




Perserteppich Nahawand 243 x 166 cm Wolle handgeknüpft
1093$
Handgeknüpfter Nahawand-Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor weiche, glänzende Wolle | Größe: 243 x 166 cm | Muster: Medaillon, Blumen und geometrische Motive | Farben: Rot, Blau, Beige, Schwarz
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Beschreibung
Nahawand Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nahawand-Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Verarbeitung steht damit in der Tradition persischer Teppiche, bei denen das Muster nicht auf eine fertige Fläche gedruckt oder maschinell eingearbeitet wird, sondern Knoten für Knoten entsteht. Die einzelnen Arbeitsschritte verlangen Aufmerksamkeit und eine gleichmäßige Ausführung, damit Flor, Linien und Farbflächen miteinander verbunden bleiben. Die Knüpfdichte dieses Teppichs liegt zwischen 150.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie unterstützt die Darstellung von Ornamenten und gehört zu den im Produkt angegebenen Merkmalen.
Für den Flor wurde weiche, glänzende Wolle verwendet. Wolle ist ein traditionelles Material der persischen Teppichherstellung. Ihre weiche Haptik macht den Flor angenehm im täglichen Gebrauch, während der natürliche Glanz die Farbflächen lebendig erscheinen lässt. Der Flor wird in der Vorlage als hoch beschrieben. Dadurch erhalten die Oberflächen von Medaillon, Blumen und geometrischen Formen eine fühlbare Struktur.
Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung und Wollflor prägt den Charakter dieses Stücks. Im Ausgangstext wird die Wolle außerdem als robust beschrieben. Eine solche Materialwahl kann bei angemessener Pflege dazu beitragen, dass ein Teppich über lange Zeit verwendet werden kann. Die hier genannte Qualität bezieht sich auf die weiche, glänzende Wolle, den hohen Flor und die handwerkliche Knüpftechnik. Weitere Materialbestandteile werden für dieses Stück nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nahawand und wird der Provinz Hamadan in Persien zugeordnet. Nahawand ist zugleich der Name der Stadt und der Teppichtradition, mit der dieses Muster verbunden wird. Die Herkunft aus Hamadan verortet das Stück in einem bedeutenden persischen Teppichgebiet. Persische Teppiche entstehen in unterschiedlichen regionalen Werkstätten, und jede Region entwickelt dabei eigene Vorlieben für Aufbau, Farbwirkung und Ornamentik.
Nahawand-Teppiche stehen für eine regionale Form der Knüpfkunst, in der handwerkliche Ausführung und klar erkennbare Muster zusammenwirken. Die Bezeichnung Nahawand verweist bei diesem Teppich auf seine Herkunftstradition und nicht lediglich auf ein allgemeines Dekor. Zugleich gehört Nahawand zum kulturellen Raum Persiens, dessen Teppichkunst über lange Zeit durch die Weitergabe von Erfahrungen innerhalb der Werkstätten und Familien geprägt wurde. Das Wissen um das Anlegen eines Medaillons, die Verteilung von Blumenmotiven und die Verbindung geometrischer Elemente wird in solchen Traditionen praktisch vermittelt.
Die Provinz Hamadan ist für eine große Vielfalt regionaler Teppiche bekannt. Neben Nahawand werden in der weiteren persischen Teppichlandschaft auch Tabriz, Kashan und Isfahan als wichtige Herkunftsgebiete genannt. Diese Orte besitzen jeweils eigene gestalterische Schwerpunkte. Tabriz ist für filigrane Entwürfe und eine vielfältige Farbgebung bekannt. Kashan wird häufig mit aufwendig floral gestalteten Medaillons verbunden. Isfahan steht für kunstvolle Designs, hochwertige Materialien und komplexe Farbkombinationen. Diese Vergleiche zeigen die Einordnung in die persische Teppichkultur, machen aus dem vorliegenden Stück jedoch keinen Tabriz-, Kashan- oder Isfahan-Teppich: Seine Herkunft ist Nahawand in der Provinz Hamadan.
Die persische Teppichtradition umfasst sowohl Teppiche für den alltäglichen Gebrauch als auch aufwendig gestaltete Stücke für repräsentative Räume. Handgeknüpfte Teppiche verbinden dabei eine funktionale Bodenfläche mit einer sorgfältig geplanten Ornamentik. Die regionale Herkunft bleibt in der Gestaltung sichtbar, weil Farben, Medaillonformen und die Anordnung der Nebenmotive eine bestimmte Bildsprache schaffen. Bei diesem Nahawand zeigt sich diese Bildsprache in der Verbindung eines zentralen Medaillons mit floralen und geometrischen Motiven.
Design und Muster
Das Muster wird von einem zentralen Medaillon bestimmt. Ein Medaillon bildet den visuellen Mittelpunkt eines Teppichs und ordnet die übrige Komposition um eine zentrale Form. Beim vorliegenden Nahawand wird dieses Zentrum von Blumen und geometrischen Motiven umgeben. Dadurch entsteht ein Zusammenspiel aus organischen Linien und klar gegliederten Formen. Die Blumenmotive bringen eine geschwungene, dekorative Bewegung in das Muster, während die geometrischen Elemente für Struktur und rhythmische Ordnung sorgen.
Florale Ornamente gehören zu den vertrauten Ausdrucksformen persischer Teppiche. Sie können Blüten, Blätter und stilisierte Ranken aufnehmen und werden in der Teppichkunst meist nicht als naturgetreue Abbildung, sondern als geordnete Ornamentik eingesetzt. Geometrische Motive ergänzen diese weicheren Formen durch Winkel, Achsen oder wiederkehrende Konturen. Die Verbindung beider Gestaltungsarten lässt ein Muster entstehen, das zugleich dekorativ und übersichtlich wirkt. Beim Nahawand bleibt das Medaillon der Ausgangspunkt der Komposition, während die umgebenden Motive den Blick in die Fläche weiterführen.
Die Farbgebung umfasst Rot, Blau, Beige und Schwarz. Rot und Blau setzen deutliche farbliche Schwerpunkte. Beige bringt eine hellere Nuance in die Palette, während Schwarz für dunkle Konturen und Kontraste stehen kann. Diese Farben werden in der traditionellen persischen Teppichgestaltung häufig verwendet, um Medaillon, Floralmotive und geometrische Begrenzungen voneinander abzuheben. Für diesen Teppich sind genau diese vier Farbtöne angegeben; weitere Farben werden nicht ergänzt.
Ein Medaillonmuster kann in unterschiedlichen Wohnumgebungen eine klare Mitte schaffen. Dabei hängt seine Wirkung von der Verteilung der Farben und der Dichte der umliegenden Ornamente ab. Die Blumen und geometrischen Formen des Nahawand geben dem zentralen Motiv eine dekorative Rahmung. Die Kombination eignet sich als klassische persische Formensprache, ohne dass daraus ein bestimmter Einrichtungsstil oder eine bestimmte Raumwirkung für den Käufer abgeleitet werden muss.
Die im Muster vorhandenen feinen Einzelheiten werden durch die handgeknüpfte Struktur und die angegebene Knotendichte unterstützt. Knoten bilden die Grundlage für die Konturen des Flors und ermöglichen es, zentrale und begleitende Motive in einer zusammenhängenden Fläche auszuführen. Die Gestaltung bleibt dabei klar lesbar: Im Mittelpunkt steht das Medaillon, darum gruppieren sich Blumen und geometrische Elemente, und die Farbpalette verbindet die einzelnen Bereiche zu einem einheitlichen Gesamtbild.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus Nahawand in der Provinz Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus weicher, glänzender Wolle. Hinzu kommen der als hoch beschriebene Flor und die angegebene Knotendichte zwischen 150.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Das zentrale Medaillon mit Blumen und geometrischen Motiven verleiht dem Teppich eine eindeutig beschriebene persische Ornamentik.
Auch die Farbzusammenstellung ist klar festgelegt: Rot, Blau, Beige und Schwarz bestimmen das Erscheinungsbild. Die Wolle wird im Ausgangstext als robust und langlebig beschrieben, sofern der Teppich richtig gepflegt wird. Für die Pflege werden regelmäßiges Absaugen, bei Bedarf eine professionelle Reinigung und der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung empfohlen. So lässt sich ein Ausbleichen der Farben vermeiden. Ein individueller Zustandsgrad dieses einzelnen Teppichs wird nicht näher ausgewiesen.
FAQ
Was zeichnet einen Nahawand-Perserteppich aus?
Ein Nahawand-Perserteppich verbindet die Herkunftstradition von Nahawand in der Provinz Hamadan mit einer handgeknüpften Ausführung. Bei diesem Stück kommen eine Knotendichte zwischen 150.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter, weiche und glänzende Wolle sowie ein hoher Flor zusammen. Charakteristisch für das beschriebene Design sind ein zentrales Medaillon, umgebende Blumen und geometrische Motive. Die Farbpalette aus Rot, Blau, Beige und Schwarz ergänzt diese traditionelle Gestaltung. Nahawand steht dabei für die regionale Zuordnung dieses Teppichs und nicht für eine Herkunft aus Tabriz, Kashan oder Isfahan.
Wie pflege ich diesen Nahawand-Teppich richtig?
Für die Pflege wird empfohlen, den Teppich regelmäßig abzusaugen. Dadurch lassen sich alltägliche Staub- und Schmutzpartikel aus dem Wollflor entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, sollte sie professionell durchgeführt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Diese Hinweise unterstützen den Erhalt der weichen, glänzenden Wolle und der Farbgebung in Rot, Blau, Beige und Schwarz. Die im Ausgangstext genannte Robustheit der Materialien kann bei richtiger Pflege zu einer langen Nutzungsdauer beitragen.
Wo kann ich einen originalen Nahawand-Perserteppich kaufen?
Originale Nahawand-Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und in Online-Shops erhältlich, die sich auf handgeknüpfte persische Teppiche konzentrieren. Beim Kauf kann es sinnvoll sein, auf Zertifikate zu achten, die die Authentizität des Teppichs bestätigen. Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen der Herkunft und einem bloßen Musterbegriff. Bei diesem Stück bezeichnet Nahawand die Herkunftstradition; die Zuordnung lautet Hamadan in Persien. Angaben zu Material, Handknüpfung, Knotendichte, Farben und Muster helfen zusätzlich dabei, das angebotene Einzelstück eindeutig zu beschreiben.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













