






Perserteppich Hosseinabad 310 x 200 cm Wolle handgeknüpft
1400$
Handgeknüpfter Hosseinabad Perserteppich aus Nordwestpersien | Knotendichte: 200.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 310 x 200 cm | Muster: Rautenförmiges Medaillon oder Herati-Muster; Farben von Rot bis Dunkelrot
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Beschreibung
Hosseinabad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hosseinabad Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus strapazierfähiger Wolle. Wolle wird seit langer Zeit für Orientteppiche verwendet, weil sie eine belastbare Oberfläche mit einer angenehmen Haptik verbinden kann. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten. Dadurch wird die Gestaltung unmittelbar in die textile Struktur eingearbeitet und nicht lediglich auf eine fertige Fläche aufgebracht.
Die angegebene Knotendichte liegt zwischen 200.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche dichte Knüpfung unterstützt die Darstellung klarer Konturen und feiner Übergänge innerhalb des Musters. Zugleich gehört die strapazierfähige Wolle zu den Materialien, die für eine regelmäßige Nutzung geeignet sind. Die Verbindung aus dichter Knüpfung, natürlicher Wolle und traditioneller Handarbeit prägt die Verarbeitung dieses Teppichtyps.
Wolle kann bei sachgemäßer Behandlung lange verwendet werden und bietet eine robuste Grundlage für einen Teppich, der auch in stärker genutzten Wohnbereichen eingesetzt werden kann. Die natürliche Faser trägt außerdem zu einer griffigen, nicht glatt wirkenden Oberfläche bei. Bei diesem Teppich steht die handwerkliche Fertigung im Mittelpunkt: Die Struktur, die Farbflächen und die dekorativen Formen gehören zu einem einzigen geknüpften Stück.
Herkunft und Tradition
Hosseinabad liegt im Nordwesten Persiens und wird mit der Teppichtradition der weiteren Hamadan-Region verbunden. Die Ortschaft liegt südlich von Hamadan. Hosseinabad-Teppiche gehören zu den bekannten Hamadan-Teppichen, bilden innerhalb dieser Gruppe jedoch eine eigene Ausprägung. Ihre Einordnung verweist sowohl auf die regionale Herkunft als auch auf eine überlieferte Form der Knüpfarbeit, in der praktische Haltbarkeit und eine sorgfältig ausgearbeitete Musterung zusammenfinden.
Die Teppichknüpferei in Hosseinabad ist für handgearbeitete Teppiche mit strapazierfähiger Wolle, dichter Knüpfung und markanten Ornamenten bekannt. In den regionalen Werkstätten werden traditionelle Muster nicht als voneinander unabhängige Dekorationen behandelt, sondern in einen geschlossenen Aufbau eingebunden. Das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Herkunft an der Kombination aus Material, Knüpfweise, Farbwirkung und Mustertradition erkennbar bleibt.
Im Vergleich zu Hamadan-Teppichen werden Hosseinabad-Teppiche mit einer höheren Knotendichte und einer ausgeprägten Strapazierfähigkeit beschrieben. Hamadan-Teppiche weisen häufig einfachere Muster und eine geringere Knotendichte auf. Diese Gegenüberstellung erklärt, weshalb Hosseinabad innerhalb der regionalen Gruppe eigenständig wahrgenommen wird, ohne die gemeinsame nordwestpersische Tradition aufzulösen. Beide Bezeichnungen stehen für eine gewachsene Teppichkultur, unterscheiden sich jedoch in der Ausführung und in der Wirkung der Muster.
Die handwerkliche Tradition Nordwestpersiens hat zahlreiche Teppichformen hervorgebracht. Neben Hosseinabad und Hamadan werden auch Kashan, Tabriz und Isfahan mit einer eigenständigen Gestaltungssprache und hoher handwerklicher Qualität verbunden. Kashan ist für opulente Entwürfe und lebendige Farben bekannt, während Tabriz und Isfahan für kunstvolle Designs genannt werden. Diese regionalen Bezüge dienen der Einordnung verschiedener Orientteppiche; sie verändern nicht die Herkunft dieses Stücks aus Hosseinabad.
Ein handgeknüpfter Teppich aus dieser Tradition verbindet Gebrauchsgegenstand und kulturelles Erbe. Die Arbeit mit natürlichen Materialien, die überlieferte Knüpftechnik und die regionalen Muster geben jedem Stück seinen eigenen Charakter. Die Herstellung steht dabei für handwerkliches Können, das von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden kann. Hosseinabad bleibt als Herkunftsbezeichnung deshalb nicht nur ein geografischer Hinweis, sondern auch eine Bezeichnung für eine bestimmte regionale Verbindung aus Wolle, Knüpfung und Ornament.
Design und Muster
Als Muster werden für diesen Hosseinabad-Teppich ein rautenförmiges Medaillon oder ein durchgemustertes Herati-Muster genannt. Ein Medaillon bildet einen optischen Mittelpunkt und ordnet die übrigen Ornamente um eine zentrale Form. Die Rautenform wirkt dabei klar und gerichtet. Sie kann dem Entwurf eine erkennbare Mitte geben, während die umliegenden Flächen den zentralen Aufbau aufnehmen und weiterführen.
Das Herati-Muster gehört zu den verbreiteten Ornamenttraditionen persischer Teppiche. Ein durchgemusterter Herati-Aufbau wiederholt seine dekorativen Elemente über die Fläche, anstatt sich ausschließlich auf ein einzelnes Zentrum zu konzentrieren. Dadurch entsteht ein zusammenhängendes Musterbild. Die Wiederholung sorgt für Rhythmus, während die einzelnen Motive weiterhin als Teil eines geordneten regionalen Designs lesbar bleiben.
Die beiden genannten Musteroptionen zeigen unterschiedliche Möglichkeiten innerhalb der Hosseinabad-Tradition. Das rautenförmige Medaillon betont die zentrale Komposition. Das Herati-Muster legt den Schwerpunkt stärker auf die fortlaufende Ornamentik. Beide Gestaltungsweisen beruhen auf geometrisch und pflanzlich wirkenden Formen, die in der persischen Teppichkunst häufig miteinander verbunden werden. Die Muster sind nicht beliebig verteilt, sondern folgen einer überlieferten Ordnung von Zentrum, Fläche und Wiederholung.
Die Farbwirkung reicht von Rot bis Dunkelrot. Warme Rottöne geben dem Entwurf eine klar erkennbare Grundstimmung, während dunklere Rotnuancen die Ornamentflächen stärker voneinander absetzen können. Die Farbpalette bleibt dabei innerhalb eines zusammenhängenden roten Spektrums. Dadurch lässt sich die Gestaltung sowohl über die Form des Medaillons beziehungsweise die Herati-Wiederholung als auch über die Abstufungen der roten Farbtöne wahrnehmen.
In persischen Teppichmustern übernehmen Farben und Ornamente gemeinsam die Aufgabe, die Fläche zu gliedern. Ein Medaillon lenkt den Blick zur Mitte; ein durchgemustertes Motiv führt ihn über den gesamten Teppich. Bei Herati-Entwürfen entsteht die Wirkung aus der fortgesetzten Wiederholung, bei einem Medaillon aus der Beziehung zwischen Zentrum und Umfeld. Die hier genannten Formen und Farbtöne verbinden dekorative Ordnung mit der regionalen Herkunft aus Hosseinabad.
Ähnliche Mustertraditionen finden sich auch bei anderen persischen Teppicharten, doch eine Musterbezeichnung ist nicht automatisch eine Herkunftsbezeichnung. Ein Herati-Muster macht diesen Teppich nicht zu einem Teppich aus einer anderen Provinz. Maßgeblich bleibt seine Einordnung als Hosseinabad-Perserteppich aus Nordwestpersien. So können regionale Musterbezüge erklärt werden, ohne den Ursprung des einzelnen Stücks zu verändern.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Fertigung, die strapazierfähige Wolle und die dichte Knüpfung. Die natürliche Wolle macht ihn für eine regelmäßige Nutzung geeignet, während die traditionelle Handarbeit die textile Struktur bestimmt. Die angegebene Knotendichte unterstützt eine detaillierte Wiedergabe der genannten Muster. Farblich bewegt sich der Teppich von Rot bis Dunkelrot.
Hosseinabad-Teppiche werden als vielseitig einsetzbar beschrieben. Sie können im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder im Flur verwendet werden und fügen sich dort als eigenständiges textiles Gestaltungselement ein. Die Kombination aus belastbarer Wolle, dichter Knüpfung und regionaler Mustertradition verbindet praktische Nutzung mit einer klaren dekorativen Wirkung.
Die Verwendung natürlicher Materialien und Pflanzenfarben wird mit einer umweltfreundlichen Ausrichtung verbunden. Gleichzeitig unterstützt die Nachfrage nach handgeknüpften Teppichen den Erhalt traditioneller Handwerkskunst. Jedes handgeknüpfte Stück ist durch seine Herstellung ein eigenständiges textiles Werk. Diese Besonderheiten ergänzen die Angaben zu Herkunft, Material und Muster, ohne zusätzliche Eigenschaften über den Teppich zu behaupten.
FAQ
Wie pflege ich einen Hosseinabad Perserteppich?
Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub und Schmutz aus dem Flor und unterstützt eine gepflegte Oberfläche. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben ist zu vermeiden, damit die Verschmutzung nicht tiefer in die Fasern gelangt und die Oberfläche nicht unnötig belastet wird. Für eine gründliche Reinigung kann eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll sein. Die Behandlung sollte auf die handgeknüpfte Struktur und die Wollfasern abgestimmt werden.
Wo kann ich einen Hosseinabad Perserteppich verwenden?
Ein Hosseinabad Perserteppich kann in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden. Geeignet sind beispielsweise Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur. Seine strapazierfähige Wolle und die dichte handgeknüpfte Verarbeitung machen ihn zu einem Teppich, der auch in stärker genutzten Bereichen verwendet werden kann. Das rautenförmige Medaillon oder das Herati-Muster bringt dabei eine geordnete textile Struktur in den Raum. Die roten bis dunkelroten Farbtöne lassen sich als markanter Bestandteil in unterschiedliche Einrichtungskonzepte einfügen.
Sind Hosseinabad Perserteppiche umweltfreundlich?
Hosseinabad Perserteppiche werden aus natürlichen Materialien wie Wolle gefertigt und mit Pflanzenfarben verbunden. Dadurch gelten sie als umweltfreundliche Wahl. Ihre handgeknüpfte Herstellung steht außerdem für eine langlebige Form traditioneller Handarbeit. Die Nutzung natürlicher Materialien und die Weiterführung überlieferter Knüpftechniken tragen dazu bei, handwerkliches Wissen zu erhalten. Umweltfreundlichkeit wird hier mit Materialwahl, handwerklicher Fertigung und dem Fortbestand regionaler Teppichtraditionen in Verbindung gebracht.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














