



Perserteppich Hamadan 97 x 68 cm Wolle handgeknüpft
417$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 97 x 68 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan besteht aus widerstandsfähiger Wolle und ist handgeknüpft. Die Wollqualität ist für die Nutzung als Teppich geeignet, weil Wolle als robustes und belastbares Naturmaterial gilt. Zugleich kann ein Wollflor eine weiche, dichte und angenehm griffige Oberfläche bilden. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster Knoten für Knoten. Die einzelnen Knoten werden von Hand in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet und anschließend durch Schussfäden gesichert. So wächst das Teppichbild schrittweise aus der handwerklichen Arbeit.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt, wie eng die Knoten innerhalb der Fläche gesetzt sind. Sie steht in Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Teppichs und unterstützt bei Hamadan-Teppichen die strapazierfähige Konstruktion. Die Kombination aus handgeknüpfter Technik und widerstandsfähiger Wolle gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Stücks.
Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer praktischen Eigenschaften verwendet. Der Flor kann Schmutz vergleichsweise gut abweisen und lässt sich bei regelmäßiger Pflege sauber halten. Für diesen Hamadan-Teppich ist außerdem ein gut erhaltener Zustand angegeben. Material, Knüpftechnik und Erhaltungszustand bilden damit die sachlichen Grundlagen für seine Einordnung als handgeknüpfter Perserteppich.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist zugleich der Name einer bedeutenden Teppichregion. Die Stadt und ihr Umland gelten als eine der produktivsten Gegenden der persischen Teppichherstellung. Die Bezeichnung Hamadan verweist deshalb auf eine weit gefächerte regionale Tradition und nicht ausschließlich auf eine einzige Werkstatt. In der Umgebung gibt es zahlreiche Dörfer, in denen eigene Formen der Teppichherstellung entstanden sind.
Zu den im Zusammenhang mit der Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Nahawand. Die dort gefertigten Teppiche zeigen, wie vielfältig die handwerklichen Ausdrucksformen innerhalb einer gemeinsamen Herkunftslandschaft sein können. Unterschiede ergeben sich traditionell aus den jeweiligen Dorfmustern, der Farbwahl, der Knüpfweise und der Gestaltung des Mittelfelds. Trotz dieser Unterschiede verbindet sie die Arbeit mit dem Handknoten und die Einordnung in die persische Teppichkultur.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist eng mit der ländlichen und städtischen Lebenswelt der Region verbunden. Wissen über das Spinnen, Färben, Aufziehen der Kette und Knüpfen wird innerhalb handwerklicher Gemeinschaften weitergegeben. Ein Teppich entsteht dabei nicht als industriell wiederholtes Produkt, sondern aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Jeder Knoten trägt zur Entwicklung des Gesamtbildes bei, während die Auswahl der Wolle und die Abstimmung der Farben den regionalen Charakter mitbestimmen.
Persische Teppiche aus unterschiedlichen Zentren werden häufig miteinander verglichen, weil jede Region eigene Schwerpunkte entwickelt hat. Kerman und Isfahan sind für ausdrucksvolle Muster und Farben bekannt. Täbriz wird oft mit feinen Details und dem Einsatz von Seide verbunden. Nain und Bijar werden ebenfalls für hochwertige Teppiche genannt. Diese Vergleiche machen die Bandbreite persischer Knüpfkunst sichtbar, ersetzen aber nicht die Herkunftsbezeichnung dieses Stücks: Es ist ein Hamadan-Perserteppich aus Iran.
Die regionale Tradition von Hamadan umfasst sowohl geometrische als auch florale Gestaltungen. Sie kann von klar gegliederten Formen bis zu bewegteren Ornamenten reichen. Die handwerkliche Herstellung erlaubt dabei Variationen, ohne dass jeder Teppich einem einheitlichen Schema folgen muss. Hamadan steht somit für eine vielseitige Teppichlandschaft, in der die Herkunft, die Dorftradition und die individuelle Ausführung zusammenwirken.
Design und Muster
Der Teppich wird mit vielfältigen Designs beschrieben. Für Hamadan sind sowohl traditionelle geometrische Muster als auch florale Motive charakteristisch. Geometrische Kompositionen können aus Rauten, Medaillons, gereihten Formen und klaren Linien aufgebaut sein. Florale Gestaltungen arbeiten dagegen mit Blüten, Blättern, Ranken oder stilisierten Pflanzenformen. In der persischen Knüpfkunst werden solche Motive häufig vereinfacht und rhythmisch geordnet, damit sie in der Struktur des Teppichs lesbar bleiben.
Ein Muster besteht nicht nur aus einem einzelnen Zeichen. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Mittelzone, Bordüren und Zwischenfeldern. Ein zentrales Medaillon kann den Blick in der Mitte bündeln, während eine fortlaufende Bordüre den Rand fasst. Bei geometrischen Entwürfen entsteht Wirkung durch Wiederholung, Symmetrie und den Wechsel von Flächen. Florale Entwürfe können stärker von geschwungenen Linien und einer fortlaufenden Bewegung geprägt sein. Die Hamadan-Tradition umfasst beide Richtungen.
Auch die Farbwelt gehört zur regionalen Gestaltung. Hamadan-Teppiche sind mit warmen Erdtönen ebenso verbunden wie mit lebhaften Blau- und Rottönen. Erdfarben können dem Muster eine ruhige, bodenständige Wirkung geben, während Blau und Rot deutliche Akzente setzen. In einem handgeknüpften Teppich werden Farben nicht nur als geschlossene Flächen eingesetzt. Sie dienen dazu, Motive voneinander abzugrenzen, Tiefenwirkung zu erzeugen und den Aufbau der Komposition zu ordnen.
Die Vielfalt der Designs erklärt, warum Hamadan-Teppiche in sehr unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden können. Ein klar gegliedertes geometrisches Muster vermittelt eine andere Ordnung als ein dichter floraler Entwurf. Beide gehören jedoch zur überlieferten persischen Formensprache. Bei der Betrachtung ist es sinnvoll, das Zusammenspiel von Ornament, Farbkontrast und Bordüre als Ganzes zu sehen, anstatt ein einzelnes Motiv isoliert zu bewerten.
Die Mustertradition der Region bleibt trotz ihrer Wiedererkennbarkeit offen für unterschiedliche Ausführungen. Dorfknüpfer und Werkstätten können bekannte Formen verändern, Motive vereinfachen oder die Farbverteilung neu gewichten. Dadurch entstehen Varianten innerhalb des Hamadan-Stils. Die Angabe „vielfältige Designs“ beschreibt bei diesem Teppich daher eine breite gestalterische Einordnung mit geometrischen und floralen Möglichkeiten, ohne ihm ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften gehören die widerstandsfähige Wolle, die handgeknüpfte Ausführung, die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und die vielfältigen Designs. Der Teppich ist als gut erhalten beschrieben. Die robuste Wolle macht Hamadan-Teppiche für den täglichen Gebrauch geeignet und unterstützt eine unkomplizierte Pflege. Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen zu entfernen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf wird eine professionelle Reinigung empfohlen.
Die Farben sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, damit sie nicht unnötig verblassen. Die Kombination aus belastbarer Wolle und dichter Knüpfung erklärt, warum Hamadan-Teppiche auch für stärker frequentierte Bereiche in Betracht kommen. Diese Aussage beschreibt die Eigenschaften der Teppichart; die konkrete Nutzung sollte zusätzlich von der jeweiligen Raumsituation und der Pflege abhängen.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich richtig?
Ein Hamadan-Perserteppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor bleiben. Bei Bedarf ist eine professionelle Reinigung sinnvoll, da dabei Material und Knüpfung fachgerecht berücksichtigt werden können. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um ein Verblassen der Farben zu verhindern. Eine gleichmäßige, sorgfältige Pflege unterstützt den gut erhaltenen Zustand und die lange Nutzbarkeit des Teppichs.
Welche Muster sind für Hamadan-Teppiche typisch?
Hamadan-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Gestaltungen bekannt. Dazu gehören geometrische Muster mit klaren Formen und traditioneller Gliederung ebenso wie florale Designs mit stilisierten Blüten, Blättern oder Ranken. Häufig werden warme Rot- und Erdtöne mit Blauvarianten verbunden. Die konkrete Ausführung kann von Dorf zu Dorf und von Werkstatt zu Werkstatt unterschiedlich sein. Deshalb steht Hamadan nicht für nur ein einziges Muster, sondern für eine vielseitige regionale Gestaltungstradition.
Sind Hamadan-Teppiche für stark frequentierte Räume geeignet?
Die widerstandsfähige Wolle und die angegebene Knotendichte machen Hamadan-Teppiche grundsätzlich für stärker frequentierte Bereiche geeignet. Wolle ist belastbar und bei regelmäßiger Pflege vergleichsweise pflegeleicht. Dadurch können solche Teppiche im Alltag eingesetzt werden. Wichtig bleiben eine passende Reinigung, der Schutz vor direkter Sonne und ein sorgfältiger Umgang. Der hier beschriebene Teppich ist zudem gut erhalten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












