Perserteppich Keshan 385 x 260 cm Wolle handgeknüpft

23077$

Handgeknüpfter Keshan Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Handknüpfung | Material: 100% Wolle, 100% Baumwolle | Größe: 385 x 260 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Gebraucht, Top Qualität

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 7E70EAB8 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 7E70EAB8

Beschreibung

Keshan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Keshan Perserteppich ist handgeknüpft. Als Material werden 100% Wolle und 100% Baumwolle genannt. Die Materialangabe beschreibt die textile Grundlage des Teppichs und verbindet zwei Werkstoffe, die in der traditionellen Teppichherstellung seit langer Zeit verwendet werden. Wolle wird wegen ihrer widerstandsfähigen, elastischen und angenehm griffigen Eigenschaften geschätzt. Baumwolle besitzt eine gleichmäßige Faserstruktur und gehört ebenfalls zu den bewährten Materialien des Teppichhandwerks.

Die Herstellung durch Handknüpfung ist ein wesentlicher Bestandteil der beschriebenen Ausführung. Beim Handknüpfen werden die Knoten einzeln in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. Der Flor entsteht nicht durch einen einzigen maschinellen Arbeitsgang, sondern durch die wiederholte Arbeit an vielen einzelnen Knoten. Nach jeder Arbeitsreihe wird die textile Struktur weiter aufgebaut, bis das Muster vollständig in der Oberfläche erscheint. Diese Technik erfordert Erfahrung, eine kontrollierte Spannung des Gewebes und eine sorgfältige Orientierung am Entwurf.

Die Bezeichnung hochwertige Handknüpfung weist auf die im Angebot genannte Ausführungsqualität hin. Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich von handgewebten Kelims dadurch, dass ein sichtbarer Flor aus gebundenen Garnen entsteht. Die einzelnen Knoten bilden zugleich die Grundlage für die Zeichnung des Musters. Je nach regionaler Tradition können unterschiedliche Knotentypen, Garnstärken und Arbeitsweisen verwendet werden. Die konkrete Materialangabe dieses Teppichs bleibt dabei bei Wolle und Baumwolle.

Wolle kann einer Teppichoberfläche eine natürliche Wärme und eine textile Haptik verleihen. Baumwolle wird im Teppichbau traditionell wegen ihrer gleichmäßigen Beschaffenheit und ihrer Eignung für stabile textile Strukturen eingesetzt. Diese allgemeinen Eigenschaften erklären die Bedeutung beider Materialien in der iranischen Teppichkultur, ohne zusätzliche Eigenschaften des einzelnen Stücks vorauszusetzen. Für diesen Teppich ist außerdem festgehalten, dass er für Fußbodenheizung geeignet ist.

Die Herstellung wird als umweltfreundlich und kinderfreundlich beschrieben. Diese Angaben gehören zu den Produktinformationen und ergänzen die Hinweise zu Material und Verarbeitung. Der Teppich ist als gebrauchtes Stück in Top Qualität eingeordnet. Damit stehen die handwerkliche Technik, die genannten Materialien und die beschriebene Gebrauchssituation gemeinsam im Mittelpunkt der Einordnung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Iran und wird als Keshan Perserteppich bezeichnet. Keshan, im Englischen und in anderer Schreibweise auch Kashan genannt, gehört zu den bekannten Teppichregionen Irans. Die Stadt liegt im zentralen Teil des Landes und ist seit Jahrhunderten mit der Herstellung von Textilien, Teppichen und anderen handwerklichen Erzeugnissen verbunden. Die regionale Teppichtradition entwickelte sich im Zusammenhang mit städtischen Werkstätten, spezialisierten Handwerkern und überlieferten Entwürfen.

Iranische Teppiche entstanden in unterschiedlichen sozialen und geografischen Zusammenhängen. Nomadische Gruppen, ländliche Werkstätten und städtische Manufakturen entwickelten jeweils eigene Formen der Textilherstellung. Städtische Teppiche wurden häufig nach gezeichneten Vorlagen gearbeitet. Dabei konnten Innenfeld, Bordüren, Medaillons, Ranken und florale Ornamente bereits im Entwurf aufeinander abgestimmt werden. Keshan wird traditionell mit einer geordneten, detailreichen und häufig floralen Formensprache des städtischen Teppichhandwerks verbunden.

Die Geschichte des iranischen Teppichs ist eng mit der Weitergabe von handwerklichem Wissen verbunden. Kenntnisse über das Spinnen und Färben von Garnen, den Aufbau der Kette, das Einsetzen des Schusses und das Binden der Knoten wurden über viele Generationen hinweg vermittelt. Auch die zeichnerische Planung eines Musters gehört zu dieser Tradition. Ein Entwurf muss so angelegt sein, dass er sich in Reihen von Knoten umsetzen lässt und dennoch als zusammenhängende Komposition lesbar bleibt.

Beim Aufbau eines geknüpften Teppichs werden zunächst Kettfäden gespannt. Quer verlaufende Schussfäden stabilisieren die Grundstruktur, während die farbigen Knoten nach und nach in das Gewebe eingearbeitet werden. Nach einzelnen Arbeitsabschnitten wird die Oberfläche verdichtet und auf die gewünschte Form gebracht. Das Vorgehen verbindet wiederholbare technische Abläufe mit der individuellen Handarbeit des Knüpfers. Unterschiede in Fadenspannung, Knotenausführung und Arbeitsrhythmus gehören grundsätzlich zum Charakter handgefertigter Textilien.

Keshan steht neben Regionen wie Isfahan und Tabriz für eine wichtige städtische Tradition innerhalb der iranischen Teppichkultur. Jede dieser Regionen besitzt eigene historische Entwicklungen und gestalterische Schwerpunkte. Keshan-Teppiche werden häufig mit klassischen Kompositionen, floralen Details und sorgfältig gegliederten Flächen in Verbindung gebracht. Diese allgemeinen Merkmale beschreiben die regionale Tradition. Sie ersetzen nicht die konkrete Musterangabe des vorliegenden Teppichs, die ein orientalisches Design mit Blumenmotiven nennt.

Die iranische Teppichherstellung hat sich im Lauf der Zeit an unterschiedliche Verwendungszwecke und Geschmäcker angepasst. Teppiche konnten Räume wärmer und wohnlicher machen, repräsentative Bereiche ausstatten oder als Handelsware über größere Entfernungen weitergegeben werden. Dabei blieb die Handarbeit ein wichtiges verbindendes Element. Auch die Einordnung als Designklassiker der 80er und 90er gehört bei diesem Angebot zur Beschreibung und stellt den Teppich in einen zeitgeschichtlichen Einrichtungskontext.

Perserteppiche werden oft als Unikate wahrgenommen, weil jeder handgeknüpfte Teppich aus einem eigenen Arbeitsprozess hervorgeht. Selbst bei wiederkehrenden Mustern und traditionellen Vorlagen entstehen Unterschiede in Zeichnung, Knotenspannung und Ausführung. Die regionale Herkunft bezeichnet dabei die kulturelle und handwerkliche Tradition, aus der die Gestaltung hervorgegangen ist. Beim vorliegenden Stück sind Iran und Keshan als Herkunftsbezug angegeben.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Florale Ornamente gehören zu den verbreiteten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können zu einer rhythmischen Gesamtfläche verbunden werden. In der persischen Entwurfstradition werden natürliche Formen meist nicht naturgetreu kopiert, sondern in dekorative Zeichen übertragen. Dadurch können kleine Motive zu einer klar gegliederten Komposition zusammenwachsen.

Ein klassischer Teppichentwurf kann aus einem zentralen Innenfeld und umrahmenden Bordüren bestehen. Andere Muster verteilen florale Elemente über die gesamte Fläche oder führen sie in wiederkehrenden Ranken weiter. Bordüren können das Hauptfeld begrenzen und den Übergang zum Raum optisch ordnen. Ob ein bestimmtes Medaillon, eine konkrete Bordürenfolge oder eine besondere Symmetrie vorhanden ist, wird für diesen Teppich nicht angegeben. Beschrieben ist ausschließlich ein orientalisches Muster mit Blumenmotiven.

Blumenmotive werden in persischen Teppichen häufig stilisiert und miteinander verschachtelt. Eine Blüte kann von Blättern begleitet werden, während feine Ranken die Verbindung zu weiteren Ornamenten herstellen. Wiederholung sorgt für einen gleichmäßigen Rhythmus. Zugleich können Größen, Abstände und Richtungen der Motive variieren. Die Zeichnung bleibt dadurch dekorativ und flächig, ohne dass die einzelnen Pflanzenformen ihre erkennbare Funktion innerhalb des Musters verlieren.

Die Gestaltungstradition von Keshan wird häufig mit sorgfältig ausgearbeiteten floralen Kompositionen verbunden. In städtischen Werkstätten wurden Entwürfe entwickelt, die eine differenzierte Zeichnung auch auf größeren Flächen ermöglichten. Die Muster konnten fein gegliedert und durch mehrere Ornamentebenen aufgebaut sein. Solche allgemeinen Eigenschaften erklären die Stellung Keshans innerhalb der persischen Teppelkunde, begründen aber keine zusätzlichen Aussagen über einzelne Details dieses Teppichs.

Persische Teppichmuster arbeiten oft mit einem Wechsel von dicht ornamentierten Bereichen und Zwischenräumen. Diese Zwischenräume sind nicht bloß leer, sondern tragen zur Lesbarkeit des Hauptmusters bei. Kontraste zwischen größeren Blütenformen und kleineren Blättern können den Blick über die Fläche führen. Auch die Wiederholung eines Rankenmotivs kann ein Gefühl von Zusammenhang schaffen. Die konkrete Farbgestaltung dieses Teppichs ist nicht näher genannt; deshalb wird keine bestimmte Farbkombination zugeschrieben.

Florale Orientteppiche lassen sich in verschiedenen Einrichtungskonzepten verwenden, weil ihre Muster sowohl traditionell als auch dekorativ gelesen werden können. Ein klassischer Raum kann die regionale Formensprache aufnehmen, während eine schlichtere Umgebung das Muster als eigenständiges textiles Element wirken lässt. Die stilistische Einordnung dieses Angebots nennt einen Designklassiker der 80er und 90er. Zusammen mit der Beschreibung als orientalisch mit Blumenmotiven ergibt sich daraus der gestalterische Rahmen des Teppichs.

Besonderheiten

Der Teppich wird als gebrauchtes Stück in Top Qualität angeboten. Im Titel ist er außerdem als Semi-Antik bezeichnet. Zusätzlich nennt die Beschreibung ihn einen Designklassiker der 80er und 90er. Diese Angaben ordnen das Stück innerhalb des Angebots ein, ohne ein genaues Herstellungsjahr zu nennen. Als weitere Besonderheiten sind die Herkunft aus Iran, die handgeknüpfte Ausführung und das orientalische Muster mit Blumenmotiven festgehalten.

Für die Nutzung ist der Teppich als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Außerdem wird er als umweltfreundlich und kinderfreundlich bezeichnet. Die Pflege sollte sich an der handgeknüpften, textilen Beschaffenheit orientieren. Der Teppich ist für Innenräume bestimmt; die Hinweise zur Verwendung im Freien werden in den FAQ erläutert. Weitere Angaben zu Signatur, Restaurierung, Fransen, Farben oder exakter Knotenzahl liegen nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Staubsaugen hilft, Staub und alltägliche Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Reinigung schonend erfolgen, damit die textile Oberfläche nicht unnötig belastet wird. Ein gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls dazu beitragen, lose Partikel zu lösen. Bei Flecken empfiehlt sich eine sofortige Behandlung mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel. Nicht stark reiben und die betroffene Stelle nicht stärker durchnässen als nötig. Bei hartnäckigen Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.

Welche Lebensdauer hat ein handgeknüpfter Perserteppich?

Ein hochwertiger handgeknüpfter Perserteppich kann bei richtiger Pflege und Wartung mehrere Jahrzehnte halten. Die tatsächliche Nutzungsdauer wird durch die Beanspruchung, die Reinigung und den allgemeinen Umgang mit dem Teppich beeinflusst. Handgeknüpfte Teppiche werden häufig über lange Zeit in Familien verwendet und können zu Erbstücken werden, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Regelmäßige, passende Pflege unterstützt den Erhalt von Flor, Farben und Gewebestruktur.

Kann ich meinen Perserteppich auch im Freien verwenden?

Die Verwendung im Freien wird für Perserteppiche nicht empfohlen. Feuchtigkeit kann textile Materialien und die Gewebestruktur belasten. Auch direkte UV-Strahlung kann sich nachteilig auf textile Oberflächen und Farben auswirken. Am besten wird der Teppich in Innenräumen eingesetzt, wo er vor diesen Einflüssen geschützt ist. Ein trockener Innenbereich erleichtert außerdem die regelmäßige Pflege und unterstützt eine langfristige Nutzung.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

,

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen