








Perserteppich Nain 135 x 91 cm Schurwolle handgeknüpft
937$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 135 x 91 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Super Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Damit verbindet der Teppich die typischen Eigenschaften von Schurwolle mit dem feinen Charakter eines Seidenanteils. Die Schurwolle bildet die Hauptkomponente des Flors und verleiht der Oberfläche eine angenehme, natürliche Haptik. Seide ergänzt diese Materialkombination mit einem dezenten Glanz und unterstützt die feine Wirkung des Gewebes.
Bei der Handknüpfung wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Auf diese Weise entsteht ein dichter Flor, in dem auch differenzierte Konturen und kleinteilige Ornamente ausgeführt werden können. Die Baumwollkette bildet dabei die tragende Grundlage des Teppichs. Sie hält die Knoten in ihrer Position und trägt zur Formstabilität des Gewebes bei. Das Ergebnis ist eine textile Arbeit, deren Herstellung viele einzelne, sorgfältig gesetzte Arbeitsschritte umfasst.
Die hohe Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine besonders feine Ausarbeitung. Eine dichte Knüpfung erlaubt es, Linien, Übergänge und ornamentale Einzelheiten präzise anzulegen. Die genannte Florhöhe beträgt etwa acht Millimeter. Zusammen mit Schurwolle und Seide entsteht dadurch eine Oberfläche, die zugleich weich und belastbar beschrieben wird. Die Materialzusammensetzung wird außerdem als antistatisch und schmutzabweisend angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet und der Tradition von Nain zugeordnet. Nain ist eine Stadt in der Provinz Isfahan. Die Region gehört zu den bekannten Zentren persischer Teppichkunst. Ihre Web- und Knüpftradition verbindet handwerkliche Genauigkeit mit einer klar gegliederten Ornamentik. Nain-Teppiche werden insbesondere mit feinen Mustern, sorgfältig gearbeiteten Details und ausgewählten Materialien in Verbindung gebracht.
Die Teppichknüpferei in Nain besitzt eine lange Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Über viele Generationen entwickelten sich dort Verfahren, bei denen der Aufbau des Teppichs ebenso wichtig ist wie seine dekorative Wirkung. Die Arbeit beginnt mit dem vorbereiteten Grundgewebe. Darauf werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt, anschließend verdichtet und durch weitere Arbeitsschritte zu einem geschlossenen Flor geformt. Dieses Vorgehen erklärt, weshalb handgeknüpfte Nain-Teppiche sowohl als Gebrauchstextilien als auch als textile Kunstwerke betrachtet werden.
Die Herkunftsbezeichnung Nain beschreibt dabei nicht nur einen Ort, sondern auch eine gewachsene Gestaltungssprache. In der regionalen Tradition treffen ruhige Kompositionen, feine Linien und sorgfältig proportionierte Flächen aufeinander. Die Muster können florale Elemente, Medaillons und geometrische Formen aufnehmen. Solche Gestaltungsmittel werden in der persischen Teppichkunst nicht zufällig angeordnet, sondern in ein ausgewogenes Verhältnis von Innenfeld und Bordüre gebracht. Je nach Ausführung kann der Blick dadurch vom Zentrum über die Nebenmotive bis zum Rand geführt werden.
Persische Teppiche aus der Umgebung von Isfahan stehen außerdem für die Verbindung von überliefertem Handwerk und einer kontrollierten, detailreichen Ausführung. Die handwerkliche Tradition wird nicht allein durch das Alter eines Musters bestimmt, sondern durch die Art, wie Material, Knüpfung und Ornament zusammenwirken. Bei einem Nain-Teppich liegt der Schwerpunkt häufig auf einer klar lesbaren Zeichnung und einer feinen Oberfläche. Diese Eigenschaften machen die Herkunft für die Einordnung des Teppichtyps relevant, ohne dass jedes Stück dasselbe Muster tragen muss.
Der vorliegende Teppich gehört dieser persischen Nain-Tradition an und wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet. Seine Fertigung als handgeknüpfter Teppich steht in der Kontinuität jener regionalen Arbeitsweise, bei der Geduld, Erfahrung und ein gutes Verständnis für Proportionen erforderlich sind. Die Bezeichnung Super Nain verweist auf die feine Ausrichtung des Teppichs und seine hohe Knotendichte. Sie ergänzt die Herkunftsangabe um eine Beschreibung der knüpferischen Feinheit.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Damit gehört er zu einer Gestaltungstradition, in der ein geordnetes Innenfeld, eine rahmende Bordüre und wiederkehrende Ornamente zu einem zusammenhängenden Bild verbunden werden können. Die persische Musterwelt arbeitet häufig mit floralen Motiven, geschwungenen Zweigen, Medaillons und geometrisch gegliederten Details. Diese Elemente können einzeln oder in Kombination auftreten und werden durch die Knüpftechnik klar voneinander abgegrenzt.
Für Nain-Muster ist eine feine Zeichnung charakteristisch. Zarte Verzweigungen und kleinere Ornamente können dicht nebeneinander angelegt werden, ohne dass die Komposition ihre Übersichtlichkeit verliert. Ein Medaillon kann den Mittelpunkt betonen, während seitliche Motive und eine Bordüre den Blick ordnen. Geometrische Formen geben einem Entwurf Struktur; florale Linien bringen Bewegung in die Fläche. In der persischen Bildsprache werden Motive aus der Natur häufig mit Vorstellungen von Ordnung, Wachstum und Harmonie verbunden.
Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine detaillierte Darstellung. Schmale Konturen, wiederholte Blattformen und feine Übergänge lassen sich bei einer dichten Knüpfung genauer ausführen als bei einer groben Struktur. Das ist eine allgemeine Eigenschaft der Technik und beschreibt zugleich, warum fein geknüpfte Nain-Teppiche für ihre detaillierte Musterwirkung bekannt sind. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide kann die Zeichnung zusätzlich differenziert erscheinen lassen: Wolle wirkt eher matt und weich, während Seide Licht sanft reflektiert.
Die Farbgestaltung von Nain-Teppichen wird traditionell häufig als harmonisch und ausgewogen wahrgenommen. Eine ausgewogene Farbordnung hilft, Innenfeld, Nebenmotive und Bordüre als zusammengehörige Bereiche lesbar zu machen. Der Teppich ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben und kann deshalb in klassische ebenso wie in zeitgemäß eingerichtete Räume eingeordnet werden. Als Einsatzbereiche werden Wohn- und Schlafzimmer, Eingangsbereiche sowie Treppen genannt. Die Musterwirkung bleibt dabei unabhängig davon bestehen, ob der Teppich als Bodenbelag oder als dekoratives textiles Element betrachtet wird.
Ornament und Handwerk stehen bei einem orientalischen Teppich in enger Verbindung. Das Design entsteht nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern wird während der Knüpfung Schritt für Schritt in den Flor eingebracht. Jede Linie ist Teil der Knotenfolge. Dadurch erhält das Muster seine textile Tiefe und seine für handgeknüpfte Teppiche typische Struktur. Die Nain-Tradition nutzt diese Struktur, um eine detailreiche, kontrollierte und zugleich ausgewogene Komposition zu schaffen.
Besonderheiten
Als besondere Eigenschaft ist die hohe Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Sie ermöglicht eine sehr feine Darstellung und unterstützt die präzise Ausarbeitung kleiner Mustermerkmale. Der Teppich ist neu und wird als sehr gut beschrieben. Seine Farben werden als stabil und wenig zum Ausbleichen neigend angegeben. Die Zusammensetzung aus Schurwolle und Seide wird außerdem als antistatisch und schmutzabweisend bezeichnet.
Der Teppich ist für die Nutzung auf einer Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich angegeben. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide wird dabei als wärmeisolierend und atmungsaktiv beschrieben. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge behandelt werden. Bei einer gründlichen Reinigung ist ein zugelassener Teppichreiniger die passende fachkundige Anlaufstelle.
FAQ
Wie reinige ich den Super Nain Teppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge behandelt werden. Dabei sollte die Stelle vorsichtig bearbeitet werden, damit Flor und Muster geschont werden. Für eine professionelle Reinigung empfiehlt sich ein zugelassener Teppichreiniger, der die Materialien Schurwolle und Seide fachgerecht berücksichtigen kann.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Der Super Nain Teppich ist für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide wird als wärmeisolierend und atmungsaktiv beschrieben. Dadurch kann der Teppich in Räumen mit Fußbodenheizung eingesetzt werden. Die Eignung für diese Nutzung ist neben der angegebenen haustierfreundlichen Eigenschaft eine der praktischen Besonderheiten dieses Teppichs.
Wie kann ich die Lebensdauer meines Teppichs verlängern?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung trägt dazu bei, den Teppich langfristig in gutem Zustand zu halten. Schwere Möbel sollten nicht dauerhaft auf derselben Stelle stehen, damit der Flor nicht ständig gleich belastet wird. Es ist außerdem empfehlenswert, den Teppich gelegentlich zu drehen. Dadurch kann sich die Beanspruchung gleichmäßiger verteilen. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine professionelle Reinigung durch einen zugelassenen Teppichreiniger erfolgen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















