle und Seide angemessen beurteilen und eine geeignete Methode auswählen. Falsche Reinigungsmittel, intensive Feuchtigkeit oder unsachgemäße Behandlung können den Flor und die Farben beeinträchtigen. Direkte, dauerhafte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit sollten vermieden werden. Für einen haustierfreundlichen Teppich bleibt eine zeitnahe Entfernung von Schmutz dennoch sinnvoll. Die Pflege sollte insgesamt schonend erfolgen und sich an der empfindlicheren Seide ebenso orientieren wie an der robusteren Wolle.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja, der Teppich ist für die Nutzung auf Fußbodenheizung geeignet. Die Wärme sollte gleichmäßig und nicht übermäßig stark eingestellt werden, damit das Material geschont wird. Wichtig ist außerdem, dass die Wärme nicht durch Feuchtigkeit oder eine ungeeignete Unterlage beeinträchtigt wird. Die Eignung für Fußbodenheizung bedeutet, dass der Teppich in einem entsprechend ausgestatteten Wohnraum eingesetzt werden kann. Eine behutsame Einstellung der Heizung trägt dazu bei, die Eigenschaften des Woll-Seide-Flors zu bewahren. Da der Teppich handgeknüpft ist, sollte auch bei dieser Nutzung auf eine regelmäßige, schonende Pflege geachtet werden.
Woran erkenne ich einen echten Perserteppich?
Bei der Einordnung eines echten Perserteppichs spielen mehrere Merkmale zusammen. Dazu gehören die Handknüpfung, die Verwendung natürlicher Materialien wie Schurwolle und Seide sowie eine sorgfältig ausgeführte Knotung. Auch die Detailgenauigkeit der Muster und die Qualität der Verarbeitung können Hinweise geben. Bei persischen Teppichen wird außerdem häufig auf ein Herkunfts- oder Künstlerzeichen auf der Rückseite geachtet. Der vorliegende Teppich wird als Nain Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran angeboten und ist ein Unikat mit Echtheitszertifikat. Ein Zertifikat ersetzt die fachliche Prüfung nicht in jedem denkbaren Fall, ergänzt jedoch die Einordnung des einzelnen Stücks. Gerade kleine Details der Knüpfung, der Florbearbeitung und der Musterübertragung machen die handwerkliche Herkunft sichtbar.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















