









Perserteppich Nain 257 x 158 cm Wolle handgeknüpft
2180$
Handgeknüpfter Super Nain 9 La Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 257 x 158 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6A2FA669
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Super Nain 9 La Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide, während für die Kette 100% Baumwolle verwendet wurde. Die beiden Florfasern bringen unterschiedliche textile Eigenschaften zusammen. Schurwolle verleiht der Oberfläche eine warme und weiche Haptik. Sie ist zugleich eine robuste Naturfaser, die seit Jahrhunderten bei der Herstellung von Teppichen eingesetzt wird. Seide ergänzt die Wolloberfläche durch eine feinere Struktur und einen zurückhaltenden Glanz.
Bei der Handknüpfung wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt und anschließend durch weitere Gewebearbeiten gesichert. So entsteht eine Oberfläche, deren Muster direkt aus der Anordnung der einzelnen Florfäden gebildet wird. Die angegebene Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein aufgebaute Knüpfung. Eine solche Dichte unterstützt die Darstellung kleiner floraler Einzelheiten und klarer geometrischer Konturen.
Die Baumwollkette bildet das tragende Gerüst des Teppichs. In dieses Grundgewebe wird der Flor eingeknüpft. Die Stabilität eines handgeknüpften Teppichs entsteht deshalb aus dem Zusammenspiel von Kette, Schuss und Flor. Die Kette hält die Struktur in ihrer Form, während die Florfäden die sichtbare Oberfläche bilden. Die Kombination von Baumwolle im Grundgewebe mit Schurwolle und Seide im Flor ist eine traditionelle Materialaufteilung in der persischen Teppichherstellung.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem vollständig gleichförmigen industriellen Ablauf. Der Knüpfer arbeitet anhand einer Vorlage und kontrolliert fortlaufend die Abfolge der Farben, Formen und Knoten. Abweichungen in der Handarbeit können Teil des individuellen Herstellungsprozesses sein. Jeder Teppich wird dadurch als eigenes textiles Stück gefertigt. Beim Super Nain 9 La verbindet sich diese Arbeitsweise mit einer feinen Knotung und einer Materialmischung aus Wolle und Seide.
Die Schurwolle sorgt für eine angenehme, warme Oberfläche, während Seide Licht anders reflektiert und dadurch einzelne Bereiche feiner erscheinen lassen kann. Die Materialkombination beeinflusst somit sowohl die Haptik als auch die optische Wirkung des Flors. Der Teppich ist als neu und sehr gut beschrieben. Damit werden sein Erhaltungszustand und seine sorgfältige Ausführung gemeinsam benannt.
Herkunft und Tradition
Der Super Nain 9 La stammt aus Nain, einer Stadt in der iranischen Provinz Isfahan. Nain ist als Teppichstadt bekannt und steht in der persischen Knüpftradition für fein gearbeitete Teppiche mit sorgfältig ausgeführten Mustern. Die regionale Herstellung beruht auf handwerklichem Wissen, das in Werkstätten weitergegeben und über lange Zeit verfeinert wurde. Dazu gehören die Vorbereitung des Entwurfs, die Auswahl der Fasern, der Aufbau des Grundgewebes und die Kontrolle der Knüpfung.
Die Teppichherstellung in Nain ist Teil der iranischen Textilkultur. Ein Teppich wird dabei nicht nur als Gebrauchsgegenstand betrachtet, sondern auch als gestaltete textile Arbeit. Seine Wirkung entsteht aus der Verbindung von Material, Konstruktion, Farbe und Zeichnung. Die einzelnen Arbeitsschritte greifen ineinander: Die Kette bildet die Basis, die Knoten erzeugen den Flor, und die wiederholte Anordnung der Knoten macht das Muster sichtbar.
Eine feine Knüpfung verlangt eine genaue Orientierung an der Musterzeichnung. Geschwungene Ranken, kleine Blätter und geometrische Formen müssen in einem begrenzten Gewebe zueinander in Beziehung gesetzt werden. Die Knüpfer arbeiten dabei mit einem festen Rhythmus aus Knoten und Reihen. Erfahrung ist erforderlich, um die Dichte gleichmäßig zu halten und die Konturen des Entwurfs lesbar auszuführen. Diese technische Präzision gehört zu dem Hintergrund, mit dem Nain-Teppiche verbunden werden.
Für die Nain-Tradition ist außerdem die Verbindung aus feinen Materialien und einer geordneten Komposition charakteristisch. Wolle wird wegen ihrer Wärme, ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Oberfläche geschätzt. Seide kann für zusätzliche Feinheit und eine besondere Lichtwirkung sorgen. Bei diesem Teppich besteht der Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Die Materialangaben beschreiben damit die konkrete textile Zusammensetzung dieses Stücks.
Die Bezeichnung Super Nain 9 La ist eine Einordnung innerhalb der Nain-Tradition. Solche Bezeichnungen werden im Teppichhandel verwendet, um eine bestimmte stilistische und handwerkliche Ausrichtung zu benennen. Sie stehen im Zusammenhang mit der Feinheit der Ausführung und der Gestaltungssprache, ersetzen aber nicht die Angaben zum konkreten Material oder zur konkreten Knüpfung. Der vorliegende Teppich wird als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran geführt und Nain in Isfahan zugeordnet.
Regionale Teppichtraditionen sind keine starren Musterkataloge. Entwürfe werden überliefert, in Werkstätten neu geordnet und in Details unterschiedlich ausgeführt. Erkennbar bleiben dabei häufig die Grundprinzipien der Proportion, der Wiederholung und der Anordnung der Ornamente. Die Handarbeit ermöglicht es, eine Vorlage mit der jeweiligen Ausführung des Knüpfers zu verbinden. Nain steht in diesem Zusammenhang für eine Tradition, in der feine Materialien, eine hohe Knotendichte und eine kontrollierte Zeichnung zusammenwirken.
Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit der Weitergabe von Wissen über Fasern, Farben und Webtechniken verbunden. Werkstätten mussten die Beschaffenheit der Wolle beurteilen, das Grundgewebe vorbereiten und die gewünschte Spannung während des Knüpfens erhalten. Auch die Anordnung eines Musters erforderte Kenntnisse über Symmetrie, Wiederholung und Farbverteilung. Diese technischen Grundlagen erklären, weshalb die Herkunft eines Teppichs nicht nur eine geografische Angabe ist, sondern auch auf eine bestimmte Handwerkstradition verweist.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. In der Beschreibung werden florale Motive und geometrische Formen hervorgehoben. Beide Gestaltungselemente gehören zu einem großen Formenschatz der persischen Teppichkunst. Florale Ornamente können Blüten, Blätter, Ranken und miteinander verbundene Zweige aufnehmen. Geometrische Formen geben dem Entwurf durch Achsen, Wiederholungen und klar begrenzte Flächen eine erkennbare Ordnung.
Florale Kompositionen entfalten ihre Wirkung häufig durch den Rhythmus wiederkehrender Formen. Eine Ranke kann den Blick über die Fläche führen, während Blüten und Blätter als wiederholte Akzente dienen. Geometrische Elemente strukturieren diese Bewegung und schaffen Übergänge zwischen den einzelnen Ornamentgruppen. Die Verbindung aus organischen und klaren Formen ermöglicht eine Gestaltung, die zugleich bewegt und geordnet erscheint.
In der persischen Musterwelt haben florale Darstellungen neben ihrer dekorativen Funktion auch kulturelle Bezüge. Blumen, Blätter und Ranken werden mit Natur, Wachstum, Wohlstand und Fruchtbarkeit verbunden. Diese Bedeutungen gehören zur allgemeinen Bildsprache persischer Teppiche. Sie erklären, weshalb Gartenmotive, Blütenformen und stilisierte Pflanzen in zahlreichen regionalen Entwürfen eine wichtige Rolle spielen. Bei diesem Teppich werden florale Bezüge mit geometrischen Formen zu einem orientalischen Gesamtmuster verbunden.
Die Farbbeschreibung reicht von sanften Erdtönen bis zu leuchtenden Blütenfarben. Erdtöne können einer Komposition eine ruhige Grundlage geben, während kräftigere Blütenfarben einzelne Ornamente hervorheben. Die Gesamtwirkung hängt nicht nur von den einzelnen Farbtönen ab, sondern auch von ihrer Nachbarschaft, Wiederholung und Verteilung innerhalb des Musters. Eine ausgewogene Farbfolge unterstützt die Lesbarkeit der Zeichnung und lässt die verschiedenen Ornamentgruppen miteinander verbunden erscheinen.
Wolle und Seide reagieren unterschiedlich auf Licht. Die wollene Oberfläche wirkt eher weich und geschlossen, während Seide Licht stärker spiegeln und dadurch einzelne Partien feiner akzentuieren kann. Dieser Unterschied ist ein allgemeiner Bestandteil der Materialwirkung eines Woll-Seide-Flors. Er beeinflusst, wie Linien, Blüten und geometrische Formen aus verschiedenen Blickrichtungen wahrgenommen werden. Die Musterwirkung entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Farbe und Faser.
Eine hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung kleiner Musterbestandteile. Linien können enger geführt und florale Einzelheiten differenzierter angelegt werden, als dies bei einer groben Knüpfung möglich wäre. Eine feine Ausführung muss dabei nicht unübersichtlich wirken. Wiederholung, Symmetrie und die Abgrenzung der Ornamentgruppen halten die Komposition zusammen. Die Nain-Zuordnung wird mit dieser Verbindung aus detaillierter Ausarbeitung, floraler Gestaltung und geometrischer Ordnung in Beziehung gesetzt.
Orientalische Teppichmuster sind Teil einer langen visuellen Tradition. Entwürfe werden über Generationen weitergegeben, an neue Werkstätten angepasst und in ihrer Farb- oder Formensprache verändert. Dadurch bleiben bestimmte Gestaltungsprinzipien erkennbar, ohne dass jedes Stück vollständig gleich aussieht. Der vorliegende Nain-Teppich greift diese Sprache mit floralen Motiven, geometrischen Formen, Erdtönen und Blütenfarben auf. Das Muster verbindet damit regionale Tradition und eine klar gegliederte textile Gestaltung.
Besonderheiten
Als praktische Eigenschaften werden die Eignung für Fußbodenheizung und die Haustierfreundlichkeit genannt. Der Teppich kann daher in einem Raum mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die Wolle vermittelt eine warme Haptik, während die handgeknüpfte Konstruktion eine strukturierte textile Oberfläche bildet. Die Bezeichnung haustierfreundlich beschreibt eine angegebene Nutzungseigenschaft, ersetzt jedoch keine regelmäßige Pflege und keine Rücksicht auf die konkrete Raumsituation.
Schurwolle besitzt natürliche Eigenschaften, die bei der alltäglichen Pflege hilfreich sein können. Sie kann Schmutz teilweise abweisen, weshalb regelmäßiges Absaugen zur normalen Reinigung gehört. Bei stärkerem Pflegebedarf wird eine professionelle Reinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht unnötig ausbleichen. Der Teppich ist als neu und sehr gut erhalten beschrieben.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig und vorsichtig abgesaugt werden, um losen Staub aus dem Flor zu entfernen. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, da sie zu Farbveränderungen führen kann. Schurwolle weist Schmutz teilweise von Natur aus ab, dennoch bleiben eine schonende Behandlung und eine Pflege, die an die jeweilige Nutzung angepasst ist, wichtig.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Der Teppich ist für die Verwendung auf einem Boden mit Fußbodenheizung geeignet. Die Wollfasern sorgen für eine warme Haptik, und die handgeknüpfte Struktur bildet eine belastbare textile Oberfläche. Die Heizungsanlage sollte entsprechend ihren eigenen Herstellerangaben betrieben werden. Regelmäßige Pflege und eine geeignete Platzierung unterstützen die Nutzung des Teppichs in diesem Raum.
Woran lässt sich ein originaler Perserteppich erkennen?
Ein originaler Perserteppich ist häufig handgeknüpft, weist eine feine Knotendichte auf und kann kleine Unregelmäßigkeiten in der Zeichnung zeigen. Solche Unregelmäßigkeiten können zur individuellen Arbeitsweise der Handknüpfung gehören. Ein Zertifikat oder ein Herkunftsnachweis kann zusätzliche Hinweise auf die Echtheit geben. Für diesen Teppich sind die Herkunft Persien beziehungsweise Iran, die Zuordnung zu Nain und die handgeknüpfte Ausführung angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















