









Perserteppich Nain 292 x 196 cm Schurwolle handgeknüpft
2041$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 292 x 196 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu und unbenutzt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Schurwolle bildet den robusten und strapazierfähigen Anteil des Materials, während die Seide dem Flor einen feinen Glanz und eine differenzierte Farbtiefe verleiht. Als Kettenmaterial wird 100 % Baumwolle verwendet. Die Verbindung dieser Materialien ist für Teppiche geeignet, bei denen ein belastbarer Flor mit einer feineren, lichtreflektierenden Oberfläche verbunden werden soll.
Die Fertigung erfolgt von Hand. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette gesetzt und anschließend in das entstehende Florbild eingearbeitet. Dadurch entsteht kein vollkommen gleichförmiges, maschinell reproduziertes Warenbild, sondern die individuelle Struktur eines handgeknüpften Unikats. Die handwerkliche Ausführung macht die Anordnung der Knoten, die Zeichnung des Flors und den Charakter der Oberfläche sichtbar.
Die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter ermöglicht eine feine Darstellung von Linien, Konturen und kleinen Musterelementen. Gleichzeitig sorgt der Wollanteil für eine widerstandsfähige Oberfläche, während die Seide einzelne Partien durch ihren unterschiedlichen Lichtreflex hervorheben kann. Bei diesem Teppich treffen damit eine traditionelle Knüpftechnik und eine Materialkombination zusammen, die sowohl auf Alltagstauglichkeit als auch auf eine verfeinerte Oberflächenwirkung ausgerichtet ist.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen in vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten. Nach dem Aufbau der Kette werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt, verdichtet und durch weitere Arbeitsschritte stabilisiert. Die abschließende Bearbeitung des Flors bringt die Zeichnung zur Geltung. Diese Arbeitsweise verlangt Aufmerksamkeit bei der Ausführung, weil kleine Abweichungen unmittelbar in der Struktur und im Muster sichtbar werden. Die hohe Knotendichte ist dabei ein technisches Merkmal, das eine entsprechend differenzierte Musterarbeit unterstützt.
Wolle und Seide erfüllen im Flor unterschiedliche Funktionen. Wolle wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Haptik seit langer Zeit für geknüpfte Teppiche verwendet. Seide ist feiner und reflektiert das Licht stärker. In einer gemeinsamen Verarbeitung können dadurch Unterschiede in Glanz, Griff und Farbwahrnehmung entstehen. Die Baumwollkette bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. So verbindet der Aufbau verschiedene textile Eigenschaften innerhalb einer traditionellen Fertigung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Nain-Region im Iran. Nain ist ein bekanntes Zentrum der persischen Teppichherstellung und besitzt eine über Jahrhunderte gewachsene Knüpftradition. Die dort entstandenen Teppiche werden mit einer sorgfältigen Ausarbeitung, einer feinen Knotung und einer klar gegliederten Gestaltung verbunden. Nain steht dabei nicht nur für einen geografischen Bezug, sondern auch für eine eigenständige regionale Entwicklung innerhalb der persischen Teppichkunst.
Die Region liegt im zentralen Hochland des Iran. Das Umfeld von Nain hat die handwerkliche Kultur der Stadt geprägt und zur Entwicklung einer Teppichtradition beigetragen, in der präzise Zeichnung und kontrollierte Farbwirkung eine wichtige Rolle spielen. Die Herstellung wird über Generationen weitergegeben. Kenntnisse über den Aufbau der Kette, die Auswahl der Garne, den Umgang mit Farben und die Umsetzung der Muster gehören zu diesem überlieferten Handwerk.
Persische Teppiche aus Nain sind für ihre ausgewogenen Kompositionen und ihre feinen floralen Gestaltungen bekannt. Häufig wird ein deutlich gegliedertes Mittelfeld von einer Bordüre begleitet. Die Muster können aus floralen Formen, Ranken, Blüten und geometrisch geordneten Details bestehen. Diese Gestaltungstradition verbindet die dekorative Wirkung eines Teppichs mit einer sorgfältig geplanten Flächenaufteilung.
Die Nain-Tradition entwickelte sich aus der allgemeinen persischen Teppichkunst und erhielt dabei ihren eigenen regionalen Ausdruck. Die Arbeiten der Knüpfer orientieren sich an überlieferten Formen, werden jedoch von Hand umgesetzt und tragen dadurch die Merkmale des jeweiligen Einzelstücks. Die Weitergabe des Wissens erfolgt nicht nur über fertige Vorlagen, sondern auch über praktische Erfahrung im Knüpfen, in der Musterübertragung und in der Bearbeitung des Flors.
In der persischen Teppichkultur ist der Teppich zugleich Gebrauchsgegenstand und Ausdruck handwerklicher Gestaltung. Ein Nain-Teppich steht in dieser Tradition für die Verbindung aus sorgfältiger Materialwahl, präziser Knotenarbeit und einer ornamentalen Ordnung. Bei diesem Super Nain kommt die handgeknüpfte Ausführung mit der Kombination aus Schurwolle und Seide zusammen. Seine Herkunft aus der Nain-Region ordnet ihn in diese regionale Tradition ein.
Die Geschichte der persischen Teppichherstellung ist von regionalen Spezialisierungen geprägt. Unterschiedliche Orte entwickelten eigene Vorstellungen von Farben, Ornamenten, Knotung und Flächenaufteilung. Nain gehört zu den Regionen, deren Teppiche für eine feine, kontrollierte Gestaltung bekannt wurden. Die regionale Identität entsteht aus dem Zusammenspiel von überlieferten Entwürfen, handwerklichem Können und den Materialien, die in der jeweiligen Werkstatt verwendet werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch beschrieben. Die Nain-Tradition arbeitet häufig mit stilisierten floralen Motiven und geometrisch gefassten Formen. Ranken, Blüten und Blattornamente können sich zu einem zusammenhängenden Rapport verbinden, während Linien und Bordüren die Fläche ordnen. Solche Muster beruhen auf einer ausgewogenen Beziehung zwischen Zentrum, Randzonen und wiederkehrenden Ornamenten.
Typisch für Nain-Gestaltungen sind helle Farbtöne und eine differenzierte, eher klare Zeichnung. Helle Flächen können das einfallende Licht aufnehmen und zurückgeben, während Seidenanteile einzelne Bereiche zusätzlich hervorheben. Dadurch verändert sich die Wirkung der Oberfläche je nach Blickrichtung und Licht. Bei diesem Teppich verbindet sich die orientalische Musterangabe mit der für Super Nain beschriebenen feinen Detailwirkung.
Florale und geometrische Elemente stehen in der persischen Teppichkunst nicht isoliert nebeneinander. Die Ranken schaffen Übergänge, Blüten setzen Akzente und geometrische Einfassungen geben dem Muster Halt. Durch die wiederholte, aber nicht maschinell starre Anordnung entsteht ein zusammenhängendes Bild. Die hohe Knotendichte ermöglicht dabei eine differenzierte Ausarbeitung kleiner Konturen und komplexer ornamentaler Zusammenhänge.
Die Gestaltung von Nain-Teppichen ist außerdem von der persischen Ornamenttradition und von Einflüssen aus islamischer Kunst und Architektur geprägt. Symmetrie, rhythmische Wiederholung und eine klare Rahmung spielen eine wichtige Rolle. Ein Muster kann dadurch zugleich geordnet und lebendig wirken. Die Fläche wird nicht zufällig gefüllt, sondern in miteinander verbundenen Bereichen aufgebaut, die den Blick durch das Gesamtbild führen.
Florale Muster haben in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition. Ihre Formen werden stilisiert und so angeordnet, dass sie als Teil einer Gesamtkomposition funktionieren. Geometrische Elemente können die weichen Linien der Ranken begrenzen oder die Übergänge zwischen Innenfeld und Bordüre strukturieren. Bei einer dichten Knüpfung lassen sich Unterschiede in Linienbreite, Kontur und Ornamentgröße sichtbar machen.
Der Super Nain wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet. Damit steht er in einer Stilwelt, in der florale Formen, feine Linien und helle Farbstimmungen häufig miteinander verbunden werden. Sein Muster ist orientalisch bezeichnet und seine Ausführung zeigt die handwerkliche Möglichkeit, solche Details in einem dicht geknüpften Flor sichtbar zu machen. Die individuelle Ausstrahlung entsteht aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Material und handgearbeiteter Oberfläche.
Besonderheiten
Der Teppich ist ein Unikat und neu sowie unbenutzt. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus der Herkunft aus der Nain-Region, der handgeknüpften Fertigung und dem Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette aus 100 % Baumwolle ergänzt den Aufbau. Die feine Oberflächenstruktur und die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter gehören zu den Merkmalen, die seine Ausarbeitung bestimmen.
Die Materialkombination verbindet unterschiedliche Eigenschaften. Wolle verleiht dem Flor eine strapazierfähige Grundlage, während Seide für Glanz und eine besondere Lichtwirkung sorgt. Die sorgfältige Verarbeitung macht die Struktur des Teppichs deutlich erkennbar. Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz und gelegentliches Ausbürsten empfohlen. Bei stärkeren Verschmutzungen kann eine professionelle Teppichreinigung eingesetzt werden.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz entfernt lose Verschmutzungen, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Gelegentliches Ausbürsten kann die Oberfläche von anhaftenden Partikeln befreien. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung in Betracht gezogen werden. Eine sachgerechte Pflege unterstützt den Erhalt der Farben, der Materialwirkung und der Struktur, die durch das Handknüpfen entstanden ist.
Warum sind handgeknüpfte Teppiche besonders?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten von Hand gesetzt. Die Arbeit erfordert Erfahrung und Präzision, weil die Knoten gemeinsam die Dichte, Oberfläche und Zeichnung des Flors bilden. Im Unterschied zu maschinell gefertigten Teppichen entsteht dadurch ein individuell ausgeführtes Unikat. Die handwerkliche Fertigung verbindet eine eigene Ausstrahlung mit einer auf Langlebigkeit ausgerichteten Konstruktion und macht jedes Stück zu einem eigenständigen Ergebnis des Knüpfprozesses.
Wo kann ich diesen Nain Perserteppich einsetzen?
Der Teppich eignet sich für Wohn- und Essbereiche ebenso wie für ein Büro oder einen Flur. Seine orientalische Zeichnung und die helle, fein ausgearbeitete Wirkung lassen sich in unterschiedliche Raumkonzepte einfügen. Je nach Platzierung kann er einen Bereich gliedern, eine Sitzgruppe ergänzen oder als dekorativer Mittelpunkt eingesetzt werden. Die Wahl des Standortes sollte die handgeknüpfte Oberfläche und ihre regelmäßige Pflege berücksichtigen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















