









Perserteppich Nain 200 x 149 cm Wolle handgeknüpft
1266$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 200 x 149 cm | Muster: Floralmotiv mit Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus 100% Schurwolle. Wolle zählt zu den traditionellen Materialien der persischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihres charakteristischen Laufgefühls verwendet. Die Oberfläche eines Wollteppichs wirkt griffig und textil, während die Faser Farbstoffe auf eine für Wolle typische Weise aufnimmt. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder einzelne Knoten von Hand in das vorbereitete Grundgewebe eingearbeitet. Das Muster entsteht somit aus der Anordnung der Knoten und nicht aus einem nachträglich aufgebrachten Druck.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte kann die präzise Darstellung feiner Linien, kleiner Ornamente und differenzierter Übergänge unterstützen. Sie ist ein technisches Merkmal der Knüpfung und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Entwurfs. Die Schurwolle bildet den sichtbaren Flor und verbindet die textile Oberfläche mit der traditionellen Herstellungsweise persischer Teppiche. Die Gestaltung und die Konstruktion werden bei dieser Technik Schritt für Schritt miteinander aufgebaut.
Die handwerkliche Arbeit beginnt mit der Vorbereitung der Kette. Anschließend werden die Knoten entsprechend dem Entwurf Reihe für Reihe eingeknüpft. Zwischen den Reihen wird das Gewebe gesichert und verdichtet, damit die Konstruktion stabil bleibt. Der Flor wird danach bearbeitet, sodass die Konturen der Motive erkennbar werden. Bei einer feineren Knüpfung kommt es auf gleichmäßige Spannung, sorgfältige Farbplatzierung und eine genaue Orientierung am Muster an. Jeder Arbeitsgang beeinflusst die Klarheit der später sichtbaren Zeichnung.
Für dieses Stück werden außerdem eine Dicke von etwa 10 mm und ein Gewicht von etwa 4 kg pro Quadratmeter angegeben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet, und es wird eine hohe Farbbeständigkeit genannt. Sein Zustand ist neu und perfekt. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung der Schurwolle und der handgeknüpften Ausführung, ohne den traditionellen Charakter der Verarbeitung zu verändern.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Nain Perserteppich aus Zentral-Persien beschrieben. Nain ist ein bekannter Teppichort im Iran und steht für eine eigenständige Tradition innerhalb der persischen Knüpfkunst. Persische Teppiche werden in zahlreichen Regionen hergestellt. Jede Region entwickelt im Lauf der Zeit eigene Beziehungen zwischen Muster, Farbaufbau, Knüpftechnik und Proportion. Die Bezeichnung Nain verweist bei diesem Teppich auf die genannte Herkunfts- und Stiltradition. Sie ist nicht lediglich eine allgemeine Bezeichnung für einen orientalischen Teppich.
Die Geschichte persischer Teppiche ist mit der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse über viele Generationen verbunden. Entwürfe, Arbeitsschritte und Formen werden in Werkstätten und Familien überliefert und zugleich an neue Anforderungen angepasst. So entstehen regionale Besonderheiten, ohne dass die Teppichkunst auf eine einzige Gestaltung beschränkt bleibt. Neben floralen Kompositionen gibt es geometrische Muster, durchgehende Rapportmuster, Medaillonaufbauten und verschiedene Bordüren. Die jeweilige Verbindung dieser Elemente prägt die erkennbare Sprache eines Teppichs.
In der persischen Teppichkunst bildet die Zeichnung häufig ein genau geplantes System. Ein Entwurf kann als Vorlage dienen, an der sich die Knüpfenden während der Arbeit orientieren. Dabei werden Knotenfarben, Linien und Ornamentfolgen in einer festgelegten Ordnung umgesetzt. Die handwerkliche Leistung liegt nicht nur in der Anzahl der Knoten, sondern auch in der gleichmäßigen Ausführung, der sicheren Führung der Konturen und der Abstimmung der einzelnen Musterbereiche. Bei feinen Arbeiten entsteht dadurch eine differenzierte Fläche, in der technische Konstruktion und dekorative Gestaltung zusammengehören.
Nain wird besonders mit einer kontrollierten, ausgewogenen Gestaltung und einer sorgfältigen Ausarbeitung ornamentaler Details verbunden. Diese regionale Tradition steht innerhalb der größeren Geschichte iranischer Teppiche, deren Zentren jeweils eigene Schwerpunkte entwickelt haben. Manche Orte sind stärker für kräftige geometrische Formen bekannt, andere für florale Zeichnungen, symmetrische Kompositionen oder eine besonders feine Ausführung. Solche Zuordnungen beschreiben die Entwicklung eines Typs und sind nicht mit einer Behauptung über jedes einzelne Muster gleichzusetzen. Bei diesem Teppich sind Floralmotiv, Medaillon und die Herkunft aus Zentral-Persien ausdrücklich genannt.
Perserteppiche erfüllten traditionell praktische und gestalterische Aufgaben. Sie bedeckten Böden, gliederten Räume und trugen zur visuellen Ordnung eines Interieurs bei. Gleichzeitig konnten ihre Muster kulturelle Vorstellungen, überlieferte Formen und regionale Vorlieben aufnehmen. Ein geknüpfter Teppich ist dabei ein vollständig aufgebautes Textil. Kette, Schuss, Knoten, Flor und Farbe wirken zusammen. Anders als bei einem lediglich bedruckten Erzeugnis entsteht die Oberfläche während des Herstellungsprozesses. Diese Verbindung von Gebrauch und Handwerk erklärt die anhaltende Bedeutung persischer Teppiche.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als Floralmotiv mit Medaillon beschrieben. In der persischen Teppichgestaltung bezeichnet ein Medaillon ein zentrales Ornament, das der Komposition eine erkennbare Mitte gibt. Es kann von Ranken, Blüten, Blättern oder weiteren stilisierten Formen begleitet werden. Das Zentrum schafft eine optische Orientierung, während die floralen Elemente Bewegung und rhythmische Verbindungen in die übrige Fläche bringen. Die Wirkung entsteht aus dem Verhältnis zwischen dem klar gefassten Mittelpunkt und den ornamentalen Formen, die ihn umgeben.
Florale Muster gehören zu den wichtigen Gestaltungsmitteln persischer Teppiche. Die verwendeten Pflanzenformen sind in der Regel keine naturgetreuen Abbildungen. Blüten, Blätter und Ranken werden vereinfacht, wiederholt, gespiegelt oder miteinander verbunden, damit sie in eine textile Fläche passen. Aus einzelnen botanischen Anklängen entsteht so ein ornamentales Zeichensystem. Linien können sich verzweigen und wieder zusammenführen; Blüten können als einzelne Akzente oder als Teile eines fortlaufenden Musters erscheinen. Entscheidend ist die geordnete Beziehung der Formen zueinander.
Ein Medaillonaufbau kann das Innenfeld symmetrisch gliedern. Häufig wird ein zentrales Ornament durch seitliche, obere und untere Bereiche ergänzt, sodass die Fläche eine ausgewogene Richtung erhält. Eine Bordüre kann den inneren Entwurf zusätzlich einfassen und den Übergang zum äußeren Rand markieren. Sie bildet einen visuellen Rahmen, der die Hauptzeichnung zusammenhält. Bei einem floralen Medaillonmuster können sich die Motive des Zentrums, des Feldes und der Umrandung aufeinander beziehen, ohne dass jeder Bereich dieselbe Form wiederholt.
Die persische Ornamentik arbeitet oft mit Balance, Wiederholung und kontrollierter Variation. Symmetrie kann für Ordnung sorgen, während kleine Unterschiede in den Ranken oder Blüten die Handarbeit erkennbar machen. Die Zeichnung wird nicht nur durch einzelne Motive bestimmt, sondern auch durch Zwischenräume, Linienführung und die Verteilung der Muster über die gesamte Fläche. Ein floraler Entwurf kann dadurch geschlossen wirken, ohne seine einzelnen Elemente zu verlieren. Das genannte Medaillon gibt dem Muster einen Mittelpunkt, die floralen Formen prägen seine inhaltliche und dekorative Sprache.
Eine hohe Knotendichte unterstützt die differenzierte Darstellung eines solchen Entwurfs. Wenn viele Knoten auf einer Fläche angeordnet sind, können Linien enger geführt und kleinere Farbbereiche genauer voneinander getrennt werden. Die Knotendichte ersetzt nicht die gestalterische Planung, ermöglicht aber eine präzisere Umsetzung der vorgesehenen Formen. Bei diesem Teppich verbindet sich die angegebene Dichte mit einem floralen Medaillonmuster. Der Stil ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch bezeichnet und ordnet die Gestaltung in die überlieferte Sprache iranischer Teppiche ein.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und perfekt. Er ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus 100% Schurwolle. Als technische Angaben werden eine Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter, eine Dicke von etwa 10 mm und ein Gewicht von etwa 4 kg pro Quadratmeter genannt. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet, und die Farbbeständigkeit wird als hoch angegeben. Diese Eigenschaften ergänzen seine Einordnung als Nain Perserteppich aus Zentral-Persien.
Für die regelmäßige Pflege wird Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Dadurch können Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Bei stärkeren Verunreinigungen sollte ein Fachmann für orientalische Teppiche hinzugezogen werden. Eine fachgerechte Reinigung kann auf Schurwolle, Knüpfung und Färbung abgestimmt werden. Die Pflege sollte deshalb auf die textile Konstruktion des handgeknüpften Teppichs Rücksicht nehmen und keine ungeeigneten Reinigungsmittel oder aggressiven Verfahren verwenden.
FAQ
Wie pflege ich den Nain Perserteppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz entfernt Staub und lose Verschmutzungen. Bei stärkeren Verunreinigungen sollte die Reinigung von einem Fachmann für orientalische Teppiche übernommen werden. Eine solche fachgerechte Behandlung berücksichtigt den Flor aus Schurwolle und die handgeknüpfte Konstruktion. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass die Oberfläche durch eine ungeeignete Bürste, falsche Reinigungsmittel oder eine unsachgemäße Behandlung beschädigt wird.
Woher kommen Perserteppiche?
Perserteppiche stammen aus Iran. Verschiedene Regionen und Orte haben eigene Traditionen in Bezug auf Muster, Farbgestaltung, Proportionen und Knüpftechnik entwickelt. Dieses Exemplar wird als Nain Perserteppich aus Zentral-Persien beschrieben. Florale Kompositionen und Medaillons gehören zu den Gestaltungselementen, die in der persischen Teppichkunst eine wichtige Rolle spielen. Die Herkunftsbezeichnung verbindet den Teppich mit der genannten regionalen Tradition, während das konkrete Muster durch Floralmotiv und Medaillon bestimmt wird.
Was bedeutet Knotendichte bei einem Teppich?
Die Knotendichte gibt an, wie viele Knoten pro Quadratmeter in einem Teppich verarbeitet sind. Bei diesem Teppich beträgt sie 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte kann die detailreiche Ausarbeitung eines Musters unterstützen, weil feinere Linien und kleinere Farbbereiche angelegt werden können. Sie ist jedoch nur ein technisches Merkmal. Für die Gesamtwirkung sind außerdem Entwurf, Material, Farbanordnung, Knüpfarbeit und die Ausführung der einzelnen Musterbereiche maßgeblich.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















