






Perserteppich Nain 136 x 75 cm Wolle handgeknüpft
511$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah (ca. 250.000 Knoten/m²) | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 136 x 75 cm | Muster: Klassisch floral mit Medaillon | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 47CD7172
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien gehört zu den überlieferten Ausführungen, für die Nain-Teppiche bekannt sind. Wolle bildet eine belastbare Grundlage für den Flor und verleiht der Oberfläche eine textile, angenehm griffige Wirkung. Seide kann innerhalb eines solchen Aufbaus für feinere Zeichnungen und eine differenzierte Oberfläche eingesetzt werden. Bei diesem Teppich sind Wolle und Seide als Materialien des Flors angegeben.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfolgt Knoten für Knoten auf einem Webstuhl. Jeder einzelne Knoten wird von Hand eingebracht und anschließend in das entstehende Muster eingeordnet. Danach wird der Flor schrittweise verdichtet und bearbeitet. Dieses Verfahren erlaubt eine präzise Ausführung von Konturen, Blüten und feinen Übergängen. Anders als bei industriell gefertigten Bodenbelägen entsteht das Muster nicht in einem einzigen Arbeitsschritt, sondern wächst während der gesamten Knüpfarbeit aus vielen einzelnen Handgriffen.
Bei Nain wird die Knüpfdichte traditionell in Lah angegeben. Die Bezeichnung beschreibt eine Qualitäts- und Feinheitsstufe innerhalb der Nain-Knüpftradition. Eine höhere Feinheit ermöglicht es, florale Details, Linien und kleine Formen enger aufeinander abzustimmen. Die Angabe 12-Lah gehört bei diesem Teppich zu den überlieferten technischen Daten seiner Ausführung. Sie ergänzt die Angaben zu Material und Handarbeit, ohne die Herkunft oder das Muster zu ersetzen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in Zentralpersien. Nain liegt in der Provinz Isfahan und ist als bedeutender Ort der persischen Teppichherstellung bekannt. Die dortige Knüpftradition verbindet eine sorgfältige handwerkliche Ausführung mit klar gegliederten, eleganten Entwürfen. Nain-Teppiche werden mit der kulturellen und handwerklichen Tradition Zentralpersiens verbunden und haben sich durch ihre feine Gestaltung über die Region hinaus einen Namen gemacht.
Die Entwicklung der Nainer Teppiche steht für eine Form persischer Werkstattarbeit, bei der Entwurf, Material und technische Ausführung eng zusammenwirken. Ein Teppich wird nicht nur über seine Herkunft bezeichnet, sondern auch über die Art, wie seine Zeichnung aufgebaut, seine Farben geordnet und seine Details geknüpft sind. In Nain spielt deshalb die kontrollierte, regelmäßige Ausarbeitung eine wichtige Rolle. Die Muster wirken häufig ausgewogen, weil zentrale und seitliche Elemente aufeinander bezogen werden.
Zur Tradition gehört außerdem die Verwendung von Wolle und Seide. Diese Materialien ermöglichen unterschiedliche Oberflächenwirkungen und unterstützen die Ausarbeitung feiner floraler Ornamente. Die Wolle steht dabei für den tragenden textilen Charakter des Flors, während Seide in der persischen Teppichkunst häufig zur Betonung feiner Linien und dekorativer Einzelheiten verwendet wird. Die Kombination verknüpft praktische textile Eigenschaften mit einer differenzierten Gestaltung.
Nain-Teppiche werden häufig im Zusammenhang mit anderen persischen Zentren genannt, unterscheiden sich jedoch durch ihre eigene regionale Formensprache. Isfahan ist ebenfalls für florale Entwürfe und sorgfältige Handarbeit bekannt. Tabriz steht oft für geometrisch gegliederte Muster und traditionelle Motive, während Kashan für den ausdrucksvollen Einsatz von Farben und Ornamenten bekannt ist. Solche Vergleiche zeigen die Vielfalt persischer Teppichregionen, ändern aber nichts an der Herkunft dieses Stücks aus Nain in Zentralpersien.
Die regionale Einordnung ist bei einem persischen Teppich ein wesentlicher Teil seiner Beschreibung. Sie verweist auf die handwerkliche Tradition, in der Entwurf und Herstellung stehen. Nain bezeichnet hier nicht lediglich ein Ornament, sondern den Herkunftsort des Teppichs. Seine florale Gestaltung gehört zugleich zu den Mustertypen, die in der persischen Teppichkunst weit verbreitet sind und in Nain eine charakteristische Ausarbeitung erhalten.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist klassisch floral mit Medaillon. Im Mittelpunkt steht damit eine zentrale, dekorativ gefasste Form, die von floralen und pflanzlichen Motiven begleitet wird. Das Medaillon gibt der Komposition eine klare Mitte und ordnet die übrigen Ornamente um diesen Schwerpunkt herum. Blumen, Blätter und Ranken können in einem solchen Entwurf als verbindende Elemente zwischen Zentrum und Rand wirken.
Florale persische Muster beruhen häufig auf einem sorgfältig geplanten Rapport aus wiederkehrenden Formen. Die einzelnen Motive werden so angeordnet, dass trotz der Vielzahl an Details ein zusammenhängender Eindruck entsteht. Kleine Blüten können größere Hauptformen ergänzen, während geschwungene Linien die Übergänge zwischen den Ornamenten herstellen. Ein klassischer Entwurf lebt daher sowohl von den einzelnen Pflanzenmotiven als auch von ihrem Verhältnis zueinander.
Das Medaillon ist ein traditionsreiches Gestaltungselement der persischen Teppichkunst. Es kann rund, oval oder polygonal gefasst sein und wird oft durch eine innere Zeichnung sowie eine äußere Kontur gegliedert. Um das Zentrum herum entwickelt sich eine symmetrische oder ausgewogen gegliederte Fläche. Bei einem floralen Medaillon stehen nicht nur die Umrisse des Zentrums im Vordergrund, sondern auch die feinen pflanzlichen Formen, die es rahmen und mit dem übrigen Muster verbinden.
Die Nainer Formensprache wird häufig mit Eleganz, feinen Details und einer geordneten Komposition in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften erklären, weshalb ein klassisch florales Medaillon sowohl traditionsbezogen als auch klar lesbar wirken kann. Die Handknüpftechnik unterstützt die Ausarbeitung von Konturen und kleinen Ornamenten. Wolle und Seide können dabei unterschiedliche Akzente innerhalb der Oberfläche erzeugen, ohne dass die Grundordnung des Musters verloren geht.
Im Gegensatz zu einem rein geometrischen Entwurf entsteht die Wirkung eines floralen Musters aus organischen Linien und pflanzlichen Anspielungen. Die Zeichnung kann dadurch bewegter erscheinen, bleibt durch das Medaillon jedoch zentriert. Die Verbindung von zentralem Motiv und floraler Rahmung ist ein klassisches Prinzip persischer Teppichgestaltung. Es schafft eine erkennbare Hierarchie: Das Auge nimmt zunächst die Mitte wahr und erschließt anschließend die sie umgebenden Einzelheiten.
Die Bezeichnung des Musters beschreibt bei diesem Teppich seine dekorative Gestaltung, nicht einen weiteren Herkunftsort. Nain bleibt die regionale Zuordnung, während das florale Medaillon die visuelle Struktur benennt. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil Regionen, Werkstatttraditionen und Ornamenttypen unterschiedliche Aspekte eines Stücks bezeichnen können.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Herkunft aus Nain in Zentralpersien, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus Wolle und Seide sowie das klassisch florale Medaillon. Die technische Angabe 12-Lah beschreibt seine Einordnung innerhalb der Nainer Knüpftradition. Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Damit verbindet er eine klar benannte regionale Herkunft mit einer traditionellen Material- und Musterwahl.
Die Kombination aus zentralem Medaillon und floraler Zeichnung macht die Komposition eindeutig lesbar. Gleichzeitig erlaubt die handwerkliche Knüpfweise eine differenzierte Ausarbeitung der Ornamente. Nain-Teppiche werden traditionell sowohl im Alltag als auch in repräsentativen Räumen verwendet. Ihre Eignung hängt dabei immer von der konkreten Nutzung und einer sachgerechten Pflege ab.
FAQ
Was macht Nain-Teppiche besonders?
Nain-Teppiche sind für ihre handgeknüpfte Ausführung, ihre feinen floralen Entwürfe und die Verwendung von Wolle und Seide bekannt. Eine weitere Besonderheit ist die Angabe der Knüpfdichte in Lah. Diese technische Einordnung beschreibt die Feinheit der Knüpfarbeit und steht in Verbindung mit der Möglichkeit, kleine florale Details sorgfältig auszuarbeiten. Typisch ist außerdem die klare Komposition mit einem zentralen Medaillon. Bei diesem Teppich kommen diese Merkmale mit der Herkunft aus Nain in Zentralpersien, dem klassisch floralen Muster und dem sehr guten Zustand zusammen.
Wie pflege ich einen Nain-Teppich richtig?
Für die laufende Pflege sollte ein Nain-Teppich regelmäßig und schonend abgesaugt werden. Dabei empfiehlt sich eine Einstellung, die den Flor nicht unnötig belastet. Verschüttete Flüssigkeiten sollten möglichst rasch und ohne starkes Reiben aufgenommen werden. Eine gründliche Reinigung sollte bei Bedarf einem Fachbetrieb überlassen werden, der Erfahrung mit handgeknüpften Teppichen aus Wolle und Seide hat. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Die sachgerechte Behandlung erhält die textile Oberfläche und unterstützt den guten Zustand des Teppichs.
Welche Größen gibt es bei Nain-Teppichen?
Nain-Teppiche werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Das Spektrum reicht von kleineren Läufern und kompakten Teppichen bis zu größeren Ausführungen für Wohnbereiche oder repräsentative Räume. Dadurch kann die jeweilige Größe an den Grundriss und die vorgesehene Nutzung angepasst werden. Die Formatwahl ist jedoch immer eine Eigenschaft des einzelnen Stücks. Dieser Teppich hat das angegebene Format von 136 x 75 cm und lässt sich deshalb unabhängig von den allgemein möglichen Nain-Größen beurteilen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















