Perserteppich Hamadan 340 x 218 cm Wolle handgeknüpft

1523$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 120.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 340 x 218 cm | Muster: vielfältig und traditionell | Zustand: gut erhalten

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Inventarnummer: 240583FB

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer belastbaren Eigenschaften und ihrer angenehmen, griffigen Oberfläche verwendet. Der Flor kann dadurch eine robuste Textur erhalten, die für den Gebrauch im Wohnbereich geeignet ist. Zugleich nimmt Wolle Farben gut auf und unterstützt die klare Wirkung traditioneller Muster.

Die Knüpfung entsteht, indem einzelne Knoten von Hand in das Grundgewebe eingebracht und anschließend durch Schussfäden gesichert werden. So wächst das Teppichbild Schritt für Schritt aus vielen Arbeitsvorgängen. Die handgeknüpfte Fertigung unterscheidet sich von maschinell hergestellten Belägen durch den individuellen Arbeitsprozess. Bei Hamadan-Teppichen verbindet sich diese Technik mit einer zweckmäßigen, auf dauerhafte Nutzung ausgerichteten Wollverarbeitung.

Der Flor aus Wolle kann im Alltag vergleichsweise unempfindlich sein und lässt sich bei regelmäßiger Pflege in seiner Struktur erhalten. Die vorliegende Ausführung hat eine Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und ordnet die Ausarbeitung des Teppichs technisch ein. Über die Knotenzahl hinaus prägen bei einem handgeknüpften Stück auch die Auswahl der Wolle, die Farbgebung und die genaue Ausführung der Muster den Charakter.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den bekannten Teppichregionen Persiens. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf ein weit gefasstes Gebiet, in dem verschiedene Orte und Knüpftraditionen zusammenkommen. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Regionen gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jede dieser Gegenden trägt mit eigenen handwerklichen Gewohnheiten zur Vielfalt der Teppiche aus dem Gebiet bei.

Die Teppichherstellung in Hamadan ist eng mit lokaler Handarbeit verbunden. Wolle wird traditionell von Schafzüchtern aus der Region gewonnen, anschließend vorbereitet, von Hand gefärbt und für die Knüpfung verarbeitet. Dadurch stehen Material und Herstellung in einem direkten Verhältnis zur Lebens- und Arbeitswelt der Region. Die Verwendung von Wolle ist nicht nur eine praktische Entscheidung, sondern auch Teil der überlieferten textilen Kultur Nordwestpersiens.

Ein Hamadan-Teppich ist deshalb nicht auf ein einziges, überall gleiches Erscheinungsbild festgelegt. Die verschiedenen Knüpforte des Gebiets haben eigene Vorlieben bei Aufbau, Farben und Ornamenten entwickelt. Diese regionale Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche sowohl geometrische als auch florale Entwürfe zeigen können. Gemeinsame Grundlagen bleiben die handwerkliche Fertigung, die Verwendung von Wolle und die Einbindung in die persische Teppichtradition.

Die Geschichte eines solchen Teppichs steht zugleich für das Können der Menschen, die ihn hergestellt haben. Das Knüpfen verlangt Erfahrung, Geduld und ein sicheres Verständnis für die Anordnung von Farben und Formen. Überlieferte Muster werden dabei nicht zwingend unverändert wiederholt, sondern können innerhalb regionaler Konventionen unterschiedlich ausgearbeitet werden. Hamadan steht somit für ein Gebiet, in dem funktionale Teppiche und kunstvoll gestaltete Arbeiten aus derselben handwerklichen Tradition hervorgehen.

Im weiteren Umfeld persischer Teppiche finden sich außerdem eigenständige Traditionen aus Kerman, Isfahan und Tabriz. Auch Nain und Kashan sind für charakteristische Teppiche bekannt, bei denen teils Seide verwendet wird. Diese Orte sind nicht die Herkunft dieses Teppichs, zeigen aber die Breite der persischen Teppichkultur. Der vorliegende Teppich ist dem Gebiet Hamadan im Nordwesten Irans zuzuordnen.

Design und Muster

Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig und traditionell beschrieben. Hamadan-Muster können von klar gegliederten geometrischen Formen bis zu floralen Motiven reichen. Geometrische Entwürfe arbeiten häufig mit Rauten, Medaillons, Linien und wiederkehrenden Bordüren. Florale Darstellungen greifen Blätter, Blüten und stilisierte Pflanzenformen auf. Beide Gestaltungsrichtungen gehören zum überlieferten Formenschatz der Region.

Bei traditionellen Teppichen entsteht der Bildeindruck durch das Zusammenspiel von Innenfeld, Randzonen und wiederholten Ornamenten. Ein Innenfeld kann durch ein zentrales Zeichen geordnet oder mit fortlaufenden Motiven belebt werden. Bordüren rahmen die Komposition und geben dem Muster eine sichtbare Begrenzung. Kleine Füllornamente verbinden größere Formen miteinander und sorgen dafür, dass die Fläche als zusammenhängendes Teppichbild gelesen wird.

Die Farben werden bei Hamadan-Teppichen häufig lebendig eingesetzt. Im Ausgangstext wird dieses Stück als Teppich mit vielfältigem, traditionellem Design beschrieben; die genaue Farbpalette und die einzelnen Motive sind nicht näher benannt. Deshalb lässt sich die Gestaltung sicher über ihre regionale Formensprache einordnen, nicht jedoch über eine zusätzliche Auflistung bestimmter Farben oder Ornamente. Die traditionelle Wirkung entsteht aus der Verbindung von wiederkehrenden Mustern, handgeknüpfter Struktur und farblicher Abstimmung.

Geometrische und florale Muster schließen einander nicht aus. Ein Teppich kann klare, regelmäßige Konturen mit stilisierten Pflanzenmotiven verbinden oder innerhalb einer geometrischen Ordnung kleinere florale Elemente zeigen. Diese Verbindung ist typisch für die große gestalterische Bandbreite, die mit Hamadan-Teppichen verbunden wird. Entscheidend ist dabei nicht eine einzelne verbindliche Vorlage, sondern die regionale Tradition, in der Muster über Generationen weitergegeben und handwerklich interpretiert werden.

Die Musterwahl beeinflusst, wie ein Hamadan-Teppich in einem Raum wahrgenommen wird. Regelmäßige Formen können eine geordnete, grafische Struktur schaffen, während florale Details die Oberfläche bewegter erscheinen lassen. Traditionelle Teppiche dieser Region werden deshalb in unterschiedlichen Einrichtungszusammenhängen verwendet. Dieses Stück verbindet die regionale Herkunft mit einem vielseitigen Musterverständnis, ohne dass ihm ein einzelnes, engeres Motiv zugeschrieben werden muss.

Besonderheiten

Der Teppich ist gut erhalten. Zu seinen ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die Herkunft aus der Region Hamadan im Nordwesten Irans, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und das vielfältige traditionelle Design. Die angegebene Knotendichte ergänzt die technische Beschreibung. Eine regelmäßige, schonende Pflege unterstützt den Erhalt von Flor und Farben. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farbwirkung möglichst stabil bleibt.

Die Größe macht dieses Stück für unterschiedliche Wohnsituationen einsetzbar. Seine Einordnung als persischer Hamadan-Teppich ergibt sich aus der genannten Herkunft und nicht allein aus dem Muster. Vergleichbare Ornamente können auch in anderen persischen Teppichregionen vorkommen; sie verändern die Herkunftsangabe dieses Stücks nicht.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?

Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt losen Staub und hält die Oberfläche sauber. Dabei sollte die Behandlung an die handgeknüpfte Wollstruktur angepasst werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Eine gleichmäßige, schonende Pflege hilft, Flor und Farbwirkung des gut erhaltenen Teppichs zu bewahren.

Was sind typische Merkmale eines Hamadan-Teppichs?

Hamadan-Teppiche stehen für handgeknüpfte Arbeiten aus dem Nordwesten Irans. Typisch sind die Verwendung feiner beziehungsweise widerstandsfähiger Wolle, eine robuste Verarbeitung und eine große Bandbreite an Mustern. Die Entwürfe können geometrische Formen, florale Motive oder eine Verbindung beider Richtungen zeigen. Lebendige Farben und regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Knüpfgebieten gehören ebenfalls zur Tradition. Die Merkmale dieses Stücks sind seine Wolle, die handgeknüpfte Ausführung, die traditionelle und vielfältige Gestaltung sowie die ausgewiesene Knotendichte.

Woher stammen die Materialien für Hamadan-Teppiche?

Die Wolle für Hamadan-Teppiche stammt häufig aus der Region und wird traditionell von örtlichen Schafzüchtern gewonnen. Nach der Aufbereitung kann sie von Hand gefärbt und für die Herstellung vorbereitet werden. Die Verarbeitung verbindet damit lokale Rohstoffe und überlieferte Arbeitsschritte. Für dieses Stück ist Wolle als Flor angegeben. Eine weitergehende Aussage über die Herkunft einzelner Fasern oder anderer Bestandteile wird nicht gemacht.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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