









Perserteppich Nain 303 x 208 cm Korkwolle handgeknüpft
6162$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Korkwolle, 20% Naturseide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 303 x 208 cm | Muster: Traditionell Orientalisch/Persisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 53587D66
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Super Nain 6 La ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 80 % Korkwolle sowie 20 % Naturseide. Als Kette wurde 100 % Baumwolle verwendet. Die Kombination aus Korkwolle und Naturseide verbindet zwei unterschiedliche textile Eigenschaften: Wolle bildet einen belastbaren, griffigen Flor, während Seide eine glattere Oberfläche und einen sichtbaren Glanz einbringt. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die sich in ihrer Wirkung von einem reinen Wollteppich unterscheidet. Die Materialzusammensetzung ist auf dem Zertifikat beziehungsweise in den Produktangaben eindeutig ausgewiesen.
Korkwolle wird bei Nain-Teppichen wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer widerstandsfähigen Struktur eingesetzt. Naturseide kann feine Linien und kleine Musterpartien klar hervorheben und verleiht dem Flor eine differenzierte Lichtwirkung. Baumwolle in der Kette sorgt für eine stabile Grundlage, an der die einzelnen Knoten befestigt werden. Beim Handknüpfen entsteht der Teppich nicht durch ein maschinelles Verfahren, sondern durch die wiederholte Arbeit am Knüpfstuhl. Jeder Knoten wird einzeln gesetzt, anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor bearbeitet.
Die hohe Knotendichte gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Exemplars. Sie ermöglicht eine präzise Ausarbeitung kleinteiliger Zeichnungen und unterstützt die klare Wirkung eines fein gegliederten Nain-Musters. Die handgeknüpfte Herstellung erklärt zugleich, weshalb jedes einzelne Stück als Unikat betrachtet wird. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Ein Zertifikat ist vorhanden. Seine Materialwahl, die handwerkliche Technik und die feine Ausführung stehen damit gemeinsam im Mittelpunkt der Beschreibung.
Herkunft und Tradition
Der Name Nain verweist auf die Stadt Nain im Iran. Nain ist für eine eigenständige Teppichtradition bekannt, die sich durch feine Knüpfarbeit, sorgfältig aufgebaute Ornamente und eine kontrollierte Gestaltung auszeichnet. Die Stadt liegt in einer trockenen Landschaft Zentralirans, und ihre textile Kultur ist eng mit der Herstellung hochwertiger Orientteppiche verbunden. Der Begriff Super Nain bezeichnet in der Teppichsprache eine besonders fein ausgearbeitete Ausprägung des Nain-Typs. Die Bezeichnung 6 La gehört zur Modellbezeichnung dieses Teppichs.
Iranische Teppichtraditionen verbinden handwerkliche Überlieferung mit regionalen Gestaltungsregeln. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Eintragen der Schussfäden und das Kürzen des Flors wird in Werkstätten über lange Zeit weitergegeben. Bei einem Nain-Teppich kommt der sorgfältigen Abstimmung von Knoten, Konturen und Rapport eine besondere Bedeutung zu. Die Zeichnung muss auch bei vielen kleinen Einzelheiten geschlossen wirken. Deshalb arbeiten Knüpferinnen und Knüpfer mit wiederkehrenden Motiven, klaren Achsen und einer fein gegliederten Ornamentik.
Nain-Teppiche werden traditionell mit einer zentralen Ordnung gestaltet. Ein Mittelfeld, eine Bordüre und ergänzende florale Formen können so aufeinander bezogen werden, dass das Gesamtbild ausgewogen bleibt. Diese Ordnung ist nicht nur dekorativ, sondern erleichtert auch die Übertragung des Entwurfs auf die Knüpfgrundlage. Die feine Knotentechnik erlaubt es, Kurven, Blüten, Blätter und verschlungene Linien differenziert wiederzugeben. Bei der Herstellung entsteht die endgültige Wirkung Schritt für Schritt aus vielen einzelnen Knoten und den dazwischenliegenden Schussfäden.
Die Herkunft aus Persien beziehungsweise Iran ordnet den Teppich der persischen Orientteppichkunst zu. Nain steht dabei nicht lediglich für ein geografisches Gebiet, sondern auch für eine charakteristische Verbindung von feiner Ausarbeitung und klassischer Ornamentik. Die regionale Tradition wurde international bekannt, weil Nain-Teppiche ihre Motive mit einer vergleichsweise klaren, kontrollierten Linienführung ausarbeiten. Ihre Gestaltung kann in klassische Räume ebenso eingeordnet werden wie in Einrichtungen, die traditionelle Formen mit einer zurückhaltenden Atmosphäre verbinden.
Die Bezeichnung Nain sollte von bloßen Musternamen unterschieden werden. Bei diesem Teppich ist Nain sowohl die in der Produktbezeichnung verwendete Herkunfts- und Typenangabe als auch der Bezugspunkt der beschriebenen Handwerkstradition. Das macht die regionale Einordnung nachvollziehbar, ohne dem einzelnen Stück eine darüber hinausgehende Provenienz zuzuschreiben. Seine Identität ergibt sich aus der Bezeichnung Super Nain 6 La, der persischen Herkunft, der handgeknüpften Fertigung und der genannten Materialzusammensetzung.
Design und Muster
Der Teppich wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch gestaltet beschrieben. Seine Musterwelt steht damit in der klassischen persischen Ornamenttradition, in der florale Formen, symmetrische Anordnungen und fein geführte Linien eine wichtige Rolle spielen. Die Produktbeschreibung nennt feine florale Motive und Naturbezüge. Sie beschreibt außerdem eine harmonische Abstimmung der Farben, ohne einzelne Farbtöne festzulegen. Deshalb steht hier die übergeordnete Gestaltungssprache im Vordergrund: ein geordnetes, florales Dekor mit einer ruhigen und ausgewogenen Wirkung.
Florale Muster werden in persischen Teppichen häufig aus Blüten, Blättern, Ranken und abstrahierten Pflanzenelementen aufgebaut. Diese Motive sind keine naturgetreue Abbildung eines einzelnen Gartens, sondern eine stilisierte Bildsprache. Durch Wiederholung, Spiegelung und rhythmische Verbindung entsteht ein Ornament, das über die gesamte Fläche hinweg zusammenhängt. Bei einem fein geknüpften Nain-Muster können kleine Blütenköpfe, schmale Ranken und geschwungene Konturen eng miteinander verbunden werden. Die hohe Dichte unterstützt dabei die saubere Ausarbeitung der Linien, ohne für dieses konkrete Stück weitere Einzelmotive zu behaupten.
Ein traditioneller Teppichaufbau arbeitet oft mit einem klar abgegrenzten Innenfeld und einer oder mehreren Bordüren. Das Innenfeld trägt den Hauptentwurf, während die Randzonen ihn rahmen und in das Gesamtformat einbinden. Bei Nain-Designs kann diese Gliederung von zentralen floralen Elementen, regelmäßigen Ranken und symmetrischen Beziehungen geprägt sein. Solche Strukturen vermitteln Ordnung, weil die Motive nicht zufällig verteilt sind. Sie folgen einem Entwurf, der die Mitte, die Seiten und den Rand aufeinander bezieht.
Die Naturseide im Flor beeinflusst die Wahrnehmung des Musters, weil glattere Fasern das Licht anders aufnehmen und zurückgeben als Wolle. Dadurch können bestimmte Konturen oder kleine Ornamentpartien je nach Blickwinkel differenzierter erscheinen. Die Korkwolle schafft zugleich eine weichere, textile Grundwirkung. Diese Aussage betrifft die allgemeine Materialwirkung und ersetzt keine Beschreibung einzelner Farbtöne oder konkreter Zeichen, die bei diesem Teppich nicht näher benannt sind. Festgehalten ist, dass die Farben harmonisch aufeinander abgestimmt sind und das Design traditionell orientalisch und persisch ausgerichtet ist.
Die Gestaltung eignet sich nach der Beschreibung für klassische wie auch moderne Wohnumgebungen. Das bedeutet nicht, dass der Teppich einem bestimmten Einrichtungsstil zugeordnet werden muss. Vielmehr verbindet die traditionelle Zeichnung eine erkennbare Herkunft aus der persischen Musterwelt mit einer ausgewogenen Komposition. Florale Ornamente können in einem klassischen Umfeld die vorhandene Formensprache aufnehmen; in einer reduzierten Umgebung bilden sie einen kulturell geprägten Akzent. Wohnzimmer, Schlafzimmer oder andere Wohnbereiche werden als mögliche Einsatzorte genannt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Fertigung, die Kombination aus 80 % Korkwolle und 20 % Naturseide sowie die Baumwollkette. Der Teppich wird mit einer hohen Knotendichte beschrieben, die eine detaillierte Musterarbeit unterstützt. Sein Zustand ist neu und sehr gut. Ein Zertifikat ist vorhanden. Außerdem wird ein Gewicht von 3 kg und eine Dicke von etwa 6 mm angegeben. Diese Angaben gehören zur Produktbeschreibung und werden hier nicht durch zusätzliche Annahmen ergänzt.
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen, damit Staub und lose Schmutzpartikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Bei Flecken sollte keine aggressive Reinigung eingesetzt werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann herangezogen werden, wenn eine gründlichere Behandlung erforderlich ist. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, um die Farben langfristig zu schonen. Auf Fußbodenheizung kann der Teppich verwendet werden; die Heizung sollte dabei nicht zu hoch eingestellt sein.
FAQ
Woran erkennt man die Qualität eines Perserteppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Genauigkeit der Muster. Eine hohe Knotendichte kann eine feinere Zeichnung ermöglichen, während natürliche Fasern die textile Beschaffenheit bestimmen. Bei diesem Super Nain 6 La werden eine hohe Dichte, Korkwolle, Naturseide und eine Baumwollkette genannt. Ebenso gehört die handgeknüpfte Herstellung zur Beurteilung. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel von Material, Verarbeitung, Muster und Erhaltungszustand.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Der Super Nain 6 La wird als für Fußbodenheizungen geeignet beschrieben. Die Heiztemperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Fasern nicht unnötig belastet werden. Eine gleichmäßige, moderate Wärme und eine regelmäßige Kontrolle des Teppichs sind sinnvoll. Bei der Pflege sollten außerdem aggressive Reinigungsmittel vermieden werden, weil sie feine Fasern und die Farbwirkung beeinträchtigen können.
Wie lange dauert die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs?
Die Herstellung kann mehrere Monate bis mehrere Jahre dauern. Ausschlaggebend sind unter anderem die Größe des Entwurfs, die Dichte der Knüpfung und die Komplexität des Musters. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln gesetzt; anschließend werden Schussfäden eingetragen, der Flor bearbeitet und die Oberfläche ausgearbeitet. Dieser schrittweise Prozess erklärt den hohen Zeitaufwand und die individuelle Ausprägung handgeknüpfter Teppiche.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











