





Perserteppich Nain 145 x 68 cm Wolle handgeknüpft
748$
Handgeknüpfter Nain-Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100 % Schurwolle, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 145 x 68 cm | Muster: traditionelle orientalisch-persische Gestaltung mit floralen und ornamentalen Motiven | Zustand: neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 8C3DBCE6
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100 % Schurwolle. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Damit sind die beiden im Teppich eingesetzten Materialien klar voneinander unterschieden: Die Schurwolle bildet die sichtbare, angenehm fühlbare Oberfläche, während die Baumwolle als Grundlage der Knüpfarbeit dient. Die Verbindung von Wollflor und Baumwollkette gehört zu den Materialien, die bei persischen Teppichen eine stabile und zugleich wohnliche Ausführung ermöglichen.
Schurwolle wird seit jeher für Teppiche verwendet, weil sie eine widerstandsfähige Faser mit natürlicher Elastizität ist. Sie kann sich nach einer normalen Belastung wieder aufrichten und besitzt eine griffige, angenehm warme Haptik. Gleichzeitig bringt Wolle einen natürlichen Glanz in den Flor. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche nicht durch ein maschinelles Verfahren, sondern durch viele einzelne Knoten, die mit der Kette verbunden und anschließend durch Schussfäden gesichert werden.
Die handgeknüpfte Herstellung erlaubt eine sorgfältige Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Ornamenten. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt die detailreiche Wirkung der Gestaltung. Jeder Knoten ist Teil des Gesamtaufbaus und trägt dazu bei, dass die Muster klar voneinander abgegrenzt werden können. Die besondere Haptik der Schurwolle bleibt dabei erhalten. Der Teppich verbindet somit eine fein ausgearbeitete Oberfläche mit den Eigenschaften eines natürlichen Materials.
Der Zustand ist neu und perfekt; die ausführliche Beschreibung bezeichnet ihn außerdem als sehr gut erhalten. Der Teppich ist ein Unikat und Einzelstück. Seine handwerkliche Herstellung macht ihn zu einem individuell gefertigten Orientteppich, bei dem kleine Besonderheiten der Knüpfarbeit zur eigenen Identität des Stücks gehören.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain bezeichnet. Nain ist eine Stadt und Teppichregion im Iran, deren Name mit fein ausgearbeiteten Perserteppichen verbunden ist. Die dortige Knüpftradition entwickelte sich besonders im 20. Jahrhundert zu einer eigenständigen Form innerhalb der iranischen Teppichkunst. Nain liegt in Zentraliran, in einer Landschaft, in der handwerkliche Fertigkeiten, Handel und die Verarbeitung von Wolle über lange Zeit eine wichtige Rolle spielten.
Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrem Muster, sondern häufig auch nach dem Ort ihrer Herstellung oder nach der regionalen Werkstatttradition benannt. Bei Nain steht deshalb die Herkunfts- und Stilbezeichnung im Mittelpunkt. Typisch ist eine sorgfältige, fein wirkende Knüpfarbeit, die eine klare Zeichnung und eine kontrollierte Farbverteilung ermöglicht. Die Gestaltung kann florale Formen, zentral aufgebaute Kompositionen und geometrisch geordnete Bordüren miteinander verbinden. Dabei bleibt die Arbeit in der Tradition persischer Teppiche verwurzelt, auch wenn einzelne Werkstätten unterschiedliche Ausprägungen entwickeln.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs setzt Erfahrung in mehreren Arbeitsschritten voraus. Zunächst wird die Kette auf dem Knüpfstuhl gespannt. Danach setzen die Knüpferinnen und Knüpfer die Knoten Reihe für Reihe, führen die farbigen Fäden nach dem vorgesehenen Muster und verdichten die Fläche Schritt für Schritt. Zwischen den Knüpfreihen werden Schussfäden eingetragen und angeschlagen, damit das Gewebe zusammenhält. Anschließend wird der Flor gleichmäßig geschoren, sodass die Zeichnung sichtbar wird. Die Ausrüstung und die abschließende Reinigung geben dem Teppich seine fertige Oberfläche.
In Nain wird diese Arbeit traditionell in Werkstätten ausgeführt, in denen Kenntnisse über Knotentechnik, Florhöhe, Musteraufbau und Farbabstufungen weitergegeben werden. Die Ausbildung erfolgt über praktische Erfahrung und die wiederholte Arbeit an traditionellen Entwürfen. Dadurch bleibt das Wissen über die Herstellung erhalten, ohne dass jeder Teppich völlig gleich aussehen muss. Handarbeit führt vielmehr dazu, dass jedes Stück eine eigene Ausführung der regionalen Formen zeigt.
Die persische Teppichtradition ist eng mit der Geschichte von Wohnkultur, Handwerk und regionalem Handel verbunden. Teppiche wurden als Gebrauchsgegenstände gefertigt, zugleich aber auch als repräsentative textile Arbeiten geschätzt. In den Werkstätten entstanden Muster, die über Generationen weiterentwickelt wurden. Ein Nain-Teppich steht in diesem Zusammenhang für eine regionale Sprache der persischen Knüpfkunst: feine Ornamente, geordnete Flächen und eine ausgewogene Verbindung von Mittelmotiv und Bordüre.
Die Bezeichnung Super Nain beschreibt in diesem Angebot die benannte Ausführung des Teppichs. Sie ersetzt nicht die Herkunftsangabe: Der Teppich ist ein persischer Nain und kein Teppich aus einer anderen Region, nur weil einzelne Musterformen auch in anderen persischen Werkstätten vorkommen können. Die Verbindung aus iranischer Herkunft, Nain-Tradition und handgeknüpfter Fertigung bestimmt seine Einordnung.
Design und Muster
Die Gestaltung dieses Teppichs ist traditionell orientalisch und persisch. Im Mittelpunkt stehen florale Motive, stilisierte Pflanzenformen und ornamentale Elemente. Solche Formen werden in der persischen Teppichkunst nicht als lose Einzelzeichen angeordnet, sondern meist in ein geschlossenes System aus Achsen, Wiederholungen und Rahmen eingebunden. Dadurch entsteht eine Komposition, in der die einzelnen Ornamente miteinander verbunden wirken.
Florale Muster können Blüten, Ranken, Blätter und abstrahierte Pflanzenelemente aufnehmen. In einer handgeknüpften Ausführung werden sie durch Konturen und Farbwechsel voneinander unterschieden. Die Linienführung kann dabei sehr fein sein, während größere Formen der Fläche Ruhe und Ordnung geben. Ornamentale Details füllen Zwischenräume, ohne die Grundstruktur der Komposition aufzulösen. Diese Kombination aus feinen Einzelheiten und klarer Gesamtordnung gehört zur Wirkung vieler Nain-Teppiche.
Auch geometrische Elemente können in eine florale Gestaltung einbezogen werden. Sie erscheinen beispielsweise in der Gliederung von Bordüren, in symmetrischen Achsen oder in der Rahmung einzelner Motive. Geometrie und Pflanzenornament stehen dabei nicht im Gegensatz. Die geometrische Ordnung sorgt für Wiederholung und Balance, während die floralen Formen der Zeichnung eine organische Ausprägung geben. Das Ergebnis ist ein Musteraufbau, der sowohl dekorative Einzelheiten als auch eine erkennbare Struktur besitzt.
Die Farbwirkung wird als sanft und erdig beschrieben. Eine solche Palette umfasst zurückhaltende, naturbezogene Farbstimmungen, die den floralen und ornamentalen Aufbau unterstützen. Farben werden in der persischen Teppichkunst nicht nur flächig eingesetzt, sondern auch zur Modellierung von Blättern, Blüten, Ranken und Konturen verwendet. Kleine Abstufungen können dadurch den Eindruck von Tiefe erzeugen, ohne dass das Muster seine ruhige Ordnung verliert.
Die Symbolik floraler Formen ist in der persischen Kultur und in der orientalischen Ornamentik vielfältig. Pflanzenmotive können Wachstum, geordnete Natur oder die Vorstellung eines idealen Gartens anklingen lassen. Bei einem konkreten Teppich sollte diese kulturelle Bedeutung jedoch von der sichtbaren Gestaltung unterschieden werden: Hier sind florale, pflanzliche und ornamentale Elemente als Mustermerkmale angegeben. Sie verbinden den Teppich mit einer langen persischen Bildsprache, ohne dass jedes einzelne Motiv eine eindeutig festgelegte Übersetzung besitzen muss.
Das Muster ist auf die genaue Arbeit am Knüpfstuhl angewiesen. Eine Vorlage oder ein Entwurf gibt die Abfolge der Motive vor, während die Knüpferinnen und Knüpfer jeden Farbbereich in einzelne Knoten übertragen. Je feiner die Zeichnung, desto wichtiger sind eine kontrollierte Knotenfolge und ein gleichmäßiger Flor. So entsteht die Detailwirkung nicht durch einen aufgedruckten Dekor, sondern aus dem Aufbau des Textils selbst. Die handgeknüpfte Technik macht das Muster dauerhaft mit dem Material verbunden.
Die traditionelle Gestaltung lässt sich mit klassischen und modernen Wohnumgebungen verbinden, weil sie auf klaren ornamentalen Grundformen und zurückhaltenden Farbstimmungen beruht. Diese Einordnung beschreibt die Stilwirkung des Musters, nicht eine bestimmte Raumverwendung. Der Teppich bleibt ein eigenständiges Einzelstück, dessen florale und ornamentale Zeichnung aus der Nain-Tradition hervorgeht.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus Nain-Bezeichnung, persischer Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und einer Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die dichte Knüpfung unterstützt die feine Darstellung der Muster. Der Teppich ist außerdem ein Unikat und Einzelstück. Er wird aus 100 % Schurwolle im Flor und 100 % Baumwolle in der Kette gefertigt und befindet sich in neuem, perfektem beziehungsweise sehr gutem Zustand.
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor bleiben. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine professionelle Reinigung sinnvoll. Dabei können die Fachleute die Eigenschaften von Wollflor, Kette und Färbung berücksichtigen. Eine sachgerechte Pflege erhält die Oberfläche und die Zeichnung, ohne die handgeknüpfte Struktur unnötig zu belasten.
FAQ
Wie reinige ich diesen Orientteppich am besten?
Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges und vorsichtiges Absaugen, um Staub und alltäglichen Schmutz aus dem Wollflor zu entfernen. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Eine Fachreinigung kann die Schurwolle, die Baumwollkette, die Farben und die handgeknüpfte Struktur angemessen berücksichtigen. Auf aggressive Haushaltsmittel oder eine eigenständige Nassbehandlung sollte verzichtet werden, wenn dadurch Flor, Muster oder Farbstimmung beeinträchtigt werden könnten.
Wo kann ich den Super Nain Teppich einsetzen?
Die traditionelle Gestaltung mit floralen und ornamentalen Motiven eignet sich für Wohnbereiche, in denen ein persischer Teppich sichtbar in die Einrichtung eingebunden werden soll. Genannt werden insbesondere Wohnzimmer und Esszimmer. Auch in stärker genutzten Bereichen kann der Teppich als Akzent eingesetzt werden, da die Schurwolle als robustes Material beschrieben wird. Welche Verwendung passend ist, hängt von der Einrichtung und der tatsächlichen Belastung ab; die Nain-Musterung lässt sich sowohl mit klassischen als auch mit modernen Wohnstilen kombinieren.
Was unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell hergestellten?
Bei einem handgeknüpften Teppich werden die Knoten einzeln von Hand in die gespannte Kette eingearbeitet. Muster, Farbflächen und Konturen entstehen dadurch Schritt für Schritt aus der Knüpfarbeit. Ein maschinell hergestellter Teppich wird dagegen mit einem industriellen Verfahren gefertigt, bei dem die Ausführung stärker standardisiert ist. Der hier angebotene Nain ist handgeknüpft und ein Unikat. Seine Knotendichte, die Detailzeichnung und die natürliche Unregelmäßigkeit der Handarbeit gehören zu den Merkmalen dieser Fertigungsweise.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












