





Perserteppich Maschhad 296 x 192 cm Wolle handgeknüpft
1109$
Handgeknüpfter Maschhad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 296 x 192 cm | Muster: Florales Design mit klassischem Medaillon | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Maschhad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Maschhad Perserteppich besteht aus hochwertiger Wolle und ist handgeknüpft. Die Ausführung verbindet ein natürliches Wollmaterial mit einer sorgfältigen Knüpftechnik. Wolle wird bei Perserteppichen traditionell wegen ihrer Strapazierfähigkeit und ihrer angenehmen Oberfläche verwendet. Als Flor bietet sie eine robuste Grundlage für den täglichen Gebrauch und vermittelt zugleich Wärme und Komfort unter den Füßen.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt es, florale Linien, Blätter und die Konturen eines Medaillons klar auszuarbeiten. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten. Dadurch wird die Gestaltung nicht auf eine bedruckte Oberfläche aufgebracht, sondern unmittelbar in die Struktur des Teppichs eingearbeitet.
Die handgeknüpfte Verarbeitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Maschhad-Tradition. Der Knüpfer führt die einzelnen Knoten entlang der vorbereiteten Kette aus und baut so Flor, Muster und Farbflächen schrittweise auf. Die hochwertige Wolle unterstützt dabei eine belastbare Oberfläche. Bei diesem Exemplar ist der Zustand als sehr gut angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Maschhad im Osten Irans und ist damit ein Perserteppich. Maschhad ist ein bedeutendes Zentrum der iranischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt in einer Region, in der sich handwerkliche Kenntnisse über lange Zeit entwickelt und weitergegeben haben. Die Bezeichnung Maschhad verweist hier auf die Herkunft und nicht lediglich auf ein allgemeines florales Motiv.
Maschhad-Teppiche sind für eine ausgearbeitete Gestaltung und eine handwerklich anspruchsvolle Knüpfung bekannt. In der Tradition dieser Teppiche verbinden sich großflächige Raumwirkung und fein gegliederte Ornamentik. Florale Elemente können dabei eine Fläche beleben, während ein zentrales Medaillon dem Aufbau eine erkennbare Ordnung gibt. Die Farbgebung wird häufig von warmen Rottönen geprägt und durch Blau oder Lila ergänzt. Diese Farbfamilien gehören zum überlieferten Erscheinungsbild vieler Maschhad-Teppiche.
Die iranische Teppichkultur umfasst unterschiedliche regionale Schulen, deren Muster, Materialien und Kompositionen jeweils eigene Schwerpunkte entwickeln. Maschhad steht dabei für eine Tradition, in der dekorative Blumenmotive, klare zentrale Akzente und eine dichte Ausarbeitung zusammenfinden. Die Herstellung von Hand verlangt Aufmerksamkeit bei der Auswahl und Anordnung der Farben sowie bei der fortlaufenden Kontrolle des Musters. Schon kleine Abweichungen können den Charakter einer handgeknüpften Arbeit prägen.
Auch andere iranische Zentren sind für eigenständige Teppichtraditionen bekannt. Tabriz wird häufig mit komplexen geometrischen Gestaltungen verbunden. Nain ist für elegante, oft pastellfarbene Entwürfe bekannt, bei denen auch Seide verwendet werden kann. Kerman wiederum steht für detaillierte florale Muster und lebhafte Farben. Diese Vergleiche zeigen die Vielfalt persischer Teppiche, ändern jedoch nicht die Herkunft dieses Stücks aus Maschhad.
Isfahan besitzt ebenfalls eine bedeutende Teppichtradition und ist für die Verbindung von klassischem Handwerk und unterschiedlichen Entwürfen bekannt. Jede dieser Regionen arbeitet innerhalb einer eigenen historischen und gestalterischen Entwicklung. Bei einem Maschhad-Teppich liegt der Schwerpunkt auf der regionalen Herkunft aus dem Osten Irans, der floralen Ornamentik und der handgeknüpften Ausführung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist floral und wird durch ein klassisches Medaillon ergänzt. Ein Medaillon bildet den Mittelpunkt der Komposition und gibt dem Gesamtentwurf eine klare Achse. Florale Formen können sich um dieses Zentrum gruppieren und den Übergang zwischen Mitte und Rand gestalten. So entsteht ein Aufbau, der sowohl einen deutlichen Fokus als auch eine gleichmäßige ornamentale Bewegung besitzt.
Florale persische Muster beruhen häufig auf stilisierten Blüten, Blättern, Ranken und symmetrisch angeordneten Zweigen. Diese Formen sind keine naturgetreue Abbildung eines einzelnen Gartens, sondern eine ornamentale Sprache. Durch Wiederholung, Spiegelung und rhythmische Anordnung werden größere Flächen gegliedert. Die Dichte der Knoten unterstützt die Ausarbeitung solcher Details und ermöglicht präzise Konturen innerhalb der Musterflächen.
Bei Maschhad-Entwürfen können warme Rottöne als tragende Grundfarbe auftreten. Blau und Lila setzen dazu weitere Akzente und schaffen Kontraste innerhalb der floralen Gestaltung. Die Verbindung dieser Farbtöne kann Blüten, Blätter, Ranken und das Medaillon voneinander absetzen, ohne den Gesamtentwurf in einzelne, voneinander unabhängige Teile aufzulösen. Die Farben wirken dabei als Teil der Komposition und nicht nur als dekorative Ergänzung.
Das klassische Medaillon ordnet den Blick zur Mitte, während die floralen Motive den Raum darum herum ausfüllen. Je nach Anordnung können kleinere Ornamente die Übergänge zwischen Zentrum und Außenbereich verbinden. Ein solcher Aufbau ist in der persischen Teppichkunst weit verbreitet, weil er eine ausgewogene Beziehung zwischen Mittelpunkt, Feld und Bordüre ermöglicht. Bei diesem Teppich ist die Kombination aus floralem Design und klassischem Medaillon ausdrücklich Teil der Musterbeschreibung.
Die Gestaltung macht den Teppich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen vereinbar. Klassische Räume können die traditionelle Ornamentik aufnehmen, während eine zurückhaltendere moderne Umgebung einen klaren Kontrast zu den floralen Formen bildet. Diese Aussage beschreibt die gestalterische Wirkung des Mustertyps und nicht eine bestimmte Einrichtung. Entscheidend bleiben die regionale Maschhad-Tradition, die florale Komposition und das zentrale Medaillon.
Persische Muster werden oft nach regionalen Vorbildern oder nach ihren ornamentalen Merkmalen unterschieden. Ein florales Medaillonmuster kann deshalb Elemente zeigen, die auch in anderen iranischen Teppichzentren vorkommen. Das macht einen Teppich jedoch nicht zu einem Tabriz-, Nain- oder Kerman-Teppich. Die Herkunft dieses Exemplars ist Maschhad; die genannten Orte dienen lediglich zum Verständnis der größeren Vielfalt persischer Mustertraditionen.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus hochwertiger Wolle, die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter und der sehr gute Zustand. Das florale Design mit klassischem Medaillon verbindet eine dekorative Bildsprache mit einer klaren zentralen Struktur. Die Herkunft aus Maschhad im Osten Irans ordnet das Stück der persischen Teppichtradition zu.
Wolle wird allgemein für ihre Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit geschätzt. Eine regelmäßige Pflege unterstützt den Erhalt von Oberfläche und Farben. Für diesen Teppichtyp werden regelmäßiges Staubsaugen und bei Bedarf die Reinigung mit einem speziellen Teppichreiniger genannt. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen.
FAQ
Wie pflege ich den Maschhad Perserteppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Bei Bedarf kann ein spezieller Teppichreiniger verwendet werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Eine sachgemäße, regelmäßige Pflege trägt dazu bei, Oberfläche und Farbwirkung des handgeknüpften Teppichs zu erhalten.
Welche Muster kennzeichnen diesen Maschhad Perserteppich?
Dieses Exemplar zeigt ein florales Design mit klassischem Medaillon. Das Medaillon bildet den zentralen Schwerpunkt, während florale Ornamente die umgebenden Flächen gestalten. In der Maschhad-Tradition werden solche Muster häufig mit warmen Rottönen sowie ergänzenden Blau- und Lilatönen verbunden. Die konkrete Musterbeschreibung dieses Teppichs lautet florales Design mit klassischem Medaillon.
Woher stammt der Maschhad Perserteppich?
Der Teppich stammt aus Maschhad im Osten Irans, das in der Produktbeschreibung als Persien bezeichnet wird. Maschhad ist ein bekanntes Zentrum der iranischen Teppichknüpferei. Die regionale Tradition umfasst handgeknüpfte Teppiche mit floralen Ornamenten und klassischen Medaillonkompositionen. Dieses Stück ist daher als Maschhad Perserteppich und nicht lediglich als Teppich mit persischem Muster einzuordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
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