




Perserteppich Nahawand 150×83 cm Wolle handgeknüpft
675$
Handgeknüpfter Nahawand Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor weiche und glänzende Wolle | Größe: 150 x 83 cm | Muster: Medaillon mit Blumen und geometrischen Motiven | Farben: Rot, Blau, Beige, Schwarz
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 54C45157
Beschreibung
Nahawand Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nahawand Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus weicher, glänzender Wolle. Die Wolle prägt sowohl den Griff als auch die optische Wirkung des Teppichs. Ihre weiche Oberfläche gibt dem Flor eine angenehme Haptik, während der natürliche Glanz die Farben sichtbar unterstützt. Als Material für den Flor verbindet Wolle eine textile Oberfläche mit der für handgeknüpfte Teppiche typischen einzelnen Verarbeitung der Knoten.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet dabei Reihe für Reihe und setzt die farbigen Wollfäden entsprechend dem vorgesehenen Muster ein. Anschließend wird der Flor verdichtet und auf eine einheitliche Oberfläche gebracht. Dieses Verfahren unterscheidet sich von einer maschinellen Fertigung, weil das Muster unmittelbar während des Knüpfens entsteht.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 150.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten im Gewebe angeordnet sind. Sie steht in Verbindung mit der Ausarbeitung von Konturen, kleinen Blütenformen und geometrischen Einzelheiten. Bei diesem Teppich ergänzt die handgeknüpfte Ausführung die weiche, glänzende Wolle und die sorgfältig gegliederte Musteranlage.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nahawand in der Region Hamadan in Persien. Nahawand ist eine Stadt in der Provinz Hamadan und steht für eine traditionelle Teppichherstellung innerhalb dieser bedeutenden persischen Webregion. Teppiche aus dem Umfeld von Hamadan werden in unterschiedlichen Formaten und mit verschiedenen Musteraufteilungen gefertigt. Gemeinsames Merkmal der regionalen Tradition ist die Verbindung von handwerklicher Arbeit, klar gegliederten Flächen und einer eigenständigen Farbgestaltung.
Die Teppichherstellung in Persien entwickelte sich über viele Generationen zu einer ausgeprägten Handwerkskultur. Wissen über das Vorbereiten der Materialien, das Einteilen des Entwurfs und das Setzen der Knoten wird innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich ist deshalb nicht nur ein textiles Gebrauchsobjekt, sondern auch ein Ergebnis zahlreicher aufeinander abgestimmter Arbeitsschritte. Die Herkunft aus Nahawand verweist auf diese regionale Einbettung, während Hamadan den größeren geografischen Zusammenhang bezeichnet.
In der Hamadan-Region existieren verschiedene lokale Teppichtraditionen. Nahawand-Teppiche werden häufig über ihre eigenständige Zeichnung und ihre ausgewogene Farbwirkung wahrgenommen. Die Muster können florale Elemente, Zweige, Medaillons oder geometrische Formen miteinander verbinden. Je nach Entwurf entsteht dadurch entweder eine deutlich zentrierte Komposition oder eine stärker über die Fläche verteilte Ornamentik. Die handwerkliche Tradition lässt dabei Raum für Unterschiede zwischen einzelnen Teppichen.
Auch andere bekannte persische Herkunftsgebiete stehen in Verbindung mit der reichen Teppichkultur des Landes. Tabriz ist für feine Muster und differenzierte Farbkombinationen bekannt. Kerman wird mit ausgearbeiteten Entwürfen und hochwertigen Materialien verbunden. Sarough fällt häufig durch leuchtende Farben und große florale Motive auf. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene regionale Traditionen. Sie sind nicht mit der Herkunft dieses Nahawand-Teppichs gleichzusetzen, zeigen aber die Vielfalt persischer Teppichgestaltung.
Die Bezeichnung Perserteppich beschreibt bei diesem Stück die Herkunft aus Persien. Nahawand benennt den engeren regionalen Bezug, Hamadan die übergeordnete Region. Solche Ortsbezeichnungen helfen dabei, Teppiche innerhalb der persischen Handwerkstradition einzuordnen. Sie beziehen sich auf die Entwicklung von Mustern, die Arbeitsweise der Knüpfer und die gewachsene regionale Formensprache.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird von einem zentralen Medaillon bestimmt. Ein Medaillon ordnet die Komposition um eine erkennbare Mitte und gibt dem Entwurf eine klare innere Struktur. Um das Medaillon herum liegen Blumen und geometrische Motive. Dadurch treffen organische Formen und geradlinige Ornamente in einer gemeinsamen Musteranlage aufeinander.
Florale Muster gehören zu den wichtigen Gestaltungsmitteln persischer Teppiche. Blüten, Zweige und Blattformen können eine Fläche rahmen, verbinden oder rhythmisch beleben. Geometrische Motive setzen dazu einen strukturierten Gegenpunkt. Linien, Winkel und wiederkehrende Formen sorgen für eine erkennbare Ordnung, während die Blumen der Komposition eine weichere Kontur geben. Die Verbindung beider Formengruppen ist für die Wirkung vieler orientalischer Teppichentwürfe charakteristisch.
Die Farbpalette dieses Nahawand-Teppichs umfasst Rot, Blau, Beige und Schwarz. Rot und Blau bilden dabei kräftige Farbbereiche, Beige schafft einen helleren Ausgleich, und Schwarz kann Konturen oder einzelne Musterpartien deutlich hervorheben. Die Farben erscheinen nicht unabhängig vom Muster, sondern unterstützen die Trennung von Medaillon, floralen Formen und geometrischen Details. Der Glanz der Wolle beeinflusst zusätzlich, wie die Farbtöne auf der Oberfläche wahrgenommen werden.
Ein Medaillonentwurf kann je nach Zeichnung streng zentriert oder durch kleinere Ornamente stärker in die umliegende Fläche eingebunden sein. Blumen und geometrische Motive schaffen in diesem Fall einen Übergang zwischen dem Mittelpunkt und dem übrigen Feld. Für die Ausarbeitung solcher Details ist die Knüpfdichte von Bedeutung, weil eng gesetzte Knoten differenzierte Linien und feinere Formabstufungen ermöglichen. Die konkrete Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Knüpftechnik, Wolle, Farbwahl und Zeichnung.
Persische Teppichmuster folgen häufig einer bewusst geplanten Flächenordnung. Ein zentrales Zeichen, eine umgebende Ornamentik und eine abgestimmte Farbfolge können dem Teppich ein geschlossenes Erscheinungsbild geben. Dabei muss ein regionaler Entwurf nicht vollkommen schematisch sein. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur handwerklichen Entstehung und machen jeden handgeknüpften Teppich zu einem einzelnen Stück. Bei diesem Exemplar bleibt das zentrale Medaillon der erkennbare Bezugspunkt des Designs.
Die Gestaltung lässt sich in klassische, moderne oder orientalisch eingerichtete Räume einordnen, wie es die Beschreibung des Teppichs vorsieht. Im Wohnzimmer kann die zentrale Zeichnung als ordnendes Element wirken, im Essbereich oder Schlafzimmer kann die Farbpalette einen klaren textilen Akzent setzen. Diese Einsatzmöglichkeiten ändern nichts an der Herkunft oder am Muster, sondern beschreiben die unterschiedlichen Wohnsituationen, in denen ein Medaillonteppich verwendet werden kann.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen gehören die weiche und glänzende Wolle, die handgeknüpfte Verarbeitung sowie die Knotendichte von 150.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster zeigt ein Medaillon, das von Blumen und geometrischen Motiven umgeben ist. Die Farben Rot, Blau, Beige und Schwarz geben dem Entwurf seine angegebene Palette. Herkunftsbezogen ist der Teppich Nahawand in der Region Hamadan in Persien zugeordnet.
Die Beschreibung hebt außerdem hervor, dass der Teppich pflegeleicht und langlebig ist. Für seine Nutzung wird er unter anderem im Wohnzimmer, im Essbereich und im Schlafzimmer genannt. Damit verbindet das Stück eine klar erkennbare persische Mustertradition mit einer für verschiedene Wohnbereiche geeigneten Gestaltung. Die genannten Eigenschaften beruhen auf Material, Verarbeitung, Farbgebung und Ornamentik dieses Teppichs.
FAQ
Wie reinige ich einen Nahawand Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich eine sanfte Reinigung mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. So wird die Oberfläche gereinigt, ohne den Flor unnötig mechanisch zu bearbeiten. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine Fachkraft für Teppichreinigung hinzugezogen werden. Eine professionelle Reinigung kann die Beschaffenheit der Wolle und die handgeknüpfte Verarbeitung angemessen berücksichtigen.
Woran erkenne ich einen echten Perserteppich?
Hohe Knotenzahlen, feine Muster und hochwertige Materialien gelten als Merkmale echter Perserteppiche. Zusätzlich können sich Angaben zum Herkunftsland und zum Hersteller im Teppich befinden. Ein Blick auf die Rückseite kann weitere Hinweise auf die Qualität und die Ausführung geben. Bei einem handgeknüpften Stück lässt sich dort außerdem die Struktur der Knoten nachvollziehen. Die Echtheit sollte bei Bedarf fachkundig geprüft werden.
Wo kann ich einen Nahawand Perserteppich einsetzen?
Ein Nahawand Perserteppich eignet sich für Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer. Seine zentrale Medaillonkomposition, die floralen und geometrischen Motive sowie die Farben Rot, Blau, Beige und Schwarz lassen sich in unterschiedliche Einrichtungsstile einfügen. Je nach Raum kann der Teppich als Blickfang, als textile Fläche im Essbereich oder als Akzent im Schlafzimmer eingesetzt werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













