











Perserteppich Moud ca 200cm rund handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 2585$746$Aktueller Preis ist: 746$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: ca. 250.000 Knoten/qm | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: ca. 200 cm Durchmesser | Muster: Fischmuster Mahi | Zustand: Wie NEU
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000208
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Schurwolle, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Die Verbindung dieser beiden Materialien ist bei handgeknüpften Teppichen eine bewährte Grundlage: Die Wollfasern bilden die sichtbare, griffige Oberfläche, und die Baumwollkette dient als tragendes Gerüst für die eingeknüpften Knoten. So entsteht eine textile Struktur, in der Material und Verarbeitung eng miteinander verbunden sind.
Schurwolle wird für Teppiche verwendet, weil ihre Fasern eine natürliche Elastizität besitzen und sich für das manuelle Knüpfen gut eignen. Beim Knüpfen wird jeder Knoten in die Kettfäden eingesetzt und anschließend durch Schussfäden gesichert. Reihe für Reihe wächst auf diese Weise das Teppichgewebe. Die Arbeit verlangt gleichmäßige Handgriffe, Aufmerksamkeit für die Farbfolge und eine sichere Führung des Musters.
Die Baumwollkette bietet dem Knüpfer eine klare und stabile Grundlage. Auf ihr lässt sich das Muster kontrolliert aufbauen, während der Wollflor die Farben aufnimmt und dem Teppich seine textile Oberfläche gibt. Bei einem handgeknüpften Moud wird die Gestaltung nicht durch einen industriellen Druck erzeugt, sondern durch die Anordnung der einzelnen Knoten. Jede Linie, jede Kontur und jede Farbfläche entsteht innerhalb dieses Arbeitsprozesses.
Die angegebene Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf eine fein ausgearbeitete Knüpfstruktur. Eine solche Dichte ermöglicht es, geschwungene Linien und kleinere Motive differenziert auszuführen. Sie ist zugleich ein technisches Merkmal der Herstellung und erklärt, warum bei Moud Teppichen auch komplexe florale Muster klar gegliedert werden können.
Der Teppich wird als wie neu beschrieben. Damit gehört sein dokumentierter Zustand zu den klaren Merkmalen dieses Einzelstücks. Material, handwerkliche Technik und Zustand sind bei diesem Teppich ausdrücklich zusammen angegeben: Schurwolle im Flor, Baumwolle in der Kette, Handknüpfung und eine sehr gepflegte Erhaltung.
Herkunft und Tradition
Moud, auch Moud beziehungsweise Mood geschrieben, ist ein persischer Teppichname aus der iranischen Webtradition. Die Region ist für fein geknüpfte Wollteppiche bekannt, bei denen eine sorgfältige Zeichnung und eine kontrollierte Knotentechnik eine wichtige Rolle spielen. Moud gehört damit in den Zusammenhang der persischen Teppichkunst, in der regionale Werkstätten eigene Farb- und Mustertraditionen entwickelt haben.
Persische Teppiche entstehen in einer Kultur, in der das Teppichknüpfen über Generationen weitergegeben wurde. Das Wissen umfasst nicht nur das Binden der Knoten, sondern ebenso die Vorbereitung der Kette, die Auswahl und Mischung der Wolle, die Einteilung des Entwurfs und die Abstimmung der Farben. Ein Teppich wird dabei als geordnetes Gewebe aufgebaut. Das Muster muss während des Knüpfens aus dem Gedächtnis, nach einer Vorlage oder anhand einer festgelegten Zeichnung sicher umgesetzt werden.
Für Moud Teppiche ist die Verbindung von feiner Knüpfarbeit und ornamentaler Ordnung charakteristisch. Die Werkstätten der Region arbeiten mit Motiven, die aus der persischen Bildsprache stammen und in unterschiedlichen Anordnungen erscheinen können. Dazu gehören pflanzliche Formen, Ranken, Blätter und stilisierte Blüten. Das Fischmuster Mahi steht innerhalb dieser Tradition für eine besonders bekannte ornamentale Form, die in vielen persischen Teppichregionen überliefert und regional interpretiert wird.
Die Bezeichnung Perserteppich beschreibt bei diesem Stück seine iranische Herkunft. Persische Teppiche sind nicht allein durch ihre Materialien bestimmt, sondern auch durch die Verbindung von regionaler Gestaltung und handwerklicher Ausführung. Die Herkunftsbezeichnung Moud ordnet den Teppich in diese Tradition ein, ohne dass jedes Muster ausschließlich auf eine einzige Darstellung festgelegt wäre. Regionale Teppiche können bekannte Motive aufnehmen und sie in eigener Farbgebung, Dichte und Komposition gestalten.
Die persische Knüpftradition entwickelte verschiedene Formen für die Gliederung einer Fläche. Manche Entwürfe setzen auf ein zentrales Medaillon, andere auf ein durchgehendes Musterfeld oder auf streng wiederholte Ornamente. Die jeweilige Ordnung entsteht aus dem Zusammenspiel von Kette, Schuss, Knüpfreihen und Farbwechseln. Bei einem Moud Teppich wird die Zeichnung durch die feine Handarbeit präzise in das Gewebe übertragen.
Auch die Materialwahl gehört zur regionalen Teppichsprache. Wolle wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer Färbbarkeit und ihrer natürlichen Struktur seit Jahrhunderten für den Flor verwendet. Baumwolle wird häufig als Kettmaterial eingesetzt, weil sie gleichmäßige, belastbare Fäden ermöglicht. Die Kombination ist in der persischen Teppichherstellung etabliert und verbindet eine formbare Oberfläche mit einem stabilen Grundgewebe.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Fischmuster Mahi bezeichnet. Mahi bedeutet im persischen Sprachgebrauch Fisch. In der Teppichkunst steht der Begriff für ein traditionsreiches Ornament, das meist aus stilisierten Fischformen und pflanzlichen Begleitmotiven aufgebaut wird. Dabei handelt es sich nicht um eine naturalistische Darstellung, sondern um eine dekorative, rhythmisch wiederholte Formensprache.
Ein Mahi-Muster kann aus zwei gegenüberliegenden, gebogenen Formen bestehen, die an Fische erinnern. Zwischen oder um diese Formen erscheinen häufig Blätter, Blüten, Ranken oder kleine Füllornamente. Die Motive werden so miteinander verbunden, dass ein fortlaufender Rapport entsteht. Dadurch kann die Fläche geschlossen und bewegt wirken, ohne dass die einzelnen Elemente ihre erkennbare Grundform verlieren. Die genaue Ausgestaltung variiert je nach Region, Werkstatt und Entwurf.
In persischen Teppichen werden Fischmotive oft mit feinen Linien und kleinen vegetabilen Details verbunden. Die geschwungenen Konturen erzeugen eine regelmäßige Bewegung innerhalb des Musters. Gleichzeitig sorgen wiederkehrende Achsen und symmetrische Beziehungen für Ordnung. Dieses Verhältnis von Wiederholung und Detailreichtum ist ein wesentlicher Bestandteil der Mahi-Tradition.
Das Mahi-Ornament wird in unterschiedlichen Kompositionen verwendet. Es kann als Allover-Muster über die gesamte Innenfläche laufen, in Feldern angeordnet sein oder innerhalb einer übergeordneten Medaillonkomposition erscheinen. Der Begriff bezeichnet dabei die Motivwelt, nicht zwingend eine einzige feste Anordnung. Bei diesem Teppich ist das Muster als Fischmuster Mahi Moud beschrieben; die Herkunftsbezeichnung Moud und das Ornament Mahi ergänzen sich zu einer klaren Einordnung von Region und Gestaltung.
Für die Wirkung eines solchen Entwurfs ist die Knüpfdichte von Bedeutung. Fein gesetzte Knoten erlauben es, die kleinen Blätter, Innenlinien und gebogenen Fischformen sauber voneinander abzugrenzen. Die Konturen werden nicht auf die Oberfläche aufgedruckt, sondern aus farbigen Wollknoten aufgebaut. Deshalb gehört die Musterzeichnung unmittelbar zur handwerklichen Arbeit und entsteht zusammen mit dem Gewebe.
Die Fischform besitzt in der persischen Ornamentik eine lange dekorative Tradition. Sie wird in Teppichen häufig nicht als einzelnes Bild, sondern als Teil eines fortlaufenden Musters verstanden. Wiederholung, Spiegelung und die Einbindung in Ranken geben dem Ornament seine textile Eignung. Ein Mahi-Entwurf kann dadurch sowohl kleinteilig als auch flächig gelesen werden: Aus der Nähe treten die einzelnen Formen hervor, aus größerer Entfernung bildet sich ein zusammenhängender Rhythmus.
Die Gestaltung eines persischen Teppichs bleibt trotz überlieferter Motive an den jeweiligen Knüpfer und Entwurf gebunden. Kleine Unterschiede in Linienführung, Farbübergang und Proportion sind Teil der manuellen Herstellung. Bei einem handgeknüpften Moud mit Mahi-Muster verbinden sich deshalb ein regionaler Musterbegriff und die individuelle Ausführung des einzelnen Stücks.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die runde Form, die Moud-Herkunft, das Mahi-Fischmuster und die handgeknüpfte Ausführung. Die runde Grundform unterscheidet sich von den rechteckigen Formaten, die im Teppichhandel besonders häufig vorkommen. Sie verlangt eine angepasste Musterführung, weil die äußeren Reihen nicht auf eine gerade Kante zulaufen, sondern den kreisförmigen Abschluss begleiten.
Der Teppich wird als wie neu beschrieben. Seine Schurwolle liegt im Flor, Baumwolle bildet die Kette, und die Knotendichte beträgt etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angaben fassen die wesentlichen technischen Merkmale zusammen, ohne den Teppich auf eine bloße Materialliste zu reduzieren: Er verbindet eine persische Moud-Tradition, ein überliefertes Mahi-Ornament und eine sorgfältige Handknüpfung.
Wie jeder handgeknüpfte Teppich ist auch dieses Stück ein Unikat. Die Verbindung aus runder Form und Fischmuster macht seine Gestaltung eindeutig, während die einzelnen Knoten, Farbwechsel und Linien von Hand ausgeführt wurden. Der Verkaufsstatus ist mit Verkauft angegeben.
FAQ
Was bedeutet das Mahi-Muster?
Mahi ist die persische Bezeichnung für Fisch. In der Teppichkunst beschreibt Mahi ein stilisiertes Fischornament, das häufig mit Blättern, Blüten, Ranken und kleinen Füllmotiven verbunden wird. Die Formen werden meist rhythmisch wiederholt und zu einem fortlaufenden Musterfeld geordnet. Es handelt sich um ein dekoratives Motiv der persischen Ornamentik, nicht um eine naturalistische Szene. Bei diesem Teppich ist das Muster ausdrücklich als Fischmuster Mahi Moud angegeben.
Welche Materialien hat dieser Moud Perserteppich?
Der Flor besteht aus Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. Die Wolle bildet die sichtbare Oberfläche und wird beim Handknüpfen in die Kettfäden eingesetzt. Die Baumwolle dient als tragende Grundlage des Gewebes. Diese Materialkombination ist in der persischen Teppichherstellung verbreitet und verbindet einen griffigen Wollflor mit einem stabilen Kettgerüst.
Wie wurde der Teppich hergestellt?
Der Teppich wurde handgeknüpft. Dabei werden die Knoten einzeln in die Kette eingearbeitet und durch Schussfäden gesichert. Die angegebene Knotendichte liegt bei etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Dadurch kann ein Mahi-Muster mit geschwungenen Konturen und feinen ornamentalen Einzelheiten umgesetzt werden. Der Zustand ist als wie neu beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |




















