Perserteppich Heriz 328 x 235 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)

Ursprünglicher Preis war: 1598$Aktueller Preis ist: 1006$

Handgeknüpfter Heriz Perserteppich | Knotendichte: 100000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 328×235 cm | Muster: Heriz symmetrisches Medaillon | Zustand: Sehr guter Zustand, professionell gewaschen

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 1001200003491 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 1001200003491

Beschreibung

Heriz Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Heriz Perserteppich ist handgeknüpft. Der Flor besteht zu 100% aus Wolle, während die Kette zu 100% aus Baumwolle gefertigt ist. Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette gehört zu den klassischen Materialaufbauten vieler persischer Knüpfarbeiten. Wolle bildet eine belastbare Oberfläche und lässt sich beim Knüpfen präzise verarbeiten. Die Baumwollkette dient als tragende Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. So entsteht eine textile Fläche, deren Aufbau vollständig durch die Handarbeit bestimmt wird.

Die angegebene Knotendichte beträgt 100000/Qm. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb eines Quadratmeters und macht die Feinheit der handwerklichen Ausführung nachvollziehbar. Beim Knüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereiteten Kettfäden eingearbeitet. Anschließend werden die Schussfäden eingefügt und verdichtet. Dieser wiederholte Arbeitsvorgang verlangt eine gleichmäßige Führung des Materials und eine sorgfältige Kontrolle der Musterordnung.

Die Wolle im Flor steht für die sichtbare und fühlbare Nutzschicht des Teppichs. Ihre natürliche Faserstruktur nimmt Farbe auf und unterstützt die klare Abgrenzung der Zeichnung. Die Baumwolle der Kette bleibt als konstruktive Grundlage im Inneren des Gewebes. Material und Verarbeitung sind damit eindeutig benannt: ein handgeknüpfter Flor aus 100% Wolle auf einer Kette aus 100% Baumwolle. Der Teppich wurde außerdem professionell gewaschen.

Herkunft und Tradition

Die Herkunft ist mit Heris beziehungsweise Heriz in Persien angegeben. Heriz ist als persisches Teppichgebiet im Nordwesten Irans bekannt und steht für eine eigenständige Knüpftradition. Die Bezeichnungen Heris und Heriz werden im Zusammenhang mit diesem Teppichtyp verwendet. Sie verweisen auf dieselbe regionale Tradition, in der robuste handgeknüpfte Teppiche mit klar aufgebauten Zentralmustern entstanden sind.

Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrer Farbwirkung, sondern auch nach ihrer regionalen Sprache von Formen und ihrer handwerklichen Ausführung unterschieden. In Heriz entwickelte sich eine unverwechselbare Gestaltung, die sich durch eine deutliche Ordnung der Fläche auszeichnet. Das zentrale Medaillon bildet dabei häufig den Ausgangspunkt für die gesamte Komposition. Die umgebenden Felder und Bordüren werden so angelegt, dass sie das Zentrum aufnehmen und die Fläche geschlossen zusammenführen.

Die Tradition von Heriz ist eng mit der Herstellung von Gebrauchsteppichen verbunden. Handgeknüpfte Teppiche mussten im häuslichen Alltag beständig sein und zugleich eine klar erkennbare ornamentale Struktur besitzen. Daraus entstand eine Gestaltungssprache, in der kräftig gezeichnete Formen, ausgewogene Symmetrie und eine gut lesbare Gliederung zusammenwirken. Die regionale Herkunft bezeichnet deshalb nicht nur einen Ort, sondern auch ein überliefertes Verständnis von Aufbau, Rhythmus und handwerklicher Ausführung.

Beim persischen Knüpfen werden die Kettfäden zunächst auf dem Webstuhl gespannt. Die Knoten werden Reihe für Reihe eingearbeitet, durch Schussfäden gesichert und verdichtet. Nach und nach wächst die Fläche von einem Ende zum anderen. Die Zeichnung wird dabei aus einzelnen Knoten aufgebaut, nicht aufgedruckt oder nachträglich auf die Oberfläche gesetzt. Ein Heriz-Teppich verbindet auf diese Weise die praktische Aufgabe einer widerstandsfähigen Bodenarbeit mit einer regional geprägten Ornamentik.

Die Herkunftsangabe Heris Persien ordnet dieses Stück der persischen Heriz-Tradition zu. Sie ist von einem Musterbegriff zu unterscheiden: Heriz bezeichnet hier sowohl das angegebene Herkunftsgebiet als auch die damit verbundene regionale Teppichsprache. Die Herkunft wird nicht aus dem Medaillon abgeleitet, sondern ist im Quelltext ausdrücklich als Heris Persien benannt.

Design und Muster

Als Muster ist ein Heriz symmetrisches Medaillon angegeben. Das Medaillon ist das zentrale Gestaltungselement der Komposition. Es ordnet die Fläche entlang einer Mittelachse und schafft einen klaren Schwerpunkt. Symmetrie bedeutet dabei, dass die wesentlichen Formen aufeinander bezogen und spiegelbildlich beziehungsweise ausgewogen um die Mitte angelegt sind. Dadurch entsteht ein Musteraufbau, der auch bei einer reichen ornamentalen Zeichnung übersichtlich bleibt.

In der Heriz-Tradition wird ein Medaillon häufig von Eckzwickeln, Blattformen, Ranken und geometrisch gefassten Ornamenten begleitet. Diese Elemente sind allgemeine Bestandteile der regionalen Mustersprache und erklären, wie ein zentrales Motiv in eine vollständige Teppichkomposition eingebunden werden kann. Das Medaillon steht nicht isoliert auf der Fläche, sondern wird gewöhnlich durch umlaufende Felder und Bordüren rhythmisch gefasst. Linien, Winkel und stilisierte Pflanzenformen können dabei miteinander verbunden werden.

Die symmetrische Ordnung erfüllt mehr als eine dekorative Funktion. Sie führt den Blick vom Rand zur Mitte und von der Mitte wieder in die umgebenden Partien zurück. Wiederholungen sorgen für einen gleichmäßigen Rhythmus, während kleinere Ornamente Übergänge zwischen den größeren Formen herstellen. In handgeknüpften Teppichen wird diese Ordnung Knoten für Knoten umgesetzt. Die Zeichnung entsteht daher aus der präzisen Abfolge vieler kleiner Arbeitsschritte.

Heriz-Muster werden häufig mit einer kraftvollen, geometrisch geprägten Linienführung verbunden. Im Unterschied zu weich fließenden, rein floralen Kompositionen wirken ihre Formen stärker konturiert und strukturiert. Auch ein Medaillon kann aus kantigen oder stilisierten Partien aufgebaut sein. Diese allgemeine Gestaltungstradition erklärt die Bezeichnung des vorliegenden Musters als Heriz symmetrisches Medaillon, ohne zusätzliche Einzelmotive für diesen Teppich zu behaupten.

Ein Muster mit zentralem Medaillon besitzt außerdem eine klare Hierarchie. Das Zentrum bildet den ersten Bezugspunkt, die Seitenfelder stabilisieren die Komposition, und die Bordüren schließen die Zeichnung nach außen ab. Bei der Betrachtung lässt sich dadurch die Konstruktion der Fläche gut nachvollziehen. Das Muster verbindet regionale Wiedererkennbarkeit mit einer geordneten Gesamtanlage. Die konkrete Musterangabe bleibt dabei präzise: Heriz, symmetrisch und medaillonorientiert.

Besonderheiten

Der Teppich ist als ORIGINAL Heris beziehungsweise Heriz Perserteppich bezeichnet. Er besitzt eine Knotendichte von 100000/Qm und wurde handgeknüpft. Der Flor besteht zu 100% aus Wolle, die Kette zu 100% aus Baumwolle. Als Zustand ist ein sehr guter Zustand angegeben. Zusätzlich wurde der Teppich professionell gewaschen. Diese Angaben beschreiben Material, handwerklichen Aufbau, Pflegezustand und die angegebene regionale Zuordnung des Stücks.

Die Verbindung aus Heriz-Herkunft, symmetrischem Medaillon und der genannten Materialausführung macht die Einordnung des Teppichs eindeutig. Dabei bleiben die Angaben voneinander getrennt: Die Herkunft lautet Heris Persien, das Muster lautet Heriz symmetrisches Medaillon, und die Reinigung ist als professionell gewaschen ausgewiesen. Eine zusätzliche Provenienz, ein Herstellungsjahr oder weitere Zustandsdetails sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.

FAQ

Aus welchem Gebiet stammt der Teppich?

Der Teppich stammt aus Heris beziehungsweise Heriz in Persien. Heriz bezeichnet eine persische regionale Teppichtradition, die für klar geordnete, häufig geometrisch aufgebaute Kompositionen bekannt ist. Die Herkunftsangabe dieses Stücks lautet ausdrücklich Heris Persien. Sie ist von der Musterbezeichnung zu unterscheiden, auch wenn Herkunft und Muster beide den Namen Heriz beziehungsweise Heris tragen.

Welche Materialien wurden verwendet?

Der Flor besteht zu 100% aus Wolle. Die Kette besteht zu 100% aus Baumwolle. Der Teppich ist handgeknüpft und weist eine Knotendichte von 100000/Qm auf. Die Wolle bildet den sichtbaren Flor, während die Baumwolle die tragende Kette im Aufbau des Teppichs bildet. Weitere Materialien sind für dieses Stück nicht angegeben.

Was bedeutet das symmetrische Medaillon?

Ein symmetrisches Medaillon bezeichnet eine Musterkomposition mit einem zentralen Hauptmotiv, das entlang einer ausgewogenen Mittelordnung aufgebaut ist. Beim Heriz-Muster wird dieses Zentrum traditionell durch geometrische und stilisierte ornamentale Formen sowie umlaufende Bordüren ergänzt. Die Symmetrie sorgt für eine klare Balance der Fläche. Für diesen Teppich ist das Muster als Heriz symmetrisches Medaillon angegeben.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen