Perserteppich Nain 137 x 86 cm Schurwolle handgeknüpft

559$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 200.000 bis 250.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 137 x 86 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: neu und perfekt

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Inventarnummer: 5D996F31

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain-Perserteppich ist handgeknüpft. Als Material des Flors sind 90% Schurwolle und 10% Seide angegeben. Damit verbindet der Flor zwei in der Teppichherstellung etablierte Fasern: Schurwolle bildet den überwiegenden Anteil, während Seide als weiterer Bestandteil der Materialzusammensetzung genannt wird. Die rechteckige Form ist für einen Teppich dieser Art klar und funktional ausgeführt.

Bei der Handknüpfung wird jeder einzelne Knoten in den Flor eingearbeitet. Die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt und anschließend durch die weitere Verarbeitung stabilisiert. Dieses Verfahren unterscheidet sich vom maschinellen Weben durch den direkten manuellen Aufbau der gesamten Knüpfarbeit. Die angegebene Knotendichte liegt im feinen Bereich und steht für eine eng ausgeführte Struktur des Flors. Eine solche Struktur erlaubt die Ausarbeitung kleinerer Linien und differenzierter Ornamente.

Die Schurwolle ist der prägende Bestandteil des Flors. Wolle wird im Orient traditionell wegen ihrer belastbaren, elastischen Faser verwendet. Sie kann Farbstoffe gut aufnehmen und eignet sich für klar erkennbare Konturen. Seide wird im vorliegenden Teppich als zehnprozentiger Materialanteil genannt. In der Kombination entsteht ein Flor, der sowohl auf die traditionelle Wollverarbeitung als auch auf die feinere Wirkung von Seide verweist. Der Teppich wird mit einer Florhöhe von 6 mm beschrieben.

Der Zustand ist mit „neu und perfekt“ angegeben. Der Teppich wird somit als neues Stück angeboten und nicht als restauriertes oder gebrauchtes Exemplar beschrieben. Die Ausführung als Handarbeit bedeutet, dass die Herstellung aus vielen einzelnen Arbeitsschritten besteht: Material wird vorbereitet, die Knüpfung wird aufgebaut, die Oberfläche wird bearbeitet und das fertige Stück wird für seine rechteckige Nutzung vorbereitet.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird Nain zugeordnet und stammt aus Persien beziehungsweise Iran. Nain ist eine Stadt im zentralen Iran und zugleich der Name einer bekannten Teppichtradition. Die Stadt liegt in der weiteren Region von Isfahan, einem bedeutenden Kultur- und Kunstzentrum des Landes. Nain-Teppiche werden mit einer sorgfältigen, feinteiligen Knüpfweise verbunden, bei der Zeichnung und Kontur eine wichtige Rolle spielen.

Die Teppichherstellung in Nain entwickelte sich innerhalb der persischen Kunsthandwerkstradition. In persischen Werkstätten werden Kenntnisse über Knüpftechnik, Farbgebung und Musteraufbau häufig über lange Zeiträume weitergegeben. Das Wissen umfasst nicht nur das Setzen der Knoten, sondern auch die Planung eines Musters, die Abstimmung von Hauptfeld und Bordüre sowie die Kontrolle von Symmetrie und Linienführung. Der Name Nain steht daher sowohl für einen Herkunftsort als auch für eine regionale Formensprache.

Persische Teppiche werden traditionell auf einem Grundgerüst aus Kette und Schuss aufgebaut. Die Kette bildet die Längsstruktur des Teppichs, während die Schüsse zwischen den Knotenreihen eingefügt werden. Beim Knüpfen entsteht aus diesen Elementen ein dichter Flor. Je feiner die Knüpfung ausgeführt wird, desto genauer lassen sich geschwungene Ranken, Blüten und kleine geometrische Einzelheiten darstellen. Die hier angegebene feine Knotendichte passt zu der Nain-Tradition, die für detaillierte Zeichnungen bekannt ist.

Nain liegt in einer Landschaft, in der die persische Stadtkultur auf die Bedingungen des iranischen Hochlands trifft. Teppiche aus dieser Gegend sind deshalb eng mit der Geschichte des regionalen Kunsthandwerks verbunden. Werkstätten entwickelten Muster, die sich für eine präzise Ausführung eignen und zugleich eine geordnete Gesamtwirkung behalten. Die Weitergabe von Entwürfen und handwerklichen Abläufen von einer Generation an die nächste ist ein wichtiger Bestandteil dieser Tradition.

Zur traditionellen Färbung persischer Teppiche gehören Farbstoffe, die aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden können. In der Nain-Tradition werden ausgewogene, klar voneinander abgegrenzte Farbbereiche mit feinen Ornamenten verbunden. Der konkrete Teppich wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Diese Bezeichnung verweist auf seine gestalterische Einordnung; seine Herkunft ist mit Nain im Iran angegeben.

Die Bezeichnung Perserteppich ist bei diesem Stück sachlich begründet, da der Herkunftsort Nain in Persien beziehungsweise Iran liegt. Nain ist nicht lediglich die Benennung eines dekorativen Motivs, sondern die angegebene regionale Zuordnung des Teppichs. Dadurch lässt sich die Handarbeit in den Zusammenhang der iranischen Teppichproduktion einordnen, ohne diesem einzelnen Stück eine darüber hinausgehende Provenienz zuzuschreiben.

Design und Muster

Das Design wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Nain-Muster sind häufig auf eine klar strukturierte Komposition aus Mittelfeld, Randzone und Bordüre ausgerichtet. Ein zentrales Medaillon kann den Mittelpunkt bilden, während Ranken, Blüten und kleinere Ornamente den Raum darum ordnen. Ebenso kommen Entwürfe vor, bei denen florale Formen über die gesamte Fläche verteilt sind. Die Gestaltung verbindet dabei eine erkennbare Ordnung mit vielen feinen Einzelheiten.

Zu den typischen Gestaltungselementen der persischen Teppichkunst gehören florale Motive, geometrisch gefasste Formen und medaillonartige Zentren. Florale Ornamente können als Blüten, Blätter und geschwungene Ranken erscheinen. Geometrische Elemente geben den Konturen Halt und schaffen Übergänge zwischen einzelnen Musterpartien. Medaillons dienen häufig als visuelles Zentrum und werden durch Ecklösungen oder eine umlaufende Bordüre in die Gesamtkomposition eingebunden.

Bei einem Nain-Entwurf ist die Linienführung von besonderer Bedeutung. Feine Ranken können sich über das Hauptfeld bewegen und kleinere Blüten miteinander verbinden. Wiederholungen sorgen für Rhythmus, während Unterschiede in Größe und Richtung die Zeichnung gliedern. Die hohe angegebene Knüpfdichte unterstützt grundsätzlich die Darstellung solcher feinen Muster. Sie beschreibt die technische Feinheit der Ausführung, nicht ein bestimmtes einzelnes Motiv, das im Produkttext nicht näher benannt wird.

Die persische Ornamentik arbeitet häufig mit einer Balance aus Fläche und Detail. Eine Bordüre kann das zentrale Feld klar begrenzen und dem Teppich einen geschlossenen Rahmen geben. Innerhalb dieses Rahmens werden Ornamente so angeordnet, dass sie nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Musterfolge gelesen werden. Diese Art des Aufbaus macht traditionelle persische Teppiche sowohl für klassisch eingerichtete Räume als auch für sachlichere Interieurs anschlussfähig, ohne ihre regionale Formensprache aufzugeben.

Die Mustertradition von Nain steht zudem in Verbindung mit der allgemeinen iranischen Vorliebe für florale und medaillonartige Kompositionen. Solche Formen wurden in verschiedenen persischen Teppichregionen weiterentwickelt und jeweils regional interpretiert. Nain ist für eine feine, kontrollierte Zeichnung bekannt. Der vorliegende Teppich wird dieser Tradition zugeordnet und als traditionell orientalisch und persisch eingestuft. Weitere konkrete Angaben zu Farben oder zu einem einzelnen Motiv liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht festgelegt.

Ein handgeknüpftes Muster entsteht nicht als gedruckte Oberfläche. Das Motiv wird während des Knüpfens aus einzelnen Knoten aufgebaut. Jede Musterpartie muss dabei in die Abfolge der Knotenreihen übertragen werden. So werden Konturen, Ranken und Flächen Schritt für Schritt in den Teppich eingearbeitet. Die sichtbare Zeichnung ist somit unmittelbar mit der handwerklichen Konstruktion verbunden.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Zuordnung zu Nain im Iran, die handgeknüpfte Ausführung und die angegebene Knotendichte von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide und hat eine angegebene Höhe von 6 mm. Der Teppich ist rechteckig und wird als neu und perfekt beschrieben.

Die Materialkombination macht die Zusammensetzung des Flors eindeutig: Schurwolle ist der Hauptbestandteil, Seide ergänzt ihn. Zusammen mit der feinen Knüpfung bildet dies die technische Grundlage des Teppichs. Die Einordnung als traditionell orientalisch und persisch beschreibt seine gestalterische Richtung, während Nain den angegebenen Herkunftsort bezeichnet.

FAQ

Woher stammt der Teppich?

Der Teppich stammt aus Nain im Iran beziehungsweise aus Persien. Nain ist eine Stadt im zentralen Iran und zugleich der Name einer traditionsreichen persischen Teppichregion. Die Bezeichnung bezieht sich bei diesem Stück auf die angegebene Herkunft und nicht nur auf ein dekoratives Muster.

Wie wurde der Teppich gefertigt?

Der Teppich wurde handgeknüpft. Die Knoten werden dabei einzeln in den Flor eingearbeitet und zu Reihen aufgebaut. Die angegebene Dichte beträgt 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Flor wird mit 90% Schurwolle und 10% Seide angegeben.

In welchem Zustand befindet sich der Teppich?

Der Zustand ist als neu und perfekt angegeben. Das Stück wird daher als neues Exemplar angeboten. Es ist rechteckig ausgeführt und wird mit einer Florhöhe von 6 mm beschrieben.

Zusätzliche Informationen
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