









Perserteppich Nain 296 x 196 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
2041$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 296 x 196 cm | Muster: Traditionell Orientalisch/Persisch | Zustand: Neu, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2B8E81A8
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Damit verbindet die Ausführung unterschiedliche textile Eigenschaften in einem klar beschriebenen Aufbau: Schurwolle bildet den überwiegenden Teil des Flors, während Seide als ergänzendes Material eingesetzt ist. Baumwolle dient als Träger der Kette, auf der die Knoten aufgebaut werden. Die handgeknüpfte Fertigung unterscheidet sich grundsätzlich von einer maschinellen Herstellung, weil jeder Knoten in einem einzelnen Arbeitsvorgang in die Kette eingebracht wird.
Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet, weil sie sich für einen strapazierfähigen Flor eignet und eine natürliche, angenehm textile Oberfläche besitzt. Sie kann Wärme aufnehmen und abgeben und trägt dadurch zu einem ausgeglichenen Empfinden am Boden bei. Seide wird traditionell verwendet, wenn eine glattere Oberfläche und ein feiner Lichtreflex im Flor gewünscht sind. In der vorliegenden Materialzusammensetzung ergänzt sie die Schurwolle, ohne den Wollanteil des Flors zu ersetzen.
Die handgeknüpfte Technik ermöglicht es, Linien, Blütenformen und geometrische Elemente Knotenzone für Knotenzone aufzubauen. Während des Knüpfens entsteht das Muster unmittelbar aus der Anordnung der farbigen Knoten. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören bei handgefertigten Teppichen zum Herstellungsprozess. Sie machen jedes Stück zu einem Unikat beziehungsweise Einzelstück und unterscheiden es von einem industriell identisch reproduzierten Bodenbelag. Der Teppich wird als neu und unbenutzt beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien und als Nain bezeichnet. Nain gehört zu den bekannten Teppichtraditionen Irans. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Landschaft zwischen den kulturell bedeutenden Zentren Isfahan und Yazd. Die dortige Teppichherstellung entwickelte sich besonders im 20. Jahrhundert zu einer eigenständigen Schule, die für fein gearbeitete, sorgfältig gezeichnete Teppiche bekannt wurde. Der Name Nain bezeichnet dabei eine regionale Herkunfts- und Stiltradition, nicht lediglich eine allgemeine orientalische Wirkung.
Persische Teppiche entstehen innerhalb einer über viele Generationen weitergegebenen Handwerkskultur. Zum Handwerk gehören die Auswahl und Vorbereitung der Garne, das Spannen der Kette, der Aufbau des Flors und das fortlaufende Prüfen der Zeichnung. Ein Knüpfer arbeitet Reihe für Reihe und orientiert sich an einem Entwurf, einer Vorlage oder einer überlieferten Musterordnung. Nach dem Knüpfen werden Flor, Kanten und Fransen bearbeitet. Je nach Werkstatt können dabei unterschiedliche Arbeitsweisen und Ausprägungen vorkommen.
Nain-Teppiche werden häufig mit einer feinen, kontrollierten Zeichnung und einer ausgewogenen Komposition verbunden. In der regionalen Tradition spielen helle Grundflächen, zurückhaltende Kontraste und fein gegliederte florale Ornamente eine wichtige Rolle. Ebenso können zentrale Medaillons, gegliederte Felder und umlaufende Bordüren Teil der Nain-Formensprache sein. Diese Elemente gehören zum allgemeinen Hintergrund der Herkunft und werden hier nicht als zusätzliche Beschreibung dieses einzelnen Teppichs verstanden. Für dieses Stück ist eine traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung angegeben.
Die persische Teppichkultur verbindet praktischen Gebrauch mit dekorativer Gestaltung. Teppiche konnten Räume gliedern, den Boden bedecken und zugleich die handwerkliche Identität einer Region sichtbar machen. Muster wurden über lange Zeit weiterentwickelt, variiert und an lokale Vorlieben angepasst. Deshalb lassen sich in persischen Teppichen sowohl streng geordnete Geometrie als auch geschwungene Pflanzenformen finden. Die Bezeichnung Nain verweist auf diesen regionalen Zusammenhang, während Persien die im Angebot angegebene Herkunft beschreibt.
Der Orientteppichhandel verwendet regionale Namen, um Herkunft, handwerkliche Tradition und typische Gestaltungskreise zu unterscheiden. Eine solche Bezeichnung ersetzt keine Untersuchung jedes einzelnen Knotens, sondern ordnet das Stück in eine bekannte Web- und Knüpfkultur ein. Bei diesem Teppich stehen die Angaben Nain, Persien und Perserteppich gemeinsam für den im Angebot beschriebenen Herkunfts- und Stilrahmen. Seine Herstellung als Handarbeit ordnet ihn in die traditionelle iranische Knüpfkunst ein.
Design und Muster
Für diesen Teppich ist ein traditionell orientalisch-persischer Stil mit einer Kombination aus geometrischen und floralen Mustern angegeben. Geometrische Formen geben einer Komposition klare Begrenzungen, wiederkehrende Rhythmen und eine erkennbare Ordnung. Florale Formen bringen geschwungene Linien, Blätter, Blüten und Ranken in die Zeichnung. Werden beide Formensprachen miteinander verbunden, entsteht ein Muster, das zugleich strukturiert und beweglich wirken kann.
Die persische Mustertradition arbeitet häufig mit einem Zentrum, seitlich ausbalancierten Formen und einer Bordüre, die das innere Feld fasst. Ein Medaillon kann den Blick bündeln, während ein allover aufgebautes Muster den Teppich gleichmäßiger überzieht. Ranken und Blüten werden oft symmetrisch gespiegelt oder in wiederkehrenden Einheiten angeordnet. Diese Gestaltungsprinzipien erklären, weshalb persische Teppiche trotz ihrer Detailfülle meist eine gut lesbare Gesamtordnung besitzen. Sie sind allgemeine Merkmale der Tradition und keine ergänzende Behauptung über ein nicht näher beschriebenes Einzelmotiv dieses Teppichs.
Florale Ornamente gehen in der persischen Kunst auf die Beobachtung von Pflanzen, Gärten und stilisierten Naturformen zurück. Im Teppich werden solche Vorbilder nicht naturgetreu kopiert, sondern in Linien, Blätter, Blütenköpfe und Arabesken übertragen. Geometrische Details können dabei als Umrandung, Achse oder wiederkehrendes Bindeglied dienen. Die Verbindung aus Naturmotiven und klarer Ordnung ist ein wesentlicher Grund, warum traditionelle persische Muster in unterschiedlichen Einrichtungskontexten lesbar bleiben.
Die Beschreibung nennt lebendige und zugleich harmonisch abgestimmte Farben sowie eine sorgfältig ausgewählte Gestaltung, die Eleganz und Ausgewogenheit verkörpert. Farbliche Wirkung entsteht im geknüpften Flor aus der Nachbarschaft einzelner Töne, aus der Dichte der Knoten und aus dem Einfall des Lichts auf Wolle und Seide. Seidenanteile können Licht feiner zurückwerfen, während Wolle eine weichere, textile Farbwirkung vermittelt. Diese allgemeine Materialwirkung erklärt die mögliche Nuancierung, ohne dem Teppich weitere nicht genannte Farben zuzuschreiben.
Ein traditionelles Muster bleibt nicht auf einen bestimmten Raumtyp beschränkt. Je nach Umgebung kann es als klassischer Mittelpunkt oder als verbindendes Element zwischen unterschiedlichen Möbeln gelesen werden. Die angegebene geometrisch-florale Gestaltung folgt einer Formensprache, die auf Wiederholung, Rhythmus und Balance beruht. Dadurch kann sie in einem Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Eingangsbereich eingesetzt werden, wie es in der Beschreibung vorgesehen ist. Entscheidend ist dabei die Beziehung von Muster, Licht und vorhandener Einrichtung, nicht eine behauptete besondere Wirkung des einzelnen Stücks.
Besonderheiten
Als besonderes Merkmal wird eine Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter genannt. Eine hohe Knotendichte erlaubt grundsätzlich eine feinere Auflösung kleiner Konturen und detaillierter Musterabschnitte. Sie ist ein technisches Merkmal der Herstellung und steht im Zusammenhang mit dem Arbeitsaufwand des Knüpfens. Die Qualität eines Teppichs lässt sich jedoch nicht ausschließlich aus einer Zahl ableiten; auch Garn, Knotenausführung, Zeichnung, Kanten und Nacharbeit gehören zur handwerklichen Beurteilung.
Das Stück ist als neu und unbenutzt beschrieben und wird als Unikat beziehungsweise Einzelstück angeboten. Seine Materialzusammensetzung aus Schurwolle, Seide und einer Baumwollkette sowie die handgeknüpfte Herstellung sind klar benannte Eigenschaften. Die Beschreibung nennt außerdem einen Top-Zustand. Aussagen zur Pflege sollten sich auf die Empfindlichkeit von Naturfasern und auf die konkrete Verschmutzung beziehen; bei einer gründlichen Reinigung ist eine auf Orientteppiche spezialisierte Facharbeit sinnvoll.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Staub und Schmutz. Flecken sollten möglichst früh mit einem leicht feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starke Nässe, Reiben und aggressive Mittel können Naturfasern und Farben belasten. Für eine umfassende Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb für handgeknüpfte Orientteppiche, der Wolle, Seide und die Baumwollkette berücksichtigt.
Ist der Teppich für eine Fußbodenheizung geeignet?
Wollteppiche werden im Allgemeinen als für Fußbodenheizungen geeignet beschrieben. Wolle ist atmungsaktiv und kann Wärme angenehm vermitteln. Die Heizung sollte nicht mit übermäßig hoher Temperatur betrieben werden. Außerdem muss die Luftzirkulation unter dem Teppich gewährleistet bleiben. Bei einer konkreten Heizungsanlage sind die Hinweise des Herstellers und die Bedingungen des Raumes zu beachten.
Was unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinengewebten Teppich?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in die gespannte Kette eingearbeitet. Dadurch können Zeichnung und Knotendichte von Hand aufgebaut werden, und jedes Stück besitzt den Charakter eines Einzelstücks. Maschinengewebte Teppiche entstehen in einem industriell gesteuerten, wiederholbaren Verfahren. Handarbeit kann eine detaillierte Musterbildung und eine lange Nutzungsdauer ermöglichen, ihre Bewertung hängt jedoch ebenso von Material, Ausführung und Pflege ab.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















