Perserteppich Nain 200×120 cm Wolle handgeknüpft

944$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: außergewöhnlich hoch | Material: Flor Wolle mit Seide, Kette Baumwolle | Größe: 200×120 cm | Muster: Florales Design mit Medallion, beige Bordüre | Zustand: Neu ohne Etikett

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Inventarnummer: 0CE7413E

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Wolle mit Seide. Für die Kette wurde Baumwolle verwendet. Die Verbindung von Wolle und Seide gehört zur überlieferten Materialwahl bei Nain-Teppichen: Wolle bringt eine belastbare, griffige Grundlage ein, während Seide dem Flor einen feinen Glanz und eine differenzierte Oberfläche verleiht. Die Baumwollkette bildet dabei das textile Gerüst, an dem die Knoten aufgebaut werden. So entsteht ein Teppich, dessen Materialangaben klar zwischen Flor und Kette unterscheiden.

Die Knotendichte dieses Teppichs ist außergewöhnlich hoch. Eine dichte Knotung ermöglicht es, florale Linien, Blätter und weitere feine Einzelheiten präzise auszuarbeiten. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln gesetzt. Dieser Arbeitsvorgang verlangt Zeit, Übung und eine gleichmäßige Ausführung. Die Handarbeit ist daher unmittelbar mit dem Aufbau des Musters verbunden: Je differenzierter die Knotung, desto genauer können die gestalterischen Konturen wiedergegeben werden.

Wolle und Seide werden bei Nain traditionell gemeinsam eingesetzt, weil beide Materialien unterschiedliche textile Eigenschaften beitragen. Die Wolle verleiht dem Flor Substanz und Widerstandsfähigkeit, die Seide ergänzt ihn um eine glattere, lichtreflektierende Note. Diese Kombination erklärt den besonderen Materialcharakter von Nain-Teppichen, ohne die klare handwerkliche Grundlage zu verändern. Der Teppich wird nicht industriell gefertigt, sondern als individuelles Stück von Hand geknüpft.

Der Zustand ist mit „Neu ohne Etikett“ angegeben. Damit gehört der Teppich zu den neuen Stücken, bei denen kein Etikett vorhanden ist. Die handgeknüpfte Herstellung, die außergewöhnlich hohe Knotendichte und die verwendeten Materialien bestimmen seine Verarbeitung. Für die Nutzung im Wohnbereich, im Büro oder im Eingangsbereich wird im Ausgangstext eine Eignung genannt. Außerdem ist der Teppich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet.

Herkunft und Tradition

Nain liegt im Iran in der Nähe von Isfahan und ist als Stadt mit einer ausgeprägten Teppichtradition bekannt. Der Nain Perserteppich steht damit in einer klar benannten iranischen Herkunftslinie. Die Stadt hat eine lange Geschichte der Teppichweberei, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Aus dieser Entwicklung entstand ein regionales Verständnis für fein ausgearbeitete Muster, sorgfältig ausgewählte Materialien und eine kontrollierte handwerkliche Ausführung.

Nain-Teppiche werden besonders mit einer feinen Knotentechnik verbunden. Die außergewöhnlich hohe Knotendichte dieses Teppichs steht in diesem Zusammenhang mit der regionalen Tradition, filigrane florale Formen durch eine engmaschige handwerkliche Struktur auszuarbeiten. Die einzelnen Knoten bilden nicht nur die Oberfläche, sondern tragen auch die Zeichnung des Teppichs. Linien, Blätter und Blüten können dadurch fein gegliedert und in einem zusammenhängenden Entwurf angeordnet werden.

Die Herstellung eines Nain-Teppichs beruht auf Wissen, das von Handwerkerinnen und Handwerkern über Generationen weitergegeben wird. Dabei geht es um die Auswahl und Verbindung der Materialien ebenso wie um die Ordnung des Musters und die Gleichmäßigkeit der Knotung. Traditionell werden bei Nain Wolle und Seide verwendet. Auch natürliche Farbpigmente gehören zur überlieferten Herstellungstradition. Sie verleihen den Farben eine organische Anmutung und unterstützen die ruhige, fein abgestimmte Wirkung, die mit Nain-Teppichen verbunden wird.

Zur regionalen Materialtradition gehört außerdem Wolle aus der Schafzucht der Umgebung sowie hochwertige Seide. Beim vorliegenden Teppich sind Wolle mit Seide im Flor und Baumwolle für die Kette genannt. Diese Angaben ordnen den Teppich in die handwerkliche Praxis ein, bei der der Flor und sein Trägergewebe unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Die handwerkliche Ausführung bleibt dabei der zentrale Bestandteil: Ein Nain-Teppich wird Knoten für Knoten aufgebaut und erhält so seine individuelle Struktur.

Die Nähe zu Isfahan verweist auf eine Region, in der persische Kunst und Teppichgestaltung eng miteinander verbunden sind. Nain entwickelte innerhalb dieser Umgebung eine eigene textile Tradition. Ihre Kennzeichen liegen in der feinen Knotentechnik, den floralen Kompositionen und der Verwendung von Wolle und Seide. Der Begriff Nain benennt bei diesem Teppich daher nicht nur ein dekoratives Thema, sondern die Herkunft aus einer iranischen Teppichstadt mit eigener Herstellungsgeschichte.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als florales Design mit Medallion beschrieben. Im Zentrum steht ein Medallion, das den Blick bündelt und als deutlicher visueller Mittelpunkt der Komposition wirkt. Um dieses Zentrum ordnen sich florale Formen. Die beige Bordüre fasst den Entwurf an den Rändern ein und schafft einen klaren Übergang zwischen der zentralen Musterfläche und dem äußeren Abschluss.

Florale Motive gehören zu den vertrauten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Blätter und geschwungene Linien können in wiederkehrenden Rhythmen miteinander verbunden werden. Bei Nain-Teppichen werden solche Formen häufig fein und präzise ausgearbeitet. Die hohe Knotendichte unterstützt diese detaillierte Zeichnung, weil kleine Konturen und differenzierte Übergänge in der handgeknüpften Oberfläche Platz finden.

Das Medallion bildet eine symmetrische Orientierung für das Auge. Es gibt dem Muster eine Mitte und hilft dabei, die floralen Elemente um diesen Schwerpunkt zu ordnen. In der persischen Teppichgestaltung wird ein zentrales Medallion oft mit Vorstellungen von Harmonie und einer geordneten Welt verbunden. Die floralen Formen werden dabei nicht ausschließlich als Dekoration verstanden, sondern können symbolisch auf das Paradies und die Harmonie der Natur verweisen.

Die Farbgestaltung wird mit Blau und einer beigen Bordüre angegeben. Blau prägt die zentrale Farbwirkung des Teppichs, während Beige den Randbereich definiert. Helle und sanfte Farbtöne werden in der Nain-Tradition häufig genutzt, um florale Einzelheiten klar sichtbar zu machen und dem Gesamtentwurf eine leichte, ausgewogene Wirkung zu geben. Die beige Bordüre übernimmt dabei nicht nur eine farbliche, sondern auch eine ordnende Funktion.

Die floralen Einzelheiten können als kulturelle Zeichen der iranischen Teppichkunst gelesen werden. Blätter und Blüten verweisen auf die Natur, während das Medallion die Komposition zusammenhält. Dadurch entsteht ein Muster, das zugleich einen zentralen Blickpunkt und eine umlaufende dekorative Ordnung besitzt. Die Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel von Farbe, Bordüre, floraler Zeichnung und der präzisen handgeknüpften Ausführung.

Der traditionelle persische beziehungsweise orientalische Stil wird durch diese Verbindung von Medallion, floralen Motiven und klarer Bordüre bestimmt. Das Muster ist nicht als zufällige Aneinanderreihung einzelner Ornamente aufgebaut. Es folgt einer Komposition mit Zentrum, Randabschluss und wiederkehrenden Naturformen. Diese Ordnung macht den Teppich in unterschiedlichen Einrichtungssituationen lesbar, ohne seine regionale Gestaltungssprache zu verlassen.

Besonderheiten

Eine wesentliche Besonderheit ist die Handknüpf-Technik. Jeder Knoten wird von Hand gesetzt, wodurch ein individuelles Einzelstück entsteht. Der Vorgang unterscheidet den Teppich von industriell gefertigten Exemplaren und erklärt, warum die Herstellung mit hoher Präzision und erheblichem Zeitaufwand verbunden ist. Die außergewöhnlich hohe Knotendichte unterstützt die feine Ausarbeitung des floralen Designs.

Die Materialkombination aus Wolle mit Seide im Flor und Baumwolle in der Kette gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften. Hinzu kommen die Farbangabe Blau mit beiger Bordüre, das zentrale Medallion und der neue Zustand ohne Etikett. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Im Ausgangstext wird er als pflegeleicht und robust beschrieben sowie für Wohnräume, Büros und Eingangsbereiche genannt.

FAQ

Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich am besten?

Zur regelmäßigen Pflege sollte der Teppich mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz abgesaugt werden. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben sollte vermieden werden, damit die Oberfläche und die floralen Details nicht unnötig belastet werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Reinigungsdienst mit Erfahrung in der Behandlung persischer Teppiche. Eine fachgerechte Reinigung berücksichtigt die handgeknüpfte Struktur sowie die Kombination aus Wolle und Seide im Flor.

Kann ich den Teppich auf Fußbodenheizung nutzen?

Ja, dieser Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Nain-Teppiche werden im Ausgangstext wegen ihrer guten Wärmeleitfähigkeit für diese Nutzung genannt. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Materialintegrität erhalten bleibt. Eine gleichmäßige, angemessene Wärme unterstützt die Nutzung, ohne die textile Verbindung aus Woll- und Seidenflor sowie Baumwollkette unnötig zu beanspruchen.

Welche Bedeutung haben die Muster auf dem Teppich?

Die floralen Motive und das zentral platzierte Medallion werden häufig mit dem Paradies und der Harmonie in der Natur verbunden. Blüten und Blätter bringen die Natur als dekoratives und kulturelles Thema in die Komposition ein. Das Medallion bildet den visuellen Mittelpunkt und ordnet die Gestaltung. Zusammen spiegeln diese Elemente die kunsthandwerkliche Tradition des iranischen Teppichwebens und die symbolische Bildsprache persischer Teppiche wider.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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