







Perserteppich Nain 234 x 172 cm Schurwolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 234 x 172 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 3931BB32
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht zu 90 % aus Schurwolle sowie zu 10 % aus Seide. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Materialanteil und ist für ihren weichen Griff und ihre Strapazierfähigkeit bekannt. Die Seide ergänzt den Wollanteil mit einer feinen, glatten Oberfläche und einem dezenten Glanz. Dadurch können einzelne Details der Gestaltung klar hervortreten, während die Wollfasern für eine angenehme textile Haptik sorgen.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Konstruktion eingearbeitet. Dieser Vorgang erfordert Zeit, Erfahrung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Anders als bei industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht ein handgeknüpfter Teppich in vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt eine feine Darstellung der Muster und eine differenzierte Oberflächenstruktur. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet dabei zwei Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Der Teppich ist neu und wurde unter Verwendung traditioneller Knüpfmethoden gefertigt. Die handwerkliche Herstellung steht in der persischen Teppichkunst für eine Arbeitsweise, bei der Gestaltung, Knotung und Material eng miteinander verbunden sind. Wolle wird wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich elastischen Faserstruktur seit Jahrhunderten für den Flor verwendet. Seide kommt als ergänzendes Material zum Einsatz, wenn eine glattere Haptik und eine stärkere Lichtwirkung einzelner Flächen gewünscht sind.
Herkunft und Tradition
Nain ist eine Stadt im Iran und zugleich der Name einer bedeutenden persischen Teppichtradition. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Landschaft, die historisch von trockenen klimatischen Bedingungen und wichtigen Handelsverbindungen geprägt ist. Nain-Teppiche wurden vor allem für ihre feine Ausführung, ihre sorgfältige Zeichnung und ihre ausgewogene Gestaltung bekannt. Die Provenienz Nain ordnet diesen Teppich dieser iranischen Knüpftradition zu.
Die Entwicklung der Nainer Teppichkunst wird gewöhnlich mit dem 19. Jahrhundert verbunden. In dieser Zeit entstand in Nain eine eigenständige Form der Teppichherstellung, die sich an älteren persischen Ornamenttraditionen orientierte und zugleich eine besonders feine Zeichnung entwickelte. Werkstätten und Knüpfer übernahmen Motive, Bordüren und Kompositionsprinzipien aus der persischen Kunst und passten sie an die lokale Gestaltungssprache an. So entstand ein Stil, der durch sorgfältig gesetzte Linien, florale Ornamente und eine klare Ordnung der Flächen geprägt ist.
Persische Teppiche sind nicht nur nach ihrem Ursprungsort, sondern auch nach ihrer Herstellungsweise, ihrer Farbwirkung und ihrer Ornamentik zu verstehen. In Nain werden häufig zentrale Medaillons, gegliederte Bordüren und fein ausgearbeitete Ranken miteinander verbunden. Die Zeichnung kann sowohl florale als auch geometrisch geordnete Elemente enthalten. Diese Verbindung von Naturformen und strukturierter Komposition ist ein wiederkehrendes Merkmal der regionalen Tradition, ohne dass jeder einzelne Nain-Teppich dieselbe Anordnung aufweisen muss.
Die iranische Teppichkunst entwickelte sich über Generationen hinweg in unterschiedlichen Städten und Regionen. Jede Herkunft brachte eigene Vorlieben für Knotung, Material, Farben und Muster hervor. Nain steht innerhalb dieser Vielfalt für eine feine, kontrollierte Ornamentik und für Teppiche, bei denen die Detailzeichnung eine wichtige Rolle spielt. Die handwerklichen Kenntnisse wurden von erfahrenen Knüpfern weitergegeben. Dazu gehören der Umgang mit der Wolle, die Vorbereitung der Kette, das Lesen einer Vorlage und die gleichmäßige Ausführung der Knoten.
Ein Nain-Teppich verbindet damit einen praktischen textilen Zweck mit einer kunsthandwerklichen Tradition. Die Fläche wird nicht allein durch die Farbe, sondern auch durch die Richtung des Flors, die Dichte der Knotung und die Abfolge der Ornamente gegliedert. Bei der Betrachtung aus unterschiedlichen Richtungen kann sich die Lichtwirkung der Oberfläche verändern. Gerade die Verbindung von Schurwolle und Seide unterstützt diese differenzierte Wahrnehmung, ohne die Einordnung als persischer Nain-Teppich zu verändern.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Seine Gestaltung verbindet harmonisch aufeinander abgestimmte Farben mit feinen Details. Die Seide hebt glatte Linien und ausgewählte Ornamentbereiche durch ihre besondere Lichtreflexion hervor. Dadurch entsteht eine differenzierte Oberfläche, in der sich textile Struktur und dekorative Zeichnung gegenseitig ergänzen.
Nainer Muster greifen häufig Formen aus der Pflanzenwelt auf. Zweige, Blüten und Blätter können zu Ranken verbunden, symmetrisch angeordnet oder in ein Medaillon eingebettet werden. Solche floralen Motive sind in der persischen Ornamentik nicht als naturgetreue Abbildung gedacht. Sie werden stilisiert, wiederholt und in ein übergeordnetes Ordnungssystem eingefügt. Die regelmäßige Wiederholung schafft Rhythmus, während kleine Abweichungen und feine Linien der Zeichnung handwerkliche Lebendigkeit geben.
Geometrische Formen spielen in vielen Nain-Kompositionen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Medaillon kann die Mitte der Fläche betonen, während Eckzwickel und Bordüren den Übergang zum Rand ordnen. Linien, Ranken und Blattformen werden dabei so verteilt, dass ein zusammenhängendes Gesamtbild entsteht. Die Geometrie muss nicht streng geradlinig wirken; sie kann auch als rhythmische Struktur innerhalb floraler Formen erscheinen. So werden Symmetrie und organische Bewegung miteinander verbunden.
Persische Teppichmuster beruhen häufig auf einem Verhältnis von Mittelpunkt, Feld und Rahmen. Das zentrale Feld trägt die Hauptzeichnung, während Bordüren die Komposition einfassen und visuell stabilisieren. Schmale Nebenbordüren können zwischen Hauptfeld und breiterem Rand vermitteln. In der Nainer Tradition wird diese Gliederung oft mit feinen Ornamenten und einer sorgfältig abgestimmten Linienführung ausgearbeitet. Die Muster werden dadurch aus der Distanz lesbar, behalten aber bei näherer Betrachtung zusätzliche Details.
Die Farbharmonie ist ein wesentlicher Bestandteil der Wirkung orientalischer Teppiche. Beim vorliegenden Teppich werden die Farben als harmonisch aufeinander abgestimmt beschrieben. Eine solche Abstimmung bedeutet in der persischen Gestaltung nicht notwendigerweise eine geringe Farbanzahl. Entscheidend ist vielmehr, wie Grundfläche, Ornament und Einfassung zueinander in Beziehung stehen. Seide kann dabei bestimmte Bereiche heller erscheinen lassen, weil ihre glatte Faser das einfallende Licht anders zurückwirft als Schurwolle.
Die feine Knotung unterstützt die Darstellung kleiner floraler und geometrischer Elemente. Je sorgfältiger Linien und Farbübergänge ausgearbeitet sind, desto klarer kann die geplante Zeichnung auf der Fläche erscheinen. Dennoch bleibt ein handgeknüpfter Teppich ein textiles Einzelstück, dessen Oberfläche durch Material, Florrichtung und handwerkliche Ausführung geprägt wird. Das Muster ist daher nicht nur ein aufgedrucktes Bild, sondern das Ergebnis vieler einzelner geknüpfter Farb- und Formentscheidungen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung von 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Wolle sorgt für eine weiche, belastbare textile Grundlage, während die Seide eine glattere Haptik und einen feinen Glanz einbringt. Die Materialkombination beeinflusst damit sowohl das Gefühl beim Betreten als auch die Wahrnehmung der Muster. Die im Teppich eingesetzte Seide kann feine Details und Linien optisch hervorheben.
Der Teppich ist neu und befindet sich in sehr gutem Zustand. Seine handgeknüpfte Ausführung und die hohe Knotendichte ermöglichen eine detaillierte Musterwiedergabe. Als Unikat beziehungsweise Einzelstück ist er nur einmal vorhanden. Außerdem ist ein Echtheitszertifikat vorhanden. Für die tägliche Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe und die schnelle Behandlung von Flecken mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel empfohlen. Eine professionelle Reinigung kann dazu beitragen, Struktur und Farben zu erhalten.
FAQ
Wie pflege ich den Nain Perserteppich richtig?
Staubsaugen Sie den Teppich regelmäßig auf niedriger Stufe, damit Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden, ohne den Flor unnötig zu belasten. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Reiben Sie dabei nicht stark über die Oberfläche, damit die Fasern und die Seidenanteile geschont werden. Für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Sie kann die Struktur und die Farben des handgeknüpften Teppichs fachgerecht berücksichtigen.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja, dieser Perserteppich kann auf einer Fußbodenheizung verwendet werden. Die Verbindung aus Wolle und Seide besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit und trägt zu einem angenehmen Wärmegefühl am Boden bei. Die Temperatur der Heizung sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Fasern nicht unnötig belastet oder beschädigt werden. Eine gleichmäßige, moderate Wärme ist für den Teppich geeigneter als starke oder wechselnde Hitze.
Ist der Teppich für Allergiker geeignet?
Ja, der Teppich ist eine geeignete Wahl für Allergiker. Wolle verfügt über natürliche antiallergische Eigenschaften und kann Staub sowie bestimmte Allergene in der Raumluft binden. Voraussetzung für eine gute Wirkung ist eine regelmäßige Reinigung, damit gebundene Partikel wieder entfernt werden. Saugen Sie die Oberfläche deshalb schonend und regelmäßig. Bei besonderen allergischen Empfindlichkeiten sollte zusätzlich auf eine gründliche, fachgerechte Reinigung geachtet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















