




Perserteppich Hamadan 85 x 60 cm Wolle handgeknüpft
492$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 85 x 60 cm | Muster: vielfältige Designs | Zustand: sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer belastbaren Faserstruktur und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Sie kann zu einem strapazierfähigen Flor verarbeitet werden und eignet sich dadurch auch für Bereiche, in denen ein Teppich regelmäßig genutzt wird. Bei diesem Exemplar wird die Materialangabe ausdrücklich als widerstandsfähige Wolle beschrieben.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Ornamenten. Gleichzeitig verbindet die handgeknüpfte Herstellung einzelne Knoten mit einer sorgfältig aufgebauten Florfläche. Jeder Knoten wird in den Arbeitsprozess des Teppichs eingebunden; dadurch entsteht die für geknüpfte Orientteppiche typische textile Struktur.
Wolle besitzt zudem Eigenschaften, die im täglichen Gebrauch praktisch sind. Der Flor kann bei sachgerechter Behandlung widerstandsfähig bleiben und bewahrt dabei seine textile Oberfläche. Die handwerkliche Fertigung und das robuste Material stehen bei diesem Teppich in einem direkten Zusammenhang: Die Knüpftechnik bildet die Grundlage der Muster, während die Wolle die für Hamadan-Teppiche beschriebene Belastbarkeit unterstützt. Der Zustand dieses Exemplars ist sehr gut erhalten.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und ist als bedeutendes Teppichgebiet mit einer Vielzahl von Dörfern verbunden. Teppiche aus dieser Region werden häufig unter dem Handelsnamen Hamadan angeboten. Der Name verweist dabei auf das regionale Umfeld der Herstellung, in dem unterschiedliche Orte eigene Ausprägungen in Zeichnung, Farbwahl und handwerklicher Gestaltung entwickelt haben. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh und Maslaghan.
Die Teppichtradition der Region ist daher nicht auf ein einziges Muster oder eine vollständig einheitliche Form beschränkt. Vielmehr steht Hamadan für ein breites Spektrum dörflicher und regionaler Knüpfarbeiten. Die einzelnen Weberorte können sich in der Anordnung von Medaillons, der Gestaltung von Bordüren und der Verwendung geometrischer oder floraler Elemente unterscheiden. Diese Vielfalt erklärt, weshalb der Handelsname Hamadan bei Teppichen mit unterschiedlichen visuellen Erscheinungsbildern verwendet wird.
Iranische Teppichgebiete entwickelten ihre Mustertraditionen über lange Zeiträume innerhalb lokaler Handwerksgemeinschaften. Wissen über das Spinnen und Färben der Wolle, über den Aufbau des Knotens und über die Ordnung des Musters wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Dabei entstanden keine vollkommen starren Vorlagen. Die handgeknüpfte Arbeit lässt Raum für regionale Varianten, individuelle Ausführung und eine Anpassung der Zeichnung an die jeweilige Web- oder Knüpfarbeit.
Hamadan-Teppiche stehen in dieser Tradition für eine Verbindung aus praktischer Nutzung und dekorativer Gestaltung. Die robuste Wolle ist für einen langlebigen Flor geeignet, während die vergleichsweise hohe Knotendichte eine genaue Darstellung ermöglichen kann. Beide Merkmale gehören zur technischen und gestalterischen Einordnung des Typs. Sie machen verständlich, warum Hamadan-Teppiche sowohl im privaten Wohnbereich als auch in stärker genutzten Räumen eingesetzt werden.
Der regionale Zusammenhang darf nicht mit einer einzigen Stadtproduktion gleichgesetzt werden. Hamadan bezeichnet im Teppichhandel ein Herkunftsgebiet, zu dem zahlreiche Dörfer und lokale Werkstätten beitragen. Assadabad, Khamseh und Maslaghan werden als Beispiele für solche regionalen Ausprägungen genannt. Dadurch kann ein Hamadan-Teppich unterschiedliche Proportionen, Ornamentfolgen und Farbstimmungen zeigen, ohne seine Einordnung in die Tradition der Region zu verlieren.
Design und Muster
Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Traditionelle geometrische Zeichnungen gehören ebenso dazu wie florale Motive. Geometrische Formen können ein Muster klar gliedern und ihm eine erkennbare Ordnung geben. Florale Elemente bringen dagegen geschwungene Linien, Blätter, Blüten oder stilisierte Ranken in die Komposition. Bei regionalen Knüpfarbeiten werden solche Gestaltungselemente häufig miteinander verbunden oder in unterschiedliche Bordüren und Innenfelder eingeordnet.
Die Vielfalt der Designs ist ein wesentliches Merkmal des Hamadan-Typs. Ein Teppich kann durch ein zentrales Medaillon geprägt sein, eine durchgehende Ornamentik zeigen oder mit wiederholten geometrischen Formen arbeiten. Ebenso möglich sind stärker floral bestimmte Kompositionen. Welche Anordnung gewählt wird, hängt von der regionalen Tradition, der jeweiligen Werkstatt und der Ausführung der Knüpfarbeit ab. Für diesen Teppich wird das Muster als vielfältiges Design beschrieben.
Auch die Farbpalette der Hamadan-Tradition kann unterschiedliche Richtungen aufnehmen. Im regionalen Zusammenhang werden tiefe Rottöne, sanfte Blautöne und erdige Nuancen genannt. Rot kann einem Innenfeld oder einer Bordüre eine warme Grundstimmung geben, während Blau für Kontraste und eine kühlere Gliederung sorgt. Erdige Töne verbinden die einzelnen Musterbereiche und können eine ruhige Wirkung innerhalb der Gesamtkomposition unterstützen. Die konkrete Beschreibung dieses Teppichs bleibt bei der allgemeinen Angabe vielfältiger Designs.
Bordüren übernehmen bei vielen Orientteppichen eine ordnende Funktion. Sie rahmen das zentrale Feld ein und schaffen einen Übergang zwischen dem Hauptmuster und dem äußeren Abschluss. In geometrischen Entwürfen können sie aus wiederkehrenden Winkeln, Rauten oder anderen klar abgegrenzten Formen bestehen. Bei floralen Gestaltungen können stilisierte Pflanzenmotive die Bordüre rhythmisch strukturieren. Solche Grundprinzipien erklären die Gestaltungstradition, ohne diesem einzelnen Teppich ein nicht genanntes Detail zuzuschreiben.
Durch die handgeknüpfte Ausführung werden Konturen nicht wie bei einem industriell gedruckten Muster auf eine Fläche aufgebracht. Die Zeichnung entsteht aus der Folge der Knoten und der unterschiedlichen Anordnung der farbigen Wollbereiche. Die Knotendichte dieses Stücks unterstützt eine detaillierte Musterarbeit. Gleichzeitig bleibt die regionale Hamadan-Tradition offen für verschiedene Kompositionen, weshalb sich unter diesem Namen sowohl streng geometrische als auch floral geprägte Teppiche finden.
Ein Hamadan-Teppich kann sich deshalb in unterschiedliche Einrichtungsumgebungen einfügen. Geometrische Muster lassen sich mit sachlich eingerichteten Räumen verbinden, während florale Motive einen traditionelleren Charakter tragen können. Rottöne, Blautöne und erdige Nuancen eröffnen weitere Möglichkeiten der Kombination. Diese Einordnung beschreibt die Designvielfalt des Typs; sie ersetzt keine genaue Farbanalyse des einzelnen Exemplars.
Besonderheiten
Zu den Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und der sehr gut erhaltene Zustand. Die Kombination aus robustem Material und dichter Knüpfung entspricht den Eigenschaften, die Hamadan-Teppichen zugeschrieben werden. Der Teppich ist für stark frequentierte Bereiche geeignet, weil die verwendete Wolle und die Verarbeitung auf regelmäßige Nutzung ausgerichtet sind.
Seine Besonderheit liegt außerdem in der Verbindung von regionaler Herkunft und vielfältiger Gestaltung. Hamadan-Teppiche können geometrische wie florale Muster aufnehmen und gehören zu einer Tradition, die von zahlreichen Orten im nordwestlichen Iran geprägt wurde. Der Handelsname verweist auf dieses regionale Umfeld, nicht auf ein einziges, unveränderliches Dekor.
FAQ
Was zeichnet einen Hamadan-Teppich aus?
Ein Hamadan-Teppich steht für die Knüpftradition der Region Hamadan im Nordwesten des Iran. Typisch ist die Verbindung aus widerstandsfähiger Wolle, handgeknüpfter Verarbeitung und einer vielfältigen Musterwelt. Dazu gehören geometrische Entwürfe ebenso wie florale Motive. Die regionale Herkunft umfasst zahlreiche Dörfer, darunter Assadabad, Khamseh und Maslaghan, sodass Hamadan-Teppiche in unterschiedlichen gestalterischen Varianten vorkommen. Bei diesem Exemplar werden außerdem eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und ein sehr gut erhaltener Zustand angegeben.
Wie pflege ich einen Perserteppich aus Hamadan?
Für die Pflege eines Hamadan-Teppichs wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Wollflor sammeln. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur. Bei der Behandlung sollte auf eine für handgeknüpfte Wollteppiche geeignete Methode geachtet werden. Zur Aufbewahrung ist ein schattiger Ort ratsam, da direkte Sonneneinstrahlung zum Verblassen von Farben beitragen kann. Der Teppich sollte trocken und sauber gelagert werden.
Welche Größen gibt es bei Hamadan-Teppichen?
Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Das Spektrum reicht von kleineren Läufern für Flure bis zu größeren Teppichen für Wohnbereiche. Dadurch lässt sich für unterschiedliche Räume und Nutzungen eine passende Ausführung finden. Die Größenvielfalt ist ein allgemeines Merkmal des Hamadan-Angebots. Das hier beschriebene Exemplar hat das im Angebot angegebene Format und ist sehr gut erhalten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













