






Perserteppich Moud 60 x 40 cm Wolle handgeknüpft
133$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 60 x 40 cm | Muster: Heratimuster, durchgemustert | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 632F0895
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus 100 Prozent Wolle. Die Kette besteht aus Baumwolle. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten Grundmaterialien klar benannt: Wolle bildet die sichtbare Oberfläche, während Baumwolle als Kettmaterial die Grundlage der Knüpfarbeit bildet. Die Ausführung von Hand gehört zur traditionellen Herstellung von Perserteppichen. Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Anschließend werden die Knotenreihen verdichtet, der Flor wird bearbeitet und die Oberfläche wird für das fertige Erscheinungsbild vorbereitet.
Die angegebene Knotendichte beträgt 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung kleinteiliger Zeichnungen und unterstützt eine klar gegliederte Oberfläche. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung verschiedenfarbiger Knoten. Wolle wird im Teppichhandwerk häufig eingesetzt, weil sie als strapazierfähige Naturfaser gilt. Ihre Faserstruktur kann zur Beständigkeit des Flors beitragen und gibt der Oberfläche eine natürliche textile Wirkung.
Die Baumwollkette dient als tragendes Gerüst der Knüpfung. Auf ihr werden die Knoten aufgebaut und durch Schussfäden sowie weitere Arbeitsschritte fixiert. Die handwerkliche Verarbeitung verlangt eine genaue Orientierung am Entwurf und ein gleichmäßiges Arbeiten über die gesamte Fläche. Kleine Abweichungen in der Ausführung gehören bei handgeknüpften Einzelstücken zum Herstellungsprozess. Sie unterscheiden diese Technik von maschineller Fertigung, bei der die Wiederholung des Musters technisch vorgegeben ist.
Der Teppich ist als neu und perfekt beschrieben. Die Materialangabe, die Knüpfart und der ausgewiesene Zustand bilden die wesentlichen Angaben zur Ausführung dieses Stücks. Weitere Eigenschaften wie Dicke und Gewicht sind im Produkttext ebenfalls genannt; sie werden hier nicht als gestalterische Merkmale ausgelegt, sondern gehören zu den technischen Produktdaten.
Herkunft und Tradition
Der Moud Perserteppich stammt aus Persien; Moud wird als gleichnamige Region im Iran bezeichnet. Die Region ist für ihre Teppichproduktion bekannt. Innerhalb der persischen Teppichkultur stehen Ortsbezeichnungen nicht nur für eine geografische Lage. Sie können zugleich auf überlieferte Arbeitsweisen, bestimmte Entwürfe und eine regionale Weitergabe von handwerklichem Wissen verweisen. Moud gehört damit in den Zusammenhang einer iranischen Knüpftradition, in der die Herstellung von Teppichen über lange Zeit als eigenständiges Handwerk gepflegt wurde.
Persische Teppiche werden traditionell auf einem senkrechten oder waagerechten Knüpfstuhl gefertigt. Zunächst wird die Kette gespannt. Sie bildet die Längsstruktur des Teppichs. Danach werden einzelne Knoten um die Kettfäden gelegt und mit Schussfäden gesichert. Reihe für Reihe entsteht so eine textile Fläche. Der Entwurf wird während des Knüpfens über ein Musterblatt, eine Vorlage oder durch die Erfahrung der Knüpfer umgesetzt. Je nach Region unterscheiden sich die verwendeten Farben, die Knotenanordnung, die Bordüren und die Art, wie florale oder geometrische Formen miteinander verbunden werden.
In Moud ist die Teppichherstellung mit einer langen regionalen Tradition verbunden. Das Wissen um die Auswahl der Materialien, die Vorbereitung des Webstuhls, die Ausführung der Knoten und die abschließende Bearbeitung wird im persischen Teppichhandwerk häufig innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Dabei treffen überlieferte Verfahren auf wechselnde Entwürfe. Der Ursprung eines Teppichs bezeichnet deshalb nicht nur den Herstellungsort, sondern ordnet ihn auch in eine Geschichte regionaler Gestaltung und handwerklicher Praxis ein.
Die persische Teppichkunst hat sich aus unterschiedlichen lokalen Traditionen entwickelt. Städtische Werkstätten arbeiteten häufig mit ausgearbeiteten Vorlagen und fein gegliederten Kompositionen, während andere Regionen stärker durch Stammes- oder Dorftraditionen geprägt wurden. Moud wird im Ausgangstext als Region beschrieben, deren Teppiche für aufwändige Muster und feine Farben bekannt sind. Diese Einordnung erklärt den kulturellen Rahmen des Stücks, ohne einzelne Merkmale zu behaupten, die nicht ausdrücklich für diesen Teppich genannt sind.
Das Knüpfen ist zugleich ein technischer und gestalterischer Vorgang. Die Dichte der Knoten, die Beschaffenheit der Wolle und die Spannung der Kette beeinflussen die Ausarbeitung des Designs. Die Arbeit erfordert Ausdauer, Konzentration und Erfahrung. Anders als bei einem vollständig standardisierten Erzeugnis verbindet ein handgeknüpfter Teppich deshalb einen überlieferten Herstellungsweg mit der konkreten Ausführung durch die beteiligten Handwerker. Der Moud Perserteppich steht in dieser Tradition iranischer Textilarbeit.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als Heratimuster und als durchgemustert beschrieben. Ein durchgemustertes Design verteilt die Ornamentik über das gesamte Innenfeld, anstatt eine einzelne freie Fläche in den Mittelpunkt zu stellen. Das Herati-Motiv gehört zu den bekannten Mustertypen der persischen Teppichkunst. Es wird häufig aus einer zentralen Blattform, geschwungenen Ranken und weiteren pflanzlichen Formen aufgebaut. Je nach Entwurf können diese Elemente eng miteinander verbunden oder in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
Die Bezeichnung Herati verweist auf eine Ornamenttradition, die in der persischen und orientalischen Musterwelt weit verbreitet ist. Ein häufig verwendetes Grundmotiv ist eine gerautete oder mandelförmige Blattform, die von Blättern und Ranken begleitet wird. In Teppichkompositionen wird dieses Motiv nicht immer identisch ausgeführt. Zeichnung, Rhythmus und Verhältnis der einzelnen Formen können sich je nach Werkstatt, Region und Vorlage unterscheiden. Deshalb beschreibt die Musterangabe die gestalterische Familie, nicht jedes einzelne Detail der Oberfläche.
Florale und geometrische Eigenschaften können bei persischen Teppichen ineinandergreifen. Ranken geben einem Entwurf eine fließende Richtung, während Blattformen, Medaillons oder abgegrenzte Ornamentfelder für Ordnung sorgen. Beim Heratimuster entsteht häufig ein Wechsel aus wiederkehrenden Einzelmotiven und verbindenden Linien. Die durchgemusterte Anlage unterstützt dabei einen fortlaufenden Eindruck. Das Auge bewegt sich über das Feld und nimmt nicht nur einen Mittelpunkt, sondern ein zusammenhängendes Ornamentgefüge wahr.
Der Ausgangstext beschreibt Moud-Teppiche als Teppiche mit aufwändigen Mustern und feinen Farben. Außerdem wird die regionale Gestaltung mit floristisch inspirierten Formen und komplexen geometrischen Verbindungen in Verbindung gebracht. Für die persische Teppichkunst haben solche Formen nicht nur eine dekorative Funktion. Pflanzen, Blätter und Ranken können auf die Natur verweisen, während die regelmäßige Anordnung den Sinn für Proportion, Wiederholung und Ordnung zeigt. Motive werden in der orientalischen Ornamentik häufig über lange Zeit weiterentwickelt und in neuen Kombinationen eingesetzt.
Die Farbwirkung eines Heratimusters entsteht aus dem Zusammenspiel von Grundfläche, Ornamenten und Konturen. Im allgemeinen Moud-Kontext werden tiefe Rottöne, Blau und erdige Nuancen genannt. Diese Farbfamilien können in der persischen Gestaltung eine warme, ausgewogene Raumwirkung unterstützen. Für dieses Stück ist jedoch die Musterangabe maßgeblich: Es handelt sich um ein durchgemustertes Heratimuster. Die genaue Farbverteilung wird nicht zusätzlich festgelegt und bleibt daher der sichtbaren Ausführung des Teppichs vorbehalten.
Ein Entwurf wird beim Knüpfen in eine Folge einzelner Farbknoten übersetzt. Dadurch müssen Linien, Blätter und Zwischenräume so angelegt werden, dass sie über die gesamte Fläche lesbar bleiben. Eine hohe Knotendichte kann die Darstellung kleiner Formen unterstützen, doch die Wirkung hängt ebenso von der Vorlage, der Farbauswahl und der handwerklichen Ausführung ab. Beim Moud Perserteppich verbinden sich somit ein traditioneller Mustertyp, eine flächige Komposition und die Technik des Handknüpfens.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und perfekt ausgewiesen. Zu den genannten praktischen Eigenschaften gehören seine Eignung für Fußbodenheizungen und seine Verwendung im traditionellen orientalischen beziehungsweise persischen Stil. Die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor und die dichte Knüpfung machen seine Herstellung klar nachvollziehbar. Das robuste Material und die dichte Verarbeitung werden im Ausgangstext außerdem mit einer Nutzung in stärker frequentierten Wohnbereichen verbunden.
Als Orientteppich aus Persien lässt sich dieses Stück in unterschiedlichen Raumzusammenhängen einsetzen. Genannt werden Wohnräume, Schlafzimmer und Empfangsbereiche sowie private und gewerbliche Räume. Diese Einsatzmöglichkeiten beschreiben die vorgesehene Alltagstauglichkeit, ohne eine bestimmte Einrichtung oder Raumgröße vorauszusetzen. Der traditionelle Charakter ergibt sich aus Herkunft, Material, Handarbeit und Heratimuster.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Schmutz und Staub aus dem Flor. Dabei sollte die Oberfläche ohne unnötig aggressive Behandlung gereinigt werden. Direkte, anhaltende Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, da Farben dadurch verblassen können. Flüssigkeiten und Flecken sollten möglichst sofort mit einem sauberen, feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung stärker beanspruchen. Für eine gründliche oder tiefgehende Reinigung ist ein professioneller Teppichreinigungsdienst geeignet. Bei handgeknüpften Teppichen sollte die Behandlung auf Wolle und die jeweilige Färbung abgestimmt sein.
Wo kann ich den Perserteppich Moud einsetzen?
Der Moud Perserteppich eignet sich laut Produktbeschreibung für Wohnräume, Schlafzimmer und Empfangsbereiche. Ebenso wird seine Verwendung in privaten und gewerblichen Räumen genannt. Die Eignung für Fußbodenheizungen erweitert die möglichen Wohnsituationen. Sein traditioneller orientalischer beziehungsweise persischer Stil lässt sich mit klassisch eingerichteten Räumen ebenso verbinden wie mit einer Einrichtung, in der ein handgeknüpftes Einzelstück als textile Struktur eingesetzt wird. Die konkrete Platzierung sollte sich an der Nutzung des Raumes und an der erforderlichen Pflege orientieren.
Wie kann ich die Echtheit meines Perserteppichs überprüfen?
Ein erster Hinweis auf die Herstellungsart findet sich auf der Rückseite. Bei handgeknüpften Teppichen ist die Struktur dort meist unregelmäßiger und zeigt die einzelnen Knoten. Maschinell gefertigte Teppiche weisen dagegen häufig eine gleichmäßigere, technisch wiederholte Oberfläche auf. Die Rückseitenprüfung ist jedoch nur ein grundlegender Hinweis und ersetzt keine fachkundige Beurteilung. Für eine verlässliche Einschätzung von Knüpftechnik, Ausführung und Herkunft kann ein Fachmann hinzugezogen werden. Beim vorliegenden Stück sind Persien als Herkunft, Moud als Bezeichnung und die handgeknüpfte Herstellung angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















