





Perserteppich Moud 60 x 40 cm Schurwolle handgeknüpft
256$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 60 x 40 cm | Muster: orientalisch, traditionell | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: BBD83E86
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle mit einem Seidenanteil. Die Verbindung dieser beiden Materialien prägt die Wirkung und die Haptik des Teppichs. Schurwolle wird bei handgeknüpften Perserteppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen, warmen und angenehm griffigen Eigenschaften eingesetzt. Sie verleiht dem Flor eine natürliche Substanz und unterstützt eine Nutzung, bei der der Teppich nicht nur als dekoratives, sondern auch als praktisches textiles Element wahrgenommen wird.
Der Seidenanteil ergänzt die Wolle durch eine feinere Oberfläche und einen zurückhaltenden Glanz. Je nach Lichteinfall können dadurch einzelne Partien des Flors differenzierter erscheinen. Die Materialkombination verbindet somit die charakteristische textile Fülle der Wolle mit der glatteren, eleganteren Anmutung der Seide. Die im Angebot genannte Knotendichte steht für eine fein ausgeführte Knüpfarbeit und ermöglicht eine detaillierte Gestaltung innerhalb der begrenzten Fläche dieses Einzelstücks.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche nicht durch ein industrielles Druckverfahren. Die Knoten werden einzeln in die textile Grundstruktur eingearbeitet. Reihe für Reihe entwickelt sich daraus der Flor, während das Muster schrittweise aufgebaut wird. Diese Arbeitsweise erklärt, warum handgeknüpfte Teppiche eine eigene, nicht vollständig schematische Ausstrahlung besitzen. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur manuellen Herstellung und machen jedes Stück zu einem individuellen Objekt.
Die Kombination aus Schurwolle und Seide verlangt eine Pflege, die den natürlichen Fasern gerecht wird. Regelmäßiges vorsichtiges Saugen hält den Flor frei von losem Staub. Flecken sollten möglichst zeitnah behandelt werden, ohne die Oberfläche unnötig zu reiben oder mit ungeeigneten Mitteln zu belasten. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll, damit Farben, Flor und Materialkombination geschont werden.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Moud im Iran und gehört damit zur persischen Teppichtradition. Moud ist als Web- und Knüpfregion für Teppiche bekannt, deren Gestaltung häufig durch klare Ordnungen, kräftige Farbwirkungen und geometrisch gegliederte Kompositionen geprägt ist. Die Bezeichnung Moud verweist dabei auf die Herkunftstradition und nicht lediglich auf eine allgemeine dekorative Stilrichtung. Dieses Stück wird als Moud Perserteppich angeboten.
Die iranische Teppichkultur umfasst eine große Zahl regionaler Werkstätten, Musterfamilien und handwerklicher Überlieferungen. Jede Region entwickelte im Lauf der Zeit eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farbverteilung und Ausführung. Dennoch steht hinter allen diesen Formen ein gemeinsames Prinzip: Das Teppichbild wird durch die Arbeit am Knüpfstuhl aufgebaut und nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht. So verbindet ein persischer Teppich Gebrauch, Ornament und handwerkliche Überlieferung.
Moud-Teppiche werden häufig mit einer geordneten Zeichnung und einer gut lesbaren Gliederung in Verbindung gebracht. Geometrische Linien können dabei mit stilisierten Pflanzenformen, Ranken oder anderen traditionellen Ornamenten zusammentreffen. Die Klarheit solcher Kompositionen macht die Muster auch aus einiger Entfernung erkennbar, während eine feinere Knüpfung die Betrachtung aus der Nähe mit weiteren Einzelheiten bereichert. Diese allgemeinen Merkmale beschreiben die regionale Mustersprache; eine vollständige Einzelauflösung des konkreten Dekors liegt für dieses Stück nicht vor.
Persische Teppiche sind außerdem Teil einer Kultur, in der Farben und Formen nicht nur nach ihrer dekorativen Wirkung gewählt werden. Motive können auf Pflanzen, Blüten, Gärten, Landschaften oder überlieferte Zeichen zurückgehen. Häufig werden zentrale Ordnungen, Bordüren und wiederkehrende Elemente so miteinander verbunden, dass ein geschlossenes Gesamtbild entsteht. Die Bedeutung einzelner Ornamente ist jedoch nicht bei jedem Teppich eindeutig und sollte nicht pauschal auf ein bestimmtes Einzelstück übertragen werden.
Die Tradition des iranischen Knüpfens hat über viele Generationen hinweg unterschiedliche technische Lösungen hervorgebracht. Dazu gehören verschiedene Arten des Knotenaufbaus, unterschiedliche Florwirkungen und regionale Vorstellungen davon, wie ein Innenfeld von einer Bordüre gerahmt wird. Auch die Auswahl von Wolle und Seide gehört zu dieser handwerklichen Geschichte. Der Moud Perserteppich steht in diesem Zusammenhang für eine iranische Knüpftradition, die regionale Identität mit einer sorgfältig gegliederten Textilgestaltung verbindet.
Ein handgeknüpfter Teppich aus Moud ist deshalb nicht mit einem maschinell erzeugten Bodenbelag gleichzusetzen. Seine Herkunft bezeichnet eine gewachsene handwerkliche Umgebung, in der Wissen über Fasern, Farbstimmungen, Knoten und Muster weitergegeben wird. Der Wert dieser Tradition liegt nicht in einer Behauptung über ein bestimmtes Alter, sondern in der Verbindung von regionaler Gestaltung und manueller Herstellung. Für dieses Stück sind weder ein historisches Alter noch eine bestimmte Werkstatt angegeben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch und traditionell beschrieben. Eine genaue Einzelbezeichnung des Dekors ist nicht angegeben. Deshalb wird hier keine bestimmte Bordüre, kein einzelnes Medaillon und kein konkretes florales oder geometrisches Motiv als festes Merkmal dieses Stücks behauptet. Sicher ist die Einordnung in eine traditionelle orientalische Gestaltung, während die genaue Verteilung der Ornamente am Original betrachtet werden sollte.
Für Moud-Teppiche ist eine Verbindung aus klaren geometrischen Formen und stilisierten floralen Elementen typisch. Linien, Winkel und wiederholte Formen können einem Innenfeld Struktur geben. Pflanzenmotive, Ranken oder Blütenformen lockern eine solche Ordnung auf und schaffen Übergänge zwischen einzelnen Bildbereichen. In der persischen Mustertradition wird dabei häufig mit dem Verhältnis von Zentrum, Innenfeld und Rand gearbeitet. Diese Beschreibung erklärt die regionale Designsprache, ersetzt aber keine konkrete Musteranalyse dieses Unikats.
Traditionelle orientalische Teppichmuster beruhen oft auf Wiederholung und Rhythmus. Ein Ornament kann in veränderter Größe oder spiegelbildlich erneut erscheinen, sodass eine ausgewogene Fläche entsteht. Andere Kompositionen setzen einen stärker betonten Mittelpunkt oder ordnen die Motive in Feldern an. Die Handknüpfung erlaubt es, solche Strukturen Schritt für Schritt aufzubauen. Dadurch wirken Muster nicht wie eine flache Grafik, sondern erhalten durch Flor, Licht und kleine handwerkliche Abweichungen eine textile Tiefe.
Auch die Farbwirkung gehört zur Gestaltung persischer Teppiche. Bei Teppichen aus Moud werden häufig kräftige Rottöne, tiefe Blautöne und sanfte Beigetöne genannt. Solche Farbfamilien können einen deutlichen Kontrast zwischen Innenfeld und Bordüre schaffen oder in abgestuften Übergängen eingesetzt werden. Für dieses Angebot ist die allgemeine traditionelle, orientalische Musterung beschrieben; eine verbindliche Auflistung sämtlicher Farben oder ihre genaue Zuordnung zu einzelnen Ornamenten liegt nicht vor.
Die Betrachtung eines handgeknüpften Teppichs verändert sich mit dem Abstand. Aus der Nähe werden einzelne Knoten, die Oberflächenstruktur und feine Übergänge sichtbar. Aus größerer Entfernung tritt stärker die Gesamtordnung aus Farbflächen, Linien und Ornamenten hervor. Bei einer feineren Knüpfung können kleinere Details dichter nebeneinanderliegen. Diese Wirkung ist ein allgemeines Ergebnis der Technik und keine zusätzliche, nicht belegte Beschreibung eines bestimmten Motivs auf diesem Teppich.
Die traditionelle Gestaltung macht den Teppich vielseitig lesbar. Er kann als geschlossenes Ornamentbild betrachtet werden, zugleich aber auch als textile Arbeit, in der sich Material, Knoten und Farbverteilung verbinden. Da jedes handgeknüpfte Stück im Detail individuell ausfällt, besitzt auch ein regional vertrautes Muster keine vollständig identische Wiederholung. Der Begriff Unikat weist bei diesem Angebot auf die Einmaligkeit des konkreten Stücks hin, nicht auf eine frei erfundene Musterbezeichnung.
Besonderheiten
Das Angebot beschreibt den Teppich als Unikat mit Echtheitszertifikat. Damit wird dieses Stück als einzelnes Exemplar angeboten und durch ein zugehöriges Zertifikat begleitet. Die Einmaligkeit bezieht sich auf den konkreten Teppich mit seiner handgeknüpften Oberfläche und seiner individuellen Ausführung. Eine bestimmte Signatur oder ein zusätzliches historisches Provenienzmerkmal ist nicht angegeben und wird daher nicht ergänzt.
Der Zustand ist mit neu und sehr gut beschrieben. Der Teppich wird somit nicht als abgenutztes oder restaurierungsbedürftiges Stück angeboten. Die Kombination aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Herstellung gehören zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften. Über diese Angaben hinaus werden keine Aussagen zu einer bestimmten Werkstatt, zu einem Herstellungsjahr oder zu einer früheren Nutzung gemacht.
Als persisches Einzelstück aus Moud verbindet der Teppich eine regionale Herkunft mit einer traditionellen orientalischen Musterangabe. Er kann in privaten Wohnbereichen ebenso betrachtet werden wie in einer Sammlung handgeknüpfter Textilien. Seine kleine Form macht ihn für Flächen geeignet, auf denen ein einzelnes textiles Muster gezielt eingesetzt wird. Entscheidend bleiben dabei die tatsächliche Raumgestaltung und der Schutz der natürlichen Fasern.
FAQ
Wie pflege ich den Moud Perserteppich richtig?
Regelmäßiges vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Staub aus dem Flor. Flecken sollten zeitnah und schonend behandelt werden, ohne starkes Reiben oder aggressive Reinigungsmittel. Für eine umfassende Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Teppichreinigungsbetrieb, der die Verbindung aus Schurwolle und Seide berücksichtigt und die Farben sowie die Oberfläche schont.
Ist der Teppich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet?
Handgeknüpfte Perserteppiche aus Wolle können grundsätzlich in Räumen mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die Wärme sollte moderat eingestellt werden, damit die natürlichen Fasern nicht unnötig belastet werden. Eine ausreichende Luftzirkulation und eine fachgerechte Verlegung unterstützen einen schonenden Umgang mit dem Teppich. Bei besonderen technischen Bedingungen sollte die Eignung vor der Nutzung geprüft werden.
Wo kann der Teppich eingesetzt werden?
Der Teppich ist vielseitig für Wohnbereich, Esszimmer oder Flur einsetzbar. Seine traditionelle orientalische Gestaltung kann dort als eigenständiges textiles Element wirken. Bei der Auswahl des Platzes sollte auf eine ebene, saubere Fläche und auf einen geeigneten Schutz vor dauerhaftem Schmutz oder Feuchtigkeit geachtet werden. Die kleine Ausführung erlaubt auch eine gezielte dekorative Platzierung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








