Perserteppich Moud 60 x 40 cm Wolle handgeknüpft

275$

Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide, Kette und Schuss 100% Baumwolle | Größe: 60 x 40 cm | Muster: traditionell persisch und orientalisch | Zustand: neu, sehr gut

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Inventarnummer: F83B6CEA

Beschreibung

Moud Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich Moud ist handgeknüpft. Die traditionelle Knüpftechnik verbindet die einzelnen Fäden Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Teppich. Dadurch entsteht kein industriell gleichförmiges Erzeugnis, sondern ein handwerklich gefertigtes Einzelstück. Das Muster wird während des Knüpfens aufgebaut, sodass die Ausführung unmittelbar mit der Arbeit der Knüpfer verbunden ist.

Der Flor besteht aus Schurwolle mit einem Seidenanteil. Die Schurwolle ist für eine angenehme, warme Haptik und für strapazierfähige Eigenschaften bekannt. Seide ergänzt die Wolle durch eine glattere Oberfläche und einen dezenten Glanz. Je nach Lichteinfall können die Seidenanteile die Farben lebendiger erscheinen lassen. Die Kette und der Schuss bestehen aus Baumwolle. Damit sind Flor, Kette und Schuss klar voneinander unterschieden.

Die ausgewiesene Knotendichte beträgt etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche feine Knüpfung erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung der Zeichnung und unterstützt die klare Wirkung kleinerer Ornamente. Die Verbindung aus Schurwolle, Seide, Baumwolle und handgeknüpfter Fertigung beschreibt die materielle und technische Beschaffenheit dieses Teppichs. Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand.

Herkunft und Tradition

Moud ist eine Stadt in der iranischen Provinz Khorasan. Die Bezeichnung Moud verweist damit auf eine persische Teppichtradition innerhalb des größeren Kulturraums Khorasan. Khorasan liegt im Nordosten Irans und gehört zu den Gebieten, in denen das Teppichhandwerk über lange Zeit hinweg eine wichtige kulturelle und wirtschaftliche Rolle gespielt hat. Persische Teppiche werden nicht allein nach ihrem dekorativen Erscheinungsbild verstanden, sondern auch nach den regionalen Arbeitsweisen, den überlieferten Mustersprachen und der handwerklichen Erfahrung ihrer Herstellungsorte.

Die Teppichtradition Khorasans ist von einer vielfältigen Formensprache geprägt. In regionalen Arbeiten begegnen florale Ornamente ebenso wie geometrisch gegliederte Elemente. Diese Verbindung ermöglicht Muster, die streng geordnet wirken können und zugleich von pflanzlichen Formen belebt werden. Farben werden häufig so zusammengestellt, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grundfläche, Bordüre und Binnenzeichnung entsteht. Die regionale Tradition bildet dabei keinen starren Stil, sondern einen Rahmen, innerhalb dessen unterschiedliche Entwürfe und Ausführungen entstehen.

Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Entwurf nicht durch einen maschinellen Druck auf die Oberfläche gebracht. Die Zeichnung entsteht aus der Folge einzelner Knoten und aus der Anordnung der farbigen Fäden. Die Knüpfer orientieren sich an einem Musterplan und übertragen dessen Struktur in den Flor. Kleine Abweichungen können Teil der handwerklichen Herstellung sein und unterscheiden ein handgefertigtes Stück von einer vollständig industriellen Reproduktion.

Moud-Teppiche stehen in dieser Tradition für die Verbindung regionaler Herkunft und differenzierter Knüpfarbeit. Die iranische Provenienz, die Zuordnung zu Moud und die Einbindung in die Khorasaner Teppichkultur bilden den historischen Rahmen dieses Stücks. Persische Teppiche wurden über Jahrhunderte für den Gebrauch im Wohnumfeld ebenso wie als repräsentative Textilien gefertigt. Ihre Bedeutung ergibt sich daher aus dem Zusammenspiel von Funktion, Material, Muster und handwerklicher Überlieferung.

Die handwerkliche Weitergabe von Techniken umfasst den Umgang mit Wolle, das Vorbereiten der Kette, das Einsetzen der Knoten und die abschließende Bearbeitung der Oberfläche. Die regionale Herkunft erklärt nicht jedes Detail des einzelnen Teppichs, gibt ihm aber einen klaren kulturellen Zusammenhang. Dieses Stück wird als Moud-Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran geführt und trägt damit die Bezeichnung eines bestimmten iranischen Herstellungsortes.

Design und Muster

Das Muster dieses Moud-Perserteppichs ist im traditionellen persischen und orientalischen Stil eingeordnet. Die genaue Einzelzeichnung des Teppichs wird in der Beschreibung nicht mit einem bestimmten Namen bezeichnet. Festgehalten ist jedoch die für die Moud-Tradition beschriebene Bandbreite aus floralen Ornamenten und geometrischen Gestaltungselementen. Diese beiden Grundrichtungen können innerhalb eines Entwurfs miteinander verbunden werden, indem Pflanzenformen in geregelte Achsen, Felder oder Bordüren eingebettet werden.

Florale Muster beruhen in der persischen Teppichkunst nicht zwingend auf einer naturgetreuen Abbildung einzelner Pflanzen. Häufig werden Blätter, Blüten, Ranken und Rosetten stilisiert, rhythmisch wiederholt und in ein ausgewogenes Flächensystem eingeordnet. Geometrische Elemente sorgen für Orientierung und Struktur. Sie können Felder begrenzen, Mittelachsen betonen oder die Bordüre gliedern. So entsteht eine Bildsprache, in der Naturformen und Ordnung zusammenwirken.

Ein klassischer Teppichentwurf wird oft durch das Verhältnis von Mittelfeld und Randzone lesbar. Das Mittelfeld trägt die zentrale Zeichnung, während Bordüren den Übergang zur Außenkante organisieren. Bei persischen Mustern können wiederkehrende Ornamente den Blick über die Fläche führen. Die Farbwirkung hängt dabei nicht nur von den einzelnen Tönen ab, sondern auch von ihrer Verteilung, vom Verhältnis von Flor und Grund und vom Wechsel zwischen dichter und ruhiger ornamentaler Zeichnung.

Die im Ausgangstext beschriebene Gestaltung verbindet klassische und moderne Wirkung. Das bedeutet hier nicht, dass ein bestimmtes zeitgenössisches Muster vorliegt, sondern dass die traditionelle Ornamentik in einer Form erscheinen kann, die sich in unterschiedliche Raumkonzepte einfügt. Warme und lebendige Farben werden der Moud-Tradition zugeschrieben. Bei einem Wollflor mit Seidenanteil kann die Oberfläche außerdem unterschiedlich auf Licht reagieren; die Seide bringt dabei einen zurückhaltenden Glanz in die Zeichnung.

Die hohe handwerkliche Dichte der Knüpfung unterstützt die Ausarbeitung feiner Musterbereiche. Kleine florale oder geometrische Einheiten können dadurch präzise nebeneinander angeordnet werden. Das Design bleibt dennoch ein Gesamtbild: Grundfarbe, Ornament, Bordüre und Materialwirkung müssen zusammen betrachtet werden. Der Teppich wird als traditionell persisch und orientalisch beschrieben, ohne dass ihm ein zusätzliches, nicht genanntes Einzelmotiv zugeschrieben wird.

In der persischen Teppichkunst ist das Muster zugleich Dekoration und kulturelle Überlieferung. Wiederkehrende Pflanzenformen, symmetrische Ordnungen und geometrische Gliederungen wurden über Generationen weiterentwickelt. Ihre Wirkung entsteht durch Wiederholung, Rhythmus und die sorgfältige Verteilung der Flächen. Beim Moud-Teppich bilden diese allgemeinen Gestaltungsprinzipien den regionalen Hintergrund für die im einzelnen Stück ausgeführte Zeichnung.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen gehören die Kombination aus Schurwolle und Seide, die Baumwolle in Kette und Schuss sowie die handgeknüpfte Herstellung. Der Teppich ist als Unikat mit Echtheitszertifikat ausgewiesen. Sein Zustand wird als neu und sehr gut angegeben. Die feine Knotendichte steht für eine detaillierte Ausarbeitung und gehört zusammen mit der Materialkombination zu den kennzeichnenden Eigenschaften dieses Stücks.

Schurwolle bringt eine warme, angenehme Oberfläche und isolierende Eigenschaften mit. Der Seidenanteil kann der Oberfläche einen dezenten Glanz geben. Für den Alltag ist eine sachgerechte Pflege wichtig. Regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz entfernt lose Verschmutzungen, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Flüssigkeiten und andere Verschmutzungen sollten vorsichtig mit einem sauberen, feuchten Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen wird empfohlen.

FAQ

Wie pflege ich den Moud-Perserteppich?

Der Teppich sollte regelmäßig ohne Bürstenaufsatz abgesaugt werden. Bei einer Verschmutzung wird die betroffene Stelle mit einem sauberen, feuchten Tuch abgetupft, statt sie kräftig zu reiben. Für die langfristige Pflege wird eine professionelle Teppichreinigung in größeren Abständen empfohlen. So lassen sich Flor, Farben und die textile Struktur fachgerecht behandeln.

Woran erkenne ich, dass der Teppich echt ist?

Bei einem echten Perserteppich geben Knotendichte, verwendete Materialien und die handgeknüpfte Ausführung wichtige Hinweise. Auch die Rückseite kann betrachtet werden: Bei handgeknüpften Perserteppichen ist das Muster dort erkennbar und entspricht der Zeichnung der Vorderseite. Ein Echtheitszertifikat eines angesehenen Händlers kann zusätzliche Sicherheit geben. Dieses Stück ist als Unikat mit Echtheitszertifikat ausgewiesen.

Kann der Moud-Perserteppich in beheizten Räumen liegen?

Ja, der Teppich kann in beheizten Räumen verwendet werden. Schurwolle besitzt isolierende Eigenschaften und trägt dazu bei, Wärme im Raum angenehm zu regulieren. Direkte Einwirkung sehr hoher Temperaturen sollte dennoch vermieden werden. Der Teppich sollte daher nicht unmittelbar einem besonders heißen Bereich ausgesetzt werden.

Zusätzliche Informationen
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