Perserteppich Nain 140 x 70 cm Wolle handgeknüpft

559$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle und 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 140 x 70 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu und unbenutzt

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Inventarnummer: 26311178

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Die Verbindung aus Schurwolle und Seide bestimmt den Charakter des Teppichs: Die Wolle bildet den wesentlichen Flor, während die Seide als ergänzender Anteil für eine feinere Oberfläche und einen dezenten Glanz steht. Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass der Teppich Knoten für Knoten aufgebaut wird und nicht maschinell gefertigt ist.

Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte verlangt bei der Herstellung eine genaue Führung von Kette, Schuss und Flor. Sie ermöglicht es, Musterlinien differenziert auszuarbeiten und kleine Übergänge in floralen oder geometrischen Formen klarer darzustellen. Die Baumwollkette bildet dabei das textile Gerüst, an dem die Florfäden befestigt werden. Schurwolle und Seide verbinden bei diesem Teppich eine robuste Naturfaser mit einer glatteren, lichtreflektierenden Faser.

Der Teppich ist neu und unbenutzt. Seine Dicke beträgt ca. 8 mm. Er ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben. Diese Angaben ergänzen die Materialbeschreibung um die vorgesehenen Einsatzbedingungen. Der Teppich verbindet damit die traditionelle Knüpftechnik eines Nain mit einer Materialzusammensetzung aus Wolle, Seide und Baumwolle.

Herkunft und Tradition

Nain liegt im Iran und ist für seine Teppichknüpftradition bekannt. Teppiche aus Nain werden mit einer feinen Knüpftechnik und einer klar gegliederten, eleganten Formensprache verbunden. Die Herkunft aus Persien verweist auf eine lange Geschichte textiler Handarbeit, in der Teppiche nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als Träger von Mustern, regionalem Wissen und überlieferten Gestaltungsregeln entstanden. Bei einem Nain steht deshalb die sorgfältige Ausarbeitung des Flors ebenso im Mittelpunkt wie die Ordnung des Gesamtentwurfs.

Die Teppichherstellung in Nain entwickelte sich insbesondere im 19. Jahrhundert zu einer eigenständigen regionalen Tradition. In den Werkstätten wurden Kenntnisse über Knotentechnik, Materialauswahl und Musteraufbau weitergegeben. Die Arbeit beruht auf einem Zusammenspiel mehrerer Schritte: Ein Entwurf wird in die Struktur des Teppichs übertragen, die Knoten werden in Reihen gesetzt, und die Florhöhe wird durch Scheren und Nachbearbeiten kontrolliert. Diese Verbindung von Planung und Handarbeit prägt den traditionellen Nain-Typ.

Iranische Teppiche unterscheiden sich je nach Region durch Konstruktion, Farbsprache und Ornamentik. Nain wird dabei häufig mit einer feinen Ausführung und einer ausgewogenen, übersichtlichen Komposition in Verbindung gebracht. Historische Einflüsse, die Kenntnis klassischer persischer Ornamente und die Weitergabe handwerklicher Verfahren bilden den kulturellen Hintergrund dieses Typs. Die Tradition ist nicht auf eine einzelne Zeichnung beschränkt, sondern umfasst unterschiedliche Varianten, in denen Blüten, Ranken, Medaillons und geometrische Ordnungen miteinander verbunden werden können.

Die Bezeichnung Nain beschreibt bei diesem Teppich den im Produkt angegebenen Typ und seine persische Herkunft. Sie steht für eine Region, in der die Knüpfkunst über Generationen gepflegt wurde. Der Wert der Tradition liegt dabei nicht in einer pauschalen Aussage über jedes einzelne Stück, sondern in der nachvollziehbaren Beziehung zwischen Herkunft, Technik und überliefertem Formenschatz. Handgeknüpfte Nain-Teppiche machen diese Beziehung durch ihre textile Struktur und ihre detaillierte Zeichnung sichtbar.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Nain-Teppiche werden traditionell für filigrane Muster bekannt, in denen florale Motive und geometrische Elemente zusammenwirken. Florale Zeichnungen können Blüten, Blätter und geschwungene Ranken umfassen. Geometrische Formen geben dem Entwurf eine klare Ordnung und helfen dabei, die einzelnen Ornamentbereiche miteinander zu verbinden. Die Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von zentraler Gestaltung, Nebenmotiven und Bordüren.

Ein häufiges Gestaltungsmittel im Nain-Entwurf ist eine medaillonartige Mitte. Ein solches Zentrum kann von symmetrisch angeordneten Ranken oder weiteren floralen Formen begleitet werden. Auch Bordüren spielen eine wichtige Rolle: Sie fassen das Innenfeld ein und schaffen einen Übergang zum Rand. Diese Beschreibung bezieht sich auf die traditionelle Formensprache von Nain und nicht auf eine zusätzliche, nicht angegebene Einzelbezeichnung des vorliegenden Musters. Für diesen Teppich ist als Musterbezeichnung orientalisch genannt.

Die feine Knüpftechnik unterstützt eine differenzierte Darstellung. Kleine Knoten erlauben es, schmale Linien, feine Blätter und wiederkehrende Ornamente dicht nebeneinander zu setzen. Dadurch können Motive in ruhigen Abständen erscheinen, ohne dass der Gesamtentwurf seine Ordnung verliert. In traditionellen persischen Teppichen werden solche Muster nicht zufällig verteilt, sondern nach einem Verhältnis von Achse, Wiederholung und Einfassung aufgebaut.

Die Nain-Formensprache wird oft mit sanften, aufeinander abgestimmten Farbtönen verbunden. Helle und zurückhaltende Farbflächen können die feinen Konturen hervorheben, während kontrastierende Linien die Gliederung sichtbar machen. Farbwahl und Muster arbeiten dabei zusammen: Die Farbe trennt Motive voneinander, betont die Mitte oder führt den Blick entlang der Bordüre. Bei einem orientalischen Teppich entsteht die Gestaltung somit nicht allein durch einzelne Ornamente, sondern durch deren Zusammenspiel in der gesamten Fläche.

Traditionelle Nain-Muster können sowohl floral als auch geometrisch gelesen werden. Die Blütenornamentik bringt eine organische Bewegung in das Feld, während symmetrische Achsen und wiederholte Formen für Stabilität sorgen. Diese Verbindung erklärt, weshalb Nain-Teppiche in unterschiedliche Einrichtungskontexte eingeordnet werden können, ohne dass die regionale Identität des Mustertyps verloren geht. Der vorliegende Teppich wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben; seine konkrete Musterangabe lautet orientalisch.

Besonderheiten

Zu den im Produkt genannten Besonderheiten gehören die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter, die Zusammensetzung aus 90% Schurwolle und 10% Seide sowie die 100%ige Baumwollkette. Der Teppich ist neu und unbenutzt und hat eine Dicke von ca. 8 mm. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich bezeichnet.

Die Kombination aus Handarbeit, feiner Knotendichte und den genannten Materialien fasst die wesentlichen technischen Merkmale dieses Stücks zusammen. Die Eigenschaften werden durch die Herkunft aus Persien und die Bezeichnung Nain ergänzt. So stehen bei diesem Teppich Technik, Material und regionaler Typ in einer klaren Verbindung, ohne dass über die angegebenen Produktmerkmale hinaus weitere Provenienz- oder Altersangaben erforderlich sind.

FAQ

Wie pflege ich meinen Nain-Teppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Saugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark bearbeitet werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Flüssigkeiten und Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben kann die Fasern und die Musteroberfläche belasten und sollte deshalb unterbleiben. Für eine gründliche Pflege wird gelegentlich eine professionelle Reinigung empfohlen. Bei einem handgeknüpften Flor aus Schurwolle und Seide ist eine fachgerechte Behandlung besonders sinnvoll, weil beide Fasern unterschiedlich reagieren können.

Wo kann ich Nain-Teppiche am besten einsetzen?

Dieser Teppich kann in Wohn-, Schlaf- oder Esszimmer eingesetzt werden. Sein orientalisches, traditionell persisches Erscheinungsbild lässt sich sowohl mit klassischen als auch mit modernen Einrichtungen verbinden. Auch als Akzent in einem Büro oder Ausstellungsraum kann ein Nain-Teppich verwendet werden. Für die konkrete Platzierung sind die Nutzung des Raumes, die Belastung des Flors und die gewünschte Wirkung der Musterordnung zu berücksichtigen. Der vorliegende Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich angegeben. Damit sind die im Produkt genannten Einsatzbedingungen klar beschrieben; die Eignung ersetzt jedoch keine regelmäßige Pflege.

Wie erkenne ich die Qualität eines Nain-Teppichs?

Bei Nain-Teppichen werden Knotendichte, Materialien und Verarbeitung als wichtige Qualitätsmerkmale betrachtet. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Ausarbeitung von Linien und Ornamenten ermöglichen. Ebenso sind die Eigenschaften der verwendeten Fasern und die Sorgfalt der handgeknüpften Ausführung relevant. Bei diesem Teppich beträgt die angegebene Knotendichte ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter; sein Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide, die Kette aus 100% Baumwolle. Zusätzlich lässt sich auf die Klarheit der Muster achten. Entscheidend ist, dass Dichte, Material, Knüpftechnik und Muster als zusammengehörige Merkmale betrachtet werden.

Zusätzliche Informationen
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