









Perserteppich Isfahan 287 x 195 cm Wolle handgeknüpft
2840$
Handgeknüpfter Isfahan Perserteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: ca. 287 x 195 cm | Muster: Orientalisch, Art déco Stil, schöne Farben | Zustand: Neuwertig, professionell gereinigt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 5421FEE8
Beschreibung
Isfahan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Isfahan-Teppich ist handgeknüpft und besteht in seiner Materialangabe aus 90 % Wolle und 10 % Baumwolle. Wolle bildet den Flor des Teppichs und prägt dadurch die sichtbare Oberfläche. Baumwolle ergänzt die angegebene Materialzusammensetzung. Die Kombination verschiedener Fasern ist in der Teppichherstellung eine verbreitete Grundlage, weil die einzelnen Materialien unterschiedliche Aufgaben im Aufbau eines Gewebes übernehmen können.
Bei der handgeknüpften Herstellung wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Gestaltung entsteht somit nicht erst nachträglich auf einer fertigen Fläche, sondern wird während des Herstellungsprozesses Schritt für Schritt aufgebaut. Dieses Verfahren ermöglicht eine präzise Ausarbeitung von Konturen, Ornamenten und Farbflächen. Es verbindet die zeichnerische Planung eines Musters mit der handwerklichen Struktur des Teppichs.
Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer natürlichen Wärme, ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer weichen Haptik verwendet. Die Faser kann Farbstoffe gut aufnehmen und besitzt eine Oberfläche, die je nach Verarbeitung unterschiedlich wirken kann. Bei einem Wollflor spielen außerdem die Richtung der Fasern, die Dichte der Knoten und die Ausarbeitung der Oberfläche eine Rolle für die Wahrnehmung des Musters. Für diesen Teppich wird eine hervorragende Knotendichte als besonderes Merkmal beschrieben, ohne dass eine numerische Dichte angegeben ist.
Die handgeknüpfte Technik verlangt Ausdauer und eine sichere Beherrschung der Musterzeichnung. Die Knüpferinnen und Knüpfer orientieren sich an einem Entwurf oder an einem überlieferten Musteraufbau und setzen die einzelnen Farbbereiche in der vorgesehenen Reihenfolge um. Kleine Abweichungen können Teil der handwerklichen Entstehung sein, während die Gesamtkomposition durch die wiederkehrende Ordnung des Entwurfs zusammengehalten wird. So entsteht eine textile Arbeit, bei der Material und Muster unmittelbar miteinander verbunden sind.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Bei der Pflege eines handgeknüpften Wollteppichs empfiehlt sich eine schonende Staubabsaugung mit einem geeigneten Staubsauger. Für Flecken und eine intensive Reinigung werden professionelle Teppichreinigungsdienste empfohlen, damit die Wolle nicht beschädigt wird.
Herkunft und Tradition
Der ursprüngliche Ursprung dieses Teppichs ist Isfahan. Isfahan gehört zu den bekanntesten Teppichregionen im Iran und ist eng mit der persischen Knüpfkunst verbunden. Die Stadt war unter der Herrschaft der Safaviden ein bedeutendes kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. In dieser Zeit entwickelte sich die Teppichherstellung dort zu einer besonders angesehenen Kunstform. Werkstätten, Auftraggeber und Handwerker trugen dazu bei, dass Isfahan zu einem wichtigen Namen innerhalb der persischen Textilgeschichte wurde.
Die Isfahan-Tradition ist durch eine Verbindung von sorgfältiger Zeichnung, kontrollierter Komposition und handwerklicher Präzision geprägt. Teppiche wurden in Werkstätten nach Entwürfen vorbereitet, die das Verhältnis von Innenfeld, Medaillon, Borten und einzelnen Ornamenten bestimmten. Dadurch konnte eine große Fläche als zusammenhängendes Bild gestaltet werden. Die Herstellung erforderte Kenntnisse über Fasern, Farben, Knotentechnik und die Übertragung einer Zeichnung in ein textiles Raster.
Die Geschichte persischer Teppiche reicht über viele Generationen zurück. Ihre Formen wurden in unterschiedlichen Regionen entwickelt, weitergegeben und verändert. Isfahan nahm dabei eine besondere Stellung ein, weil die Stadt als Zentrum von Kunst, Handel und Gelehrsamkeit günstige Voraussetzungen für die Entwicklung anspruchsvoller Muster bot. Die Teppichkunst war nicht auf einen einzigen Gebrauchszweck beschränkt. Sie konnte repräsentative Räume ausstatten, den Alltag begleiten und zugleich kulturelle Vorstellungen in ornamentaler Form bewahren.
Isfahan-Teppiche werden häufig mit fein gezeichneten floralen Entwürfen, geordneten Medaillonkompositionen und ausgewogenen Bordüren verbunden. Charakteristisch ist die Aufmerksamkeit für die Beziehung zwischen kleinen Einzelmotiven und der Gesamtfläche. Eine Ranke kann eine Bordüre miteinander verbinden, ein Medaillon kann das Zentrum ordnen und geometrische Linien können den Aufbau stabilisieren. Die regionale Tradition beruht deshalb nicht nur auf einzelnen Symbolen, sondern auf der Art, wie unterschiedliche Gestaltungselemente miteinander koordiniert werden.
Die Safavidenzeit gilt als wichtige Epoche für die Entwicklung der persischen Teppichkunst. Unter höfischer Förderung wurden Muster und Herstellungstechniken verfeinert. Künstlerische Entwürfe konnten in textile Arbeiten übertragen werden, deren Gestaltung weit über eine einfache Flächendekoration hinausging. Diese historische Entwicklung beeinflusste die spätere Wahrnehmung von Isfahan als Ort anspruchsvoller Teppichgestaltung. Auch moderne Isfahan-Teppiche stehen in einem Umfeld, in dem traditionelle Zeichensprache und zeitgemäße Einrichtung miteinander verbunden werden können.
In der persischen Teppichherstellung wird Wissen häufig innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Dazu zählen die Vorbereitung des Materials, die Auswahl und Abstimmung der Farben, das Lesen eines Entwurfs sowie die gleichmäßige Ausführung der Knoten. Jede dieser Aufgaben wirkt sich auf die spätere Klarheit des Musters aus. Die handwerkliche Tradition bleibt dabei lebendig, weil vertraute Formen an neue räumliche Zusammenhänge und Geschmäcker angepasst werden können.
Orientalische Teppiche aus dem Iran sind mehr als reine Bodenbeläge. Sie werden als textile Ausdrucksformen von Kunst, Handwerk und regionaler Kultur verstanden. Ihre Muster können historische Einflüsse, religiöse Bildwelten, Vorstellungen von Ordnung und die Naturbeobachtung einer Region aufnehmen. Zugleich erfüllen sie eine praktische Funktion im Raum. Diese Verbindung erklärt, weshalb persische Teppiche sowohl in traditionellen Einrichtungen als auch in modernen Interieurs eingesetzt werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch beschrieben. Außerdem wird der Stil als Art déco bezeichnet, und es werden schöne Farben genannt. Die Farben sind harmonisch kombiniert und verleihen der Gestaltung eine abgestimmte Wirkung. Einzelne Farbtöne werden nicht genannt. Ebenso werden keine bestimmten Motive als konkrete Ausstattung dieses Stücks angegeben; die Beschreibung bleibt bei der allgemeinen Einordnung als orientalisches Muster und beim Art-déco-Stil.
In der Isfahan-Tradition spielen florale Ornamente eine wichtige Rolle. Ranken, Blätter, Blüten und stilisierte Pflanzenformen können ein Innenfeld füllen oder eine Bordüre gliedern. Sie werden oft in wiederkehrenden Rhythmen angeordnet, sodass das Auge über die Fläche geführt wird. Die botanische Form muss dabei nicht naturgetreu sein. Durch Vereinfachung, Spiegelung und Wiederholung wird sie in eine textile Ordnung übertragen.
Ein weiteres häufiges Gestaltungsmittel persischer Teppiche ist das Medaillon. Es kann den Mittelpunkt eines Innenfeldes markieren und die übrigen Ornamente auf diesen Bereich beziehen. Um ein Medaillon herum können Ranken, Blüten, Eckzwickel oder geometrische Formen angeordnet werden. Andere Entwürfe verzichten auf ein einzelnes Zentrum und verteilen ein Muster über die gesamte Fläche. Welche konkrete Komposition dieser Teppich zeigt, wird in der Quelle nicht näher ausgeführt.
Bordüren haben in vielen orientalischen Teppichen eine ordnende Funktion. Sie fassen das Innenfeld ein, schaffen einen Übergang zum Rand und wiederholen häufig die Formen oder Farben des zentralen Musters. Hauptbordüren können von schmaleren Nebenbordüren begleitet werden. Ihre Linienführung hilft dabei, eine textile Fläche klar zu begrenzen. Auch geometrische Elemente können in Bordüren oder im Innenfeld eingesetzt werden, um florale Formen rhythmisch zu ergänzen.
Die Bezeichnung Art déco verweist auf eine Gestaltungssprache, die dekorative Wirkung mit klaren Konturen, stilisierten Formen und einer kontrollierten Ordnung verbindet. Historisch wurde dieser Stil mit der Freude an geometrischen Rhythmen, symmetrischen Aufteilungen und kostbar wirkenden Materialien verbunden. In einem orientalischen Teppich kann ein solcher Bezug die traditionelle Ornamentik in einen Rahmen stellen, der auch zu geradlinigen Möbeln und modernen Raumkonzepten passt.
Farbe ist in der Teppichgestaltung ein eigenständiges Ordnungsmittel. Sie trennt Hintergrund und Motiv, setzt Schwerpunkte und macht die Gliederung von Feld und Bordüre lesbar. Eine abgestimmte Farbfolge kann kleine Ornamente zu einer größeren Einheit verbinden. Helle und dunklere Bereiche können Tiefenwirkung erzeugen, ohne dass ein Muster tatsächlich räumlich dargestellt wird. Für dieses Stück sind schöne Farben und eine harmonische Kombination angegeben, nicht jedoch eine vollständige Farbliste.
Orientalische Teppichmuster tragen häufig kulturelle Bedeutungen, die sich aus ihrer Geschichte und ihrer wiederholten Verwendung ergeben. Pflanzen können für Wachstum und Erneuerung stehen, geometrische Ordnungen für Ausgewogenheit, und ein Zentrum kann die Komposition zusammenhalten. Solche Deutungen gehören zum allgemeinen Hintergrund der persischen Musterwelt und ersetzen keine konkrete Musterbeschreibung dieses Teppichs. Für das vorliegende Stück bleibt festgehalten, dass es orientalisch gestaltet ist und dem Art-déco-Stil zugeordnet wird.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neuwertig beschrieben und wurde professionell gereinigt. Diese Angaben beziehen sich auf seinen gepflegten Zustand. Als weitere Eigenschaft wird eine Florhöhe von 1 cm genannt. Die rechteckige Form folgt dem klassischen Format vieler Orientteppiche und ermöglicht eine klare Einordnung in unterschiedlich gegliederte Räume.
Die Eignung für Fußbodenheizung ist ausdrücklich angegeben. Für den Alltag wird eine vorsichtige Staubabsaugung mit einem geeigneten Staubsauger empfohlen. Flecken und eine intensive Reinigung sollten professionellen Teppichreinigungsdiensten überlassen werden, damit die Wolle nicht beschädigt wird. Die handgeknüpfte Konstruktion und die Materialzusammensetzung aus Wolle und Baumwolle sollten bei jeder Pflege berücksichtigt werden.
FAQ
Wie reinige ich den Isfahan-Teppich am besten?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich eine schonende Staubabsaugung mit einem geeigneten Staubsauger. Flecken sollten nicht mit aggressiven Mitteln behandelt werden. Bei einer stärkeren Verschmutzung oder einer intensiven Reinigung sollten professionelle Teppichreinigungsdienste beauftragt werden. Eine fachgerechte Behandlung hilft, die Wolle zu schützen und die Oberfläche des handgeknüpften Teppichs zu erhalten.
Was macht Isfahan-Teppiche besonders?
Isfahan-Teppiche sind für eine feine Knotendichte, detailreiche Entwürfe und hochwertige Materialien bekannt. Die regionale Tradition verbindet handwerkliche Präzision mit floralen Ornamenten, Medaillons, Bordüren und geometrischen Ordnungen. Ihre Bedeutung liegt damit sowohl in der Herstellung als auch in der Gestaltung. Sie stehen für eine lange persische Knüpftradition, in der textile Konstruktion und künstlerische Zeichnung eng zusammenwirken.
Wie kann ich sicherstellen, dass der Teppich echt ist?
Zur Prüfung eines Isfahan-Teppichs können die Knotendichte, die handwerkliche Verarbeitung und das verwendete Material betrachtet werden. Auch die Herkunft und die Frage, ob der Teppich von einem anerkannten Hersteller stammt, können bei der Einordnung helfen. Wenn Zweifel bestehen, empfiehlt sich die Beratung durch einen Teppichexperten. Eine fachkundige Person kann die Konstruktion, das Muster und die Materialmerkmale beurteilen und die Einordnung des Stücks unterstützen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















