






Perserteppich Nain 247 x 199 cm Wolle handgeknüpft
2219$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle und Baumwolle | Größe: 247 cm x 199 cm | Muster: Orientalisch mit Blumen | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: C419F5D2
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Baumwolle. Die handwerkliche Herstellung entsteht Knoten für Knoten und unterscheidet den Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur eingebracht. Anschließend wird die Reihe verdichtet, der Flor geordnet und die Oberfläche schrittweise ausgearbeitet. Auf diese Weise kann ein Muster präzise und in vielen Einzelheiten aufgebaut werden.
Wolle wird bei Perserteppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen, griffigen und zugleich angenehm warmen Eigenschaften verwendet. Sie kann Farbstoffe gut aufnehmen und unterstützt eine klare Wiedergabe floraler Formen. Baumwolle wird im Teppichhandwerk ebenfalls häufig eingesetzt, da sie eine feste und gleichmäßige Grundlage für die Knoten bilden kann. Bei diesem Teppich werden hochwertige Wolle und Baumwolle als Materialien genannt. Die Florhöhe ist als Hochflor angegeben und beschreibt eine deutlich fühlbare, höhere Oberfläche.
Die handgeknüpfte Ausführung verlangt Erfahrung, gleichmäßige Spannung und eine sorgfältige Kontrolle während des gesamten Herstellungsprozesses. Kleine Unterschiede in der Knotenfolge gehören bei handgefertigten Teppichen zum handwerklichen Charakter. Die Dichte der Knoten, die Ordnung der Reihen und die anschließende Bearbeitung des Flors beeinflussen, wie deutlich ein Motiv sichtbar wird. Bei einem floralen Muster ist diese Genauigkeit besonders wichtig, damit Blüten, Blätter und verbindende Linien sauber aufeinander abgestimmt werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain gehört zu den bekannten Teppichzentren Persiens. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Region, deren textile Tradition durch ein trockenes Klima, lange Handwerkserfahrung und die Nähe zu wichtigen kulturellen Zentren geprägt ist. Nain-Teppiche haben sich im 20. Jahrhundert als eigenständige Gattung etabliert und werden mit sorgfältig gezeichneten Ornamenten, ruhigen Kompositionen und einer präzisen Knüpftechnik verbunden.
Die Teppichherstellung im Iran besitzt eine lange Geschichte. Teppiche dienten dort nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Träger von Formen, Farben und überlieferten Symbolen. Wissen über das Spinnen, Färben, Aufziehen der Kette, Knüpfen und Scheren wurde über Generationen weitergegeben. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich eigene Gestaltungsregeln. Deshalb lassen sich iranische Teppiche nicht allein über ihre Funktion, sondern auch über ihre regionale Bildsprache und ihre handwerkliche Konstruktion verstehen.
Nain nimmt innerhalb dieser Tradition eine besondere Stellung ein. Die dort gepflegten Entwürfe sind häufig fein gegliedert und auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zentrum, Rand und Zwischenflächen ausgerichtet. Klassische Nain-Kompositionen können ein Medaillon, ein symmetrisch angelegtes Rankenwerk oder ein dichtes florales Feld zeigen. Die genaue Ausführung variiert von Teppich zu Teppich. Der Name Nain beschreibt hier die im Titel und in der Produktbezeichnung genannte Teppichart; die Herkunftsangabe lautet Iran.
Das persische Knüpfhandwerk verbindet praktische Erfahrung mit einer ausgeprägten Ornamenttradition. Ein Entwurf wird häufig auf einer Vorlage geplant, bevor er in Knoten umgesetzt wird. Die Knüpferinnen und Knüpfer orientieren sich dabei an wiederkehrenden Motiven und an der Abfolge der Farbflächen. Nach dem Knüpfen wird der Flor geschoren, damit die Konturen sichtbar werden. Was im fertigen Teppich als geschlossene Zeichnung erscheint, entsteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten und einer langen Folge manueller Entscheidungen.
Die Herkunft ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Einordnung eines Perserteppichs. Iranische Teppiche aus unterschiedlichen Regionen zeigen jeweils eigene Vorlieben bei Aufbau, Farbwirkung und Ornamentik. Nain wird besonders mit einer geordneten, detailreichen Gestaltung in Verbindung gebracht. Andere bekannte Zentren wie Isfahan, Tabriz, Kashan oder Kerman verfügen ebenfalls über eigene Traditionen, sind jedoch nicht die Herkunftsbezeichnung dieses Teppichs. Die regionale Zuordnung Nain bleibt von allgemeinen Vergleichen mit anderen persischen Provenienzen getrennt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch mit Blumen beschrieben. Florale Ornamente gehören zu den prägenden Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können zu einem fortlaufenden Rapport verbunden werden oder eine Fläche in ausgewogene Bereiche gliedern. Dabei handelt es sich nicht um eine naturgetreue botanische Darstellung. Die Formen werden vereinfacht, rhythmisiert und so angeordnet, dass ein zusammenhängendes textiles Bild entsteht.
Bei einem floralen Perserteppich übernehmen Ranken häufig die Aufgabe, einzelne Motive miteinander zu verbinden. Blätter können Richtungen vorgeben, Blüten als Akzente dienen und kleinere Füllornamente freie Bereiche strukturieren. Durch die Wiederholung entsteht ein ruhiger Rhythmus, während Unterschiede in Form und Größe eine lebendige Zeichnung ermöglichen. Die handgeknüpfte Umsetzung gibt dem Muster seine textile Tiefe, weil die Konturen aus der Folge einzelner Knoten gebildet werden.
Orientalische Teppichmuster arbeiten oft mit einem Zentrum und einer umlaufenden Bordüre, auch wenn die genaue Aufteilung von Entwurf zu Entwurf wechselt. Eine Hauptbordüre kann von schmaleren Nebenbordüren begleitet werden. Das Auge erhält dadurch eine klare Begrenzung und zugleich einen Übergang zum zentralen Feld. Bei Nain-Entwürfen ist die Ordnung der Komposition häufig ein wesentlicher Bestandteil der Wirkung. Symmetrie, wiederkehrende Ranken und fein gesetzte Blüten können dabei zu einem ausgewogenen Gesamtbild beitragen.
Persische Ornamentik ist eng mit der Geschichte von Buchmalerei, Architektur, Gartenkunst und textiler Gestaltung verbunden. Das Bild des Gartens, der von Wegen, Beeten und Pflanzen gegliedert wird, findet in vielen floralen Teppichkompositionen eine textile Entsprechung. Rankenmotive verweisen dabei nicht zwingend auf eine einzelne Pflanze, sondern gehören zu einem überlieferten Formenschatz. Geometrische Ordnung und organisch wirkende Pflanzenformen werden miteinander verbunden.
Die Bezeichnung orientalisch mit Blumen beschreibt die sichtbare Mustergruppe dieses Stücks, ohne zusätzliche Motive zu behaupten. Sie macht deutlich, dass florale Elemente im Vordergrund stehen. Der traditionelle persische Stil verbindet solche Motive mit einer sorgfältigen Flächenaufteilung und einer klaren Ornamentfolge. Durch den Hochflor erscheinen die Formen mit einer fühlbaren Oberflächenstruktur. Die Wirkung des Designs entsteht damit sowohl aus der Zeichnung als auch aus der handwerklichen Ausführung des Flors.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett und als Top Zustand beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört zu den besonderen Merkmalen des Angebots. Zugleich ist der Teppich handgeknüpft und verfügt über einen Hochflor. Als weiterer praktischer Hinweis ist er für Fußbodenheizung geeignet. Die Eignung für Fußbodenheizung sollte im Gebrauch mit einer fachgerechten Verlegung und den jeweiligen Empfehlungen für Teppich und Heizsystem verbunden werden.
Die Kombination aus iranischer Herkunft, der Bezeichnung Nain, hochwertiger Wolle und Baumwolle, handgeknüpfter Herstellung und floral-orientalischem Muster ordnet dieses Stück klar in die Tradition persischer Teppiche ein. Es handelt sich um ein Einzelstück der handwerklichen Fertigung. Der Zustand wird nicht mit einem Alter datiert; angegeben sind vielmehr neu ohne Etikett und Top Zustand.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft, lose Verschmutzungen aus dem Hochflor zu entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Starkes Reiben und eine durchnässende Behandlung sind dabei zu vermeiden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre trägt dazu bei, den Teppich in gutem Zustand zu erhalten. Bei der Reinigung sollte die handgeknüpfte Ausführung ebenso berücksichtigt werden wie die Materialien Wolle und Baumwolle.
Welche typischen Merkmale hat ein Perserteppich?
Typische Merkmale sind eine handwerkliche Knüpftechnik, eine sorgfältig aufgebaute Ornamentik, lebendige Farbgestaltung und die Verwendung natürlicher Materialien wie Wolle oder in manchen Ausführungen Seide. Florale, geometrische und medaillonartige Muster gehören zum überlieferten Formenschatz. Persische Teppiche werden außerdem durch ihre regionale Gestaltung unterschieden. Bei einem Nain-Teppich steht die geordnete, detailreiche und häufig florale Komposition im Vordergrund. Die konkrete Ausführung bleibt bei jedem handgeknüpften Stück individuell.
Wie unterscheidet sich ein handgeknüpfter Teppich von einem maschinell hergestellten Teppich?
Bei einem handgeknüpften Teppich werden die Knoten manuell gesetzt. Der Aufbau entsteht daher durch viele einzelne Arbeitsschritte und kann eine detaillierte, individuelle Zeichnung entwickeln. Die Herstellung erfordert Zeit, Erfahrung und eine sorgfältige Bearbeitung von Kette, Knoten und Flor. Maschinell gefertigte Teppiche werden dagegen durch industrielle Verfahren in gleichmäßigen Abläufen produziert. Sie können Muster zuverlässig wiederholen, weisen jedoch nicht dieselbe handwerklich entstandene Individualität auf. Dieser Nain Perserteppich ist als handgeknüpft beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














