







Perserteppich Moud 60 x 40 cm Wolle handgeknüpft
284$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 60 x 40 cm | Muster: Heratimuster, durchgemustert | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft. Der Flor besteht aus 100% Schurwolle, während für die Kette 100% Baumwolle angegeben ist. Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette gehört zu den klassischen Materialaufbauten orientalischer Knüpfteppiche. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer robusten, zugleich angenehm weichen Beschaffenheit verwendet. Sie kann eine warme Haptik schaffen und eignet sich für einen Teppich, der im Alltag genutzt wird.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Dadurch entsteht eine textile Fläche, deren Struktur aus vielen miteinander verbundenen Knoten besteht. Die angegebene Knotendichte von 300.000 Knoten je Quadratmeter ermöglicht eine feine Ausarbeitung des durchgemusterten Heratimusters. Sie steht zugleich für eine sorgfältige, detailorientierte Verarbeitung dieses Teppichs.
Die Baumwolle der Kette bildet die Grundlage für den Aufbau des Teppichs. Der Wollflor bestimmt die sichtbare Oberfläche und ihre textile Wirkung. Bei einem handgeknüpften Teppich verbinden sich diese Bestandteile durch den Herstellungsprozess zu einer festen, handwerklich geprägten Struktur. Der Moud gehört damit zur persischen Teppichtradition, in der Materialwahl, Knüpfarbeit und Muster eng miteinander verbunden sind.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Moud im Iran. Moud liegt in der Provinz Khorasan und ist als Herkunftsregion für handgeknüpfte Perserteppiche bekannt. Die dortige Teppichkultur steht für eine über lange Zeit entwickelte Verbindung von Knüpftechnik, Mustergestaltung und regionaler Handarbeit. Moud wird im Zusammenhang mit Teppichen wegen seiner feinen Ausführung und der sorgfältigen Behandlung traditioneller Muster genannt.
Die Herstellung eines persischen Teppichs ist in den regionalen Zentren nicht nur ein technischer Vorgang. Sie umfasst die Auswahl geeigneter Materialien, die Vorbereitung der Kette, das fortlaufende Einsetzen der Knoten und die abschließende Bearbeitung der Oberfläche. In Moud werden solche Arbeitsschritte innerhalb einer gewachsenen Handwerkstradition ausgeführt. Das Wissen über die Herstellung wird dabei durch praktische Erfahrung und die Weitergabe von Arbeitsweisen erhalten.
Khorasan ist eine bedeutende historische Kulturlandschaft im Nordosten Irans. Die Region hat unterschiedliche Formen der Teppichherstellung hervorgebracht und ist mit zahlreichen Mustern und handwerklichen Traditionen verbunden. Moud steht innerhalb dieses Umfelds für eine eigene regionale Ausprägung. Die Teppiche aus Moud werden häufig mit einer präzisen Knüpfarbeit und einer klar gegliederten Musterordnung in Verbindung gebracht.
Persische Teppiche erfüllen traditionell mehrere Funktionen. Sie können den Boden bedecken, Räume gliedern und zugleich textile Muster in die Einrichtung bringen. Ihre Gestaltung entsteht aus dem Zusammenspiel von Flor, Knoten und Ornament. Bei einem Moud-Teppich wird die regionale Herkunft durch die Bezeichnung Moud benannt; sie verweist auf das iranische Teppichzentrum und nicht lediglich auf ein einzelnes Ornament.
Die Handarbeit prägt auch die Wahrnehmung solcher Teppiche als eigenständige textile Stücke. Jeder geknüpfte Teppich entsteht aus einer Abfolge einzelner Arbeitsschritte. Die Tradition wird nicht allein durch das Alter eines Stücks bestimmt, sondern auch durch die Fortführung überlieferter Techniken. Dieser Teppich verbindet die Herkunft Moud mit einer handgeknüpften Ausführung, einem Wollflor und einem klassischen Heratimuster.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Heratimuster angegeben und durchgemustert. Ein durchgemustertes Design verteilt die Ornamentik über die gesamte Fläche, anstatt einen einzelnen, klar abgegrenzten Bildbereich in den Mittelpunkt zu stellen. Dadurch entsteht eine fortlaufende Musterordnung. Das Heratimuster gehört zu den bekannten Ornamentformen der persischen Teppichkunst und wird in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen verwendet.
Herati-Motive werden traditionell aus pflanzlichen und geometrisch geordneten Formen aufgebaut. Häufig begegnen dabei ein Rautenelement, stilisierte Blätter und kleine Blütenformen, die miteinander zu einer wiederkehrenden Struktur verbunden sind. Diese Beschreibung erklärt die Musterfamilie allgemein und trifft keine zusätzliche Aussage über einzelne Farben oder jedes Detail dieses Teppichs. Entscheidend für das vorliegende Stück ist die durchgemusterte Ausführung des Heratimusters.
Die Wirkung eines solchen Designs entsteht durch Wiederholung, Rhythmus und die regelmäßige Verbindung der Ornamente. Kleine Motive können sich entlang einer inneren Ordnung aneinanderreihen und dadurch eine geschlossene Gesamtfläche bilden. Bei persischen Teppichen werden solche Muster nicht zufällig verteilt. Die Knüpfarbeit folgt dem Entwurf Schritt für Schritt, sodass die Ornamentik in der fertigen Fläche zusammenhängend erscheint.
Die Bezeichnung Heratimuster verweist auf eine lange Tradition persischer Musterentwicklung. In der Teppichkunst werden florale Formen häufig stilisiert, vereinfacht und geometrisch geordnet. So können Blätter, Blüten und Rautenelemente zugleich naturbezogen und streng strukturiert wirken. Das macht Herati-Ornamente vielseitig einsetzbar und erklärt, warum sie in verschiedenen Teppichregionen und auf unterschiedlichen Grundaufteilungen erscheinen.
Ein durchgemustertes Herati-Design kann sich sowohl in klassisch eingerichtete als auch in sachlichere Räume einfügen. Die wiederkehrende Ornamentik sorgt für eine gleichmäßige textile Präsenz, ohne dass ein einzelnes Medaillon erforderlich ist. Die hohe Knotendichte unterstützt eine differenzierte Wiedergabe der Musterstruktur. Über konkrete Farben, Bordüren oder eine besondere Feldaufteilung macht die Beschreibung dieses Teppichs keine weiteren Angaben.
Design und Herstellung bleiben bei einem Moud eng verbunden. Ein Muster wird beim Handknüpfen nicht auf die Oberfläche gedruckt, sondern aus einzelnen Knoten aufgebaut. Die Herati-Ornamentik erhält dadurch eine textile Tiefe und eine von der Knüpftechnik bestimmte Struktur. Der Teppich zeigt somit eine regionale persische Herkunft, eine traditionelle Musterfamilie und eine handwerkliche Ausführung, ohne dass daraus zusätzliche Angaben zu nicht genannten Gestaltungsdetails abgeleitet werden.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die hohe Knotendichte von 300.000 Knoten je Quadratmeter, das durchgemusterte Heratimuster und der neue, perfekt angegebene Zustand. Die dichte Knüpfung ermöglicht eine präzise Darstellung der Ornamentik. Zugleich ist der Teppich als alltagstaugliches Stück für verschiedene Wohnbereiche beschrieben.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Als mögliche Verwendungen werden Flur, Kinderzimmer und Wohnzimmer genannt; darüber hinaus ist die Nutzung in weiteren Bereichen vorgesehen. Das Gewicht ist mit etwa drei Kilogramm je Quadratmeter angegeben. Diese Angaben ergänzen die Informationen zu Material, Herstellung und Einsatz, ohne die Herkunft oder das Muster des Teppichs zu verändern.
Der Zustand Neu, perfekt bedeutet, dass der Teppich ohne vorherige Nutzung in die Einrichtung integriert werden kann. Eine besondere Behandlung wegen eines gebrauchten Zustands ist daher nicht erforderlich. Für die langfristige Erhaltung bleiben eine schonende Reinigung, der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und eine fachgerechte Pflege sinnvoll.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Moud Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen mit einer sanften Bürsteneinstellung unterstützt die laufende Pflege. Bei Flecken oder Verschmutzungen sollte die Stelle sofort vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Zusätzlich wird eine regelmäßige professionelle Reinigung empfohlen. Bei handgeknüpften Teppichen ist es sinnvoll, nicht kräftig an einzelnen Fasern zu reiben und bei stärkeren Verschmutzungen eine fachkundige Teppichreinigung zu beauftragen.
Für welche Räume eignet sich dieser Teppich?
Der Moud Perserteppich kann im Flur, im Kinderzimmer und im Wohnzimmer verwendet werden. Auch der Essbereich und der Eingangsbereich werden als geeignete Einsatzorte genannt. Seine hohe Knotendichte macht ihn zudem für stärker frequentierte Bereiche im Zuhause geeignet. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Wohnsituationen. Welche Platzierung im Einzelnen passend ist, hängt von der Einrichtung und der gewünschten Nutzung des jeweiligen Raumes ab.
Wie unterscheidet sich ein handgeknüpfter von einem handgewebten Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich wird hergestellt, indem Garne einzeln auf einem Webrahmen verknotet werden. So kann eine hohe Knotendichte entstehen, die eine präzise Wiedergabe komplexer Muster unterstützt. Bei einem handgewebten Teppich werden dagegen flache Garne miteinander verarbeitet; solche Teppiche erscheinen häufig in einfacheren Musterformen und besitzen eine andere Oberflächenstruktur. Handgeknüpfte und handgewebte Teppiche unterscheiden sich damit in Herstellung, Textur und Erscheinungsbild. Beide Techniken gehören zur Teppichkunst und haben jeweils ihren eigenen handwerklichen Charakter.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















