








Perserteppich Nain 155 x 100 cm handgeknüpft (Verkauft)
3462$
Handgeknüpfter Super Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Korkwolle, 20% Naturseide | Größe: 155 x 100 cm | Zustand: Neu, sehr gut
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: E568BA7F
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich Super Nain 6 La besteht aus 80% Korkwolle und 20% Naturseide. Die Kombination verbindet die griffige, natürliche Struktur der Wolle mit dem feinen, glatten Charakter der Seide. Korkwolle wird bei Teppichen wegen ihrer weichen Haptik und ihrer klaren Aufnahme von Farben geschätzt. Naturseide kann eine besonders feine Oberfläche und einen dezenten Glanz in die Gesamtwirkung einbringen. Die Materialangaben beziehen sich auf die im Teppich verwendeten natürlichen Fasern.
Handknüpfen ist ein Arbeitsverfahren, bei dem die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht werden. Dabei entsteht kein vollständig identisches, industriell wiederholtes Warenbild, sondern eine textile Arbeit mit der charakteristischen Präzision und Eigenständigkeit eines von Hand gefertigten Teppichs. Die feine Knüpfung unterstützt die detaillierte Darstellung von Linien, Konturen und ornamentalen Übergängen. Bei einem Nain-Teppich gehört diese genaue Ausführung zu den Merkmalen, die seine Gestaltung lesbar und differenziert machen.
Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Die Quelle nennt außerdem eine Stärke von ungefähr sechs Millimetern; diese Angabe wird hier nicht als Maß für die Gestaltung, sondern als Hinweis auf den Aufbau des Teppichs verstanden. Die Verarbeitung ist handgeknüpft. Dadurch lässt sich die textile Oberfläche als sorgfältig gearbeitetes, fein strukturiertes Gewebe einordnen, ohne über die ausdrücklich genannten Material- und Zustandsangaben hinauszugehen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird der Region Nain im Iran zugeordnet. Nain liegt in Zentraliran und ist als bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkunst bekannt. Die dortige Tradition entwickelte sich aus einer Umgebung, in der textile Handarbeit, sorgfältige Materialauswahl und fein ausgearbeitete Muster eine wichtige Rolle spielen. Nain-Teppiche werden mit einer kontrollierten, detailreichen Knüpfweise verbunden, die sowohl florale Formen als auch geometrisch geordnete Elemente deutlich sichtbar machen kann.
Die Geschichte der Teppichtradition in Nain reicht bis ins sechzehnte Jahrhundert zurück. Im Laufe der Zeit entstand dort ein eigenständiges Verständnis für ausgewogene Proportionen, feine Konturen und eine ruhige Ordnung der Ornamente. Nain ist nicht nur als Herkunftsbezeichnung im Handel präsent, sondern steht auch für eine bestimmte Schule der persischen Knüpfkunst. Ihre Erzeugnisse zeigen häufig eine Verbindung aus zentral aufgebautem Medaillon, regelmäßig geführten Ranken und einer klar gegliederten Bordüre. Diese Gestaltungsprinzipien können je nach Werkstatt und Ausführung unterschiedlich interpretiert werden.
Die Weitergabe des Wissens erfolgt traditionell innerhalb von Familien und Werkstätten. Dazu gehören das Vorbereiten der Kette, das Einsetzen der einzelnen Knoten, das Wechseln der Schussfäden und das sorgfältige Ausarbeiten der Konturen. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, ein Muster über die gesamte Fläche im Gleichgewicht zu halten. Bei fein geknüpften Nain-Teppichen muss die Zeichnung trotz zahlreicher kleiner Elemente übersichtlich bleiben. Die handwerkliche Ausbildung umfasst daher nicht nur die Technik des Knotens, sondern auch das Lesen und Umsetzen eines ornamentalen Entwurfs.
In der persischen Teppichkultur erfüllt ein Teppich mehrere Funktionen. Er kann den Boden bedecken, einen Raum gliedern und zugleich eine textile Bildfläche bilden. Geometrische Ordnungen vermitteln dabei Struktur, während Pflanzenranken und Blütenmotive auf die persische Garten- und Naturvorstellung verweisen können. Solche Bedeutungen gehören zur allgemeinen Tradition der Muster, sind jedoch nicht als individuelle Aussage über jedes einzelne Exemplar zu verstehen. Für diesen Teppich sind die Herkunft aus Persien, die Zuordnung zu Nain und die handgeknüpfte Ausführung dokumentiert.
Die Bezeichnung Super Nain 6 La verweist auf eine feine Nain-Ausführung. Bei Nain werden solche Bezeichnungen im Handel verwendet, um unterschiedliche Feinheiten und Qualitäten innerhalb der Stilrichtung zu unterscheiden. Entscheidend für die textile Wirkung bleiben die Knüpfarbeit, die Materialkombination und die Ausarbeitung des Musters. Die Signatur von Habibian verbindet dieses Stück zusätzlich mit einem Namen, der in der Nain-Tradition für eine bekannte Hersteller- und Werkstatttradition steht.
Design und Muster
Die Gestaltung dieses Teppichs ist in der Quelle als grün bezeichnet. Grün kann in der persischen Ornamentik eine Verbindung zu Vegetation, Gärten und einer lebendigen Natur herstellen. Als Teppichfarbe wirkt es je nach Faser und Beleuchtung unterschiedlich: Wollfasern geben der Farbe eine eher textile Tiefe, während Naturseide einzelne Partien klarer und lichtreflektierender erscheinen lassen kann. Diese allgemeine Materialwirkung erklärt, weshalb dieselbe Farbfamilie auf einem handgeknüpften Teppich nuanciert wahrgenommen werden kann.
Nain-Muster sind häufig durch eine zentrale Ordnung und eine fein geführte Zeichnung geprägt. Ein Medaillon kann das Zentrum markieren, während geschwungene Ranken, Blüten und Blätter die Fläche miteinander verbinden. Andere Entwürfe arbeiten stärker mit wiederholten geometrischen Formen oder mit einer durchgehenden Ornamentik ohne betontes Zentrum. Typisch ist die Verbindung von floralen und geometrischen Elementen: Die Pflanzenformen geben dem Muster Bewegung, die Achsen und Wiederholungen sorgen für Übersicht.
Eine klassische Bordüre besteht aus einem Hauptstreifen und schmaleren Begleitstreifen. In ihnen werden Ranken, Blüten oder rhythmisch wiederkehrende Formen angeordnet. Die Bordüre rahmt die Innenfläche und schafft einen Übergang zwischen Teppich und Umgebung. Bei fein gearbeiteten Entwürfen sind die Konturen so angelegt, dass auch kleine Motive als zusammenhängende Komposition erscheinen. Die genaue individuelle Musteraufteilung dieses Exemplars wird in der Quelle nicht näher beschrieben; deshalb werden hier die für Nain überlieferten Gestaltungselemente als stilistischer Hintergrund erläutert.
Die persische Ornamentik arbeitet oft mit Symmetrie, Wiederholung und ausgewogenen Gegenüberstellungen. Ein Muster kann entlang einer Mittelachse aufgebaut sein oder aus einer fortlaufenden Rapportstruktur bestehen. Dadurch entsteht eine Ordnung, die sich über die gesamte Fläche erstreckt. Florale Motive werden dabei nicht zwingend naturgetreu abgebildet, sondern in eine dekorative Form übersetzt. Blätter, Ranken und Blüten erscheinen als klar gesetzte Zeichen, deren Größe und Richtung aufeinander abgestimmt sind.
Farblich werden Nain-Teppiche in der Tradition häufig mit klaren roten, blauen und goldenen Tönen verbunden. Diese Palette kann mit hellen Grundflächen, feinen Linien und kontrastierenden Konturen kombiniert werden. Der hier beschriebene Teppich ist grün. Damit besitzt er innerhalb des Nain-Spektrums eine ausdrücklich genannte Farbzuordnung, ohne dass daraus ein nicht belegtes konkretes Ornament abgeleitet werden darf. Die Mischung aus Korkwolle und Naturseide kann die Farberscheinung durch unterschiedliche Oberflächenwirkungen unterstützen.
Die Bezeichnung 6 La gehört zur Nain-Terminologie und wird im Handel mit einer bestimmten feinen Ausführung verbunden. Sie beschreibt nicht automatisch ein einzelnes Motiv, sondern ordnet die Arbeit innerhalb der Nain-Teppiche ein. Das Design entsteht aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Material und handwerklicher Ausführung. Die im Quellentext genannte Signatur von Habibian ist dabei ein zusätzliches Merkmal des vorliegenden Stücks, während die allgemeinen floralen und geometrischen Formen den kulturellen Rahmen der Stilrichtung erklären.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Teppichs ist die Signatur von Habibian. Sie ist als Merkmal des Stücks ausdrücklich genannt und verbindet es mit einer bekannten Nain-Herstellertradition. Ebenfalls hervorgehoben werden die sehr feine Ausführung und die Knotendichte von ungefähr einer Million Knoten pro Quadratmeter. Die hohe Knotenzahl ermöglicht grundsätzlich eine differenzierte Darstellung kleiner Linien und Ornamente, ohne für dieses konkrete Stück ein nicht genanntes Muster zu behaupten.
Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Seine Zusammensetzung aus Korkwolle und Naturseide, die handgeknüpfte Verarbeitung, die grüne Farbgebung und die Habibian-Signatur bilden zusammen die im Angebot genannten Kennzeichen. Er wird als für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Esszimmer geeignet beschrieben. Diese Räume nennen lediglich die vorgesehenen Einsatzbereiche; sie ersetzen keine Aussage über eine bestimmte Einrichtung oder über eine individuelle Nutzung.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe hilft, lose Verschmutzungen aus der Oberfläche zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die Stelle möglichst umgehend mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung unnötig belasten. Für die Behandlung wird mildes Seifenwasser empfohlen. Da dieser Teppich Naturfasern aus Korkwolle und Naturseide enthält, sollte eine stärkere Reinigung fachgerecht erfolgen. Eine professionelle Reinigung in mehrjährigen Abständen kann dazu beitragen, die textile Oberfläche sauber und gepflegt zu halten.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Handgeknüpfte Perserteppiche sind in der Regel für Fußbodenheizungen geeignet. Die Temperatur sollte moderat eingestellt werden, damit die Wärme nicht unnötig stark auf das textile Material einwirkt. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung ist sinnvoll, und der Teppich sollte nicht durch eine ungewöhnlich hohe Einstellung belastet werden. Bei der konkreten Raumsituation können zusätzlich die Hinweise des Heizungs- und Teppichfachbetriebs berücksichtigt werden. Die Eignung bezieht sich auf die allgemeine Erfahrung mit handgeknüpften Perserteppichen.
Wie erkenne ich einen echten Perserteppich?
Echte Perserteppiche sind meist handgeknüpft und zeigen eine hohe Knotenzahl sowie eine fein ausgearbeitete Detailzeichnung. Kleine Unregelmäßigkeiten in der Musterwiederholung können auf die Handarbeit hinweisen. Auch die Rückseite ist aufschlussreich: Sie sollte ein klares, glattes, aber nicht vollkommen gleichförmiges Bild der Knüpfung zeigen. Bei diesem Stück kommen die Zuordnung zu Persien und Nain, die handgeknüpfte Verarbeitung sowie die genannte Habibian-Signatur hinzu. Für eine verbindliche Beurteilung eines einzelnen Teppichs ist eine Prüfung durch Fachleute sinnvoll.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















