






Perserteppich Heris 337 x 240 cm Wolle handgeknüpft
2130$
Handgeknüpfter Heris Perserteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 337 x 240 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Gebraucht, gewaschen
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 5EA54DE0
Beschreibung
Heris Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Heris Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Wolle, während für die Kette Baumwolle verwendet wurde. Die Kombination beider Materialien verbindet eine wollene Oberfläche mit einem stabilen textilen Grund. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Dadurch entsteht die charakteristische Struktur, die handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Bodenbelägen unterscheidet.
Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell für den Flor eingesetzt. Das Material kann Farbe gut aufnehmen und ergibt eine griffige, textile Oberfläche. Zugleich ist Wolle im täglichen Gebrauch ein vielseitiger Teppichwerkstoff. Die Baumwollkette bildet die Längsstruktur, an der die Knoten befestigt werden. Sie bleibt im fertigen Teppich weitgehend im Inneren der Konstruktion und unterstützt die Form des Gewebes.
Die handwerkliche Herstellung verbindet Material und Muster unmittelbar miteinander. Das geometrische Dessin wird nicht nachträglich auf eine fertige Fläche aufgebracht, sondern entsteht während des Knüpfens aus der Folge der farbigen Knoten. Jede Reihe baut auf der vorherigen auf. So erhält die Oberfläche ihre textile Tiefe und die Zeichnung ihre klare, aus einzelnen Knüpfelementen zusammengesetzte Wirkung.
Der Flor dieses Teppichs ist als normal angegeben. Diese Bezeichnung beschreibt die vorhandene Florhöhe und ordnet sie nicht einer besonders flachen oder besonders hohen Ausführung zu. Der Teppich wurde gewaschen und wird als gebraucht geführt. Material, Herstellungsweise und dieser ausgewiesene Zustand gehören zusammen und geben eine sachliche Einordnung des Stücks.
Herkunft und Tradition
Heris liegt im iranischen Teppichgebiet und ist als Herkunftsbezeichnung mit einer eigenständigen Knüpftradition verbunden. Ein Heris-Teppich gehört damit zur iranischen beziehungsweise persischen Teppichkultur. Diese Kultur entwickelte sich über lange Zeit in unterschiedlichen Regionen, deren Erzeugnisse jeweils eigene Bildsprachen, Farbverteilungen und technische Gewohnheiten ausbildeten. Heris steht innerhalb dieser Vielfalt für eine markante, meist klar gegliederte Gestaltung.
Die Teppichherstellung im Iran verbindet lokale Handarbeit mit überliefertem Wissen über Materialien, Farben und Proportionen. In den Werkstätten und Haushalten werden Muster nicht nur als dekorative Vorlagen verstanden. Sie geben auch die Ordnung der Fläche vor. Ein Knüpfer oder eine Knüpferin arbeitet sich Knotenreihe für Knotenreihe durch die Komposition. Die Kenntnis von Rapport, Symmetrie und Farbfolge wird dabei praktisch angewendet und häufig innerhalb einer Region weitergegeben.
Heris-Muster werden häufig mit kräftigen, geometrisch organisierten Kompositionen in Verbindung gebracht. Geometrische Formen lassen sich in einem Knotengitter präzise aufbauen. Gerade Kanten, Winkel, Rhomben und gegliederte Bordüren entstehen aus der schrittweisen Anordnung einzelner Farbpunkte. Das erklärt, weshalb geometrische Teppiche trotz ihrer klaren Linien eine sichtbare textile Lebendigkeit behalten. Die Fläche ist nicht gedruckt oder gezeichnet, sondern aus vielen kleinen Arbeitsschritten aufgebaut.
Die persische Teppichtradition umfasst sowohl städtische als auch regionale und dörfliche Herstellungsweisen. Unterschiede zeigen sich in der Auswahl der Wolle, der Spannung der Kette, der Dichte und Feinheit der Knoten sowie in der Gestaltung des Musters. Eine Herkunftsbezeichnung wie Heris verweist deshalb nicht nur auf einen Ort, sondern auch auf ein Bündel von gestalterischen und handwerklichen Erwartungen. Die konkrete Ausführung bleibt dennoch bei jedem handgeknüpften Teppich ein eigenes Stück.
Iranische Teppiche wurden über Jahrhunderte für den Gebrauch im Wohnbereich und zugleich als textile Kunstwerke gefertigt. Ihre Muster konnten über Generationen weitergegeben, verändert oder an neue Räume angepasst werden. Die Verbindung von Nutzbarkeit und Gestaltung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Tradition. Ein handgeknüpfter Teppich soll den Boden bedecken, besitzt aber zugleich eine sorgfältig entwickelte Ordnung aus Innenfeld, Umrandung und wiederkehrenden Formen.
Dieses Stück wird dem Herstellungszeitraum 1980 bis 1989 zugeordnet. Damit gehört es in eine moderne Phase der iranischen Teppichproduktion, in der traditionelle regionale Muster weiterhin verwendet wurden. Die zeitliche Einordnung sagt nichts über eine antike Entstehung aus, sondern bezeichnet den angegebenen Herstellungszeitraum. Zusammen mit der Herkunft Heris ergibt sich eine Einordnung als iranischer Perserteppich aus dem späten zwanzigsten Jahrhundert.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch. Im Unterschied zu einer überwiegend floralen Komposition beruht eine geometrische Gestaltung auf klar abgegrenzten Formen, Wiederholungen und Richtungswechseln. Solche Formen können als Medaillons, Rauten, stilisierte Pflanzen, Winkel oder lineare Elemente erscheinen. Welche einzelnen Motive auf diesem Teppich tatsächlich vorkommen, wird nicht weiter ausgewiesen; festgehalten ist die geometrische Gesamtwirkung.
Bei Heris-Teppichen werden geometrische Ordnungen traditionell häufig mit einer kräftigen Flächenaufteilung verbunden. Ein Innenfeld kann durch ein zentrales oder wiederholtes Motiv gegliedert sein, während Bordüren die Komposition an den Seiten fassen. Diese allgemeine Struktur ist typisch für viele persische Teppiche, darf aber nicht mit einer zusätzlichen Beschreibung dieses konkreten Stücks verwechselt werden. Für diesen Teppich ist die Musterangabe „geometrisch“ die maßgebliche konkrete Aussage.
Geometrische Muster entstehen beim Knüpfen aus der Übersetzung einer Zeichnung in ein Raster. Jede Form muss in einzelne Knoten und Reihen aufgeteilt werden. Schräge Linien werden dadurch stufenweise aufgebaut, Rundungen werden stilisiert, und wiederkehrende Elemente erhalten durch ihre Wiederholung einen Rhythmus. Die leichte Unregelmäßigkeit handgeknüpfter Flächen kann dabei sichtbar machen, dass die Zeichnung aus manueller Arbeit und nicht aus einem industriellen Druckverfahren hervorgegangen ist.
In der persischen Ornamentik haben wiederkehrende Formen oft eine lange Überlieferung. Rauten, Rosetten, Hakenformen und stilisierte Blätter können in unterschiedlichen Regionen und mit abweichender Ausführung auftreten. Ihre Bedeutung ist nicht automatisch einheitlich, denn Motive werden je nach Werkstatt, Zeit und Gestaltungskonzept unterschiedlich kombiniert. Deshalb wird hier keine einzelne Symbolik behauptet. Beschrieben wird ausschließlich die belegte geometrische Gestaltung in Verbindung mit der Herkunftsbezeichnung Heris.
Farbe und Muster wirken bei einem Teppich immer gemeinsam. Kontraste können ein Innenfeld hervorheben, Reihen können die Blickrichtung bestimmen, und Bordüren können einen visuellen Abschluss schaffen. Die Wirkung der Farben hängt von der Wolle, der Färbung, dem Alter und dem Gebrauch ab. Bei diesem Teppich ist die konkrete Farbpalette nicht angegeben. Eine genaue Farbbeschreibung oder die Benennung einzelner Ornamente wäre daher keine gesicherte Eigenschaft dieses Stücks.
Die Gestaltung eines Heris-Teppichs lässt sich als Verbindung von regionaler Tradition und individueller Ausführung verstehen. Das regionale Musterrepertoire stellt Formen und Ordnungsprinzipien bereit; die handwerkliche Umsetzung entscheidet über deren genaue Erscheinung. So können zwei Teppiche derselben Herkunftsbezeichnung eine verwandte, aber nicht identische Zeichnung besitzen. Der vorliegende Teppich bleibt durch seine handgeknüpfte Herstellung, seine Heris-Zuordnung und das geometrische Muster klar einzuordnen.
Besonderheiten
Der Teppich ist gebraucht und gewaschen. Die Bezeichnung „gewaschen“ beschreibt eine erfolgte Reinigung und ist Teil der Zustandsangabe. „Gebraucht“ weist darauf hin, dass es sich nicht um einen unbenutzten Neuteppich handelt. Der Flor wird als normal angegeben. Diese Angaben bieten eine sachliche Orientierung zur Einordnung des Stücks, ohne darüber hinausgehende Aussagen über einzelne Gebrauchsspuren oder Reparaturen zu machen.
Als weitere Eigenschaft wird der Teppich als allergikerfreundlich und für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Diese Angaben beziehen sich auf die vorgesehene Nutzung. Die handgeknüpfte Konstruktion mit Wollflor und Baumwollkette verbindet eine textile Oberfläche mit einem festen Grund. Die Eignung für Fußbodenheizung und die Allergikerfreundlichkeit sind ausdrücklich als Produkteigenschaften genannt.
Die zeitliche Einordnung in die Jahre 1980 bis 1989 ergänzt die Angaben zu Herkunft, Technik und Zustand. Es handelt sich um einen iranischen Heris-Perserteppich aus einem klar benannten Herstellungszeitraum. Weitere Angaben, etwa zu Signatur, Knotendichte, Färbung oder Restaurierungen, liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie wird dieser Heris Perserteppich gepflegt?
Der Teppich ist als gebraucht und gewaschen ausgewiesen. Für die laufende Pflege empfiehlt sich bei handgeknüpften Wollteppichen ein schonendes Vorgehen: Oberflächlichen Staub kann man regelmäßig mit einer geeigneten, nicht zu aggressiven Saugstufe entfernen. Nässe sollte nicht längere Zeit im Flor oder im Grund verbleiben. Bei einer erneuten gründlichen Reinigung ist ein Fachbetrieb sinnvoll, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen besitzt. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung kann textile Farben mit der Zeit verändern; eine gleichmäßige Raumbeleuchtung ist daher eine übliche Vorsichtsmaßnahme. Die vorhandene Waschung wird durch diese allgemeinen Pflegehinweise nicht näher datiert oder bewertet.
Was zeichnet einen Heris Perserteppich aus?
Heris bezeichnet eine iranische Teppichherkunft mit einer ausgeprägten Tradition geometrischer Gestaltung. Charakteristisch für die regionale Einordnung ist die Verbindung aus handwerklicher Knüpfarbeit und klar gegliederten Formen. Bei diesem Stück sind außerdem ein Wollflor, eine Baumwollkette und ein geometrisches Muster angegeben. Seine Besonderheit liegt damit in der Verbindung von Herkunft, Material, Handknüpftechnik und Gestaltung. Der Teppich wird zudem als allergikerfreundlich und für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Diese Aussagen beziehen sich auf die konkret genannten Eigenschaften und nicht auf eine allgemeine Wertung aller Heris-Teppiche.
Woran lässt sich die Qualität eines Perserteppichs erkennen?
Bei handgeknüpften Perserteppichen werden für die Einordnung unter anderem die Ausführung der Knoten, die Gleichmäßigkeit des Grundes, die Qualität des Flors und die Klarheit des Musters betrachtet. Auch die verwendeten Materialien und der Erhaltungszustand spielen eine Rolle. Eine hohe Knotendichte kann bei bestimmten Designs eine feinere Zeichnung ermöglichen, ist aber nicht das einzige Qualitätsmerkmal. Für diesen Teppich ist keine Knotendichte angegeben. Gesichert sind die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor, die Baumwollkette, das geometrische Muster, der gebrauchte und gewaschene Zustand sowie der normale Flor. Diese Fakten bilden die sachliche Grundlage für seine Einordnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














