









Perserteppich Nain 293 x 196 cm Wolle handgeknüpft
2219$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 293 x 196 cm | Muster: Floral und ornamental, traditionell orientalisch-persisch | Zustand: Neu, sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die Schurwolle bildet den robusten und zugleich angenehm weichen Hauptbestandteil des Flors. Seide ergänzt das Material durch ihre feine Struktur und eine dezente, lichtabhängige Glanzwirkung. In dieser Verbindung entsteht eine Oberfläche, die weich wirkt und zugleich für die regelmäßige Nutzung als Bodenbelag geeignet ist. Die Materialkombination unterstützt außerdem eine klare Wiedergabe feiner Muster und ornamentaler Einzelheiten.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Reihe für Reihe entsteht dadurch eine dichte, strukturierte Oberfläche. Diese Technik verlangt Erfahrung, gleichmäßige Arbeitsabläufe und eine sorgfältige Ausführung. Die Knotenzahl dieses Teppichs liegt bei etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine präzise Ausarbeitung von Linien, Blütenformen und kleinen ornamentalen Übergängen. Das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Muster nicht allein durch die Farbgebung, sondern auch durch die feine handwerkliche Struktur bestimmt wird.
Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer pflegefreundlichen Eigenschaften verwendet. Seide wird traditionell eingesetzt, um Konturen hervorzuheben und der Oberfläche eine feinere Wirkung zu geben. Bei diesem Teppich verbindet sich die Schurwolle mit der Seide zu einem Flor, der sowohl weich als auch strapazierfähig beschrieben wird. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Stück zu einem Einzelstück der traditionellen Teppicharbeit.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in der iranischen Provinz Isfahan. Nain ist als bedeutender Ort der persischen Teppichknüpfkunst bekannt. Die Stadt liegt in einer Region, in der textile Handwerkstraditionen über lange Zeit weitergegeben wurden. Nain-Teppiche werden mit einer sorgfältigen Ausarbeitung, einer feinen Knotung und einer ausgewogenen ornamentalen Gestaltung verbunden. Ihre Entwicklung gehört zur Geschichte persischer Teppiche, in der regionale Werkstätten eigene Formen, Farbbeziehungen und technische Arbeitsweisen ausgebildet haben.
Die Knüpftradition von Nain reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wie bei anderen persischen Teppichzentren wird das Wissen nicht nur über einzelne Arbeitsschritte, sondern auch über Proportionen, Musteraufbau und Farbharmonie vermittelt. Das Handwerk umfasst die Vorbereitung des Materials, das Anlegen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten und die abschließende Bearbeitung der Oberfläche. Jeder dieser Schritte beeinflusst die Wirkung des fertigen Teppichs. Die regionale Herkunft bezeichnet dabei nicht nur einen Ort, sondern auch eine gewachsene Formensprache.
Persische Teppiche wurden traditionell für unterschiedliche Räume und Aufgaben gefertigt. Neben ihrer Funktion als Bodenbelag besitzen sie eine dekorative und kulturelle Bedeutung. Ihre Muster können Ordnung, Gartenbilder, florale Vorstellungen und geometrische Gliederungen aufnehmen. In Nain verbindet sich diese persische Tradition mit einer häufig feinen, klar gegliederten Gestaltung. Die Muster werden so angelegt, dass ein Verhältnis zwischen zentraler Ordnung, wiederkehrenden Ornamenten und einer ruhigen Gesamtwirkung entsteht.
Die Herkunft aus Nain in der Provinz Isfahan ist von der Bezeichnung des Teppichs zu unterscheiden, die lediglich ein Muster oder eine Anlehnung an regionale Gestaltung meinen könnte. Bei diesem Stück ist Nain als Herkunftsort angegeben. Damit steht der Teppich in der Tradition eines iranischen Perserteppichs und nicht nur in einer allgemein orientalischen Stilrichtung. Die iranische Herkunft, die handgeknüpfte Herstellung und die Verbindung klassischer Ornamentik prägen seine Einordnung.
Design und Muster
Das Design dieses Nain Perserteppichs ist floral und ornamental angelegt. Florale Formen gehören zu den wichtigen Ausdrucksmitteln der persischen Teppichkunst. Blätter, Blüten und geschwungene Linien können dabei zu einer fortlaufenden Ornamentik verbunden werden. Ornamentale Muster geben dem Teppich eine erkennbare Ordnung und führen den Blick über die gesamte Fläche. Die Gestaltung bleibt traditionell orientalisch-persisch und verbindet dekorative Einzelmotive mit einem ausgewogenen Gesamtaufbau.
Die im Design verwendeten Formen stehen in der persischen Kunst häufig für die Beziehung zwischen Natur, Ordnung und idealisierter Landschaft. Besonders florale Kompositionen können an die Vorstellung eines kunstvoll gegliederten Gartens erinnern. Der Garten des Paradieses besitzt in der persischen Kultur eine wichtige symbolische Bedeutung. Teppiche übertragen diese Vorstellung nicht als naturgetreue Abbildung, sondern als geordnete Fläche aus Pflanzenformen, Linien und wiederkehrenden Ornamenten.
Die Farbwirkung reicht laut Beschreibung von sanften Cremetönen und erdigen Farben bis zu tiefen Blau- und Rottönen. Diese Farben stehen in einem harmonischen Verhältnis zueinander und unterstützen die warme, einladende Wirkung des Designs. Helle Töne können florale Konturen und ornamentale Flächen klar voneinander absetzen, während dunklere Blau- und Rottöne zusätzliche Tiefe schaffen. Die Seide trägt dabei zu feinen Akzenten und einer subtilen Glanzwirkung bei.
Symmetrie und Harmonie sind zentrale Merkmale der traditionellen persischen Gestaltung. Sie helfen dabei, unterschiedliche Motive zu einem zusammenhängenden Bild zu verbinden. Eine hohe Knotendichte unterstützt die genaue Ausarbeitung solcher Formen, ohne dass daraus ein bestimmtes einzelnes Muster abgeleitet werden muss. Bei diesem Teppich stehen florale und ornamentale Elemente im Mittelpunkt. Das Design ist dadurch dekorativ, klar gegliedert und in der klassischen persischen Bildsprache verankert.
Die traditionelle Gestaltung lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, weil sie nicht auf eine kurzlebige Mode angewiesen ist. Zugleich bleibt der Teppich durch seine Farbpalette und die feinen Muster eindeutig in der persischen Teppichtradition verortet. Seine Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Material, Knüpftechnik, Farbgebung und ornamentaler Ordnung.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Diese Eigenschaft unterscheidet ihn von gebrauchten oder antiken Teppichen und bewahrt den Zustand, in dem er angeboten wird. Als weitere Besonderheiten sind seine Eignung für Fußbodenheizungen und seine haustierfreundliche Ausführung angegeben. Außerdem wird er als leicht zu reinigen und zu pflegen beschrieben. Dadurch kann er sowohl in privaten Räumen als auch in gewerblichen Umgebungen eingesetzt werden.
Die Kombination aus Schurwolle und Seide, die handgeknüpfte Herstellung und das floral-ornamentale Design bestimmen seinen Charakter. Das traditionelle Muster fügt sich in unterschiedliche Einrichtungsstile ein. Die Materialien verbinden eine angenehme Haptik mit einer strapazierfähigen Oberfläche, während die feine Ausarbeitung der Muster die Herkunft aus der Nain-Tradition sichtbar macht.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit Staub und Schmutz nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Für eine schonende Reinigung kann bei Bedarf ein feuchtes Tuch verwendet werden. Dabei sollte die Behandlung vorsichtig erfolgen, damit die Oberfläche und die feinen Materialanteile nicht unnötig belastet werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie ein Verblassen der Farben begünstigen kann. Die angegebene leichte Reinigung und Pflege machen den Teppich für den regelmäßigen Gebrauch geeignet, ersetzen jedoch keine achtsame Behandlung.
Woher stammt der Nain Perserteppich?
Der Teppich stammt aus Nain in der Provinz Isfahan im Iran. Nain ist für seine Teppiche und seine lange Tradition der handwerklichen Knüpfkunst bekannt. Die dort entwickelte Gestaltung verbindet feine Knotung mit floralen und ornamentalen Formen. Die Herkunft aus Nain bezeichnet bei diesem Stück den iranischen Ursprung und ordnet es der persischen Teppichtradition zu. Sie ist daher mehr als eine reine Stilbezeichnung, weil sie auf die angegebene Stadt und ihre regionale Handwerksgeschichte verweist.
Was macht diesen Nain Teppich besonders?
Seine Besonderheiten liegen in der handgeknüpften Verarbeitung, der Verbindung von Schurwolle und Seide sowie der hohen Knotendichte. Das Material schafft eine weiche und zugleich strapazierfähige Oberfläche, während die Seide feine Akzente und eine dezente Glanzwirkung ermöglicht. Hinzu kommen die floralen und ornamentalen Muster in einer traditionellen persischen Farbwelt. Der Teppich ist neu und unbenutzt, für Fußbodenheizungen geeignet und haustierfreundlich. Seine Pflegeeigenschaften und die Eignung für private wie gewerbliche Räume ergänzen diese Merkmale.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















