








Perserteppich Nain 240 x 170 cm Wolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 240 x 170 cm | Muster: Traditionell orientalisch und persisch, Weiß / Dunkelblau | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 284119B1
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser neue, handgeknüpfte Nain Perserteppich besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die Materialkombination verbindet die griffige, natürliche Struktur der Wolle mit der glatten Oberfläche der Seide. Im Grundaufbau besitzt der Teppich eine Kette aus Baumwolle. Die unterschiedlichen Materialien übernehmen damit jeweils eine eigene Aufgabe innerhalb des Gewebes und der sichtbaren Oberfläche.
Schurwolle wird seit langer Zeit für handgeknüpfte Teppiche verwendet, weil sie belastbar, formstabil und angenehm im täglichen Gebrauch ist. Ihre natürliche Faserstruktur verleiht dem Flor eine zurückhaltende Wärme und eine lebendige Haptik. Wolle kann außerdem Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben, ohne sich unmittelbar feucht anzufühlen. Dadurch bleibt die Oberfläche im Wohnbereich ausgewogen und angenehm.
Seide wird bei Nain Teppichen eingesetzt, um feine Zeichnungen klar herauszuarbeiten und der Oberfläche einen sanften Glanz zu geben. Im Zusammenspiel mit der Wolle entstehen unterschiedliche Lichtreflexe, die sich je nach Blickrichtung und Beleuchtung verändern können. Die Baumwollkette bildet dabei eine stabile Grundlage für die geknüpften Reihen. Handknüpfen bedeutet, dass die Knoten einzeln gesetzt und Reihe für Reihe miteinander verbunden werden. So entsteht kein industriell wiederholtes Flächenbild, sondern ein von der Arbeit des Knüpfers geprägtes Einzelstück.
Die im Stück vorhandene hohe Knotendichte erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung kleiner Ornamente. Eine feine Knüpfung unterstützt klare Konturen und ein geschlossenes Erscheinungsbild, ohne die textile Beschaffenheit des Teppichs aufzuheben. Die Qualität eines handgeknüpften Teppichs zeigt sich dabei nicht allein in der Anzahl der Knoten, sondern auch im Zusammenspiel von Material, Spannung, Farbübergängen und sorgfältiger Ausführung. Dieser Teppich wird als neu und in perfektem Zustand beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird der Region Nain im Iran zugeordnet. Nain ist für fein gearbeitete Perserteppiche bekannt, deren Gestaltung häufig auf einer ruhigen Grundordnung, sorgfältig gezeichneten Ornamenten und einer präzisen Ausführung beruht. Die Stadt liegt in einer trockenen Landschaft Zentralirans. Diese Umgebung prägte über Generationen eine eigenständige textile Kultur, in der handgeknüpfte Teppiche sowohl für den häuslichen Gebrauch als auch für den Handel entstanden.
Die Nainer Teppichtradition entwickelte sich aus einer älteren persischen Handwerkskultur und wurde durch Werkstätten, Familienbetriebe und spezialisierte Knüpfer weitergeführt. Besonders geschätzt wird die Fähigkeit, mit einer zurückgenommenen Farbpalette und einer feinen Zeichnung eine ausgewogene Gesamtwirkung zu schaffen. Nain steht dabei nicht für ein einziges festgelegtes Muster. Vielmehr bezeichnet der Name eine regionale Gestaltungssprache, die unterschiedliche florale, geschwungene und geometrisch geordnete Kompositionen umfassen kann.
Persische Teppiche werden traditionell auf einem senkrechten oder waagerechten Knüpfstuhl gefertigt. Der Entwurf wird entweder anhand eines Plans oder nach einem überlieferten Muster umgesetzt. Beim Knüpfen entsteht die Zeichnung aus vielen einzelnen Farbakzenten, die sich erst aus der Entfernung zu Ornamenten und größeren Flächen verbinden. Nach dem Knüpfen werden Flor, Kanten und Abschluss sorgfältig bearbeitet. Die genaue Ausführung kann von Werkstatt zu Werkstatt variieren, auch wenn die regionale Formsprache erkennbar bleibt.
Nain Teppiche werden häufig mit einer klaren Mitte, einem gegliederten Feld und einer umlaufenden Bordüre verbunden. Diese Ordnung erleichtert die harmonische Einbindung in unterschiedliche Räume. Gleichzeitig lässt die persische Knüpftradition genügend Spielraum für Varianten in der Anordnung von Blüten, Blättern, Ranken und geometrischen Einfassungen. Der vorliegende Teppich gehört mit seiner Bezeichnung Super Nain zu dieser Nain-Tradition und verbindet die regionale Herkunft mit einer feinen handwerklichen Ausführung.
Die Bezeichnung Perserteppich weist auf die iranische Herkunft hin. Sie ist von der Bezeichnung Orientteppich zu unterscheiden, die als allgemeiner Begriff verschiedene Herkunftsgebiete zusammenfasst. Bei diesem Stück stehen Persien, Nain und die handgeknüpfte Herstellung im Mittelpunkt der Einordnung. Die Tradition ist nicht nur eine Frage des Alters, sondern vor allem eine überlieferte Methode, bei der Materialwahl, Musteraufbau und handwerkliche Arbeit miteinander verbunden werden.
Design und Muster
Das Erscheinungsbild dieses Teppichs wird von den Farben Weiß und Dunkelblau bestimmt. Weiß bildet dabei eine helle, ruhige Grundlage, während Dunkelblau deutliche Akzente und Konturen setzt. Der Kontrast kann Ornamente klar voneinander trennen und verleiht der Komposition eine geordnete Wirkung. Durch den Seidenanteil können einzelne Flächen je nach Lichteinfall leicht unterschiedlich erscheinen, während die Wolle dem Gesamtbild eine textile, matte Tiefe gibt.
Der Stil ist als traditionell orientalisch und persisch angegeben. Typische Nain-Entwürfe arbeiten häufig mit floralen Motiven, geschwungenen Ranken, Blättern und einer symmetrisch gegliederten Gesamtanlage. Geometrische Formen können diese organischen Elemente rahmen oder miteinander verbinden. Solche Muster entstehen nicht zufällig, sondern folgen einer überlieferten Ordnung aus Mittelmotiv, Feld, Eckzwickeln und Bordüren. Die konkrete Wirkung hängt dabei von der jeweiligen Ausführung und der Verteilung der Farben ab.
Florale persische Ornamente sind meist stilisierte Darstellungen und keine naturgetreuen Abbildungen einzelner Pflanzen. Blüten werden in wiederholbaren Formen angelegt, Ranken verbinden die Motive und Blätter füllen Zwischenräume. Dadurch entsteht ein fortlaufender Rhythmus, der dem Auge eine klare Führung gibt. Geometrische Linien sorgen für Begrenzung und Struktur. In Nain-Kompositionen können diese Elemente besonders fein gezeichnet werden, weil eine dichte Knüpfung kleine Übergänge und schmale Konturen unterstützt.
Eine Bordüre dient im persischen Teppich nicht nur als Randabschluss. Sie bildet einen visuellen Übergang zwischen der Mitte und dem äußeren Abschluss und hält die Zeichnung zusammen. Neben einer Hauptbordüre können schmalere Nebenbordüren angeordnet sein. Diese Staffelung gibt dem Muster Tiefe, ohne dass dafür kräftige Farben notwendig sind. Die Kombination aus Weiß und Dunkelblau eignet sich für eine solche klare Gliederung und lässt sowohl florale als auch geometrische Einzelheiten gut hervortreten.
Die Gestaltung wirkt in einem klassisch eingerichteten Raum vertraut, kann durch ihre helle Grundfarbe und die präzise Zeichnung aber auch mit moderner Einrichtung verbunden werden. Ein traditionelles persisches Muster muss nicht mit historischen Möbeln kombiniert werden. Entscheidend sind die Proportionen, die Farbverteilung und der vorhandene Raum. Die rechteckige Form unterstützt eine eindeutige Ausrichtung und macht es möglich, den Teppich längs oder quer zur jeweiligen Einrichtung zu verwenden, ohne die textile Herkunft zu verändern.
Die hohe Knotendichte ist für die Darstellung feiner Muster von Bedeutung. Kleine Elemente können dichter nebeneinanderliegen und dennoch als einzelne Formen lesbar bleiben. Aus der Nähe zeigt sich die handgeknüpfte Struktur; aus größerer Entfernung verbindet sie sich zu einem geschlossenen Bild. Dieser Wechsel zwischen sichtbarer Handarbeit und zusammenhängender Ornamentik gehört zu den charakteristischen Eigenschaften fein geknüpfter Perserteppiche.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird als perfekt erhalten beschrieben. Seine rechteckige Form, die helle Farbgebung mit Weiß und Dunkelblau sowie die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung sind als Eigenschaften dieses Stücks angegeben. Der Flor besteht aus Schurwolle und Seide, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Die handgeknüpfte Herstellung und die hohe Knotendichte gehören ebenfalls zu den ausdrücklich genannten Merkmalen.
Eine weitere Besonderheit ist die Eignung für Räume mit Fußbodenheizung. Bei der Nutzung sollte die Wärme gleichmäßig verteilt sein und die Fläche nicht dauerhaft übermäßig erhitzt werden. Regelmäßiges Lüften unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima. Wie bei jedem handgeknüpften Teppich empfiehlt sich eine sachgerechte Behandlung, damit Flor, Farben und Kanten langfristig erhalten bleiben.
Für die laufende Pflege genügt zunächst regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen. Flecken sollten zeitnah aufgenommen werden, ohne sie stark zu reiben. Milde Reinigungsmittel sind aggressiven Chemikalien vorzuziehen. Bei einer gründlichen Reinigung ist eine fachkundige Teppichreinigung sinnvoll, besonders wenn die Verschmutzung tief in den Flor eingedrungen ist. So lässt sich die Verbindung von Wolle, Seide und Baumwolle angemessen berücksichtigen.
FAQ
Wie pflege ich diesen Nain Perserteppich richtig?
Saugen Sie den Teppich regelmäßig und mit einer schonenden Einstellung ab. Frische Flecken sollten sofort aufgenommen und nicht kräftig verrieben werden. Verwenden Sie nur milde Reinigungsmittel und verzichten Sie auf aggressive Chemikalien. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen hilft, Farbwirkung und Struktur zu bewahren. Bei der Pflege ist besonders auf den Seidenanteil und die handgeknüpfte Oberfläche Rücksicht zu nehmen.
Wo kann ich den Teppich einsetzen?
Der rechteckige Teppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und Flure. Seine weiße Grundfarbe mit dunkelblauen Elementen und die traditionelle persische Gestaltung lassen sich sowohl mit klassischer als auch mit moderner Einrichtung verbinden. Die konkrete Platzierung sollte sich an der Raumgröße, der Möblierung und der gewünschten Ausrichtung orientieren. Als handgeknüpfter Teppich bringt er dort seine regionale Zeichnung und textile Struktur zur Geltung.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Dieser handgeknüpfte Nain Perserteppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Achten Sie auf eine gleichmäßige Wärme und lüften Sie den Teppich beziehungsweise den Raum regelmäßig, damit sich keine übermäßige Hitze staut. Eine dauerhafte Überhitzung sollte vermieden werden. Bei sachgerechter Nutzung bleiben die Eigenschaften von Flor, Kette und handgeknüpfter Struktur angemessen geschützt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















